Warum sind manche jungen Frauen,so spieeessig?!?!

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von wundert mich 30.06.10 - 18:09 Uhr

Ich hab mich gefragt warum manche Frauen die seeehr jugn Mutter geworden sind, so spiessig sind. Meine Schwiegermutter ist die, mit Abstand spiessigste Person die ich persönlich kenne. Aber hier im Forum, gibt es Frauen u25, die spiessiger sind als meine SchwieMu und das will echt was heissen.
Ich frag mich woran das liegt. Wird da die frühe Mutterschaft kompensiert, versuchen diese Frauen extra korrekt zu sein damit keiner auf die Idee kommt ihnen vorzuwerfen, junge Mütter=keine guten Mütter?!?

Ich bin selbst jetzt mit 34 das zweite Mal Mutter geworden, meine Älteste ist 10. Ich war also auch eine der U25jährigen aber ich habe mein Leben mit/trotz Kind genossen. Habe mich weiterhin mit Freundinnen mal getroffen war in Clubs unterwegs etc. Alles eine Frage der Organisation und meine Tochter hat sich nie abgeschoben gefühlt. Aber hier gibt es Frauen die grundsätzlich nicht mehr abends weggehen, sich nicht mehr mit Freundinnen auf einen Mädelsabend treffen würden, nicht mehr ein bischen flirten, einfach sich jeden Spass am Leben verbieten und ihren Kindern auch gleich mit. Das sind so die überkorrekten, Wohnung immer tipptopp, Kinder nie schmutzig (dürfen sie auch nicht), es wird nur öko gekocht Fastfood oder Schokolade ist plötzlich die Versuchung Satans, Musik wird nicht mehr gehört nur noch Biene Maya den ganzen Tag oder gleichwie pädagogisch wichtige Inhalte, dem Kind wird erlebniskontrollierte Bespassung geboten (frei nach dusch mich aber mach mich nicht nass), gesprochen wird nur noch über Öko, Pekip, Tragetücher, Frühförderung, Erziehung.

Mich wundert das, ich bin aber auch rel. neu auf dieser Plattform

Beitrag von luci82 30.06.10 - 18:22 Uhr

Diese Moralapostel sind mir auch schon aufgefallen. Halte das aber nicht nur für Spissigkeit, sondern für einen Weg, seinen Frust abzubauen. Mir kommt es so vor als würden hier viele einfach was dagegen schreiben und der TE vorwürfe machen weil es ihnen einen gewissen Kick gibt.

Ich denke junge Mütter werden im allgemeinen skeptischer von der Aussenwelt betrachtet, als Ältere....jung und unerfahren wartet man nur darauf das sie einen Fehler machen. Denke sie wollen zeigen, wie perfekt und Verantwortungsvoll sie auch schon in den jungen Jahren sind.

Beitrag von lena84 30.06.10 - 18:33 Uhr

hi du,

ich seh das ähnlich. war grad erst 21 geworden, als mein sohn kam.

ich war eine fürsorgliche (und bin es noch) mutter, aber niemals eine übermutter.

schlimm finde ich diese klammerei, wenn die kinder bis 3 jahre im ehebett schlafen und die kleinen nie woanders (oma oder so) schlafen.

ich habe unser kind nie über unsere paarbeziehung gestellt. das kuscheln mit meinem sohn ersetzt nicht das kuscheln mit meinem partner. das find ich ganz wichtig!

mit 6 wochen hat er das erste mal bei oma und opa geschlafen, es war sylvester und ich wollte mal wieder unter leute.

muss zugeben: meine wohnung ist nicht immer PERFEKT (arbeite aber auch 40h), und ja mein kind darf TV gucken, und süßes isst er auch #schock

spass bei seite, ich denke etwas gelassenheit tut uns allen gut!

lg
lena+connor 4,5 jahre

Beitrag von october 30.06.10 - 18:40 Uhr

Hallo,

ich bin auch jung Mutter geworden, mit 22, noch dazu alleinerziehend.
Ich finde mich zwar in dem von dir beschriebenen Bild nicht wieder, aber das Problem, sich immer als gute Mutter behaupten zu müssen, kenne ich.
Allerdings äußert sich das bei mir anders. Mir ist es wichtig, soweit wie möglich unabhängig zu sein und allein für meine Tochter zu sorgen und den Alltag ohne ständige Hilfe zu bewältigen.

LG Annika

Beitrag von toni_mo 30.06.10 - 18:54 Uhr

"Aber hier im Forum, gibt es Frauen u25, die spiessiger sind als meine SchwieMu und das will echt was heissen"

Zunächst sollte man sich vor Augen halten, dass URBIA eine virtuelle Welt ist. Erzählen kann man viel, aber ist es tatsächlich so? Das bezweifle ich stark und das betrifft nicht nur die "Übermütter".
Natürlich will hier jeder perfekt sein. Darum wird man hier auch sehr leicht angegriffen, sobald man "aus der Reihe" tanzt.

Aber auch in der Realität ist man den sog. Übermüttern ausgesetzt. Ich selbst bin eine späte Mutter und es ist für mich immer wieder ein #schock, was für ein Affenzirkus um den Nachwuchs angestellt wird. Ein Baby-Kurs jagt den nächsten, es wird geputzt, gekocht, alles ist eitel #sonneschein. Ich hatte/habe für all das keine Zeit und erst recht keine Lust ;-) Mein Kind ist trotzdem groß geworden, putzmunter und kerngesund.
Bei mir kann man auch vom Boden essen - jeder wird satt #rofl

Ich sage mir, jedem das Seine ... ich brauch's nicht.

LG Toni

Beitrag von pcp 30.06.10 - 19:00 Uhr

Ach, es gibt doch immer solche und solche. Und das hat nichts mit dem Alter zu tun.

Das Hardcore-Modell das Du beschreibst klingt so als hätte man vor dem Kind kein besonders ausgefülltes Leben gehabt.

Beitrag von asimbonanga 30.06.10 - 19:08 Uhr

Das frage ich mich hier auch oft.

Früher gab es diese Mütter-Mafia auch schon-----ich habe mein erstes Kind mit 31 Jahren bekommen und wusste mir die fern zu halten. Nach dem ersten Geburts-Vorbereitungskurs und dem einmaligen Besuch einer Krabbelgruppe #schock war mir klar, das ich meine Aktivitäten mit Baby,lieber mit Freundinnen organisiere.
Beim 2. und 3. Kind habe ich auf diese Kurse gänzlich verzichtet-mir reichten oft schon die Nachmittage auf dem Spielplatz.#augen


Und die moralischen Keulen die hier oft geschwungen werden, lassen ein 50ziger Jahre -Revival Gefühl aufkommen.

Beitrag von mansojo 30.06.10 - 20:37 Uhr

#rofl

ich war auch nur ein einziges mal in einer krabbelgruppe

schon der rückbildungskurs ging mir derart auf die nüsse

schau mal mein kind was das alles kann
und dies und jenes
ja aber da musst du mal ein arzt draufschauen lassen#augen

ich hatte immer pech mit solchen kursteilnehmerinnen

ich hab mir auch lieber mein kind umgeschnallt und bin zu einer freundin gefahren

#blume

Beitrag von ayshe 30.06.10 - 19:16 Uhr

Ich glaube nicht, daß es etwas mit dem Alter zutun hat.

Es liegt am Charakter, vllt an der eigenen Kindheit und alles mögliche.


Vllt erwartet man nur von Jüngeren mehr des offenen Verhaltens, aber diese Erwartungshaltung ist ein Fehler.

Beitrag von carrie23 30.06.10 - 19:19 Uhr

Zum Teil gebe ich dir recht, bei anderen Sachen übertreibst du.
Aber wenn du von dir und deiner Erziehung und deinem Leben so überzeugt bist, müsstest du auch nicht in schwarz schreiben.
Ich find das ehrlich immer etwas blöde denn für mich sind Meinung vertreten und in schwarz schreiben zwei verschiedene Dinge

Beitrag von fruehchenomi 30.06.10 - 19:21 Uhr

Ich wurde mit 18 Mama, hab 2 Kinder großgezogen ganz ohne Pekip, Babymassagen, Krabbelgruppen usw - dafür hatte ich leider keine Zeit, weil ich immer arbeiten musste. Beide Kinder waren bei einer absolut klasse Tagesmutter untergebracht und hatten dort Kinder genug zum Spielen.
Da ich ja schon "erwachsene Erfolgsmodelle" vorzeigen kann :-p schüttel ich hier auch manchmal den Kopf über manche Ansichten, wie die perfekte Mutter auszusehen hat#rofl und mit welcher Vehemenz auf "nicht perfekte Mütter" eingedroschen wird.
Entweder -
die lügen, dass sich die Balken biegen und schreiben eben das, wie sie meinen, perfekt dazustehen (wozu ich seeehr tendiere:-p)
oder -
sie haben wirklich nur das Kinderbetüdeln als Lebensmittelpunkt. Keine Hobbys, keine Freunde, nix anderes - das wäre allerdings etwas gruselig. Denn genau diese Mütter fallen dann schon ins erste tiefe Loch, wenn das Kind zum Kindergarten marschiert und ihrer Betüdelei entzogen ist.
Beim Schulanfang ist die nächste Krise vorprogrammiert und wenn die Kinder später mal ausziehen, was dann ? Ojeeeee #schwitz

Ich für meinen Teil nehme die meisten "belehrenden Aussagen " einfach nicht ernst - denn - siehe oben - grins - ich weiß ja, dass ich es größtenteils (immer sicher auch nicht !!) wohl richtig gemacht habe.
Und ich hatte kein einziges Erziehungsbuch - und urbia auch nicht #huepf#huepf
Manchmal muss man -gerade auch in der Erziehung - einfach ausprobieren und nach Bauchgefühl handeln - und natürlich mit gaaaanz viel Liebe, was soll da schon schiefgehen ? #winke
LG Moni

Beitrag von stubi 30.06.10 - 19:50 Uhr

Ich habe 2 Kinder, 13 und 3. Bei beiden Kindern war ich weder beim Geburtsvorbereitungskurs, noch hatte ich Probleme damit, dass ich im Wochenbett mehr Besuch hatte, als sonst das ganze Jahr. Und bei beiden Geburten war ich allein und ohne Mann und das ist gut so. Mit unserer Großen bin ich nach 4 Tagen aus dem krankenhaus raus und direkt ins Büro, um mal nach dem Rechten zu schauen (wir waren damals selbstständig). Kurse fürs Baby oder gar irgendwelche Bücher? Nö, unsere Tochter lag brav im Kinderwagen vorm Bürofenster, später dann im Laufgitter im Büro. Und siehe da, sie lebt noch, ist für ihr Alter entsprechend selbstständig und sagt selbst, sie hätte die besten Eltern der Welt.
Beim Kleinen dann hatte ich Internet und hab viel gelesen und dachte, naja, irgendwas musst du mit ihm machen, gehört scheinbar dazu. Also waren wir brav Babyschwimmen ;-) Danach wollte ich nichts mehr von irgendwelchen Kursen hören und hab alles so gemacht, wie ich denke, dass es richtig ist. Er ist ein "Hofkind" und somit eben fast von früh bis spät draußen, egal ob Kiga oder daheim und egal bei welchem Wetter und lernt da eigenständig wahrscheinlich mehr als in irgendwelchen Kursen. Ich muss ihn nicht ständig bespaßen und kann auch mal ganz in Ruhe die Sonne genießen.

Allerdings muss ich eins zugeben, unsere Große war auch schon mit 8 Wochen das 1.Mal über Nacht bei Oma und Opa, beim Kleinen hab ich mich da schwerer getan, da hat es fast 1 Jahr gedauert, wahrscheinlich, weil er doch irgendwie mein Nesthäckchen ist. Aber beide waren sind regelmäßig alle 4-6 Wochen 2 Nächte bei den Großeltern, damit mein Mann und ich uns als Paar genießen können.

Beitrag von luka22 30.06.10 - 20:14 Uhr

Ich denke jeder Mensch ist doch ein Individuum und hat eben seine Biograhie, seine Interessen und Vorlieben, die allesamt in die Erziehung der Kinder miteinfließen. Ich beobachte auch, dass sich Eltern grundsätzlich viel zu viel und wegen kleinster Kinkerlitzchen den Kopf zerbrechen. Aber das lernt man auch mit der Zeit. Dinge richtig einzuordnen und den Dingen ihren Lauf zu lassen. Mutter zu sein, seine Rolle zu finden so, dass alle am Ende glücklich sind...das ist eben ein Prozess und manchmal schießt man Anfang etwas übers Ziel hinaus!

Was mir grundsätzlich als menschliche Eigenschaft, ob nun Mutter oder nicht, gar nicht gefallen mag ist das Werten anderer Lebenseinstellungen. Das werde ich wohl nie verstehen, warum es anscheinend ein zutiefst menschliches Bedürfnis ist, fremde Lebensweisen abzuwerten. Warum kann man nicht verstehen, dass andere die Dinge eben anders handhaben und gerade weil sie die Dinge auf ihre Art und Weise tun, glücklich sind? Warum kann man das nicht verstehen? Es gibt tatsächlich Menschen, die abends lieber mit dem Partner auf der Couch flenzen, anstatt in einen Club zu gehen. Warum sind die Mütter "spießig", die sich jeden Mittag 2 Stunden in die Küche stellen, um ein vollwertiges Essen zu zaubern? Ich persönlich bewundere das zutiefst. Es würde mir nicht einfallen, das als "spießig" zu bezeichnen, was eindeutig eine Abwertung darstellt. Genauso wenig würde ich eine berufstätige Mutter verurteilen, die jeden Tag "nur" ein einfaches Gericht kocht.
Was ist das überhaupt "spießig"? Für mich ist das eben jemand, der nur sich sieht, nur seine Lebensweise als richtig anerkennt und jede Vielfalt negiert.

Liebe Grüße
Luka
von der PRO Vielfalt-Partei :-)

Beitrag von flesh 30.06.10 - 23:44 Uhr

Ich halte Fastfood und Schokolade tatsächlich für die Versuchung Satans! Hier gibt es keinen Zucker, keinen Saft, keine Laugenbrezeln. So lange der Geldbeutel es zulässt wird beim Biomarkt gekauft. Zudem haben wir den Fernseher abgeschafft, mein Sohn schläft bei mir im Bett und auch mit fast drei Jahren trag ich ihn auf dem Rücken durch die Gegend wenn es sich um eine für ihn unzumutbare Strecke handelt. Und um dem ganzen noch die Krönung aufzusetzen: Merlin wird im Herbst in den örtlichen Waldorfkindergarten gehen, weil mir die staatlichen nicht gut genug sind.

Auf der anderen Seite habe und hatte ich weder einen GVK noch eine Hebamme, ich bin der Meinung Impfungen sollten zur Pflicht gemacht werden, einen dieser Babykurse oder Krabbelgruppen habe ich nie besucht weil ich der Meinung bin man kann sein Kind auch kaputtfördern. Merlin schläft desöfteren bei der Oma, damit ich zb Konzerte besuchen kann, wenn meine Freunde am Baggersee grillen nehm ich ihn einfach mit. Hinzukommt, dass ich demnächst zwei Kinder von zwei verschiedenen Männern haben werde, wobei ich mit dem zweiten gerade mal ein Jahr zusammen bin. Ach und ich hasse diese widerlich kitschigen Kinder-CDs! Wenn mein Sohn und ich Musik hören, dann sind es Cannibal Corpse oder dergleichen und das hin und wieder auch mal sehr sehr laut. Er nennt das dann "fette Party machen". #augen#freu


Jetzt frag ich mich, was ich denn in deinen Augen bin? Eine Übermütter, eine schlechte vielleicht sogar? Oder hab ich einen guten Mittelweg gefunden?

Ich wüsste nicht wieso ich meine frühe Mutterschaft mit irgendwas kompensieren sollte, oder mich gar dafür rechtfertigen müsste. Ich habe mich ganz bewusst dazu entschieden jung Mutter zu werden und diese Entscheidung nie bereut.

LG, Tanja

Beitrag von Ich lach mich weg 30.06.10 - 23:56 Uhr

Merlin heisst dein Kind?#rofl#heul#rofl

Der arme Junge wird später doch nur gehänselt!

Mit 3j.noch tragen?Meine Tochter ist in dem Alter schon einige Km selbst gelaufen.

Bio?Naja wenn es Bio wäre dürfte es nicht in der Natur wachsen.Schliesslich sind dort Abgase und so.Also nichts mit Bio!

Kein TvBei dir im Bett?

Hip Hip Hurra in ein paar Jahren wirst du eine verweichlichte Schwuchtel haben die gehänselt wird und wahrscheinlich mit 12 noch bei dir im Bett schläft#rofl

Beitrag von luka22 01.07.10 - 10:33 Uhr

"Jetzt frag ich mich, was ich denn in deinen Augen bin? Eine Übermütter, eine schlechte vielleicht sogar? Oder hab ich einen guten Mittelweg gefunden?"

Na ja, wenn du schon fragst...

Ich persönlich mag Extreme nicht und ich denke, dass ein Mittelweg immer das beste ist. Vor allem für das Kind.

"Ich halte Fastfood und Schokolade tatsächlich für die Versuchung Satans! Hier gibt es keinen Zucker, keinen Saft, keine Laugenbrezeln."

Das ist dann kein Mittelweg. Zucker, Saft, Mc Donalds, Schokolade und Laugebrezeln sind Nahrungsmittel und kein Gift. Die Menge macht das Gift, aber das gilt ebefalls für Naturprodukte. Das find ich Extrem VOR ALLEM wenn solche Mamas dann die Nase rümpfen, wenn ich meinem Kind beim Bäcker eine Brezel und ein Apfelschorle kaufe. Da werd ich dann aggressiv. Besserwisserei kann ich absolut nicht ertragen.

Und warum hattest du keine Hebamme? Das ist doch einfch nur unvernünftig. Ich war noch beim dritten Kind froh jemanden zu haben, den man fragen kann. JEdes Kind ist anders und warum soll ich nicht von der jahrelangen Erfahrung einer Hebamme profitieren? #kratz

"ich hasse diese widerlich kitschigen Kinder-CDs." Solche Aussagen finde ich auch immer ganz schwierig. Man muss doch zwischen sich und seinem Kind unterscheiden. Nur weil ich auf Techno stehe, muss mein Kind das nicht hören! Ich trage auch nicht die Folkloreröcke meiner Mutter. Im Gegenzug würde ich mein Kind auch nicht zwingen was zu hören oder zu lesen, nur weil es pädagogisch wertvoll ist. Aber ich kenne kein Kind, dass Zuckowski nicht mag. Meine stehen sogar auf Volker Rosin...Theo Theo, ist fit, wie ein Turnschuh und alle machen mit...:-D

Die Aussage, dass du dein Kind nicht kaputtfördern möchtest, daher auf Krabbelgruppen verzichtest, in denen kaum gefördert wird, dafür dein Kind in eine spezielle Einrichtung unterbringst, ist etwas widersprüchlich. Ich hab nichts gegen Waldorf, aber dann sei doch bitte ehrlich.

Grüße
Luka

Beitrag von fruehchenomi 01.07.10 - 19:19 Uhr

Besser kann man es nicht ausdrücken - Du hast einfach nur RECHT !!!!
LG Moni

Beitrag von flesh 01.07.10 - 23:14 Uhr

Hach, was soll ich zu meiner "Verteidigung" nun schon antworten... ;-)

Ich rümpfe nicht die Nase, wenn Mütter ihre Kinder anders ernähren als ich meines. Es ist mir herzlich egal. Eigentlich habe ich eher das Gefühl, dass ich schief angeschaut werde, wenn ich den Lutscher von der Kassiererin gekonnt verschwinden lasse, oder auf dem Spielplatz Vollkornbrot und Paprika auspacke.

Eine Hebamme hatte ich nicht, weil ich keinen Wert auf engen persönlichen Kontakt lege. Mir wäre es äußerst unangenehm wenn diese Frau zu mir in die Wohnung kommt, vorallem nach der Geburt. Für Fragen und Wehwehchen habe ich den Gynäkologen, dem ich vollkommen vertraue.

Ich zwinge mein Kind keineswegs "meine" Musik zu hören. Sie läuft ebend ab und an, im Auto immer. Wir singen aber auch Kinderlieder oder ich spiele ihm was auf der Flöte vor. Nur diese Zuckowski, Jöcker usw.. CDs kann ich einfach nicht leiden. Gruselig... #zitter

Ich möchte mein Kind nicht kaputtfördern... Ich bezog das nicht nur auf Krabbelgruppen. Ich meine damit das ganze Programm mit Babyschwimmern, Pekip, Musikalischer Früherziehung und weiß der Geier was es noch alles gibt. Das hätt ich wohl anders ausdrücken sollen.


Ich hoffe ich konnte alles beantworten.! ;-)

LG, Tanja

Beitrag von luka22 02.07.10 - 00:21 Uhr

Hinter allem mach ich ja einen Haken. Echt jeder nach seiner Facon, solange man andere nicht abwertet...aber dass du ZUCKOWSKI nicht magst?!?!?! Das kann ich echt nicht verstehen. Die Musik berührt mich auch als Erwachsene :-). Und die Qualität ist in der REgel super...selten was mit Keyboard oder so...

Grüße
Luka

Beitrag von grundlosdiver 01.07.10 - 21:08 Uhr

Mmh, ich war 24 bei meiner Tochter und bin nun 26 bei Zwerg Nr. 2!

Mein Haushalt ist nie tipptopp, mein Kind ist täglich schmutzig, ich kann nicht gut kochen, daher gibt es auch mal Fast Food und Süßigkeiten, mein Kind trinkt gern Cola und guckt fernsehen... Ich hab Mädelsabende und wenn ich mit meinem Mann weggehe, übernachtet unser Kind auch mal bei Oma und ich genieße es bei 10 Uhr auszuschlafen... Ich war mit meinem Kind nicht mal beim Babyschwimmen, da ich wieder voll gearbeitet habe seit unsere Maus 6 Monate alt war und meine Umwelt meint, ich erziehe mein Kind nicht streng genug.
Ja, manchmal denke ich auch, ich bin urbias schlimmste "Rabenmutter"...