Mein kind stresst denn ganzen tag

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von freyja1980 26.06.10 - 17:19 Uhr

Hallo zusammen
ich habe einen 6 jahre alten sohn seid letzten jahr herbst ist er nur noch am stressen provoziert uns bis uns der kranken platz und hört trozdem nicht auf
ich weiss nicht mehr was ich machen soll es ist so schlimm das meine schuppenfelcht voll aufgeblüht ist und mein freund ( nicht der richtige papa da der verstorben ist) magen probleme hat
wenn wir ihm verbote aussprechen auf grund seines fehlverhalten dann steht er da schaut uns an und sagt mir egal denn geht es zwei tage gut und wir freuen uns dann schon immer drüber aber so bald wir die verbote lockern oder auf heben haben wir denn selben stress wieder
ich muss dazu sagen das wir eine familien hilfe haben da ich damals als der vater starb die leukämie krankheit mit durch gemacht habe und ihm beim sterben begleitet habe
nun wahr meine überlegung vieleicht einen kinderpsycholgonen auf zu suchen in der hoffenung das er uns weiter helfen kann
denn ich weiss nicht mehr was ich machen soll er wahr immer lieb hat nicht wie andere kinder trozfasen gehabt nix und jetzt jetzt weiss ich mir keinen rat mehr
vieleicht könnt ihr mir ja weiter helfen oder mir tips geben denn es geht mir und meinem freund sehr an die nerven zumal er sagt das err das mit absicht macht :-(

Beitrag von ippilala 26.06.10 - 17:57 Uhr

Erst keine Verbote, dann Verbote, dann Lockerung und wieder keine...
Das geht so nicht,Kinder brauchen klare Regeln.
Wenn er sich falsch verhält, erklär ihm was er falsch macht und was dich stört, rede nicht ewig sondern kurz und knapp.

Was genau macht er denn und wann?
Ist er genug beschäftigt? Wenn er euch mit Absicht ärgert solltest du ihn eine bessere Beschäftigungsmöglichkeit geben...

Beitrag von freyja1980 26.06.10 - 18:06 Uhr

ja beschäftigung hatte er er wahr von morgends 8 uhr bis nachmittags 16 uhr in der kita so da hat er auch das selbe gemacht
zuhause ist es zb er hat sich den po mit meinem handtuch ab gewischt wir fragten ihn warum er ´das gemacht hat da genung wc papier da ist er lachte nur sagte ich habe kein bock zu reden
denn wenn er zb abends wenn wir mit dem hund gehen die letzte runde er bei uns bleiben soll läuft er einafach los
oder im strassen verkehr macht er faxen selbst das die poliezei im erklärt hat was passieren kann intressiert ihn nicht
oder aber wenn er was zu essen möchte mache ich ihm gerne und sofort kein ding wenn er kein hunger mehr statt was zu sagen versteckt er es in seinem zimmer
etc etc
so verbote gab es da er keine zähne putzen wollte nix süsses eine woche oder mal ne woche fernseh verbot oder er bekommt nix neues zu,m spielen

Beitrag von mama062006 26.06.10 - 19:57 Uhr

Hallo,

seit wann ist dein Sohn so und wann ist der Vater gestorben? Vielleicht hängt es damit zusammen ... Hat er es denn schon bewusst mitbekommen oder war er noch zu klein?

Sonst würde ich es nicht mit Strafen, sondern Belohnung probieren.

lG

Beitrag von freyja1980 26.06.10 - 21:53 Uhr

huhu
Sein Papa ist 2007 gestorben da wahr mein kleiner knapp 4 jahre alt er hat viel mit bekommen das sein papa so krank wahr usw
das gezicke geht mittlerweile seid herbst 2009
das mit dem belohnen haben wir versucht
mit einer liste aufklebern und jeden tag wo er lieb wahr gab es einen aufkleber anfangs haben wir es so gemacht das er wenn er zwei tage lieb war 50 cent bekommen hat wenn er eine woche geschaft hat gab es noch nen euro dazu und wenn er zwei wochen geschaft hat ohne grosse vorkommnise gab es was für seine hot weehls bahn neues autos oder einen neuen teil für die bahn aber es hat sage und schreibe nicht mal 2 monate gedauert da wahr im das zu doof :-(

Beitrag von silkew1976 27.06.10 - 07:23 Uhr

Guten Morgen,

für mich ist das Verhalten Deines Sohnes ein Schrei nach Liebe, Geborgenheit und Aufmerksamkeit.
Anstatt Deinem Sohn Boshaftigkeit und Absicht zu unterstellen solltest Du Dich vielleicht zuerst einmal in seine besondere Lage versetzen.
Er war vier Jahre alt als sein Vater starb, also hat er schon viel von dem ganzen Geschehen mitbekommen, er hat Dich erlebt mit Deiner Trauer und mit Deinen Sorgen, das prägt ein Kind. Die nächste Frage ist doch auch wann Dein neuer Freund in Dein und SEIN Leben getreten ist und wie er zu ihm steht. Kinder die mit dem neuen Partner von Mama oder Papa in Kontakt kommen fühlen sich oft zurückgesetzt. Vielleicht hat er Angst Dich jetzt auch noch zu verlieren? Sag jetzt nicht, das kann nicht sein, Kinder sind sehr verletztlich und auch wenn sie es nicht immer so zeigen, sehr sehr sensibel gerade was die Beziehung zu dem Elternteil angeht der nach Trennung oder Verlust noch mit in der Familie lebt.
Wieviel Zeit verbringst Du mit Deinem Sohn?
Macht ihr auch mal etwas alleine ohne Deinen Freund?
Spielt ihr viel zusammen?
Habt ihr ein gemeinsames Abendritual?

Er geht von 8-16 Uhr in die Kita, ist also fast den ganzen Tag alleine, finde ich in seiner Situation schwierig für das Kind.

Ich kann die Beziehung zu Dir und Deinem Freund beurteilen, ich weiß nicht wie es bei Euch zu Hause abläuft, dafür gehtst Du zu wenig ins Detail, aber für mich braucht Dein Sohn keine Strafen, sondern mehr Zuwendung und Liebe, er braucht gemeinsame Zeit mit Dir, ohne Deinen Freund. Er muß spüren, dass DU uneingeschränkt für IHN da bist und er keine Angst haben muß DICH auch noch zu verlieren. Das kann weder die Familienhilfe noch der Kinderpsychologe leisten, das ist einfach DEINE AUFGABE!!!!!
Vielleicht kommt er auch mit Deinem Freund nicht zurecht, da schonmal drüber nachgedacht?
Für Dich sollte es nichts WICHTIGERES geben als DEINEN SOHN!!!!!!

Ich wünsche Dir viel Kraft
liebe Grüße
Silke

P.S.: Ich habe mitlerlebt wie schwer es für meinen Sohn war seinen geliebten Opa ( meinen Papa ) zu verlieren, wir waren alle dabei als er im KH zusammengebrochen ist ..... da mag ich mir gar nicht vorstellen wie sehr ein Kind unter dem Verlust des Vaters leiden muß.......

Beitrag von schnabel2009 27.06.10 - 08:32 Uhr

Unabhängig vom Verhalten des Kindes ist es in der Tat ratsam sích Hilfe von außen zu holen zwecks der Trauerverarbeitung--auch für Dich.
Ansonsten würde ich gerne ein paar Beispiele hören, was sind das für Situationen die Dich so wütend machen?

LG schnabel

Beitrag von xxtanja18xx 27.06.10 - 15:23 Uhr

Deine Überschrift, sagt ja schon fast alles aus...und dann noch dein Text ohne Punkt und Kommer....Dein Sohn leidet und du suchst ALLE fehler an ihm, anstatt mal bei DIR zu suchen

So wird das nichts...Ihr solltet vieleicht mal eine Familientherapie machen.

Beitrag von meine-nini 27.06.10 - 15:45 Uhr

xxTanja18xx.....Anstatt drauf rum zu kloppen, wenn einer ehrlich die Meinung schriebt und nach Hilfe sucht (sonst hätte sie wohl kaum hier um Rat gebeten) mach lieber konstruktive Vorschläge und keine Vorwürfe.

Es gibt genug Menschen, die ihre Kinder ``falsch`` erziehen und sich keine Hilfe suchen, wie zb in diesem Forum, und diese Personen sind schlimm nicht solle wie diese Fragestellerin, die versucht etwas zu verändern und zu verbesssern.

Wenn man die Menschen fertig macht, die solche Fragen stellen trauen sie sich gar nicht mehr zu schreiben und das Verhalten zu Hause wird auch nicht geändert.... denk doch das nächste mal nach wie du drauf reagieren würdest ...

Lg und einen sonnigen Tag

Beitrag von froehlich 27.06.10 - 19:57 Uhr

Danke! Das war wirklich nötig!

Beitrag von xxtanja18xx 28.06.10 - 16:23 Uhr

WO habe ich jemanden fertig gemacht!!...meine-nini????

Ich meine es so wie ich es schreibe, man sollte die Fehler nicht immer bei anderen suchen....sondern bei sich....

Leute die so fragen stellen, sollte schnellstmöglich hilfe FÜR den Jungen suchen...denn dieser leidet....

Beitrag von xxtanja18xx 28.06.10 - 16:55 Uhr

P.s. Ich habe Ihr einen Gutgemeinten Rat gegeben!!!

nämlich eine Familientherapie....diese wäre wirklich Sinnvoll...denn da wird sie erst verstehen, was mit ihrem Kind los ist...und auch das Kind, wird verstehen, wieso Mama so ist.

Beitrag von freyja1980 27.06.10 - 22:52 Uhr

Also erst mal muss ich sagen mein sohn hatte zu seinem richtigen vater kaum bis garkein kontakt da dieser sich jeden tag aus dem staub gemacht hat
desweiteren mein jetziger freund ist nach einem jahr zu uns gekommen und wir haben auch heute noch getrennte wohnungen und er ist fast den ganzen tag arbeiten
das ich alles fehler bei meinem kleine suche stimmt nicht ich weiss das auch ich viele fehler mache aber genau aus dem grund habe ich mir vom jugendamt eine familien hilfe stellen lassen da ich selber auch nicht immer weiss wie ich was besser machen kann und ganz erlich ich finde lieber holt man sie die hilfe als irgendwan was zumachen was man bereut eine familien hilfe hatte ich auch als der vater starb und es hat mir sehr geholfen
wegen der trauer verarbeitung haben wir hier extra ein kreis wo ich auch regelmässig hin gehe
Mein Kleiner liebt sein neuen papa über alles das sagt er und zeigt er auch zwischen durch es ist ja nicht so das er nicht mal ein paar stunden lieb ist so und jetzt wo ferien sind hab ich ihn nicht in der kita gesteckt weil auch hier gibt es ein not dienst aber das möchte ich garnicht ich bin gerne mit meinem kind unterwegs und versuche ihm alles zu ermöglichen was ich kann

ABER NOCH MAL ICH FINDE ES KEINE SCHANDE WENN MAN SICH HILFE VON AUSSEN HOLT ÍM GEGENTEIL

Beitrag von lisasimpson 28.06.10 - 09:51 Uhr

"Also erst mal muss ich sagen mein sohn hatte zu seinem richtigen vater kaum bis garkein kontakt da dieser sich jeden tag aus dem staub gemacht hat "

das heißt aber doch nicht, daß er nicht trauert- das bedeutet doch keineswegs, daß er nicht traumatisiert ist, oder?!

Ich würde dir ehrlich gesagt durchaus empfehlen, eine trauerverarbeitung für IHN zu organisieren. ob das ein kinderpsychologe ist oder ob die familienhilfe (ich hoffe eine SPFH?) dir was anderes empfiehlt...

und daß manche hier auf die idee kommen, daß du etwas viel von deinem kind erwartest und daß deien einstellung zu seinen problemen etwas verquer ist kann ich ihnen schon alleine deienr überschrift wegen nicht verüblen.
über ein kleins kind, daß in einer sehr schwierigen sitaution ist und gleich eine nganzen haufen von belastenden faktoren ausgeliefert ist zu schreiben es würde "stresse", führt bei mir unweigerlich zu einem großen klos im hals

lisasimpson

Beitrag von xxtanja18xx 28.06.10 - 16:19 Uhr

Ich finde es auch nicht schlimm, wenn man sich hilfe holt....ABER dieser Satz:

"ganz erlich ich finde lieber holt man sie die hilfe als irgendwan was zumachen was man bereut"

Dieser Satz, sagt für mich einiges....und deswegen würde ich an deiner Stelle, eine Therapie für dich und das Kind machen!!

und meine Beiträge meine ich ernst und nicht böse!!!

Beitrag von uliku 29.06.10 - 18:55 Uhr

Hallo Freyja,
das Jugendamt bietet auch Erziehungsberatung an. Wende dich am besten direkt an deine Sachbearbeiterin. Was sagt denn die Familienhilfe zu der derzeitigen Situation?
Liebe Grüße,
Ulrike

Beitrag von wort75 30.06.10 - 16:07 Uhr

das problem ist vielleicht, dass er genau eben keine trotzphasen hatte.

er hat sich nicht getraut zu trotzen. kinder trotzen nur dort, wo sie sich wohl und sicher und rückhaltlos geliebt fühlen. das hast du sicher getan- aber er wusste wohl, dass er auf dich und deine trauer etc. rücksicht nehmen muss. und er hat wohl das sterben seines vater auch mitbekommen. irgendwie. und verlust - also dass jemand geliebtes sterben kann, hat er ggf. auch mitbekommen. entsprechend wagte er nicht zu trotzen aus angst, alleine gelassen zu werden.

nur so mal zusammenfantasiert - ich denke nur, das wäre möglich.

nun aber beginnt er mit dem trotzen. irgendwann muss ja die erste ablösung vor der pubertät beginnen. vielleicht vertraut er jetzt dir und der neuen beziehung zu hundert prozent und somit wagt er sich auszuleben, was er bislang nicht tat. das wäre ja mal ein kompliment an dich und deinen freund, der offenbar schon vaterersatz geworden ist.

trotzdem finde ich deine idee gut - die familienhilfe soll dir einen guten kinderpsychologen empfehlen. das kann nie schaden bei so einem background. der junge ist ja jetzt auch alt genug um zu verstehen, dass sein richtiger papa nicht mehr ist - merkt also auch einen verlust.