Stillproblem...

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von lilly7686 26.06.10 - 18:10 Uhr

Hallo ihr Lieben!

Ich glaube, wir haben ein kleines Still-Problem...
Meine Kleine ist jetzt 3 Wochen und 1 Tag alt. Seit einer Woche zickt sie beim Trinken vorallem Nachts und Morgens ziemlich herum. Auch unter Tags, aber da weniger bzw. kürzer...

Es ist so, dass Sophia vor dem Trinken an meiner Brustwarze herum-leckt und ab und zu mal kurz nuckelt (aber nur ein oder zwei Mal), dann leckt sie wieder dran... Das ganze geht etwa 5-10 Minuten lang so (nachts und morgens, unter Tags nur 1 Minute lang). Und erst dann fasst sie die Brustwarze richtig und trinkt.

Ich hab zeitweise zu viel Milch, sodass die Milch schon rausläuft, sobald ich die Brust auspacke. Deswegen trinke ich schon seit einer Woche keinen Stilltee mehr (leider, denn der schmeckt mir recht gut!). Aber offenbar scheint das nicht zu helfen! Ich hab zwar jetzt weniger Milch bzw. diese läuft weniger aus, aber offenbar ist es für meine Kleine immernoch zu viel!

Was kann ich machen, damit sie vernünftig trinkt? Sobald sie die Warze ordentlich erfasst hat und nuckelt, trinkt sie wirklich super! Aber bis es so weit ist, vergeht oft eine ganze Menge Zeit.
Ich dachte erst, okay, ich geb ihr die Zeit, die sie braucht. Aber langsam wird das wirklich anstrengend...
Kann ich ihr irgendwie helfen, damit sie schneller richtig trinkt? Ich meine, sobald sie trinkt, kann sie sich ja Zeit lassen. Ich will sie ja nicht hetzen! Aber dieses herum lecken BIS sie endlich trinkt? Ist das normal? Vorallem Nachts ist das extrem zehrend. Da sie die Brust noch nicht wirklich allein findet! Ich muss ihr dabei immer helfen. Ist ja im Grunde kein Problem!

Versteht ihr, was ich meine? Es ist so schwer, das zu beschreiben... Könnt ihr mir helfen?

Beitrag von widderbaby86 26.06.10 - 19:26 Uhr

huhu,

mir ging es anfangs genauso, dazu kamen noch wunde rissige und blutige brustwarzen (*AAAAUUUUUUUAAAA*)... ich habe gekämpft und gekämpft und war oft mit den nerven so am ende, dass ich nur noch gesagt habe, ich stille ab und emily bekommt die flasche! meine hebamme meinte damals, das wäre ein fehler, aber wenn ich es wollte, wäre es meine entscheidung... ichhabe weiter gestillt, bin sehr froh darüber und von heute auf morgen hat emily getrunken ohne anfangs zu nuckeln, zu lecken oder sonstiges! unsere kinderärztin hat dazu nur gesagt, dass das alles normal ist und es eben dauert (zwischen 6 und 8 wochen), bis die kleinen sich richtig dran gewöhnt haben und das trinken richtig können... ich bin anfangs ausgelaufen ohne ende, aber auch das hat sich eingestellt nach ca. 6 wochen, die milch passt sich ja deinem kind an. mir hat es damals nur geholfen, ruhe zu bewahren, mich und emily nicht unter druck zu setzen und geduld aufzubringen! ist schwer, aber das wird schon!
ach ja, ich habe so manche nacht zwei stunden, wenn nicht weniger geschlafen, weil wir so ein theater hatten und ich stunden da saß und gestillt habe... auch von heute auf morgen weg. jetzt trinkt emily nachts zweimal je eine seite und schläft sofort wieder ein danach.

wünsche dir alles gute und weiterhin viel kraft! such dir eine ruhige ecke zum stillen und nimm dir die zeit, die du und deine kleine brauchen auch wenn es nervenaufreibend ist! es wird besser und die zeit die sie trinkt auch kürzer.

liebe grüße, steffi mit emily sophie, die am dienstag schon 3 monate alt ist

Beitrag von berry26 26.06.10 - 20:02 Uhr

Hi,

ich kann dir zwar nicht wirklich helfen aber mir geht es mit meiner Kleinen (Montag 3 Wochen alt) ganz genauso. Gerade nachts braucht sie manchmal eine gefühlte Ewigkeit bis sie endlich richtig trinkt. Sie dockt kurz an und schreit bzw. meckert dann, dazwischen leckt sie immer nur mal kurz hin. Wir stillen an der ersten Brust teilweise 45 Minuten bis sie endlich "leer" ist. Bei der zweiten Seite funktioniert es dann aber ohne Probleme. Ich habe das Gefühl das sie einfach zu müde ist um es richtig zu machen. Tagsüber macht sie das Spiel höchstens ein oder zweimal und trinkt dann super.

Ich hatte jetzt zwar ein paar Tage das Glück das sie durchgeschlafen hat, dafür hat sie jetzt einen Schub und will quasi ununterbrochen stillen.

Ich denke aber das sich dieses "Problem" von ganz allein erledigen wird. Die Kleinen müssen das Stillen ja auch erst lernen.

LG

Judith

Beitrag von kapril 27.06.10 - 10:26 Uhr

Ja, ich hab auch ähnliches Problem. Der kleine nuckelt kurz an der Warze rum , rutscht wieder ab, quengelt, wir versuchen es noch mal, ... Da vergehen oft 10-15 min bis er dann die Brust richtig erfasst hat. Manchmal erfasst er sie auch nicht richtig, dann tut es weh aber ich bin froh wenn er überhaupt die Brust erfasst, dass ich ihn nicht abdocken will.
Nachts hab ich im liegen gestillt, weil es anfangs super funktioniert hat, aber nun Finder er die Brustwarze nachts im liegen auch nicht mehr. Das zehrt wirklich an den nerven.

Es tut gut, hier andere mit ähnlichen Problemen anzutreffen. Was lerne ich daraus, abwarten und Geduld aufbringen, scheinbar ist das ein normales Problem und es dauert einfach.

Hab schon Angst gehabt, dass es evtl. Daher kommt, dass unser kleiner auch einen schnulli zum beruhigen bekommt. Aber den nutzt er eigentlich recht selten.