Milch im 1. Lebensjahr

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von tanzlokale 28.06.10 - 14:35 Uhr

Hallo zusammen,

wie ist das denn mit den Milchmahlzeiten (früh zum Trinken zum Bsp., oder Joghurt, Quark, Käse,...), wenn das Kind eine Kuhmilchunverträglichkeit hat?

Wird dann einfach weiter gestillt, zusätzlich zu der festen Nahrung, oder ist das nicht irgendwann doppelt gemoppelt? Hat da jemand Erfahrung mit?

Übrigens will ich noch nicht damit anfangen, aber mache mir einfach so meine Gedanken.

Danke und schöne Grüße!

Beitrag von schwilis1 28.06.10 - 16:35 Uhr

mein kleiner reagierte immer auf milchprodukte wenn ich welche gegessen getrunken hab, deswegen lass ich sie weg und er wird so schnell auch keine bkeommen. da ich immer noch total gerne stille werd ich wohl über das 1. LJ hinaus stillen. und dann vll mit 1 1/2-2 jahren mal schauen ob es klappt mit nem joghurt oder so...
ansonsten... da ich noch genug zeit habe (der lütte ist erst 8 monate) werd ich mir dann mit 1 1/2 weitere gedanken machen

Beitrag von marjatta 28.06.10 - 19:28 Uhr

Du kannst Stillen solange Du willst. Gerade wenn eine Kuhmilchunverträglichkeit besteht, würde ich das weiter machen.

Jogurt und Quark enthalten veränderte Kuhmilcheiweiße. Es kann also sein, dass Dein Kind diese verträgt.

Aber Stillen ist immer noch am besten. Ich stille meinen Sohn jetzt schon 14 Monate. Er mag zwar auch gerne mal den ein oder anderen Löffel Jogurt oder Quark. Und er trinkt auch normale Kuhmilch. Ich verwende sie für Pfannkuchen und Grießbrei. Wir haben aber auch keine Unverträglichkeiten.

Die WHO empfiehlt die 6 Monate vollstillen, danach Stillen plus Beikost nach Wunsch des Kindes bis zum vollendeten 2. Lebensjahr. Sprich, man kann den Beikostanteil nach und nach erhöhen, bis das Stillen nicht mehr benötigt wird.

Gruß
marjatta

Beitrag von tanzlokale 28.06.10 - 20:47 Uhr

Ja, ich weiß schon das Stillen am besten ist und will das auch so lange machen, wie´s uns beiden gefällt. Aber gerade was du schreibst: "An Pfannkuchen oder Grießbrei Milch dran..." Das interessiert mich halt. Was nehm ich denn dann statt der Milch? Und ist das dann nicht zu viel des Guten, Muttermilch UND noch dicken Grießbrei? Oder pegelt sich die Milch da wieder ein?
Und wie ist das eigentlich mit dem Kalzium?

So viele Fragen...