Mit 17 Monaten + Kita ganztags ?

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von ponseclipse 29.06.10 - 22:44 Uhr

Hallo,

wer hat Erfahrungen ?

Meine Tochter wird mit 17 Monaten ganztags in die Kita gehen. Ist das zu früh ? Und zu lange bzw. zu anstrengend in diesem Alter ?

Mache mir Gedanken, ob es nicht besser wäre, nicht doch noch zu warten, bis ich wieder mit dem Arbeiten beginne, bis sie vllt zwei Jahre ist !?!

Was meint ihr ? Außerdem würde ich sie gerne zu Hause haben, wenn ich nicht arbeite, das will die Kita wohl nicht ? Irgendwie aber ein komisches Gefühl, mein Kind wegzubringen, wenn ich dann zu Hause bin.

Wem gehts / gings noch so ?

Schönen Abend noch !

Beitrag von katharina-kluge 29.06.10 - 22:51 Uhr

Hallo!

Meine Kleine geht ab Montag in die KiTa, täglich 6 STunden. Sie ist vor 2 Wochen ein Jahr geworden.
Ich finde es nicht zu früh. Sie ist sehr gerne mit anderen Kindern zusammen und ich brauche auch mal etwas abwechselung. Es fällt mir auch schwer sie abzugeben. Ich war bisher keine 10 Stunden von ihr getrennt, seit sie auf der Welt ist. Ich denke es wird für mich schwieriger als für sie...

Was meinst du mit du möchtest sie zuhause haben, wenn du nicht arbeitest? Wenn du Urlaub hast?
Das kann der KiTa doch egal sein, sie bekommen ihr Geld doch auch, wenn dein Kind nicht da ist!
Ich werde nur 4 Tage arbeiten, die Kleine geht aber 5 Tage in die KiTa. Es wird aber auch mal vorkommen, dass ich sie freitags bei mir behalte, dass habe ich auch in der KiTa gesagt und es ist kein Problem!

LG Katharina

Beitrag von ponseclipse 29.06.10 - 22:57 Uhr

Hallo Katharina

Danke !

Das liest sich schön. Ja, ich brauche auch Abwechslung und meine Kleine ist auch gerne mit anderen zusammen.
Sie wird allerdings etwa neun Stunden an 2 oder 3 Tagen in der Woche in der Kita sein, und das kennt sie bisher nicht. Länger als vier Stunden habe ich sie noch nie alleine gelassen.

Ich dachte, wenn ich an den Tagen, an denen ich nicht arbeite, meine Kleine nicht in die Kita bringe..., aber es wird wohl nicht gern gesehen, auf Grund des Rhythmus ?

Schönen Gruß

Beitrag von katharina-kluge 29.06.10 - 23:04 Uhr

Bei uns in der KiTa ist das total flexibel, es gibt ein paar Kinder die freitags nie da sind, weil die Mütter nur 4 Tage arbeiten. Ich glaube, dass ein Rhytmus nicht so sehr davon abhängt, ob das Kind mal 3 und mal 5 Tage die Woche in die KiTa geht. Wichtiger finde ich einen festen Tagesablauf a.) in der KiTa b.) zuhause!
Ich meine einfach feste Zeiten fürs Essen und Schlafen gehen. Es muß alles in einem gewissen Rahmen ablaufen.

LG

Beitrag von ponseclipse 29.06.10 - 23:08 Uhr

Habe gerade auf DEINE Anfrage geantwortet, während du hier schriebst ;-) !

DANKE und du hast da sicher recht, dass ein genereller Rhythmus wichtiger ist, und dass die Kleinen nach 4 freien Tagen dann auch wieder 3 volle Tage gerne hingehen, weil es zu ihrem Ablauf gehört.

Und nun gute Nacht !

:-)

Beitrag von jeannine1981 29.06.10 - 23:18 Uhr

Hi,

meine Tochter ging mit 16 Monaten in die ´Kita und es klappt super sie freut sich dort zu sein und geneißt ihre Zeit da.

Ich würde lediglich in den ersten Wochen bis sie sich richtig eingelebt hat dort lassen. Danach spricht ja wohl nichts dagegen sie auch mal zu Hause zu behalten. Allerdings wirst du merken das du es auch mal genießen wirst einen freien Tag nur für dich zu haben.

Es ist lediglich am Anfang ein komisches Gefühl sein Kind in fremde Hände zu geben wo man es doch so lange immer bei sich hatte.

Ich hatte bei uns das Gefühl, das es mir mit der Eingewöhnung schwerer fiehl als meiner Tochter.

Nun wechselt sie ab August zu den ganz großen und auch davor habe ich bammel.

LG
Jeannine und Lena 27 Monate

Beitrag von ponseclipse 30.06.10 - 08:43 Uhr

Hallo Jeannine, Hallo Lena

auch euch lieben Dank für die mu tmachenden Worten !

Dann wirds wohl auch bei uns klappen ;-) !

Man muss es eben wagen, sonst erfährt man es nie und die Kleine verpasst was...???

Alles Gute euch weiterhin dann bei den Großen

Beitrag von sophiasw 30.06.10 - 08:03 Uhr

Hallo,

mein kleiner Schatz mußte auch mit 1 Jahr in einer privaten Betreuung für Kleinkinder. Er ist dort 3 Tage pro Woche den ganzen Tag.

Erst dachte ich auch, daß ich ihm was schlimmes antun würde damit. Aber nun würde ich ihn sogar hinbringen, wenn ich nicht arbeiten müßte.

Er liebt es dort zu sein. Er hat schon einen richtigen Freund und hat sehr sehr viel gelernt. Es gibt auch nie Tränen beim Abschied.

Im September kommt er in eine städtische Kita, in der er bis zur Schule bleiben kann. Er freut sich schon sehr auf den großen Kindergarten. Mittlerweile sind die Kleinkinder keine angemessenen "Sparringspartner" mehr. Er wünscht sich große Jungs um sich.

Viele Grüße
Sophia

Beitrag von ponseclipse 30.06.10 - 08:41 Uhr

Auch dir Danke für die liebe Antwort. Das macht Mut :-) !

Weiterhin alles Gute euch !

Beitrag von wort75 30.06.10 - 09:14 Uhr

ganztags krippe ist dann kein problem, wenn die kinder rückzugsmöglichkeiten haben, schlafen können nach bedarf und nicht überfordert werden durch ständig wechselnde belegschaft oder kinder. sprich: blockzeiten morgens und mittags, in denen ruhe ist, auch ausflüge unternommen werden können.

meine gehen 3 volle tage in die krippe und das, seit sie 6 monate alt sind. sie leiden überhaupt nicht. im gegenteil, der rythmus daheim/krippe ist sogar sehr logisch durch die ganztagsgeschichte und es gibt dann keine interessenskonflikte, weil irgendwer zu kurz käme.

wenn ich mal überraschend einen tag kompensieren kann oder so melde ich die kinder ganztags von der krippe ab, oder aber halbtags. das künde ich aber klar vorher an. denn die kinder brauchen nach dem abholen zeit, sich auf den wechsel einzustellen und sind dann immer knatschig. sprich: sie weinen oder jammern schon auch mal, dass sie nicht HEIM wollen, weil sie gerade so schön gespielt habne. kündet man so einen spontanen wechsel im programm aber vorher an, können schon die kleinen das nachvollziehen. und sich darauf einstellen.

was ich nicht darf, ist das kind spontan mal um 15 uhr abholen oder so - denn bei uns gibt es blockzeiten. sprich: um 15 uhr sind ggf. alle in der bibliothek und gar nicht da. selbst wenn sie im hof spielen ist es den teamerinnen nicht angenehm, wenn da einfach eltern auftauchen und kinder mitnehehmen. das gibt eine unruhe in der gruppe.

wenn du mit deinem beitrag aber gemeint hast, dass du X% arbeiten gehst, aber unregelmässig und entsprechend eine 100% krippe in anspruch nehmen musstest (Zb wenn du im verkauf arbeitest) dann fände ich es auch etwas viel für das kind. aber nicht unmöglich - eben, es kommt auf die krippe und das kind an. und wie lange solche tage sind. unsere sind lang... von 7 uhr morgens bis sechs uhr abends. da wären 100% krippe etwas anstrengend. obwohl das konzept darauf ausgerichtet ist, jedem kind genug ruhe und schlaf zu ermöglichen.

Beitrag von ponseclipse 30.06.10 - 09:46 Uhr

Hallo !

Danke für deine ausführliche Antwort :-) !

Ich werde wohl in der einen Wochen 2 volle Tage und in der anderen 3 volle Tage arbeiten, d.h. meine Tochter wäre dann von halb acht bis fünf in der Krippe und ich hatte geplant, sie die restlichen beiden Tage bei mir zu lassen, so sie denn auch hintereinander wären !?!
Gut zu wissen, dass spontane Geschichten nicht so gerne gesehen werden.

Ja, ich muss mich umstellen und flexibler werden, damit die Kleine auch wieder einen unflexiblen, sprich festen Tagesablauf garantiert bekommt und ich nicht egoistisch reagiere und meine, ich hätte sie nun aber gerne bei mir, obwohl ihr Ablauf das nun gar nicht her gibt !

Wieder eine neue Herausforderung :-) !


Alles Gute weiterhin, das scheint bei euch gut zu klappen und du scheinst ausgeglichen und zufrieden !?!

Beitrag von wort75 30.06.10 - 12:33 Uhr

ja, bin ich, und die kinder wirklich auch. es sind herrliche kinder und der einfluss der krippe ist prima. nur eifersüchtig auf die teamerinnen dort darfst du nicht sein. das drängt sich manchmal auf, weil die kinder ihre bezugspersonen zum glück ja auch lieben.

und wenn die kinder ein neues lied gelernt haben welches du nicht kanntest, tanzschritte zu einem lied... dann musst du dich einfach freuen, dass sie provitieren. ohne neid auf die krippe.

wenn du hinter der kita stehst, dann wirst du aber auch damit keine probleme habne.

Beitrag von josili0208 30.06.10 - 10:15 Uhr

Meine Kinder gingen jeweils mit 6M, 10M und 7M ganztags in die Krippe und es tut ihnen sehr gut. Solange die Einrichtung einwandfrei ist, ist das auch kein Problem für die Kinder, eher eine Bereicherung.
lg jo

Beitrag von erpeline 30.06.10 - 10:45 Uhr

Hallo,

also unser Kleiner geht seit seinem ersten Geburtstag täglich 4 Stunden in die Krippe und ab September dann ganztags. Es gab bislang keinerlei Probleme und er fühlt sich sehr wohl dort, lernt viel von den anderen Kindern und ist einfach zufrieden.

Wie die anderen Mädels aber schon geschrieben haben, kommt es drauf an, dass Du eine gute Krippe oder KiTa hast. Bei uns sind pro Gruppe 8 Kinder mit zwei festen Erzieherinnen; die Kinder können schlafen, wenn sie müde sind und eben nicht zu festen Schlafenszeiten. Zudem werden die Kinder nicht überreizt durch Unmengen von Spielsachen oder "Programm", dürfen ihre Welt ganz in Ruhe entdecken und ihren Platz in der Gruppe finden. Klar war es am Anfang schwierig für mich, ihn dort zu lassen und zu gehen. Ich merke aber einfach, dass wir Beide viel entspannter sind, wenn wir täglich diese Auszeit voneinander haben, somit auch Beide davon profitieren und ich muss ehrlich sagen, ich geb ihn dort täglich mit einem sehr sehr guten Gefühl ab.

Ich persönlich denke einfach, dass Krippen in unserer Gesellschaft noch einen viel zu schlechten Ruf haben und Müttern zu Unrecht ein schlechtes Gewissen gemacht wird, wenn sie ihre Kinder dorthin geben. In der damaligen DDR war es Gang und Gäbe, dass die Kinder mit nem Jahr in die Krippe gegangen sind und die Muttis wieder arbeiten waren - geschadet hat es nichts, ganz im Gegenteil.

Also vertrau Dir und Deinem Kind - die Auszeit voneinander wird euch Beiden gut tun.

LG
Erpeline

Beitrag von fbl772 30.06.10 - 11:46 Uhr

Unser Dicker geht seit seinem 5. Lebensmonat in die Krippe und ist jetzt 2 Jahre alt. Er liebt seine Freunde und die Erzieherinnen dort.

Wenn sie ein ganz normales Kind ist, natürlich auch mit Ängsten etc., dann ist es keinesfalls zu früh. Sicherlich sind 9 h schon auch lang. Ich persönlich würde eher versuchen, sie kontinuierlich jeden Tag in die Kita zu geben, als 2 oder 3 Tage lang. Wenn das bei euch funktioniert, ist das besser für die Kleinen, die gewöhnen sich dann besser dran (glaub ich).

VG
B

Beitrag von denise83 30.06.10 - 14:58 Uhr

Hallo, wenn ich Zuhause wäre würde ich mein Kind halbtags in die Kita bringen. Da ich aber arbeiten gehen, ist Heikki mit 14 Monaten ganztags gegangen. Es hat ihm gutgetan, ihm gefällt das und er lernt sehr viel.

LG Denise