Fruchtwasseruntersuchung?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von oceane81 29.09.10 - 09:51 Uhr

Wer hat damit schon erfahrungen gemacht bzw was haltet ihr so davon?Bin mir total unsicher ob diese untersuchung für mich in frage kommt bzw sein muss#zitter#zitter

Beitrag von anarchie 29.09.10 - 10:05 Uhr

Kommt drauf an...

Würdest du ein behindertes Kind wollen?
würdest du abtreiben?
Willst du diese Entscheidung treffen?
Gehst du das Risiko von 1-5% ein, dass Kind zu verlieren in Folge der untersuchung?

Ich hätte jedes Kind geliebt und nie das Risiko einer Fehlgeburt in Kauf genommen, daher gab es für meine 4 Kinder sowas nicht.


lg

Beitrag von nadja.1304 29.09.10 - 10:20 Uhr

Hi,
welchen Grund hast du denn, diese Untersuchung in Betracht zu ziehen? Wir haben schon bei der Nackenfaltenmessung nein gesagt, einfach, weil wir nehmen, was kommt. Die Entscheidung dafür oder dagegen hängt von ganz individuellen Faktoren ab, wie vorher schon geschrieben. Du musst dich fragen, ob du das Risiko eingehen willst, ein evtl. gesundes Kind zu verlieren und du musst dich fragen: welche Entscheidung würde ich treffen, wenn das Kind tatsächlich krank ist?
Viel Glück bei der Entscheidung.
LG Nadja 23+4

Beitrag von junisonne10 29.09.10 - 10:22 Uhr

hi, vor einer fruchtwasseruntersuchung solltest du vielleicht die nackenfaltenmessung machen, wenn dort ein risiko rauskommt, dann empfehlen die dir eine fruchtwasseruntersuchung.

bei uns kam raus, dass wir außerhalb des risikobereiches liegen und der arzt meinte, dass mit einer fruchtwasseruntersuchung bei uns mehr schaden angerichtet werden wird, als dass es ein nutzen bringen könnte.

eine fruchtwasseruntersuchung birgt immer das risiko einer fehlgeburt.

rede mit deinem arzt darüber und wäge den nutzen-risiko-faktor genau ab (mit hilfe deines fa).

liebe grüße

junisonne10 + #ei (17 SSW)

Beitrag von 2joschi 29.09.10 - 10:26 Uhr

Hallo,

ich wollte eigentlich die FWU nicht machen. Bin schon 35 Jahre alt, aber nach dem die NFM in Ordnung war, haben wir uns dazu entschlossen die FWU nicht zu machen.

Am 20.09. hatten wir dann einen Termin zur Feindiagnostik. Nach dem US sagte die Ärztin zu mir, dass ihr zwei Werte nicht gefallen. Zusammen mit meinem Alter erhöht sich die Chance auf Trisomie 21 auf 1:40.

Deshalb habe ich die FWU am gleichen Tag noch machen lassen. Die Entnahme war aber nicht schlimm. Das Schlimmste war die Warterei auf das Ergebnis am nächsten Tag. Die Stunden waren die Hölle..........
Am nä. Tag hab ich erfahren, dass mit meiner Mausi aber alles in Ordnung ist.

Ich bin im Nachhinein froh, dass ich die FWU gemacht habe, sonst hätte ich die ganze SS über keine Ruhe.
Ansonsten hätt ich sie nicht machen lassen. Die ganzen Untersuchungen heutzutage sind zugleich Segen und Fluch. Manchmal macht man dadurch die werdenden Mütter nur verrückt.

Aber das musst Du für Dich selber entscheiden. Allein die Entnahme des Fruchtwassers ist nicht schmerzhaft.

lg und alles Gute, egal wie Du Dich entscheidest

Beitrag von sabrinimaus 29.09.10 - 10:28 Uhr

Hallo,

ich hatte in meiner letzten SS eine FWU! Diese war unauffällig!

Ich glaube den meisten Frauen gehts wie mir und sind sich nicht bewusst, dass die FWU nicht ein gesundes Kind garantiert!
Die FWU deckt nur einen Bruchteil davon ab, was alles sein kann!

Meine Tochter hat einen Gendefekt, bei dem ein Stück vom Chromosom verloren gegangen ist. Es wäre möglich das schon bei einer FWU zu erkennen. Nur wird nicht routinemäßig danach gesucht.

Ich bin froh, dass die FWU unauffällig war. Ich weiß nicht, ob es mein Mäuschen sonst noch geben würde. Und ich muss sagen, dass ihre Behinderung nicht dazu berechtigt hätte sie abzutreiben, aber vorher hätte ich das nicht gewusst....

Üerleg also gut, ob du das machen würdest. Ich würde keine FWU mehr machen lassen!

LG Sabrina mit Viktor (3) und Rosalie (8M)