Patenonkel bin enttäuscht...

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von sweetangel1983 23.06.10 - 21:19 Uhr

Als mein grosser geboren wurde habe ich immer zu meinem Cousin gesagt das er Pate wird von meinem Sohn..
knapp 2 jahre später war es dann soweit und wir haben ihn taufen lassen- natürlich habe ich mein versprechen gehalten..

So nun gabs im letzten jahr eine kleine Grundsatzdiskussion zw. mir und meinem Cousin. seitdem haben wir nicht mehr miteinander gesprochen.
Ich finds schon schade denn mein sohn fragt ab und an nach ihm..
So da ich kontakt - bzw. eher sporadisch- zu siener schwester habe bat ich sie darum ihm doch bitte meine handy bzw. Festnetznummer zu geben.
Naja das war vor 6 wochen und bis heute kam nix..

ich verlang doch nicht viel nur mal ein kurzes hallo am telefon..
mein grosser kommt ja nächstes jahr auch zur schule und ich finde da gehört ein pate schon mit..
Mit läufts denn mit euren Paten?
fragen sie auch mal ab und an nach ihren Patenkindern? oder denkt ihr ihr habt falsch entschieden bei der Patenwahl?

Beitrag von sillysilly 23.06.10 - 21:27 Uhr

Hallo

Patenwahl ist immer schwierig - aber eben ein der in dem Moment wichtige Mensch, den man als Begleiter seines Kindes möchte

Erste Patin von meiner Tochter - supergute Freundin, hat mich toll in der Schwangerschaft begleitet, wir standen uns sehr nahe ------ dann hat sie ein eigenes Kind bekommen, hatte Schwierigkeiten, zog sich zurück, wollte keinen Kontakt mehr
Das war für mich echt schlimm - fast wie die Trennung von einem Freund - fand es für meine Tochter sooooo schlimm, daß die Patin nach im ersten Lebensjahr aus ihrem Leben verschwindet. Und ich fand es schade, daß ich eine so gute Freundin verloren hatte
Inzwischen haben wir uns wieder angenähert, und sind befreundet - aber die Trennung liegt mir noch im Magen
Vor allem von einem Tag auf den anderen so ausradiert zu werden

Patin meiner zweiten Tochter - eine Freundin aus meiner Grundschulzeit - wohnt hier nebenan, haben einen guten Kontakt, sie kümmert sich, nett um alle meine Kinder

Pate meines Sohnes - Bruder von meinem Mann ..... bis jetzt netter Kontakt, aber ob ein Dauerhafter Bezug zum Kind entsteht wird sich zeigen


Ich habe schmerzlich erlernen müssen, daß Pate sein, für manche nicht so viel bedeutet.
Da geht es mir auch eher um eine emotionale Verbindung und wenn sie größer werden gemeinsame Unternehmungen, Spaß haben, Ansprechpartner sein

Grüße Silly

Beitrag von sweetangel1983 23.06.10 - 21:55 Uhr

ja irgendwie ist es schon schade..
habe ja schon 3 mal paten auswählen dürfen- was ja echt nicht einfach ist.. Mein grosser hat meine eltern und meinen Cousin,
unsere mittlere beide Opas und da muss ich sagen das mein Schwiegervater ein anderes Patenverhältnis zu ihr hat als mein Paps.. (Natürlich ist er bzw. sind beide in erster Linie Opa)
Und bei unsere kleinen habe ich von anfang man meine schwägerin haben wollen- ich mag sie auch wenn es früher ein paar unstimmigkeiten gegeben hat und sie doch weiter weg wohnt aber sie fragt nach der kleinen- natürlich auch nach den anderen ;-)
als zweite Patin haben wir die älteste Nichte meines Mannes gewählt, sie ist auch noch keine patentante.

Naja und bei baby Nr.4 hadere ich noch mit mir- die patenfrage überlässt mein mann ganz allein mir.. bzw. soll ich überlegen und er gitb sein Ok- oder auch nicht..

Beitrag von kueckchen 24.06.10 - 12:16 Uhr

Also wir haben als Patin für meine Tochter eine Person ausgewählt , die wir bisher nur einmal Real getroffen haben - deshalb , weil sie ganz ganz weit weg von uns wohnt (nix kleve->Ge , Kleve->Lörrach :D)!

Es war einfach ein gefühl und ich habe sie auch erst Ende des Jahres , also nach dem ersten Geburtstag gefragt ,ob sie Patentante sein möchte , musste mir da auch erstmal Sicher sein ob sie denn auch "die" ist die diese Verantwortung übernehmen kann! Sie Kümmert sich trotz der Entfernung um unsere Kleine und sie "telefonieren" auch schon miteinander! Es muss also nicht immer jemand aus der Familie sein , reines Pflichtgefühl , mein Mann wollte auch nur die Familie als Paten/Patin - ich seh da den Sinn nicht , sein Bruder ist doch eh schon der Onkel.... :D!

Fürs 4. würde ich da echt nur nach Gefühl gehen , dass dein Cousin das auf den Großen Abwälzt , ist nicht schön , denn er kann ja nun nichts für eure auseinandersetzung , ich würd dir Raten , falls er sich wirklich nicht Meldet , frag nach der Handynummer , Emailadresse und schreibe ihm ein ausführliches Mail indem du schreibst dass dein Großer , sein Patenkind , nichts dafür kann! Wie schon jemand schrieb : wollte er auch wirklich Patenonkel sein? Das ist Wichtig!

Sonnige Grüße

Beitrag von jana-marai 23.06.10 - 23:02 Uhr

"Erste Patin von meiner Tochter - supergute Freundin, hat mich toll in der Schwangerschaft begleitet, wir standen uns sehr nahe ------ dann hat sie ein eigenes Kind bekommen, hatte Schwierigkeiten, zog sich zurück, wollte keinen Kontakt mehr
Das war für mich echt schlimm - fast wie die Trennung von einem Freund - fand es für meine Tochter sooooo schlimm, daß die Patin nach im ersten Lebensjahr aus ihrem Leben verschwindet. Und ich fand es schade, daß ich eine so gute Freundin verloren hatte "


Woher kennst Du meine / unsere Story? ;-)
Ist bei uns genau gleich gelaufen, nur haben wir leider bislang nicht mehr zueinander gefunden.
Ich bin zwar auch Patin ihres Kindes, wir haben aber leider nie einen Draht zueinander bekommen. Mit meinen anderen Patenkindern ist das ganz anders. Ich rufe sie hin und wieder an, sie kommen uns besuchen, aber auch sie rufen hier an, wenn sie Probleme haben oder irgendeinen Mist gebaut haben, und Rat brauchen. So sollte es meiner Meinung nach auch sein. Wir haben ein vertrauensvolles Verhältnis, und die Kinder / Teenies wissen, ich bin jederzeit für sie da.

Mein zweites Kind hat einen Paten, obwohl es (noch) nicht getauft ist. Und wir hätten keinen besseren finden können!

LG
jana-marai

Beitrag von pizza-hawaii 24.06.10 - 08:39 Uhr

Wenn Dir das so wichtig ist, dann spring doch über Deinen Schatten und melde Du Dich bei ihm!

pizza

Beitrag von sweetangel1983 24.06.10 - 09:59 Uhr

leider habe ich keine telefonnummer von ihm- habe ja schon seine schwester gesagt er soll sich bitte melden..

und wieso über meinen Schatten springen? ich bin doch diejenige die mal wieder nachgibt..

Nicht gelesen meinen text aber seinen senf abgeben???

Beitrag von pizza-hawaii 24.06.10 - 13:00 Uhr

Indem Du seiner Schwester irgendwas sagst von dem man nicht weiss ob es auch ankommt, ist nämlich immer so eine Sache über Dritte, springst Du also über Deinen Schatten?

Und das Du keine Nummer von ihm hast, geht aus Deinem Text nicht hervor!

Beitrag von tara_joelina 24.06.10 - 09:44 Uhr

Hallöchen

Wir haben bewusst bis auf jeweils eine Ausnahme die gleichen Paten für unsere Mädels genommen.

Und bis auf diese besagte Ausnahme klappt alles super. Natürlich sind die Paten auch bei Einschulung usw.. dabei.

Ebenso ist es bei mir, ich habe auch zwei Patenkinder und für mich ist selbstverständlich das ich bei allen Veranstaltungen usw... der Kinder dabei bin.

Ich muss aber dazu sagen das wäre auch ohne "Patenschaft" so ;-)

Versuch doch mal das du den Kontakt aufnimmst vielleicht kann man ja durch ein Gespräch Meinungsverschiedenheiten aus dem Weg räumen.

Liebe Grüße und viel Glück

Tini



Beitrag von anyca 24.06.10 - 10:48 Uhr

"...habe ich immer zu meinem Cousin gesagt das er Pate wird von meinem Sohn.."
"natürlich habe ich mein versprechen gehalten.. "

Wollte Dein Cousin das denn auch so dringend, oder hat er es eher mitgemacht, weil Du das eben so wolltest? Hast Du vorher mit ihm über Deine Erwartungen an einen Paten gesprochen.

Beitrag von eviwe 25.06.10 - 22:32 Uhr

Hallo!
Ja, mit den Paten ist es so eine Sache. Unsere 3 Kinder haben jeweils 2 Paten, jeweils Frau und Mann , ein Verwandter und ein Freund der Eltern.
So hat mein Ältester z.B. seinen Onkel (meinen Bruder)als Pate und eine Freundin von seinem Papa als Patin. Meinen Bruder sieht er ja sowieso oft und mit seiner Patin und Ihrer Familie sind wir auch befreundet, aber ich bin auch schon etwas enttäuscht gewesen. Wir wohnen nur ca. 10 Km von der Patin entfernt und haben sonst niemand von den Verwandten in der Nähe aber auch als ich wieder angefangen habe zu arbeiten, hat sie niemals angeboten, ob sie mal einspringen kann, mal auf die Kinder aufpasst, wenn mal Not am Mann ist. So etwas hätte ich schon erwartet. Nun ist mein Sohn bald 8 Jahre alt, aber außer Kontakt zu unserer ganzen Familie, unternimmt sie mit Ihm allein nichts oder daß sie sich besonders für Ihn interressiert.
Aber man kann es eben nicht vorraussehen ob Pate und Kind gut zueinander passen. Im Idealfall würde ich mir ein freundschaftliches Vertrauensverhältnis zum Kind wünschen. Ich hoffe, daß ich es zu meinem eigenen Patenkind, daß erst 1 Jahr alt ist, aufbauen kann,
Liebe Grüße Evi#blume

Beitrag von motte1986 26.06.10 - 17:03 Uhr

und genau DESHALB haben wir unsere kinder nicht taufen lassen.

meine TAUFpatin ist eine sehr gute freundin (meine tante), meine FIRMpatin lässt seit ihrer ehekrise nichts mehr von sich hören und sie hatte ich am allerliebsten von allen:-(

meine kinder werden schon einen menschen finden, dem sie vertrauen, das muss ich ihnen nicht vor die nase setzen.

der TAUFpate meines bruders ist 4 monate nach der taufe spurlos verschwunden und erst vor 3 jahren (mein bruder wurde mit 5 monaten getauft, heute ist er 21) wieder aufgetaucht.
der FIRMpate meines bruders ist der mann meiner TAUFpatin und eigentlich nur verwandtschaft.

einzig der TAUFpate meines kleinen bruders ist wirklich ein pate. immer für ihn da, man hat nicht wöchentlich kontakt, aber sehr oft...

lg