homöopathie contra hormone

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Beitrag von a-fire-inside 26.06.10 - 02:20 Uhr

huhu mädls

das hab ich im netz gefunden :-D

jetzt freu ich mich noch mehr auf meinen termin beim hp...

Homöopathie contra Hormone
In der Frauenheilkunde wurden bislang wenige methodisch untadelige homöopathische Studien veröffentlicht. Eine Ausnahme stellt die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg dar. Dort wurde eine Reihe von Studien bei weiblichen Fertilitätsstörungen durchgeführt. Verglichen wurden hormonelle Therapien mit alternativmedizinischen Behandlungsmethoden. Eine der Studien verglich eine klassisch homöopathische Therapie mit hormoneller Therapie. Behandelt wurden je 21 Patientinnen in jeder Gruppe (10). Bedingung für die Aufnahme in die Studie war ein seit mehr als zwei Jahren bestehender Kinderwunsch, mindestens ein funktionstüchtiger Eileiter, ein maximal leicht eingeschränktes Spermiogramm und ein positiver Sims-Huhner-Postkoitaltest. Die homöopathisch sowie die hormonell behandelten Patientinnen wurden bezüglich des Patientinnenalters, der Abortrate, der Dauer des Kinderwunsches, der Art der Sterilität, des Uterus-, Tuben-, andrologischen Faktors, des Body-Mass-Index und der Art der Zyklusstörungen gematcht.
In der Homöopathie-Gruppe wurden – bei einer durchschnittlichen Behandlungsdauer von 4,8 Monaten – 6 Patientinnen (28,5%) schwanger. Unter den Patientinnen mit Hormonstörungen lag der Erfolg bei 50%. Die Baby-take-home-rate lag in der klassisch homöopathisch behandelten Gruppe bei 28,5% – d.h. alle Frauen, die schwanger wurden, konnten ein gesundes Kind gebären. Die einzigen Nebenwirkungen der homöopathischen Behandlung waren vorübergehende Hautunreinheiten bei zwei Patientinnen. Anhand subjektiver Analogskalen konnten bei 19% der Patientinnen folgende allgemeine Besserungen nachgewiesen werden: Steigerung der Libido, Verminderung chronischer Kopfschmerzen und Obstipation, deutliche Besserung von Heuschnupfen.
Bei der Hormongruppe wurden ebenfalls sechs Patientinnen schwanger. Allerdings gingen aus den sechs Schwangerschaften nur zwei gesunde Kinder hervor (vier endeten als Frühaborte). Dies ergibt eine Baby-take-home-rate von 9,5%. Die durchschnittliche Therapiedauer betrug in dieser Gruppe 16,5 Monate und die Befindlichkeitsänderungen der Patientinnen während der Therapie reichten von Zysten am Ovar, die zum Therapieabbruch führten, Hitzewallungen, Libidoverlust, Atemnot bis zu vaginalem Juckreiz. Bei 29% der Patientinnen musste eine Verschlechterung des Allgemeinbefindens festgestellt werden.
Bei einem Kostenvergleich der beiden Gruppen zeigte sich, dass die Arztkosten in beiden Gruppen gleich waren (die Dauer der homöopathischen Behandlung ist länger, daher teurer; dafür: seltenere Konsultationen als in der Hormongruppe). Eine Differenz um den Faktor 10 trat bei den Medikamentenkosten auf, da Homöopathika im Vergleich sehr billig sind. Die Kosten für die in der Hormongruppe häufigen Ultraschall- und Hormonuntersuchungen wurden hierbei nicht berücksichtigt, würden diesen Unterschied aber noch weiter vergrößern. Die Autoren kamen zum Ergebnis, dass die homöopathische Therapie der hormonellen Therapie in Bezug auf Eintritt einer Schwangerschaft gleichwertig ist, in Bezug auf die Baby-take-home-rate sowie die Gesamtkosten signifikant überlegen.

Beitrag von shiningstar 26.06.10 - 06:08 Uhr

Guten Morgen,

also ich halte nichts mehr von Homöopathi als alleinige Unterstützung beim Kiwu, wenn man "größere" Probleme hat schwanger zu werden.
Ich warb letztes Jahr für sechs Monate bei einer Frauenärztin, die z.B. Endometriose mit Naturheilkunde behandelt.
Die zweite ICSI musste abgebrochen werden, weil ich nur einen Follikel, dafür aber vier Endo-Zysten hatte.
Bei der ersten ICSI hatte ich zuvor eine OP plus künstliche Wechseljahre, und hatte immerhin sechs Follikel...
Nun bin ich also wieder in den künstlichen Wechseljahren.

Generell finde ich Homöopathie gut, aber bei mir müssen "härtere Geschützen" ergriffen werden ;o)

Beitrag von juliet76 26.06.10 - 11:49 Uhr

hi,
ich bin auch kein Fan von Hormonmitteln, wenn es den nicht zwingend erfoderlich ist, wie SD-Hormone,etc... die ich auch einnehmen muß. Diese Follikelstimmuliernden, oder Eisprungauslösende Mittel haben auch Nebenwirkungen und jede Frau reagiert anders auf Hormone. Eine Frau, die allgemein die Pille schon nicht verträgt, wird auch bei den anderen Hormonen sensibel reagieren, wie ich z.B.

Mich würde interessieren, welche Globulis außer Mönchspeffer werden, da noch unterstützend eingenommen?

Schönes Wochenende an alle.

LG

Beitrag von dunki 26.06.10 - 06:34 Uhr

Hallo,
ich halte den Weg für Dich goldrichtig. Du bist noch jung, da sollte man diesem Weg auf jeden Fall eine Chance geben.
Ich habe mich pralell zur KIWU-Klinik homöopathisch behandlen lassen und bin sehr begeistert. Meine Homöopathin hat vieles in Heidelberg gelernt und ist sehr begeistert von diesem Weg.
Allerdings sagt sie auch, wenn ein Paar kommt das Ende 30 ist mit schwerwiegenden Problemen dann würde sie schon darauf hinweisen das die Zeit ja knapp ist a) wg. Zuzahlung KK, b) die biologische Uhr tickt halt schon etwas schneller.
Allerdings hat sie auch viele Paare die nicht verheiratet sind und als Selbstzahler sich z.B.eine ICSI nicht leisten können,.......

Ich habe Fruchtbarkeitsmassagen bekommen und einige Globulis.

Meine Daumen stehen hoch dafür, in Deinem Fall sowieso.
Wenn man schon älter ist dann auf jeden Fall zusätzlich zur KIWU.

Viel Glück!
Dunki