Lust im Laufe der Beziehung

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Forum: Liebesleben

Ob Liebeslust oder Liebesfrust, ob erotische Freuden oder "technische" Probleme: Hier ist Platz für Fragen, Sorgen und Tipps. Für das Thema Verhütung gibt es ein eigenes Forum Verhütung.

Beitrag von -alice- 29.06.10 - 18:47 Uhr

Hi,

am Wochenende hatten wir unseren Mädelsabend, wobei es zu folgendem Thema gekommen ist, welches mich gedanklich nicht mehr los lässt: Veränderung der Lust in der Beziehung.

Anfangs, das kennt wohl jeder, fällt man quasi stets und ständig übereinander her. Im Laufe der Zeit und des Alltags wirds dann meistens weniger. Aber mit wieviel weniger möchte "ich" eigentlich leben?

Wir sind jetzt seit 7 Jahren zusammen und irgendwie vermisse ich schon die ständige Lust vom Anfang. Gehts Euch auch so?
(Und es liegt nicht an fehlender Kreativität im Bett :-p )

Alice

Beitrag von abns2008 29.06.10 - 19:15 Uhr

Hey!

Jaaaa, mir gehts genauso!

Ich bin zwar immer noch irrsinnig scharf auf meinen Mann, aber eben nich´mehr so oft.
Am Anfang unsere Beziehung konnt ich mir gar nich´vorstellen, dass ich mal zu müde bin um mir mit ihm gemeinsam die Seele aus dem Leib zu v..... .
Jetzt sieht das schon anders aus.
Aber wenn wir Sex haben, uns so selten is´das auch nich;-), is´es immer noch so geil wie am Anfang, eher sogar noch besser!

Liebe Grüße,
Nicole

PS: Wir hatten auch vor 7 Jahren das erstemal Sex zusammen #verliebt

Beitrag von -alice- 29.06.10 - 19:34 Uhr

Da stimme ich zu: Wenn wir dann Sex haben und ich (bzw. wir) richtig Lust haben, dann ist es fantastisch ... #stern Und genau das hätte ich gerne wieder öfter. Ich ärgere mich quasi über mich selbst, wenn ich keine Lust habe, da ich ja weiß, was mir "durch die Lappen" geht. Aber einfach mitmachen ohne Lust - das wird nix.

Beitrag von genauso 29.06.10 - 22:21 Uhr

Ich bin nun seit 26 Jahren mit meinem jetzigen Mann zusammen und muß sagen: ja der Sex wird weniger, aber keinesfalls schlechter. Und auch mir gehts so, daß ich mir danach dann immer denke: Sind wir doof, warum denn nicht öfter??? Sagt übrigens auch mein Mann.
Wobei ich sagen muß, unsere Kinder sind 12 und 14 J, und mit steigender Selbständigkeit der Kids, läuft dann auch im Bett wieder mehr.
LG

Beitrag von ..........kenne ich 29.06.10 - 23:45 Uhr

also ich für meinen teil könnte immernoch täglich meinen mann vernaschen.
wir sind seit 6 jahren ein paar, mein mann allerdings möchte seltener sex.
#schmoll

Beitrag von lichtchen67 30.06.10 - 08:07 Uhr

Ja, es verändert sich, ja man fällt nicht mehr täglich übereinander her. Aber ehrlich gesagt, solange wir noch in für beide annehmbaren Abständen Sex haben und wenn dann richtig geilen Sex vermisse ich auch nichts.

Ich finde das toll, wenn man sexuelle Attraktivität über so viele Jahre "retten" kann. Ich habe eine 17 jährige Ehe hinter mir, meine jetzige Beziehung ist allerdings noch jung... knapp 2 Jahre. Aber auch hier ändert sich die Sexualität.. irgendwie finde ich das auch spannend diese Änderungen....

lichtchen

Beitrag von aende 30.06.10 - 13:51 Uhr

Also, ich bin mit meinem Mann 10,5 Jahre zusammen... Wir hatten natürlich mehr Sex am Anfang, aber wir haben auch so noch oft genug würde ich sagen und seit Kinderwunsch ist sogar noch mehr (von seiner Seite). Meistens fällt es unter der Woche flach, wenn er zu viel Stress hatte, das holen wir dann aber von Freitag bis Sonntag nach.... Uns fehlt auch weder Kreativität noch irgendwas anderes... Ich denke das ist einfach so und wenn man noch so 3-4 MAl die Woche Sex hat, ist es doch okay....

Beitrag von totalok 01.07.10 - 10:17 Uhr

huch, 3-4 Mal die Woche, darüber wäre ich sehr sehr froh, dabei bin ich mit meinem Freund erst über ein Jahr zusammen....


Die ersten drei oder vier Monate war es spitze, hab mich total befreit gefühlt, danach ist es rapide runter gegangen, die Qualität oder Dauer hat leider auch nicht wirklich zugenommen, es ist immer kürzer und kürzer geworden und hat einen Stand erreicht, wo ich ihm ehrlich gesagt hab, dass ich mir das auf Dauer nicht länger vorstellen kann.

Er hat Besserung gelobt und ich bin sehr gespannt, denn sollte es sich nicht ändern, werde ich Konsequenzen ziehen...

Beitrag von -alice- 01.07.10 - 17:07 Uhr

Es freut mich zu hören, dass es bei vielen/meistens zwar weniger wird, doch der Spaß daran erhalten bleibt. Wahrscheinlich muss ich für mich selbst die Frage beantworten "Wieviel möchte ich?" Hoffe (und bin sehr optimistisch), dass die Lust nicht weniger wird. Aber bei meiner Recherche bin ich auch hier schon auf Studien gestoßen, die sich diesem Thema bei Frauen annehmen - also lustfördernd wirken. Allerdings ist das nicht so eine 1x-Geschichte, sondern etwas, was man über einen langen Zeitraum nehmen müsste. Bleibt die Frage, ab wann mann bereit ist, medikamentös einzugreifen...

Liebe Grüße,
Alice