PDA was meint Ihr?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von sophia2011 27.06.10 - 10:00 Uhr

Hallo liebe Mamis#winke

ich hab zwar noch ein bisschen Zeit aber jeder fragt mich ob ich mir schon eine PDA geben lasse. Mein Mann hat schon ein Kind und seine Ex hat sich damals auch eine geben lassen, er meint das die Schmerzen wohl unerträglich seien und ich darum betteln würde wenn es so weit ist. Ich sage, ein Mann weiß ja gar nicht wie weh das tut :-) ich zwar auch noch nicht weil es mein erstes ist, aber ich stell mich einfach aufs schlimmste ein :-). Also meine Meinung war immer das ich die Geburt auch ohne überstehe, denn was hätten denn die Frauen früher gemacht?? Da gab es sowas ja noch gar nicht und es ist auch keiner drann gestorben. Vielleicht ist hier ja auch jemand der schon Erfahrung mit beidem hat? Was meint Ihr und wie wollt Ihr das machen? Ich dachte mir das ich vielleicht die Papiere schon unterschreibe und wenn es wirklich gar nicht mehr geht und es noch möglich ist ich die PDA dann noch machen lasse oder dann beim nächsten Kind schlauer bin :-) Würde mich über Eure Meinungen freuen.

Liebe Grüße und einen schönen Sonntag noch #sonne

Sophia 2011

Beitrag von nutschie 27.06.10 - 10:04 Uhr

ich denke nicht das du das vorher entscheiden solltest. schau einfach wies wird. ich habe prima ohne pda entbunden. es komt auch immer drauf an wie lang deine geburt dauert. ich denke es ist gut zu wissen, dass man die möglichkeit hat eine zu bekommen, aber prinzipiell würd ichs auf alle fälle erstmal ohne probieren...
nach über 12 stunden wehen kann ich mir vorstellen, das man irgendwann einfach nichtmehr kann, aber wenns schnell geht braucht es oft keine..
lg

Beitrag von emmy06 27.06.10 - 10:09 Uhr

Ich wollte nie eine PDA und ich hatte auch keine... Lediglich etwas Paracetamol und Buscopan i.v.

Auch dieses Mal möchte ich nicht, das mir jemand am Rücken rumwerkelt, da hab ich echt mehr Angst vor, als vor der Geburt an sich.





LG

Beitrag von muffin357 27.06.10 - 10:04 Uhr

hi,

das Schmerzempfinden jeder Frau ist ja anders. Ausserdem gehts bei manchen einfach sehr lange nicht voran und dann laugen die Schmerzen natürlich ganz anders aus als "kurz+heftig" ...

bei mir ging der MM sehr langsam auf (vielleicht wegen frühzeitigem Blasensprung?) und es ging sehr lange, -- die EInleitungstablette hat wohl schmerzmässig den Rest dazugegeben, dass ich es wirklich nicht länger ohne Schmerzmittel ausgehalten habe - und da war einfach die PDA das beste Mittel (es gibt ja auch andere Schmerzlind. Maßnahmen).

Bei mir wars allerdings so, dass ich dann zu wenig Gefühl zum pressen hatte weil die PDA da noch zu arg wirkte (und vielleicht auch keine Kraft mehr? werweiss), sodass Julian den letzten Rest mit der Saugglocke geholt wurde. - es stimmt: die SG-Geburten steigen unter der PDA.
Trotzdem, wenn wieder absehbar, dass es nicht "bald vorbei" ist, werde ich mir auch beim zweiten Kind wieder ne PDA geben lassen ....

ich schätze mal, Du musst Dir im Vorhinein einfach klar drüber sein, obs für Dich in Frage kommt und dann wird sowieso aufgrund der Sachlage im KH entschieden .....

lg
tanja

Beitrag von tina19041988 27.06.10 - 10:04 Uhr

huhu

ich bin auch das erste mal schwanger

hab auch schon mal etwas darüber nachgedacht, ich möchte es auch erst ohne pda versuchen und schauen wie stark die schmerzen sind.

hab ja zusätzlich noch angst vor nadeln#zitter

wenn ich es nicht aushalten sollte, werde ich denke ich nach einem schmerzmittel fragen, ist ja auch nicht schlimm wenn man das macht.

liebe grüße

Beitrag von semra1977 27.06.10 - 10:05 Uhr

Guten Morgen!

Also ich habe bereits vor 5 Wochen bei der Geburtsplanung die Narkoseblätter ausgefüllt abgegeben in der Klinik. Die Frage "Was haben die Frauen früher gemacht" ist in der Hinsicht gesehen klar. Wir leben heute und wenn man eine Möglichkeit hat, die Schmerzen zu reduzieren, wenn sie unerträglich werden, wieso nicht? Jede Frau muss es selbst entscheiden. Meine Freundin hat letztens entbunden, sie wollte auch unbedingt PDA, aber die Geburt verlief so schnell (3 1/2 Std), so dass sie gar nicht dazu kam, PDA einsetzen zu lassen. Ich habe schon Angst vor der Geburt, ist auch meine erste SS, aber ich werde definitiv nicht die Heldin spielen, nur weil einige die Meinung haben, dass eine Geburt unter PDA keine "richtige" Geburt ist. Es ist unsere Entscheidung. Und die Schmerzen werden reduziert, nicht komplett ausgeschaltet. Du bekommst also alles live mit und musst ja auch mitpressen und so...

Viel Glück für die Geburt!

LG,
Semy 39.SSW :-)

Beitrag von n-elke 27.06.10 - 10:11 Uhr

Hallo,

im Prinzip musst Du alleine Entscheiden ob Du eine willst oder nicht.
Ich habe mir 2008 eine geben lassen. War auch mein erstes Kind. Ich habe mich dafür entschieden weil ich die Geburt bewusst und nicht im delirium erleben wollte. Ich wollte es auch auf normalen wege bekommen und nicht nachher, weil mir die Kraft fehlt doch mit Saugglocke oder ähnliches.
Bei mir hat die PDA super geholfen und ich habe die Geburt meiner Tochter als wunderschönes Erlebniss in Erinnerung. Ich möchte auch noch ein zweites Kind und werde auch Angstfrei in eine zweite Entbindung gehen.
Eine Freundin von mir hat sich beim ersten Kind keine PDA geben lassen und hatte wirklich ein Trauma davon, so dass sie sich bei der zweiten Entbindung für einen Kaiserschnitt entschieden hat. Eigendlich schade oder?

Liebe Grüße

Elke

Beitrag von hexla80 27.06.10 - 10:17 Uhr

Hallo!
Ich habe 2 Geburten hinter mir. Eine mit 12 Stunden Wehen, eine, die nach 3 Stunden vorbei war.
Die Formulare für die PDA hatte ich vorher unterschrieben, weil man ja auch nicht weiß, was kommt. Hab sie aber nicht benötigt. Mein Schmerzempfinden ist relativ gering. Soll heißen, ich kann Schmerzen gut ertragen. Von daher empfand ich die Geburten an sich nicht schlimm. Die Schwangerschaften waren schlimmer.
Beim 3. Kind werd ich es wenn möglich genauso machen. Wie gesagt... Man kann nie wissen, was kommt. Aber solange es Baby und mir gut geht belasse ich es bei einer völlig natürlichen Geburt.
Klar hatte ich auch Angst vor der 1. Geburt. Aber ich bin der Meinung: Meine Mutter, Großmutter, ...... haben auf diesem Weg entbunden und leben noch. Wir sollten aufgrund der modernen Medizin nicht zimperlich werden. Eine Geburt ist ein völlig normaler Vorgang, den der Körper aushalten kann, sonst hätten wir Frauen nicht die Möglichkeit, Kinder zu gebären.

Beitrag von jiny84 27.06.10 - 10:19 Uhr

Ich hatte damals bei meiner Tochter auch eine PDA.
Ich hab aber von nornerein gesagt,nur wenns unbedingt sein muss und ich es nicht mehr aushalte sonst möchte ich es normal versuchen.
Naja ich hatte eine sehr anstrengende Geburt,ich glaub ich hatte alle schmerzmittel durch,die es während einer Geburt gibt.
Die PDA hat NICHT angeschlagen und meine kurze wurde dann mit der Saugglocke geholt weil Geburtsstillstand war.
Klar hab ich jetzt Angst,das es wieder so sein wird,mit den starken Schmerzen,aber desegen werde ich wieder sagen nru wenns sein muss,KAiserschnitt möchte ich nach möglichkeit komplett ausschliessen,weils einfach nichts schöneres gibt,trotz der starken Schmerzen,sein Kind auf natürlichem Wege zur Welt zu bringen

Beitrag von valencia22 27.06.10 - 10:21 Uhr

Hallöchen

Also ich hatte eine PDA, weil ich die Schmerzen irgendwann vor Erschöpfung nicht mehr ausgehalten habe. Hatte fast 3 Stunden einen Geburtsstillstand MIT Wehen, das war schon heftig.
Ich muss sagen, die PDA hat mir in dem Moment richtig geholfen - ich konnte neue Kraft tanken.

Die Papiere für eine PDA habe ich letzte Woche bei der Klinikvorstellung schon fertig gemacht - für den Fall der Fälle... ;-) Aber probieren tue ich es nach wie vor erst mal ohne.

Beitrag von why-is-me-so-dumb 27.06.10 - 10:28 Uhr

Huhu!

Ich wollte bei meinem Sohn unbedingt eine PDA, weil ich so Angst vor den Schmerzen hatte. Im Krankenhaus angekommen meinte die Hebamme dann, der Muttermund sei schon so weit geöffnet, dass es ohne PDA in ein paar Stunden getan ist. Mit PDA würde es viel länger dauern. Also keine PDA und nach 3 Stunden war er da.
Die Schmerzen kann man nicht wegdiskutieren, aber sie waren schon auszuhalten - bleibt einem ja nicht viel Anderes übrig ;)
Bei meiner Tochter wurde die Geburt eingeleitet und ich habe die Wehen auch als erträglich empfunden. Schmerzhaft war diese Geburt gar nicht, da sie ja so winzig war (17. Ssw)...
Jetzt, beim dritten Kind werde ich es machen wie beim ersten: Ich fülle alle Formulare für die PDA aus und entscheide dann spontan. Am liebsten hätte ich wieder keine PDA, weil ich mich wärend und nach der Geburt ganz normal bewegen kann. Ansonsten kann man ja noch nicht mal auf's Klo gehen, oder wie ist das?

Liebe Grüße,
Sophie

Beitrag von semra1977 27.06.10 - 10:39 Uhr

Hast Du dein 2. Kind in der 17.SSW bekommen? #kratz Kaum zu glauben.... Sie muss ja winzigggg gewesen sein

Beitrag von why-is-me-so-dumb 27.06.10 - 10:50 Uhr

Ja, leider. Sie war zu krank, um zu leben (Trisomie 13).
Es war aber wirklich unglaublich - obwohl sie so klein sind, sehen sie schon aus, wie ein Menschenkind eben aussieht. So schön!

Beitrag von cleomio 27.06.10 - 10:38 Uhr

hallo,

ich bin der typ, der eher angst vor der pda hat! der gedanke eine nadel in den rückenmark zu bekommen ... bbrrrr!!!

aber ... als die wehen kamen und die waren bei mir echt heftig (hatte zwillingswehen - bedeutet eine hauptwehe und gleich ne nachwehe hinterher und dazwischen nur 2 min. pause - ich hatte nur 4 std. wehen)

als ich im kh ankam waren die wehen richtig stark und ich wollte dann ne pda... aber es war keine zeit mehr! mein mumu war schon fast auf und naja....
ich bekam eine infusion und die half auch echt gut
und ich bin um die pda rumgekommen!
ich bin am überlegen, ob ich dieses mal nicht auch wieder nur eine infusion will! ich hab einfach angst davor.

und die meldung: du wirst darum betteln!
jede frau hat ein anderes schmerzemfinden! vielleicht bist du "härter im nehmen" aber das weiß man erst, wenns soweit ist!

geh einfach unvoreingenommen in das ganze! es kommt eh immer anders, als man denkt!
wenn der schmerz zu groß wird, gibt es immer möglichkeiten, ihn erträglicher zu machen,

alles gute
cleo

Beitrag von nisivogel2604 27.06.10 - 10:46 Uhr

Ich habe nie um eine PDA gebttelt. Bei der ersten spontangeburt hat man mir eine verpasst. Es war die Hölle. Eine gute Mitarbeit ist damit fast unmöglich. Zudem ist sie risikoreich
http://www.hebamme-rundbogen.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3:die-periduralanaesthesie-erklaerung&catid=2:beitraege&Itemid=4

Wenn du gut mit den Wehen arbeitest dann wirst du auch ihne höchstwarscheinlich super zurecht kommen.

lg

Beitrag von saubaer 27.06.10 - 11:07 Uhr

naja vorher entscheiden ist immer so eine sache.
entscheide lieber wenn es soweit ist, gerade auch weil du ja gar nicht weisst was auf dich zukommt.
Ich werde mir diesmal keine PDA geben lassen, es war zwar nicht schlimm, aber in meinem Fall unnötig und deswegen werde ich jetzt von anfang an keine nehmen.
LG