schon Trotzphase?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von unsicher8981 23.06.10 - 13:28 Uhr

Hallo ihr Lieben,

mein Sohn ist gerade mal 13 Monate aber ist manchmal echt schwierig. Wenn er nicht bekommt, was er will (Messer ect.), dann schmeißt er sich auf den Boden und jammert/schreit so lange bis man ihn hochnimmt oder ablenkt (was aber auch nicht immer funktioniert). Das gleiche passiert wenn man spazieren geht (steht) und man nicht in die Richtung geht, in die er will. Es gibt noch ein paar weiter Situationen dieser Art. Er ist so hartnäckig, dass ich mir schon überlege, ob das die erste Trotzphase ist?!
Haben eure sich auch schon in diesem Alter so benommen?

Lg Moni mit Simon (der im Moment friedlich schläft)

Beitrag von muffin357 23.06.10 - 13:34 Uhr

hi,

das ist noch nicht die "klassische" trotzphase aber viele nennen es umgangssprachlich so ...

in wirklichkeit komtm dein kind nicht mit seinen extrem-emotionen klar, -- so wie es sich tooootal überschwenglich freuen kann, kann es mit frust+trauer+enttäuschung noch nciht umgehen und reagiert deshalb mit brüllen/kreischen/weinen/strampeln usw....

das ist in diesem alter normal, - - da kann man nur konsequent bleiben, ruhig erklären+reden oder auch einfach mal in den arm nehmen oder in ganz harten situationen auch einfach mal austoben lassen .... --- flüstern hat julian da oft runtergeholt oder eben ablenken ... das darf in diesem alter ruhig noch sein, denn es ist noch kein "bewusster" trotz.

lg
tanja

Beitrag von kruemmelteefee 23.06.10 - 13:34 Uhr

Hallo!

Jaja, das fängt echt ziemlich früh an. Die Wurst ist am Freitag 1 geworden und macht das auch schon länger. Ganz fein neulich im Aldi an der Kasse... So richtig herzzerreissend mit Kullertränen und so. Da müssen wir halt alle durch.
Ich wünsch dir starke Nerven!

MfG KTF

Beitrag von unsicher8981 23.06.10 - 13:51 Uhr

es beruhigt mich doch etwas, dass andere Zwerglein genauso reagieren :-)
Ich dachte mir schon, dass es eigentlich noch nicht die "echte Trotzphase" sein kann.
Ich finde es schwierig, einzuschätzen, wann man hart bleiben muss und wann man nachgeben kann. Wenn es sich nicht um etwas gefährliches handelt und ich genug Zeit habe, dann lasse ich ihm oft seinen Willen. Er soll seine Umwelt ja auch erkunden können.

Lg Moni

Beitrag von ernabert 23.06.10 - 14:22 Uhr

ja, ja, das kenn ich auch. Besonders doof auf dem Spielplatz wenn er anderen Kindern ein Spielzeug weggenommen hat und man es ihm wieder abnimmt, er aber noch nicht versteht, warum er das jetzt nicht mehr haben kann. Ich versuch es dann auch mit ablenken, klappt aber auch nicht immer.

Die Steigerung zu dem auf den Boden werfen ist, wenn er sich dann selbst den Kopf auf den Boden stößt oder sich selbst ins Gesicht schlägt. Da hilft bei uns am besten weggucken und ignorieren. Wenn ich drauf eingehe wird´s meist noch schlimmer, er guckt, ob ich auch gucke und macht es weiter.