Buch "Das 24-Stunden-Baby"

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Beitrag von mordilla 28.06.10 - 21:37 Uhr

Hallo!

War heute bei einer neuen Stillberaterin (meine ist leider für länger krank) - mein Kleiner hat ja letzte Woche stillgestreikt, ich bin grade so an einer Mastitis vorbeigeschrammt und gestern hatte ich schon wieder Milchstau.

Markus war ja Schreibaby und ist mittlerweile 8 Monate alt und immer noch ziemlich anstrengend. Ich hab mich damit abgefunden, dass er sehr viel Temperament hat und immer an der Mama hängt, aber ich muss auch sagen, das meine Kräfte allmählich nachlassen. Ich trage ihn fast den ganzen Tag (wenn ich ihn nicht trage, beschwert er sich lautstark). Die Stillberaterin meinte, es würde mir helfen, wenn ich obiges Buch lesen würde.

Kennt das jemand? Ich hatte generell nicht so den Eindruck, dass sie auf Markus' Alter eingegangen ist. Ist dieses Buch nicht eher für die ersten paar Monate gedacht, wenn die Kinder Dreimonatskoliken haben? Ich will's mir nicht umsonst kaufen, vor allem, weil ich auch die Nase voll habe von "gutgemeinten" Ratschlägen etc. - ich versuche mich mehr auf mein Gefühl zu verlassen.

Witzig - mein Gefühl war auch, dass die Frau nicht ganz mein Fall war. Die Chemie stimmte irgendwie nicht. Ab dem Zeitpunkt bis wir wieder zur Tür raus waren, war der Kleine unaustehlich... War wohl nix - dafür lieb ich mein Kind heute umso mehr!

LG
Andrea

Beitrag von mezzopalme 28.06.10 - 21:43 Uhr

Huhu,

habe mir das Buch vor 3 Wochen auch zugelegt! Mein Sohnemann ist auch eines dieser anspruchsvollen Babys! Hauptsächlich geht es schon um die erste zeit,aber auch überhaupt um den Charakter eines 24-Std.Babys! Also mir hat das Buch schon gut getan,denn es ist einfach schön zu lesen das mein sohn normal ist! In der Krabbelgruppe ist man ja eher der außenseiter mit einem anstrengenden tipp und bekommt nur blöde Kommentare von wegen verwöhnt bla bla bla

Außerdem ist da auch ein kleines Kapitel für Väter wie sie ihre Frau interstützen können/sollten.

Also JA ich würde dir zu dem Buch raten!

GLG Claudia mit Lias 11 Monate

Beitrag von mordilla 28.06.10 - 21:54 Uhr

Hallo!

Ja, stimmt. Ich hab auch schon keine Lust mehr in unsere Stillgruppe zu gehen. Dort heißt es nur, leg ihn hin und gib ihn ein Spielzeug in die Hand. Ist toll, weil bis zum Hinlegen komme ich meistens gar nicht. Wie soll er denn dann an einem Spielzeug Freude haben?

LG
Andrea

Beitrag von kiscica77 28.06.10 - 22:04 Uhr

Huhu!

Ich habe das Buch zwar nicht, aber ich reihe mich mit meinen kleinen Nándi ein zu den 24-Stunden Babys. #schrei

Bei mir wurde es leider erst "ein bißchen" besser nachdem ich ihn abgestillt hatte, und er sich ohne viel Arbeit "vollstopfen" konnte, dafür hat er immer jegliche Tragehilfen wehement abgelehnt. #schmoll

Stillberaterin und andere verschiedenst ausgerichtete Hebammen hatten alle Ihre eigenen Therorien, aber helfen konnte mir keine. Jede hat immer nur ihre persönliche Fachrichtung im Auge... #aerger

Und das mit den Krabbelgruppen und Müttertreffs finde ich auch zu gut! Man hat immer das Gefühl, dass man stört, weil das Kind immer das ist, das "krach" macht und der "Spielverderber" ist!

Und trotzdem lieben wir sie über alles und nichts kann uns mehr schocken, wenn andere Mütter über das Zahnen schimpfem, können wir nur müde lächeln!

Ich bin mir sicher, das zahlt sich alles aus und unsere Kleinen werden ausdrucksstarke und gefestigte Persönlichkeiten!

LG

Kiscica mit Nándor *25.10.2009

Beitrag von schullek 28.06.10 - 22:08 Uhr

hallo,

ich habe das buch gelesen, als mein sohn noch ein kleines baby war und es hat mir sehr geholfen. dadaurch habe ich einfach verstanden, warum er so ist, wie er ist udn konnte es akzeptieren. vorher hatte ich immer das gefühl, vielleicht etwas falsch zu machen, etwas besser machen zu müssen etc.
jedenfalls hat mir das buch sehr geholfen udn ich hbabe meinen sohn in den beschreibungen serh stark wiedererkannt.
und da er bald 5 jahre alt wird, kann ich dior vielleicht auch ein wenig mut machen. er war ziemlich schnell in seiner entwicklung, konnte mit 7 monaten krabbeln, mit 11 laufen, sehr schnell udn gut sprechen. und mit jedem entwicklungsschritt, den er machtem wurde er entspannter und weniger anstrengend. heute ist er ein aufgeschlossener, sehr, sehr phantasievoller, wilder, aber sensibler kleiner junge. er ist immer bwschäftigt, ihm ist nie langweilig und mehr oder weniger pflegeleicht.ö es hat sich also gelohnt immer auf seine bedürfnisse einzugehen. ich habe ihn sehr lange gestillt, er sich selber abgestillt und im prinzip habe ich es immer so gehalten, dass ich mich nach seinen bedürfnissen gerichtet habe. eben dem alter entsprechend.
und so mancher bekannter oder aus der familie ist heute sehr überrascht , wie er sich doch entwickelt hat. die prognose waren da manchmal nicht sehr freundlich.
ach ja: er ist zudem sehr intelligent. meine sehr gute kiä hat sein verhalten oft damit in verbindung gebracht.

lg

Beitrag von mordilla 29.06.10 - 19:46 Uhr

Hallo!

Hätte eigentlich nicht so ausführliche und ehrliche Antworten erwartet und wollte mich nochmal dafür bedanken!

Es ist ein angenehmes Gefühl, wenn man weiß, dass es noch andere gibt, die sich auch durch den Tag kämpfen und verstehen, wie sehr man versucht, Nähe zu geben und wie kräfteraubend das sein kann.

Mein Tag ging dadurch heute gleich viel besser, war schön heute.

Danke nochmal!

LG
Andrea