Milcheinschuss-Unsicherheit-abstiilen?! HILFE

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von jayda2009 26.06.10 - 15:13 Uhr

hallo

vor 4 tagen wurde unsere tocher ambulant entbunden. diesmal will ich unbedingt stillen, aber bin mir nicht mehr sicher...

sie trinkt nur wenig, jetzt ist der milcheinschuss.meine brüste tun weh, trotz kühlung, ausstreichen usw. gestern abend wolltei ch am liebsten abstillen. habe tierische angst vpr einer brustenzüdung oder milchstau...

am tag schläft sie viel und trinkt immer nur kurz, egal wasi ch mache, sie trinkt nicht mehr. nachts will sie jede stunde an die brust...mache ich irgendwas falsch? meine hebamme spricht mir gut zu usw. aber ich bin so kaputt da sie nachts so viel wach ist .meine brüste tun so weh und sind steinhart da sie am tag so wenig trinkt...hilfe

lg jayda..

Beitrag von miau2 26.06.10 - 17:35 Uhr

Hi,
nein, du machst NICHTS falsch.

Das Babys anfangs mit der Zeit, wo wir eigentlich schlafen wollen PRobleme haben ist total normal: sie haben sich monatelang an eine permanente Geräuschkulisse gewöhnt. Im Bauch ist es immer etwas lauter - dein Herzschlag, das Geräusch, wenn dein Blut durch die Blutgefäße rauscht, deine Atemgeräusche...all das ist nicht gerade leise, und daran hat sich dein Baby gewöhnt.

Und jetzt wird plötzlich zu einer bestimmten Zeit alles leise, und dann soll man sich in dieser ungewohnten Atmosphäre entspannen und schlafen? Ich kann das gut verstehen, dass das anfangs schwieriger ist.

Hol das Baby zu dir ins Bett, da hat es mehr Geräusche als in einem eigenen Bett...vielleicht hilft das schon. Manchen helfen auch so "Herzton-Spieluhren".

Ansonsten - deine Brüste müssen sich anpassen, und das können sie auch an praktisch jeden Rhythmus, den ein Baby verlangt. Es dauert nur ein paar Tage, du bist halt keine Maschine, wo es auf Knopfdruck klappt.

Dazu sind die Kleinen halt einfach noch ziemlich kraftlos, und der Magen hat Golfballgröße - häufiges Stillen ist da vollkommen normal.

Kühlen, ausstreichen (am besten unter der warmen Dusche, da hilft Wärme), Quark-Kompressen, oder ein kaltes Kohlblatt drauf, das soll auch helfen...Von der Hebamme die Anlegetechnik begutachten lassen, Milchstau kann auch die Folge falscher Technik sein.

Und durchhalten. Es wird besser!

Und noch herzliche #klee Glückwünsche zur Geburt und alles Gute!

Viele Grüße
Miau2

Beitrag von nuckelspucker 26.06.10 - 21:14 Uhr

hey,

glückwunsch zum nachwuchs!

lass euch beiden zeit und du wirst sehen, nach anfänglichen schwierigkeiten wird das stillen sooo schön werden für euch beide.

mein zweiter sohn hat auch nur maximal 5 minuten an einer brust getrunken und ich hab keine ahnung, wie er davon satt werden konnte.

lass dich von anfangsschwierigkeiten nicht entmutigen. die brüste gewöhnen sich ans stillen, die brustwarzen können einige zeit lang schmerzen...

viel spaß und alles gute

claudia