Wieso? Zusammenleben FamilienUmfrage

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von petra1982 25.06.10 - 11:39 Uhr

Hallo,

wie oft Lesen wir hier, das man aus Finanziellen Gründen bei den Eltern/SChwiegereltern wohnt. Oder die Kinder bei Oma parkt weil man arbeiten gehen muss? Und wie oft geht das gut? So gut wie nie! Hab hier erst einmal gelesen das es toll läuft....Ich würde nie im Leben zu meinen Eltern noch zu meinen Schwiegereltern ziehen auch wenn ich mich mit beiden gut verstehe, aber eben darum weil jeder sein Reich hat. Wie seht ihr das? Kann einer berichten das es auch funktioniert oder man sich auch arangiert ?#danke#bitte

Beitrag von mips 25.06.10 - 11:50 Uhr

Hallo,

dann sind wir wohl die rühmliche Ausnahme. Bei uns klappt das hervorragend. Wir wohnen oben, mein Vater wohnt unten. Leider ist meine Mama letztes Jahr verstorben. Mit ihr wäre das alles noch viel schöner gewesen. Wir arrangieren uns auch nicht...... wir leben gut zusammen. Das einzige was man können muss (meine Meinung) : man muss sich auch mal unangenehme Dinge sagen können. Wenn das klar ist, klappt es auch ohne Missverständnisse.

LG
Birte

Beitrag von mansojo 25.06.10 - 11:52 Uhr

natürlich liest du nur das es nicht funktioniert

wenn alles in butter ist braucht man auch nicht zu posten

Beitrag von bine8106 25.06.10 - 12:33 Uhr

Es funktioniert auf keinen Fall. Das sind dann höchstens die wenigen Ausnahmen, die die Regel bestätigen. Ich hab wegen dem Thema grad oben gepostet.

Beitrag von schokostreusel 25.06.10 - 13:14 Uhr

Eigentlich haben wir uns (mittlerweile) mit meinen Eltern arrangiert, aber

1. ist es unser Haus
2. hat es lange gedauert
3. war es sehr anstrengend und nervenaufreibend
4. ist der Kontakt eigentlich weniger geworden, als zu der Zeit, wo wir noch nicht zusammen gewohnt haben.

Es ist m. E. unerlässlich ( und schmerzhaft) , dass jeder seine Grenzen gut absteckt und jedes Eindringen verteidigt, dass Regeln aufgestellt werden mit der beide Seiten leben können und auch eingehalten werden.

Heute kann ich die Vorteile des zusammen wohnen genießen, noch mal würde ich - ich sag mal- die "Positionierungsphase" aber nicht überstehen, ehrlich!

Beitrag von helikopta 25.06.10 - 13:20 Uhr

Hallo,

bei uns funktioniert das ganze auch bestens.
Meine Schwiegermutter lebt bei uns. Sie hat nichtmal eine richtig abgeschlossenen Wohnung sondern lebt mit uns im Haus gemeinsam.
Sie hat zwar ein eigenes Bad und ihr Zimmer liegt so, dass sie sich gut zurück ziehen kann wenn sie will. Wir haben nur eine Küche und ich koche ausnahmslos immer, denn sie kann nicht kochen und weiß das auch, dafür bügelt sie unsere gesammte Wäsche, was ich sehr gut finde.
Füe die Kinder ist auch immer jemand da, einkaufen ohne Kinder geht einfach meist schneller :-9
Abends mal essen gehen, kein Problem, wir stecken die Kinder ins Bett und geben Oma das Babyfon.
Die größen aus der Schule und Kindergarten holen, wenn der kleinste schlafen wollte, kein Problem, Oma ist ja da!
Wir streiten nicht um Erziehung, denn die Grundsatzentscheidungen treffen mein Mann und ich, naja und Oma ist nunmal Oma, denn verwöhnt werden die Kinder trotzdem, aber das finde ich OK, so lange sie nicht übertreibt.Bisher (seit 7 Jahren) klappt das aber wunderbar.
Eine Schwigermutter ist niemand dem man Grundsätzlich feindselíg entgegenkommen muss. Oft habe ich das Gefühl, das sie blos weil sie Schwiegermütter sind es schwerer haben als andere.
Was das zusammenleben angeht, ist das auch nich schwerer als mit anderen in einer Wg oder so, alles eine Frage der komunikation.

Helikopta

Beitrag von knuffi3112 30.06.10 - 00:42 Uhr

Hallo ich hab mal ne Frage?

Ich wohne auch mit SM zusammen ,sie hat Zwei Zimmer Küche und Bad teilen wir.Sie zahlt 350€ im Monat für wasser,strom,telefon,essen,trinken ,haftpflichtversicherung.sie sagt immer das wäre zu viel.was gibt deine SM ab?
Lg annika

Beitrag von helikopta 30.06.10 - 07:53 Uhr

Hallo,

meine Schwiegermutter war schon immer ein sehr großzügiger Mensch und wir haben keine "Forderung" gestellt sondern sie hat gleich bevor sie einzog von sich aus gesagt das eine ihrer Renten (die kleinere) auf unser Konto soll und sie die zweite für sich möchte.
Wir teilen lediglich die Küche, wobei sie selber ja nichts machen kann, außer Kaffe kochen und sich mal Brote machen. Koche tu ich immer , einkaufen auch bis auf Kleinigkeiten.
Für mich war wichtig das ihr selber genug "Taschengeld" bleibt, damit sie gut klar kommt (außerdem landet das meiste ja doch bei unseren Kindern ;-) denn sie hat keine weiteren Enkel).
Wieviel man abgibt denke ich, muss immer auch berücksichteigen das ansonsten eben auch was übig beibt.
Grundsätzlich klingen 350€ für mich OK, bleibt die Frage was sie noch für sich hat.
Und ich denke die "Vorteile" die man genießt müssen auch honoriert werden (Babysitterdienste, evtl kleiner erledingungen etc).


LG

Daniela

Beitrag von ayshe 25.06.10 - 13:31 Uhr

Ich bin mit meinen Eltern zusammen mit meinen Großeltern aufgewachsen, in einem Haus.
Warum?
Weil die Großeltern nicht mehr wirklich allein klarkamen, deshalb sind meine Eltern dort hin gezogen.

Es lief alles bestens, aber meine Großeltern haben sich auch nie in unsere Dinge eingemischt, sie haben ihr Ding gemacht und wir unseres, fertig.

Beitrag von koerci 25.06.10 - 14:48 Uhr

Dann sind wir wohl auch ne Ausnahme! Bei uns klappt das super!

Seit mein Mann und ich aus der Türkei hierher gezogen sind, wohnen wir im Haus meiner Eltern. Jeder hat seine abgeschlossene Wohnung und somit auch sein eigenes Leben.

Wenn wir alle zusammen essen wollen (was gerade bei Grillwetter ziemlich oft vorkommt), dann machen wir das ... wenn einer von uns lieber seine Ruhe möchte, bleibt jeder in seiner Bude.

Ich finde das super, vorallem für unsere Kleine. Die liebt es, dass sie Oma und Opa täglich sehen kann, und wenn es nur für ein kurzes "Hallo" und ein Küsschen ist.

LG
koerCi

Beitrag von whitewitch 26.06.10 - 00:29 Uhr

Mit meiner Schwiegermutter geht es gar nicht, selbst mein Freund kann sich das nicht vorstellen. Mit meiner Mutter klappte es so lange ich alleinerziehend war und das waren ein paar Jahre wunderbar. Ich würd immer wieder mit meiner Mutter zusammen wohnen wollen. Wir sind aber auch beide so das wir dem anderen Raum lassen und uns nie auf den keks gehen würden. Sie war arbeitlos und ich konnte meine Ausbildung machen und danach Vollzeit arbeiten gehen. Eine Zeit lang hatten wir sogar mal den Plan ein Haus zu kaufen. Jetzt wohnen wir 20 Kilometer voneinander entfernt aber ich werde meine Mum in den nächsten Jahren hier in meine Nähe holen.