Mietvertrag wiederrufen...?!

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Forum: Haushalt & Wohnen

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Beitrag von cindarella21 29.06.10 - 20:10 Uhr

hi ihr lieben,


hab da ein problem, und zwar#schwitz

mein Partner würde gerne zu mir ziehen, wir sind uns bei dieser sache sehr sicher nur gibt es da jetzt ein problem,

auf grund seiner sehr hohen heizkosten, zu kleine wohnung und etc.hat er sich vorn paar mon. kurzfristig dazu entschieden mit einem guten freund zusammenzuziehen in eine größere wohnung die aber natürlich teurer is als seine jetzige, haben dann auch glatt eine bekommen, nur is das problem, das er sich nun definitiv entschieden hat zu mir zu ziehen, wir würden uns viele kosten sparen, da wir uns ja so zwei leben einzeln finanzieren würden und er sowieso nur bei mir is und dann nicht dort in der neuen wohnung, also würde er sozusagen umsonst zahlen...#augen
jetzt hat er aber diesen mietvertrag schon unterschrieben und würde jetzt gerne zurücktreten, einzu wäre der 15. August gewesen....
hat sich heute per tel. mit jemandem von der genossenschaft kurzgeschlossen und die haben gemeint das das so einfach nicht geht, er hatte eine notlüge und hat gemeint das er sich die wohnung nicht leisten könne da er gekündigt worden ist kurzfristig, sie sollen doch eine ausnahme machen...#schein,....:-p
hat daraufhin seine kündigung unde seinen rücktritt geschrieben, den er morgen abgiebt.....
er-wir zittern jetzt natürlich das das nicht klappt und er volle 3 mon. zahlen muss für umsonst....... wäre sowas von sch.....#schock
was meint ihr?
bei so einem argument, das er ja nicht zahlfähig wäre, sollten die sich doch darauf einlassen, wäre doch besser für alle,
und für solche wohnungen sind doch gleich neue mieter da....#cool?!

wolln uns echt eine zukunft aufbauen und sind grad mit den nerven am ende#schmoll#aerger
hat da jemand erfahrung? oder was für argumente würdet ihr benutzen um da wieder heraus zu kommen........#schwitz#schwitz

lieben dank euch
gruss cin und nervenfertiger freund:-p

Beitrag von nick71 29.06.10 - 20:25 Uhr

"bei so einem argument, das er ja nicht zahlfähig wäre, sollten die sich doch darauf einlassen, wäre doch besser für alle,"

Behaupten kann jeder viel...woher soll der Vermieter wissen, ob das nicht nur ne Ausrede ist? Zumal es ja auch wirklich nicht stimmt...und Verträge sind nun mal einzuhalten.

Abgesehen davon ist bei Mietverträgen kein Rücktrittsrecht vorgesehen.

Was sagt denn sein Freund überhaupt dazu, dass er sich quasi von heute auf morgen entschlossen hat, doch nicht mit ihm zusammenzuziehen?

Beitrag von ppg 29.06.10 - 20:57 Uhr

Dein Freund wird Schadensersatz lesten müssen.

Anzeigenkosten plus Interessentermine, das kann gut 4 stellig werden.

Eine Kündigung kann er ja schließlich nicht nachweisen.

Ute

Beitrag von clyde1978 29.06.10 - 23:19 Uhr

Dein Freund muss keinen "Schadenersatz, Anzeigekosten plus Interessentermine" etc bezahlen. Das ist Unsinn...

Richtig ist, dass er vom Mietvertrag nicht zurücktreten kann. Er muss (wie er es ja vorhat) die Wohnung unter Einhaltung der Kündigungsfrist kündigen und leider in den sauren Apfel beißen und die Miete bis zum Ende der Kündigungsfrist bezahlen. Andere Kosten (Anzeigekosten z.B.) fallen nicht an (sonst müsste ja jeder, der seine Wohnung kündigt, einen Nachmieter suchen, um Kosten zu sparen #rofl).

Hier könnt ihr jetzt nur noch auf die Kulanz des Vermieters hoffen, ob er auf einen Teil der Forderung verzichtet. Aber warum sollte er? Ich würde es nicht tun, da ich durch die Sache dann schon genug Ärger und weitere Kosten hätte.

Beitrag von windsbraut69 30.06.10 - 07:14 Uhr

M. E. kommt er aus diesem 3er-Vertrag auch unter Einhaltung der Kündigungsfrist nicht so einfach heraus. Da müßten schon beide Mieter kündigen bzw. einverstanden sein.

LG

Beitrag von ppg 30.06.10 - 09:28 Uhr

Du irrst:

Natürlich ist der Mieter zu Schadenersatz verpflichtet. Wir reden hier nicht von einer regulären Kündigung, der beide Vertragsparteien zugestimmt.

In diesem Fall ist es eine Küdigung ohne jeden Grund. Natürlich kann der Vermieter in solchem Fall seine Kosten geltend machen. Ob der verhinderte Mieter dann mindestens 3 Monatmieten ( oder bei Zeitmietverträgen die gasammte Vertragsdauer ) oder nur die wirklich entstanden Kosten zahlt obliegt der Kulanz des Vermieters.

In jedem Fall wird es teuer!

Ute

Beitrag von clyde1978 30.06.10 - 11:46 Uhr

Ich irre mich nicht, da ich das rein zufälligerweise beruflich mache.

Wie ich Deinem Text entnehme, bist Du aber der selben Meinung wie ich. Deswegen verstehe ich Dein Posting nicht #kratz. Du schreibst, ob "der ... Mieter ... 3 Monatsmieten ... oder nur die wirklich entstandenen Kosten zahlt, obliegt der Kulanz des Vermieters". Der Mieter muss die Miete bis zum Ablauf der regulären Kündigungsfrist bezahlen. Wenn der Vermieter nur die wirklich entstandenen Kosten (wie Anzeigekosten) geltend machen will, ist er selbst dran schuld. Ich jedenfalls würde nicht auf mein Geld verzichten.

Allerdings ist richtig, dass auch der Freund mit kündigen muss, wenn sie beide im Mietvertrag stehen. Davon bin ich eigentlich ausgegangen.


Beitrag von werner1 30.06.10 - 12:24 Uhr

Hallo,

was sagt eigentlich der Freund dazu ? Ich meine den, der auch den Mietvertrag unterschrieben hat, nicht deinen.

Freundliche Grüsse Werner