Schwere Wahl: Welche Kigagruppe ratet ihr mir?

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von viola113 22.06.10 - 20:28 Uhr

Hallo! #bitte

Meine Tochter Hanna ist im Mai 3 geworden. Da hätte sie einen Platz in der neu eröffneten Löwengruppe (Kleingruppe) haben können.
1 Erzieherin und 12 Kinder.

Die Erzieherin ist sehr nett und engagiert aber kaum Kinder die aus unserem Wohngebiet sind. Ich sehe da also sozusagen keine Freundin für sie voraus.

Also habe ich mich entschlossen zu warten, bis es im Herbst in meiner Wunschgruppe- die Waldbärengruppe- Platz für sie gibt (2 Erzieherinnen, 26 Kinder).

Ganz viele Kinder aus unserer nachbarschaft, die wir schon vom Kinderturnen und Krabbelgruppe kennen sind da auch.
Moritz -ihr großer Bruder- ist auch dort und sie wären für 1 Jahr gemeinsam in der Gruppe.

Gestern habe ich erfahren, dass es unter den Erzieherinnen einen Wechsel gibt.
Frau Blum (jung und nett) bleibt und eine ziemlich unbeliebte Erzieherin aus einer weiteren gruppe kommt ab herbst neu dazu.
Sie wird von ganz vielen als lieblos und schroff den Kindern gegenüber beschrieben.#kratz

Ich frage mich was wichtiger ist: Freundschfaten schließen zu können oder nette Erzieherinnen???

Vielen Dank für einen Rat!#gruebel

Grüße von Viola mit Moritz (5) und Hanna (3)

Beitrag von mulle0805 22.06.10 - 20:43 Uhr

>>die aus unserem Wohngebiet sind<<

Wie weit wäre das denn entfernt?Auch wenn die Kids nicht in derselben Strasse wohnen wäre das kein problem.Man kann sich ja trotzdem verabreden oder nach dem Kiga das eine Kind mit nach hause nehmen und die Eltern holen es am nachmittag ab.Oder wohnt ihr so weit ausserhalb? #kratz

>>Sie wird von ganz vielen als lieblos und schroff den Kindern gegenüber beschrieben<<

Das hast du nur gehört aber nicht selbst erlebt.Man kann sich nicht immer auf die Aussagen anderer verlassen.
In unserem Kiga wird auch viel über eine gesprochen wo die Kids und auch Eltern nicht mit klar kommen.Meine Tochter ist aber sehr zufrieden mit ihr und ich kann mich auch nicht über diese person beklagen.

Wenn dir das so wichtig ist das die Kinder nicht weit entfernt wohnen würde ich die zweite Variante wählen auch schon deswegen, weil dort Kinder sind die sie kennt.Was dann mit der Erzieherin ist wirst du ja dann sehen.Und sollte es ein problem geben so kann man das sicher auch lösen.

LG:-)

Beitrag von viola113 23.06.10 - 20:17 Uhr

Danke für deine Antwort!

Vor allem die Sache, dass ich ja gar keine eigenen schlechten Erfahrungen mit der erzieherin gemacht habe ist wahr.

Die anderen meinungen gingen ja eher in die Richtung Freundschaften ergeben sich von alleine und fördern die Selbständigkeit.
das ist sicher richtig aber ich kann nicht anders als zu versuchen, es für meine Tochter so leicht wie möglich zu machen.

ich rede morgen vielleicht noch mal mit der Leiterin wegen meinen bedenken.

Liebe grüße von Viola

Beitrag von kati543 22.06.10 - 21:00 Uhr

Ich würde meine Söhne NIEMALS in dieselbe Gruppe geben. Du tust deiner Tochter einen Gefallen, wenn du sie in die kleinere Gruppe gibst...warum?
1. sie kann eine eigene Persönlichkeit entwickeln ohne ständig die kleine Schwester zu sein
2. sie lernt neue Freunde zu finden (eine super Eigenschaft fürs spätere Leben, so bleibt man flexibel)
3. kleinere Gruppe
4. die Erzieherin

Beitrag von sohnemann_max 22.06.10 - 21:01 Uhr

Hi,

für mich ist das Erziehungstechnische ausschlaggebend. Freundschaften ergeben sich. Damit habe ich überhaupt kein Problem. Auch möchte ich nicht, dass beide Kinder in die gleiche Gruppe gehen. Aber das ist Familienabhängig.

Wir sind in einem komplett "fremden" KiGa. Er war privat, neu und einfach gut. Hier kommen Kinder aus der gesamten Stadt. Freundschaften gibt es trotzdem. Unter der Woche nach dem KIGa sind eh die Freunde aus der Nachbarschaft da und am Wochenende fahren wir ihn auch gerne mal durch die gesamte Stadt zu den KiGa Freunden oder es kommt ein KiGa Freund zu uns.

LG
Caro

Beitrag von fraukef 22.06.10 - 21:48 Uhr

Auch ich habe mich so entschieden, dass meine 2 NICHT in die gleiche KiGa-Gruppe gehen.

Und die beiden gehen im Nachbardorf in den KiGa - weil die Zeiten hier in unserem KiGa für mich (ich bin berufstätig) nicht ausreichend waren. Sie kannten dort niemanden.

Judith ist seit letztem Sommer dort. Freunde? Kein Thema! Sie hat sie dort kennengelernt. Find ich gut - so lernt man Selbständigkeit.

Felix kommt im September in den KiGa (aber in ne andere Gruppe). Freunde? Wird er auch finden - da bin ich völlig relaxt.

Wichtig für mich war, dass ich mit dem Konzept des KiGas einverstanden bin - und das bin ich. Dann waren für mich die Zeiten ausschlaggebend (ich brauche ne 45-Stunden-Betreuung) - und ne gewisse Sympathie. Das alles war in dem KiGa gegeben - und wir kommen da sehr gut klar!

LG
Frauke