Ist es sooo schlimm wenn man nur EIN Kind möchte?!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von fausty 28.06.10 - 23:29 Uhr

Hallo, Ihr Lieben!

Wie denkt Ihr darüber?!:-)
Unsere Tochter wird im Juli 3 jahre alt..
Immer wieder kommen von allen Seiten Kommentare wie: "Ooooh... dann muß ja nun nööötig eins dazu!"- #bla#bla
oder "Einzelkind?! Dat is nix..."#augen
Manchmal kommen sogar so blöde Sprüche wie:" und wenn Eurer Tochter mal was passiert..dann habt Ihr gar kein Kind mehr... #klatsch#augen#klatschusw.

Ich bin selber "Einzelkind" und mein Mann hat mit seinem Bruder kaum Kontakt..Wir sind ganz glücklich in unserer Situation..:-)
Mir persönlich hat früher und heute nichts gefehlt-vielleicht weil ich es nicht anders kennengelernt habe...#kratz

Nein, wir möchten keine weiteren Kinder... ist das denn soooo schlimm??#schock
Warum eckt man mit der Entscheidung überall an?!#kratz


Wie denkt Ihr darüber?

Danke schonmal....
Liebe sonnige Grüße!#sonne

fausty#hasi

Beitrag von machtans 28.06.10 - 23:32 Uhr

Nö. Jeder so wie er es will. Wir wollten zuerst auch nur eins. Als die große 5 wurde, war unsere kleene grade 2 monate alt.

Beitrag von rmwib 28.06.10 - 23:35 Uhr

Ich denke, dass es andere Leute n Dreck angeht wieviele Kinder ihr habt oder wollt.

Wir haben auch eins (da fehlt absichtlich das "NUR"), wir wollen eins. Fertig.

Ich würde mir doch nicht von anderen aufdiktieren lassen, wie wir unser Leben führen müssen nur weil die Vielzahl der Menschen das für die Norm hält.

Ich brauch das auf keinen Fall nochmal nur weil andere denken, das muss so sein. Wir sind sehr glücklich so wie es ist.

Beitrag von krele1987 28.06.10 - 23:42 Uhr

ich finde es nicht schlimm,ich selber habe 7 geschwister und will sie nicht missen,doch ich kenne auch viele einzelkinder und sie sind auch sehr glücklich in ihrer lage,haben alles was sie brauchen!
muss aber auch sagen,hab selber schon zwei kinder und möchte gern noch eins,der grosse wird 4 der kleine ist 7 monate ,doch das dritte hat noch zeit! ich fands toll mit so vielen geschwistern!möchte meinen kindern genau das selbe geben was wir damals hatten nur nicht mit ganz so vielen kindern 3 reichen ;-)
muss jeder für sich selbst entscheiden und dahinter stehen was er will,für die einen 1 zu wenig ,für die anderen 3 zuviel!!!!!!!!!!!!!!! man kann es niemanden recht machen,ausser sich selbst und das ist die hauptsache,man selbst ist glücklich mit dem was man hat :-)#winke#winke

Beitrag von jule2801 28.06.10 - 23:48 Uhr

Hallo Fausty,

ich glaube das hängt davon ab, was für Erfahrungen man selber gemacht hat. Ich komme aus einer relativ großen Familie und ich fand es selber immer schön, das immer etwas los war zu Hause. Ich hatte auch immer jemanden zum reden oder so. Oder z.B. wenn wir in Urlaub gefahren sind, dann war auch immer jemand zum spielen oder später zum ausgehen da (wenn man noch niemand anderes kannte) - das habe ich immer als positiv erfahren. Ich habe auch jetzt noch viel Kontakt zu meinen Geschwistern obwohl wir alle sehr weit auseinander wohnen. Da ich nie in der Situation war alleine zu sein, kam in mir nie der Gedanke auf dass mein Kinder / meine Kinder alleine aufwachsen sollen. Das war aber meine ganz persönliche Entscheidung (und natürlich die von meinem Mann) - und die ist keinesfalls besser oder schlechter als die Entscheidung gegen mehrere Kinder.

Aber ich kann auch verstehen warum sich jemand ganz bewusst gegen Geschwister bzw. weitere Kinder entscheidet. Und man höre und staune, nicht jedes Einzelkind wird zum Fall für diverse Therapeuten. Allerdings habe ich durchaus im Bekanntenkreis erlebt (also in zwei Fällen), dass in die jeweiligen Kinder sehr hohe Erwartungen gesetzt worden sind, die die diese Kinder kaum erfüllen können. Das finde ich dann schon bedenklich.

Ansonsten wünsche ich Euch aber alles gute zu Dritt - jeder so, wie er es gerne hätte!

lg Jule!

Beitrag von deenchen 28.06.10 - 23:54 Uhr

Das Idealbild der typischen deutschen Familie besteht nun mal aus Vater, Mutter und 2 Kinder, am besten noch Mädchen und Junge.

Wehe man möcht nur ein Kind oder gar 3 oder mehr, da scheint man gleich aus den Rahmen zu fallen. Jedenfalls kommt es mir so vor wenn man sich so durch Foren liest oder seine Umwelt betrachtet.

Ich selber kann zwar nicht mitreden da ich bald 2 Kinder hab aber es fällt mir auch schon auf.

Beitrag von franzi72 30.06.10 - 14:10 Uhr

Genau! Bei uns in der Schweiz ist es ebenfalls das Idealbild: Eltern mit 2 Kindern!
Wir haben 3.... #schock:-p Als wir "mitteilten", dass wir nochmals für ein 3. üben, kamen hauptsächlich doofe Sprüche; das ging von der Schwägerin bis zur Schwiegermutter!

"2 Kinder genügen doch bei Weitem" "Bist Du mit 2 nicht zufrieden? Muss wirklich noch ein 3. her?" sowie "in der heutigen Zeit 3 Kinder in die Welt zu setzen, ist das nicht verantwortungslos?" usw. Meine Antwort auf die letzte Frage war, ob es dann nicht schon verantwortungslos sei, wenn man überhaupt Kinder in die Welt setzt? Diese Frage müsste man sich, wenn überhaupt, dann VOR der Entscheidung stellen, Kinder zu haben! Das Gegenüber war dann ziemlich sprachlos und hat mich mit grossen Augen angeschaut! :-p

Man wird so oder so doof angeschaut, wenn man mit 3 Kindern dahergelaufen kommt! Na und? Es muss für jedes einzelne Paar stimmen, ob und wieviele Kinder sie bekommen wollen! Aber eben, 1 Kind oder mehr als 2, da ist man schon nicht mehr mit der "Norm konform"! :-p Was soll's!

Ist halt irgendwie das typisch gesellschaftliche Bild, aber das stimmt halt nicht für Alle! Gut so!

Alles Gute!!

Fränzi mit Flavia *29.12.04, Luca *20.8.06 und Marc *25.2.10 #sonne

Beitrag von 6woche.1 29.06.10 - 06:43 Uhr

Hallo



Das muss jeder selber für sich endtscheiden wieviele Kinder er haben möchte. Mein Mann und ich konnten uns nie vorstellen "nur" 1 Kind zu haben.



Lg ANdrea mit Janic,Joel und Alessa

Beitrag von li123 29.06.10 - 06:55 Uhr

Hallo Fausty,

ich kenne das... wir haben auch "nur" eins. Und selbst wenn wir noch ein Zweites wollten, könnten wir uns das im Moment nicht vorstellen.

Allerdings ist das bei uns eher eine Kostenfrage... Wir sind alle privat versichert und das ist ganz schön teuer! Und da ich selbständig bin, ist mir natürlich über der ersten SS und "Kinderpause" schon eine ganze Menge an Arbeit (und damit ja auch Einkommen) weggebrochen.

Ich MUSS (und will übrigens auch) wieder arbeiten. Mit einem zweiten Kind wär das gar nicht so einfach. Ist ja schon mit einem nicht so leicht.

Aber ich kenne diese Fragerei... Es kommen immer wieder die Fragen und in meiner Brust schlagen auch wirklich 2 Herzen... ich habe mit 11 noch einen Bruder bekommen und bin sooo glücklich, dass ich ihn habe! Geschwister sind was Tolles und das möchte ich meiner Maus eigentlich nicht vorenthalten...

Aber im Moment? Neee, geht nicht.

Vielleicht klappt es ja in ein paar Jahren noch mal. Wobei ich auch immer denke, ich bin 34 mein Mann 44... So richtig "jung" sind wir auch nicht mehr.

Schauen wir mal in 2-3 Jahren...

Liebe Grüße
Li



Beitrag von krumel-hummel 29.06.10 - 07:01 Uhr

Hallo

Es ist und bleibt immer wieder "das selbe"... ich werd krumm angeschaut, weil ich 5 Kinder habe... egal wie die Situation ist, irgenwer hat bestimmt einen Kommentar abzugeben und es besser zu wissen. Gewöhn dich dran.

Der beliebteste Spruch nach der Geburt unserer Jüngsten: Das war aber jetzt das letzte, ODER?!! Meine Antwort: Ne, wir sind grad mal bei der Halbzeit...

Lass die Leute reden, egal wie, sie werden damit nicht aufhören!

Gruß
Hummel

Beitrag von mumpelkopf 29.06.10 - 07:18 Uhr

Der beliebteste Spruch nach der Geburt unserer Jüngsten: Das war aber jetzt das letzte, ODER?!! Meine Antwort: Ne, wir sind grad mal bei der Halbzeit...

Gut gekontert !#rofl

Beitrag von worker7 29.06.10 - 10:20 Uhr

huhu
ich habe ein absolutes wunschkind für das ich acht jahre geübt habe........... jetzt bin ich 40 und es soll auch das einzige bleiben....

aber deinen spruch find ich echt super. wir leben doch eigentlich in einem freien staat wo jeder leben kann wie er will. - eigentlich. aber in der realität ist es doch so dass die ganze welt mitentscheiden würde wenn man sie lässt.....
ich glaube ich würde sagen: wieso letztes? ist doch ein schönes hobby......

aber was auch immer es geht keinen was an....

habt viel spass mit eurer halbzeitmannschaft....
sandra

Beitrag von 1familie 29.06.10 - 07:15 Uhr

Hallo,

nein finde ich nicht schlimm - jeder wie er möchte :-)

Als mein Grosser 6 wurde, kam dann doch noch sein Brüderchen ;-)

LG

Beitrag von line81 29.06.10 - 07:50 Uhr

Hallo,

also ichmuss sagen, dass es ganz allein eure Entscheidung ist. Wenn ihr das so möchtet bitte. Ich würde da auch nicht weiter disskutieren.

Ich für mich konnte mir das nie vorstellen und bin sehr froh über meine 2 Jungs. Ein weiteres kommt für mich nicht in Frage. Ich bin auch mit meiner Schwester aufgewachsen und hatte nie einen richtigen Draht zu ihr. Erst als wir beide Familien hatten, hat sich das enorm verbessert. Möchte sie nicht missen. Mein Mann hat 2 schwestern und zu beiden gibt es keinen Kontakt. Ich denke, aber auch oft, dass wenn einem Kind etwas zustößt hast Du halt noch eins und auch wenn ich vielleicht nicht mehr bin, dann haben sich meine Jungs wenigstens noch.

Auch wenn sich das noch manchmal ändern wird, noch lieben sich meine Kinder und sind die besten Freunde.
Ich merke auch im Umfeld, dass mein Sohn ein anderes Verhalten beim Thema teilen und Rücksichtnahme etc. hat als alle Freunde (sind alle Einzelkinder) und das wurde mir auch in der Kita bestätigt. Denke Geschwister tun sich gegenseitig sehr gut und geben einander viel mit!

LG Line

Beitrag von wollschaf 29.06.10 - 08:05 Uhr

Hallo,

schlimm ist das sicher nicht.
Aber:
Ich bin auch Einzelkind. Früher fand ich das nie schlimm, im Gegenteil, die anderen hatten ja ständig Streß mit ihren Geschwistern.

Aber je älter ich werde, desto mehr wünsche ich mir, ich hätte Geschwister.
Jemanden, der meine Kindheitserinnerungen teilt, der dieselben amilieninternen Begriffe verwendet, der mit denselben Ritualen aufgewachsen ist. Wenn meine Eltern irgendwann sterben, bin ich in dieser Hinsicht allein. Ich kann meinem Mann und meinen Kindern davon erzählen, ja, aber sie haben es nicht miterlebt. Es sind für sie einfach Geschichten, ohne diesen "Achja, und weißt du noch... "-Effekt.
Es gibt niemanden, der in derselben Beziehung zu meinen Eltern steht wie ich. Ist komisch formnuliert, ich weiß aber gerade nicht, wie es besser wäre.
Das Eltern-Kind-Verhältnis ist meiner Meinung nach etwas Besonderes. Und ich glaube, egal, wie alt man selbst ist, wenn die Eltern sterben, man fühlt sich doch immer ein bißchen verlassen... da glaube ich, es ist schön, wenn man halt jemanden hat, der sich genauso fühlt.
Zumindest hatte ich das Gefühl, das meine Mutter und ihre Schwester sich gegenseitig sehr gestützt haben, als meine Großmutter Anfang des Jahres starb. Ich denke mal, für jede allein wäre es noch schlimmer gewesen.
Und auch wenn die Eltern mal alt und pflegebedürftig werden, man hat immer noch "Familie", mit denen man sich mal aussprechen, austauschen kann.



Außerdem: Meine Enkel sollen mal Onkel oder Tante haben. Macht zwar die Familienfeste teurer,aber wesentlich lustiger!

LG, Das Wollschaf

Beitrag von schnulli2007 29.06.10 - 09:34 Uhr

Hallo Fausty!

Ich bin der Meinung, jeder sollte das machen, was er sich vorstellt, wünscht, leisten kann und schafft. Punkt. Egal, ob keins, eins oder zwei Dutzend - jeder soll das für sich entscheiden!

Solche Sätze wie du dir anhören musst, kenne ich auch zur Genüge, selbst Leute, denen wir schon klipp und klar gesagt haben, dass wir kein zweites Kind mehr bekommen werden, haben noch zig Mal gestichelt und gefragt.

Ich hatte lange daran zu knabbern, dass wir unsere Familie nicht mehr vergrößern, aber es hat seine guten Gründe, die ich aber auch nicht unbedingt jedem auf die Nase binde. Geht ja auch eigentlich niemanden etwas an.

Im Übrigen ist der Spurch mit den "...wenn mal was passiert..." das ALLERLETZTE - heißt das, ich soll mir ein zweites Kind sozusagen als Notstopp anschaffen, dass ich in die Abstellkammer sperre und wenn dem ersten dann was passiert..."Och, is nich so schlimm, hab ja noch eins im Regal stehen!" - Sorry, aber sowas geht mir echt gegen den Strich!
Das kann doch kein Grund für ein Kind sein!

Liebe Grüße

schnulli mit Alida (*25.02.2008)

Beitrag von sohnemann_max 29.06.10 - 09:58 Uhr

Hi,

nein, es ist nicht schlimm!

Ich bin Einzelkind und super zufrieden so wie es ist. Mein Mann hat einen Bruder und ist auch zufrieden damit. So wie ein Mensch aufwächst, so arrangiert er sich mit den Gegebenheiten.

Wir haben zwei Kinder, weil wir es uns leisten können. Könnten wir es uns nicht einfach mal so leisten, hätten wir auch keine zwei Kinder und wären glücklich mit einem.

Ein Kind ist doch vollkommen ok!

Ich z. B. schüttel immer nur den Kopf wenn einige mehr wie 3 Kinder bekommen. Das finde ich für "Normale Familien" einfach unverantwortlich und auch einen Tick in die untere Schicht. Gute Bekannte z. B. erwarten dieses Jahr ihr 4tes Kind. Schauen aber jetzt schon wie sie halbwegs über die Runden kommen. Das sind Sachen, die werde ich niemals verstehen.

Kinder kosten einfach Geld und brauchen auch einiges mehr als EINFACH NUR LIEBE. Sie haben materielle Bedürfnisse, Hobbys die Geld kosten. Werden Größer, gehen auf weiterführende Schulen. Möchten später studieren, einen Führerschein und ein Auto. Das alles werden wir unseren Kindern ermöglichen. Es funktioniert aber nicht bei 3, 4 oder mehr Kindern - es sei denn man gehört zu den Superverdienern, was ich aber hier im Forum nicht oft erkennen kann und im Bekanntenkreis auch vermisse, vor allem bei denen, die ein Kind nach dem anderen bekommen.

Einzelkinder sind bestimmt keine schlechteren Menschen. Sie haben auch keine Kontaktschwierigkeiten oder sonst was. Ich bin so erzogen worden, dass ich mich gut im Leben durchsetzen kann und auch fast immer das erreiche, was ich mir als Ziel gesetzt habe. Trotzdem habe ich ein soziale Ader, vor allem was Tiere in Not angeht. Gut, ich bin wohl etwas verwöhnt und auch eigensinnig mit einigen Ansichten was eine Großfamilie angeht. Ob das wohl mit dem Prizessinendasein in Zusammenhang steht?!?!


Also wie gesagt, ich finde es total ok "nur" ein Kind zu haben.

LG
Caro mit ihren zwei Rabauken Max bald 6 Jahre und Lara 1 Jahr

Beitrag von bea-christa 29.06.10 - 13:26 Uhr

Hallo fausty,

nee, ich finds nicht schlimm: wir haben auch nur ein Kind (2 J.). Da unsere Nina aber ein Ü-Ei war (sprich nicht geplant) und wir Eltern schon im reifen Alter sind, spricht uns auch keiner mehr auf weitere Nachfolger an :-)
Im Gegenteil: letztens meinte eine Mama, ob Nina unser Nachzögling wäre #rofl
Ich muß Dir ehrlich sagen, wir haben ein seeehr anstrengendes Exemplar bekommen (hab viele Vergleichsmöglichkeiten) und lieber kümmern wir uns um das eine intensiv, als durchschnittlich um mehrere...
Ich war selbst ein Einzelkind und mir hat nix gefehlt.
Als Gegenbeispiel ein absolutes Extrem aus unserem Bekanntenkreis:
Beide 35 Jahre alt, ein Kind = 2 Jahre alt. Seit die Tochter 1 Jahr alt ist, ist sie von Montag früh bis Dienstag abend bei den Großeltern, Mittwoch bis Freitags ganztags in der Kinderkrippe (obwohl die Mama Donnerstag und Freitag NICHT arbeitet). Die Mama empfindet die restlich noch verbleibenden 2 Wochentage (Samstag + Sonntag) mit Lisa als extrem nervig. Der Papa kümmert sich überhaupt nicht um die Tochter. Das führt dazu, daß Lisa inzwischen "Papa weg" schreit, wenn sie ihn nur sieht. Das Geld reicht ihnen hinten und vorne nicht, müssen u.a. noch ein Haus abzahlen. Und genau diese Mama möchte 2011 noch ein zweites Kind, damit Lisa "nicht so alleine ist"#kratz....
Achso: Nr. 2 darf deswegen erst 2011 kommen, weil Lisa dann ganztags in den KiGa gehen kann und sie das Baby dann wiederum der Oma aufs Auge drücken können....

Da fällt einem wirklich nix mehr ein....

Lieben Gruß - Bea

Beitrag von pretty.kitty 29.06.10 - 15:17 Uhr

Ich bin auch Einzelkind und noch keine Mutter, will es meinen Kind aber auf jeden Fall mal gönnen, unser einziges zu bleiben. Ihm das weitergeben, was mir selbst gut getan hat.

Den Leuten fehlt vom Einzelkinddasein komplett jede Ahnung, deshalb --> ignorieren. Mit Geschwistern ist es auch oft schwer und man muss viel schlucken, und den daraus resultierenden Neid auf Kleinfamilien wie unsere verdecken sie mit ihrer plumpen Intoleranz. Schlimm sind nur die abstrusen Ansichten, mit denen man genervt wird.

Zwei Kinder könnte ich mir nicht vorstellen, da ich unsere kleine Familie gewohnt bin & klasse finde, genau wie mein Freund, der ist auch Einzelkind. Dass ihr zu dritt glücklich seid und komplett, kann ich also bestens nachvollziehen.

#paket http://www.geschwisterlos-gluecklich.de.vu

Etwas anders zu machen als der Rest kann auch heißen, es besser zu machen ;-)

Beitrag von maari 30.06.10 - 13:08 Uhr

Nun, und Dir fehlt offensichtlich vom Leben mit Geschwistern jegliche Ahnung, deshalb hättest Du Dir den letzten Satz auch sparen können...

Ansonsten bleibt es auch meiner Meinung nach jedem selber überlassen, wie viele Kinder man bekommt oder nicht bekommt - solange man sich vorher ein paar Gedanken dazu gemacht hat. Meine Meinung!

Beitrag von steffi-frank 29.06.10 - 20:19 Uhr

Hi,

Hannes wird im Oktober 3 Jahre und wir machen gerade das gleich durch wie ihr.

Auch genau diese Sprüche und Fragen... das nervt.

Ich kann mir 2 Kinder auch so gar nicht vorstellen, aber so ist halt jeder verschieden.

Meine Bekannte hat auch 1 Kind und wenn sie angesprochen wurde, wann das nächste kommt, hat sie immer gesagt, es klappt nicht mehr, es hat nie wieder jemand gefragt.

viele Grüße
Steffi mit Hannes 18.10.07

Beitrag von -nawi- 29.06.10 - 20:34 Uhr

HUHU

also schlimm ist das schon mal garnicht. Besser eins, wie keins! ;-)

Nee, mal im Ernst, das ist vollkommen eure alleinige Entscheidung.

Wobei ich schon ein bisschen Bedenken hätte, dass ich mein Einzelkind sehr verwöhnen würde. Klar, kann man versuchen bewusst dagegen zu steuern, aber ich glaube das ist sehr schwierig...

Wenn ich mal überlege, wer in meinem Bekanntenkreis Einzelkind ist, dann sind die sich schon alle ein bisschen ähnlich. Sie hatten eben permanent die volle Aufmerksamkeit der Eltern und mussten nicht tag täglich teilen lernen usw. Ok, es gibt wie immer natürlich Ausnahmen!

Ich finde aber, dass ein Geschwisterchen ein Intensivkurs in sozialer Kompetenz ist. Und da kann m.E. keine Krippe oder sonst etwas mithalten.

Ich möchte deshalb auf jeden Fall mal mindestens 2-3 Kinder!!:-D

Lasst die Leute reden!

LG -nawi-

Beitrag von cloclo 30.06.10 - 13:00 Uhr

Ich kenne ein Einzelkind, was schon seit bald 10 Jahren im Jupe der Mutter hängt, weil er immer alleine ist und alleine spielen muss. Ich wollte genau aus diesem Grund 2 Kinder damit Sie miteinander spielen können. Ist einfacher für mich, auch wenn ich eines Tages nicht mehr auf der Welt bin, haben sie sich (Geschwister) und sind nicht allein. Eigentlich ist NIE etwas gut oder nicht gut. Mit 2 hast du ja auch ständigen Streit, mit 3 ist immer ein Kind allein, vier seie nicht gut, und 5 seien idéal.
Meine Aerztin war ein Einzelkind und hat auch nicht gelitten, hatte viel Aufmerksamkeit, dadurch gute Noten in der Schule gemacht, und Heute Aerztin. Der andere Knabe, ja der hat schon etwa ab dem Kindergartenalter um ein Geschwisterchen gequengelt, das vergeht aber. Er ist aber ein Junge der LEIDER nicht gerne Teilt, was er auch noch nie gelernt hatte. Machen meine 2 Kinder Heute ja auch immer noch nicht, jeder möchte immer mit dem gleichen Spielen. Grosso Modo sagt man wenn man eine Anzahl an Kinder hat mit ungerader Zahl : 1,3,5 hat man weniger probleme als mit 2,4,6 Kinder. Meine Kollegin hatte damals soooo eine schwierige SS, sodass Sie bei dem einem geblieben ist, die Angst war zu gross um eine 2te SS zu riskieren. Heute hat sie mehr Zeit für sich selbst, der Junge ist jetzt schon bald 10, sie geht wieder arbeiten und hat nicht das Problem anderer Mütter die Ihre 2 Kinder links und Rechts abgeben müssen, da musste schon jonglieren. ;-)

Beitrag von uditore 30.06.10 - 14:31 Uhr

Hallo fausty,

ich reg mich so auf über diese Frage......wann denn das 2. kommt oder wollt ihr keine Kinder?

Diese Frage ist so verletzend und daneben.

Mittlerweile habe ich meinen Standartspruch:

"weisst du eigentlich dass man diese Frage nicht stellt?
Denn angenommen ich will ein 2. Kind und es klappt nicht dann verletzt du mich damit.

Hätte ich grad ein Baby verloren, bohrst du in den Wunden.

Bin ich grad frisch ss und möchte es noch für mich behalten, zwingst du mich dich anzulügen.

Möchte ich kein 2. muss ich mich rechtfertigen, weil Einzelkinder anscheinend nix sind.

Will ich einen grossen Altersunterschied zwischen beiden Kindern ists auch nicht gut, weil dann sind es ja wieder 2 Einzelkinder.

Also stell doch bitte diese Frage nicht mehr, denn du weisst nicht WARUM Paare keine Kinder haben oder nur ein Kind haben. Es ist eine blöde Frage"

Hab so schon viele Idioten zum nachdenken gebracht, und die haben mich nie wieder nach dem 2. Kind gefragt:-p. Soll sich doch jeder seinen Teil dazu denken.

Ich versteh auch nicht wieso das irgendjemand was angeht. Ich kanns auch nicht mehr hören. Unsere Tochter ist schon 4Jahre und wir verhüten seit fast 3 Jahren nicht mehr und es will nicht klappen. Und jedes mal wenn diese Frage kommt verletzt es mich.

LG Udi

Beitrag von toastimaus 30.06.10 - 14:37 Uhr

Also wir haben auch nur ein Kind. Unsere Tochter wird im September 3 und da wird dann auch ständig nachgefragt nach dem 2. Aber uns reicht das eine, wir sind glücklich, Kadija ist glücklich und das sollte die Hauptsache sein. Wenn ihr doch kein 2. mehr wollt, sollte das akzeptiert werden.
Ich sage das auch immer frei heraus und da sind die Kommentare dann auch "gegessen". es ist so und basta! Andere haben gar keine Kinder und werden auch nicht dumm von der Seite angemacht!

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