wie dämme ich den ausbruch der Angina ein?

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Forum: Kleinkind

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Beitrag von whiteangel1986 25.06.10 - 08:34 Uhr

hallo zusammen,
ich weis, die frage ist etwas komisch. Aber ich habe folgendes Problem.
Mein Dustin geht seit jetzt fast 1 Jahr in die Kindergrippe. Seit dem ist er in einem Abstand von ca. 6-8 Wochen spätestens immer wieder erkältet. Aber dann NIE einfach nur husten und schnupfen. Sondern es fängt so an, dann fange ich schon an, mit ihm zu inhallieren und hustensaft zu geben (mal mukulsovan, mal ass, mal prospan,...halt immer mal was anderes. Aber pro erkältung durch weg den selben hustensaft, bei der nächsten einen anderen. ). Aber es wird dann trotzdem von einem auf dem anderen tag schlimmer. Endet meisten 2-3 tage später beim arzt, mit eitrigen Mandeln oder bronchitis. Der arzt verschreibt mir dann wieder hustensaft (auch immer die säfte die ich zuhause habe) und IMMER dann auch antibiotikum.

Momentan ist es wieder so. Seit Dienstag hat Dustin schnupfen (leicht laufende Nase), Mittwoch wurde es schon schlimmer und über nacht verstopft. Gestern wurde es langsam grünlich und er fing an mit husten. Heute nacht hatte er einen kleinen hustenanfall. Seit gestern inhalliere ich aber schon wieder mit ihm, und gebe ihn auch wieder hustensaft und nasentropfen. Heute morgen habe ich gesehen, das seine mandeln schon wieder angeschwollen sind. Und ich weis jetzt schon wieder, das es das Wochenende schlimmer wird, wenn ich nicht zum arzt gehe. Aber er isst norma, trinkt normal, verhält sich auch wie immer und hat kein fieber.
Was kann ich tun, um den arzt zu vermeiden und nicht mit ihm wieder hin zu gehen? Dustin wird erst ende Oktober 2 Jahre, er kann doch aber jetzt nicht schon chronisch krank sein, oder?

Mfg WhiteAngel

Beitrag von kleinehexe1606 25.06.10 - 08:37 Uhr

Das hat wohl eher etwas damit zu tun das der kleine mit 2 Jahren noch kein Immunsystem aufgebaut hat und dies abwehren kann. Der Kindergarten ist die reinste Brutstätte für Viren und Bakterien, leider muß man da als Mama durch...... Wenn Angina häufig im Jahr vorkommt solltest Du mal zum HNO gehen und beraten lassen. Wenn man nicht mit Antibiotika behandelt können sich die Bakterien am Herz ablagern was später dann schlimme Folgen haben kann.

Beitrag von nadeschka 25.06.10 - 09:49 Uhr

Ich habe gerade ein unheimlich schmerzhafte Angina hinter mir und habe letzte Woche ewig gegoogelt nach einem Hausmittelchen, das mir helfen könnte. Antibiotika hatte ich auch, aber es dauerte 5 Tage, bis die Schmerzen besser wurden.

Jedenfalls wurde an vielen Stellen als Wundermittel HONIG erwähnt. Es gab auch irgendwo einen Labortest dazu und der Honig hat eine antibakterielle Wirkung auf irgendwelche bestimmten Bakterien. Manche Leute (glaube, bei frag-mutti.de) schworen darauf, jede Stunde einen halben Teelöffel Honig zu lutschen, am nächsten Tag sei alles besser.

Nun ja, ich persönlich habe dann permanent Honig gelutscht und warme Zitrone mit Honig getrunken, aber Wunder konnte ich auch nicht feststellen. Jedoch finde ich, ist es einen Versuch wert! Eventuell hat dein Kind ja genau die Art Bakterien im Hals, bei denen der Honig anschlägt.

LG

PS: das zweite "Wundermittel" war Urin gurgeln. Aber das wollte ich dann doch nicht ausprobieren.... #gruebel

Beitrag von whiteangel1986 25.06.10 - 09:57 Uhr

danke für den heißen tipp. Bis letzten monat hatte ich selbst eine chronische angina und meine mandeln wurden entfernt. Aber da war ich 24. ich will nicht das mein kleiner von im Kleinkind-alter seine mandeln rausbekommt. Bei ihm sind es zu 70%mandeln und 30% bronchien. Den tipp mit den honig und urin habe ich damals auch gelesen. und letzteres NIE probieren wollen. Das werde ich bei meinem Kind auch auf keinen fall tun.... Aber honig werde ich mal versuchen. Ich will nicht, das es wieder schlimmer wird. Und er scheint wohl genauso anfällig dafür zu sein, wie ich bis vor kurzem...Wie ich mein sohn kenne, bekommt er spätestens am Sonntag fieber, wenn ich vorher nix dagegen machen kann. Drück mir die daumen #zitter