kaiserschnitt mit spinaler oder pda...was nach op?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mdartemis 22.06.10 - 20:53 Uhr

hallo!

also ich habe ja diesesmal entschieden meinen ks mit spinaler machen zu lassen, um dabei zu sein, wo ich schon sehr angst hab vorm setzen der spinalen und dann auch alles mitanzuhören im op.

jetzt hab ich heute meinen exmann gefragt wie das damals bei meinem 2ten war, da hatte ich ne vollnarkose, wann er dann zu mir in den aufwachraum kam und was er in der zwischenzeit gemacht hatte, und da war ich ganz geschockt, er hat mir erzählt das ihm der kleine um 7.45 von der hebamme (die taufpatin meines grossen) gebracht wurde, dann hat er ihn gebadet angezogen und war im babyzimmer und er kam erst so gegen 10.00 oder später in den aufwachraum zu mir....da hab ich ja doch viel an zeit verpasst, war mir garnicht bewusst....

wie ist das denn bei der spinalen oder pda???
wie läuft das da genau ab? geht der papa dann mit dem nachwuchs baden und anziehen und kommt wieder....während man fertig gemacht wird??? ich werd auch gleich sterilisiert also wird etwas länger dauern aber ich möchte dieses mal meine kleine bei mir haben??? daher interessiert es mich wie das abläuft, weil deswegen will ich es dieses mal ja auch anders machen.

wäre dankbar über genauen ablauf und infos und wielange das ganze dauert? wird man gleich aufs zimmer gebracht, denn aufwachraum wird da ja nicht nötig sein, oder?

lg
pat

Beitrag von mauz87 22.06.10 - 21:03 Uhr

Ich hatte die PDA sprich Örtliche Betäubung.
Fand es nicht schlimm, alles mitzubekommen es war nur etwas unangenehm das an einem rumgerüttelt wird ... Und das mir schlecht wurde...Alles andere war soweit eigentlich super...

Naja nun wird es wieder ein KS und Ich werde auch wieder dise Varante mit der Örtlichen nehmen, denn eine Vollnakose haben möchte Ich nicht.


lG Tanja

Beitrag von mdartemis 22.06.10 - 21:08 Uhr

und was war genau nachdem du mit der op fertig warst, oder blieb dein nachwuchs auch noch bei dir???
das wäre das was mich interessieren würde, was dann nachdem abläuft wenn das baby draussen ist und die op dann fertig.

hast du gegen die übelkeit was bekommen?

lg
pat

Beitrag von mauz87 24.06.10 - 20:44 Uhr

Also mein damaliger Freund wurde mit Ihr in das Entbindungszimmer gebracht solang Ich genäht wurde.Dann durfte Ich sofort zu Ihnen.
Gegen die Übelkeit nein, Ich hatte auch solch einen Durst aber durfte im OP natürlich nichts trinken -.-* habe dann so ein Spray in den Mund bekommen, doch Ich fand das es nur schlimmer wurde.

Die Übelkeit war so schnell da und auch wieder so schnell weg Ich musste mich einmal übergeben -.-* danach war alles gut es scheint so als wenn es dadurch gewesen ist das Ich so rumgeschüttelt wurde wo Sie Alina geholt haben.Und die Aufregung an sich.


lG Tanja

Beitrag von saxobaby 22.06.10 - 21:11 Uhr

Hat man dir die Vollnarkose wirklich angeboten?

Beitrag von mdartemis 22.06.10 - 21:13 Uhr

kann ich mir aussuchen.

damals war das gleich meine erste wahl da ich das risikos eines 2.kreuzstiches und den komplikationen die ich danach hatte nicht mehr eingehen wollte.

lg

Beitrag von bjerla 22.06.10 - 21:13 Uhr

Hi,

keine Panik. Alles halb so wild. Zuerst bekam ich im Vorbereitungsraum Flüssigkeit i.v. und n Mittel, das den Magen beruhigt. Dann gings irgendwann in den OP und es kam die Narkoseärztin. Musste mich dann seitlich auf den OP-Tisch setzen, die Beine noch auf meinem Bett. Die Assistentin hielt meine Hand und dann hieß es Buckel machen. Die Ärztin hat dann nach der richtigen Stelle getastet, dann einmal einatmen und stillhalten und schwupps saß die örtliche Betäubung. Dann fühlte ich nur noch nen leichten Druck, als das Narkosemittel gespritzt wurde. Dann wurde mein Po ganz warm und ich musste mich hinlegen. Bekam dann auch gleich ein Tuch vor und musste dann nix mehr sehen, was die da machen und irgendwie verschwimmen dann trotzdem die Erinnerungen. Weiß noch, dass mir dann gesagt wurde, dass sie nun einen Katheder gelegt haben. Und irgendwie war immer mehr los im OP. Weiß gar nicht wieviele Leute da waren und wann die alle reinkamen. Die Narkoseärztin und ihre Assistentin haben mich immer gut abgelenkt. Ein wenig übel wurde mir von dem Narkosemittel und ich konzetrierte mich eher aufs Atmen. Plötzlich hieß es sie hätten schon angefangen. Erst in dem Moment kam mein Partner und dann war sie auch schon fast da.
Sie wurde uns gezeigt und kam nach nebenan. Kurz danach durfte mein Schatz hinterher und Bilder machen und zuschauen beim Messen und Anziehen. Ich hörte sie die ganze Zeit schreien. Als sie fertig war, zeigte man sie mir kurz und nannte ihre Maße. Dann warens auch nur noch paar Minuten und ich war auch fertig genäht. War so müde die ganze Zeit.
Mein Freund hat dannmit unserer Tochter in nem Nebenraum gewartet und ich kam vom OP direkt zu den beiden. Dann hatten wir erstmal unsere Ruhe. Irgendwann kam nochmal eine Schwester und hat mich noch ein wenig gesäubert und dann kamen wir wieder aufs normale Zimmer.

LG (sehr lang, aber du wolltest es ja genau wissen ;-) bei Fragen gern auch über PM)

Beitrag von mdartemis 22.06.10 - 21:19 Uhr

vielen lieben dank für den genauen bericht, ja so wollte ich den ablauf wissen...also dann ist man ja nicht wirklich lange getrennt!!!

also bammel hab ich ja sehr vorm setzen der spinalen.....vor dem rest eh nicht so,....hoffe das übersteh ich so halbwegs....und das auch alles so schnell wie bei dir abläuft!

danke dir recht herzlich.

lg
pat

Beitrag von bjerla 22.06.10 - 21:25 Uhr

Bei der Spinalen wirst du ja örtlich betäubt und bekommst davon im Grunde auch kaum was mit. Und du hast ja immer "Personal" um dich. Denke für meinen Freund war die Wartezeit schlimmer, da er ja allein war. Ich hatte immer Ablenkung und Unterhaltung.

Wird schon alles klappen. Wünsch dir alles Gute.

LG

Beitrag von elea 23.06.10 - 06:58 Uhr

Ich hab da gestern auch mal nachgefragt bei der hebamme. bei uns ist es wohl üblich,dass das baby und der vater zur u1 kurz rausgehen, dann wickeln sie es gut in tücher ein und papa bringt das baby dann wieder mit in den op, bis man fertig genäht ist. dann hat man zeit für sich und das baby.

natürlich nur, wenn man keine vollnarkose hat und wenn alles ok ist und es keine komplikationen gab.

ich würde mich im falle eines KS definitiv für eine örtliche betäubung entscheiden..man hört ja nur aber man sieht nix.

ich hoffe aber inständig,dass meine bauchmaus sich noch dreht.

lg

Alexandra

p.s. achja,bei uns sind die papa`s beim KS für das Bonding zuständig, d.h. sie müssen oben ohne dasitzen, damit das kleine gleich haut spürt!

Beitrag von qrupa 23.06.10 - 07:48 Uhr

Hallo

bei mir lief es so: ich wurde für die OP vorbereitet, kam in den OP, da wurde alles abgehängt, desinfizier,... und plötzlich hieß es, das erste Ohr würde schon rausgucken. hatte nichtmal gewußt dass die schon angefangen hatten. Ein paar Augenblicke später war die Maus dann da und ich bekam sie erstmal zum begrüßen. Dann ist sie einmal kurz zur Erstuntersuchung zusammen mit dem Papa und dann hab ich sie wiederbekommen. Als ich dann mit zunähen fertig war ist mein mann mit ihr in den Kreißsaal zurück und hat sich da nackig mit ihr ins Bett gekuschelt bis ich durch die OP schlöeuse durch war und auch da war. Da sie ihren papa in der zeit kräftig zur begrüßung vollgeschissen hat, hat sie schon eien Windel bekommen aber sonst hab ich sie völlig nackig auf die Brust bekommen und da haben wir erstmal noch knapp 2 Stunden zu dritt nackig gekuschelt. Angezogen wurde erst als es auf Station ging, gebadet gar nicht.

Die komplette OP samt vor- und nachbereitung hat ca eine Stund gedauert.

Du kannst auch für einen KS einen geburtsplan schreiben udn da genau aufschreiben was du willst, also z.B. dass du dein Baby nach dem KS noch im OP sehen willst, dass der Papa die ganze zeit bei ihm bleiben soll, dass es nicht angezogen und gebadet werden soll, die U1 erst nach dem bonding gemacht werden soll,...

LG
qrupa