chancen als lehrerin

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von inuszia 29.09.10 - 13:20 Uhr

hallo,

ich habe vor mehr als 10 jahren mein 2. staatsexam als lehrerin für grund- und hauptschulen an einer ph in baden-würtenberg gemacht. abschlußnote: 2,1.

anschließend habe ich eine umschulung/aufbaustudium als softwareentwicklerin gemacht und arbeite seit 10 jahren in diesem beruf.

durch die beruflichen veränderungen meines mannes werden wir nächsten sommer nach brandenburg, irgendwohin nah bei berlin ziehen.
ich würde den wechsel nutzen wollen und versuchen, in meinem gelernten beruf als lehrerin zu arbeiten. fächer: mathe, bio, französisch.

habe ich reelle chancen eine stelle zu bekommen?

minus: schon 41 jahre alt
keine berufserfahrung
ph's gibt es wohl keine mehr.

plus: erfahrung als programmiererin
bin nicht abgeneigt auch an schwierigen schulen zu arbeiten,
habe selber einen "migrationshintergrund"


ich höre sehr konträre meinung: "es werden lehrer gesucht" vs. ellenlange wartelisten

gruß

Beitrag von xenotaph 29.09.10 - 13:22 Uhr

Wie wär´s mit Berufsschule?

LG

Beitrag von inuszia 29.09.10 - 13:28 Uhr

nichts dagegen, allerdings bin ich dafür eben nicht ausgebildet.
gruß

Beitrag von maari 29.09.10 - 14:16 Uhr

Hi,

da ich mit meinen BWL/VWL-Diplomen als Berufsschullehrerin für bestimmte Fächer hätte anfangen können, dürfte das nicht unbedingt ein Problem sein. Erkundigungen einzuziehen schadet sicherlich nicht.

LG Maari

Beitrag von susannea 29.09.10 - 13:38 Uhr

In Berlin bekommst du sicher etwas und in Brandenburg dneke ich auch.

Du musst allerdings damit rechnen, dass es erstmal nur befristete Verträge sind.

In Brandenburg ist die Erfahrung zumindest beim Schulamt Perleberg nicht wichtig, da zählt nur der Abschluss. Und das muss nicht mal einer für Lehramt sein!

Beitrag von manavgat 29.09.10 - 13:49 Uhr

Bewirb Dich.

Wenn Du nur still vor Dich hin träumst, wirst Du es nie rausfinden.

Berufschullehrer werden händeringend gesucht (Gerade da auch mit Migrationshintergrund), ob auch in Ossiland, weiß ich nicht.

Gruß

Manavgat

Beitrag von inuszia 29.09.10 - 14:05 Uhr

werde ich tun.

ich muss jetzt noch die einjährige probezeit meines mannes abwarten.

wollte nur ein gefühl dafür bekommen, ob ich nicht mit der erwartungshaltung völlig daneben liege.

merci.

Beitrag von kalotta12 29.09.10 - 13:56 Uhr

Hallo,
mein Mann arbeitet seit 2 Jahren als Beamter Lehrer in Brandenburg.
bist du im öffentlichen Dienst? Dann sollte die Möglichkeit bestehen, dass du dich versetzen lässt und dann gibt es noch den Lehrertausch.
Auskunft bekommst hier http://www.schulaemter.brandenburg.de/sixcms/detail.php/5lbm1.c.64302.de.

Liebe Grüße

Beitrag von inuszia 29.09.10 - 14:01 Uhr

vielen dank für die infos

gruß,

inuszia

Beitrag von ich-habe-zwei-davon 29.09.10 - 14:01 Uhr

hallo,

wohin nach brandenburg verschlägt es euch denn?

wir sind direkt aus der stadt brandenburg, und ich kann dir sagen, das hier lehrernotstand herrscht.

(man bekommt so einiges als elternteil mit, wenn die lehrer über lehrermangel vor sich her schimpfen)


versuch es einfach mal, vielleicht meldet du dich ja per pn #winke

vg und viel #klee

Beitrag von inuszia 29.09.10 - 14:10 Uhr

hallo,

bernau wird es sein; pendeln macht mir auch nichts aus, tue ich schon seit vielen jahren.

lehrermangel schließt leider nicht auf höhere einstellungsquoten.

aber ich werde es versuchen.

denke für die infos :)

gruß,
inuszia

Beitrag von nele27 29.09.10 - 16:05 Uhr

Hi,

gerade Mathe und Französisch sind doch Fächer, in denen zurzeit gesucht wird ... daher denke ich nicht, dass die Chancen sooo miserabel sind. Mit Geschichte und Deutsch o.ä. sähe es sicher anders aus.

Wenn es ok für Dich ist, erstmal evtl. nur Feuerwehrstellen, kurze Befristungen und sowas zu haben, bewirb Dich! Damit bekommst Du Berufserfahrung und hinterher die Chance auf eine dauerhafte Stelle.

Ich glaube aber, dass Du mit 41 nicht mehr verbeamtet wirst und daher auch immer weniger Geld haben wirst als Deine Kollegen. Aber wenn das alles ok ist, denke ich, dass ein Einstieg gut möglich ist.

Ich kenne einen Diplom-Mathematiker, der kürzlich mit 40 Jahren eine Stelle bekam. Und der hatte nicht mal einen tollen Lebenslauf, da er aufgrund von Diskriminierung (er ist aus Afrika) in vielen Firmen gleich aussortiert wurde... und nur wenig in seinem eigentlichen Beruf arbeiten konnte.
Aber nun ist er Lehrer am Gymasium und die Schüler lieben ihn.

Ich würde es übrigens auch parallel zur Hauptschule (braucht man da Französisch #kratz) an der Berufsschule versuchen.

LG, Nele

Beitrag von inuszia 29.09.10 - 16:44 Uhr

hallo,
danke für deine antwort.

wenn man lehramt für GHS studiert, ist eins der fächer für die grundschule gedacht. und in ba-wü wird in vielen, vor allem grenznahen grundschulen französisch angeboten.

gruß,
inuszia

Beitrag von susannea 29.09.10 - 17:51 Uhr

In Berlin haben das inzwischen auch viele Schulen und da suchen sie natürlich gerade für die Grundschule Lehrer dafür, denn wer traut sich sowas schon für 3-6.KLässler zu?

Beitrag von nele27 30.09.10 - 12:14 Uhr

Je ne sais pas.
Ich würde eher sterben als freiwillig Französisch zu unterrichten ;-)

Aber eigentlich ja ganz schön, wenn die Fremdsprachen schon früher unterrichtet werden. Bei uns begann Frz. ab Klasse 7.

LG

Beitrag von tinaxx 29.09.10 - 22:17 Uhr

Hallo!

Bist du sicher, dass du dein 2. Staatsexamen an einer PH gemacht hast? Normalerweise legt man das 2. Staatsexamen nach dem Referendariat ab, und zwar an einer Schule in Verbindung mit einem Studienseminar (oder wie auch immer das in BW heißen mag).

Als Einstellungsnote werden die Noten des 1. und 2. Staatsexamens zusammen genommen, daneben ist das Lehramt und die Fächerkombination natürlich wichtig. Ruf doch mal in der zuständigen Behörde in Brandenburg an.

Und: Stell dir die Arbeit als Lehrerin nicht zu einfach vor, vor allem an einer "schwierigen" Hauptschule!

Viel Glück,
Tina (Hauptschullehrerin).

Beitrag von inuszia 30.09.10 - 09:36 Uhr

hallo,

vielleicht habe ich mich ungenau ausgedrückt: sicher hab ich das 2 staatsexamen an einer hauptschule abgelegt, ich meinte nur, an der ph studiert und mit 2. staatsexamen abgeschlossen.

ich stelle es mir nicht einfach vor, schließlich hatte ich mich nach dem abschluß entschieden, erstmal einen ganz anderen weg zu gehen.

ich werde es versuchen, ich rufe an und stelle mir erstmal meine unterlagen zusammen, schließlich habe ich mit dem ganzen all die jahre nicht mehr befasst.

danke und gruß,

inuszia

Beitrag von poo-tee-weet 04.10.10 - 04:15 Uhr

hallo,

also ich würde sagen bewerben und schauen. auf den kultusministerien seiten der jeweilgen länder steht wies geht und oft auch wie die chancen sind.
in deinem fall:
http://www.mbjs.brandenburg.de/sixcms/detail.php/5lbm1.c.114012.de
und
http://www.berlin.de/sen/bildung/lehrer_werden/einstellungen/

vielleicht hast du ja auch bis dahin die chance schon mal wieder reinzuschnuppern? aushilfen an schulen (auch private) werden öfter mal gesucht, oder nachhilfe. so bist du dann auch wieder auf dem neueren stand was inhalte usw. angeht.

bewerben kostet nix (außer etwas zeit, aber das sollte es wert sein)

viel erfolg!


phs gibts übrigens in bawü noch soweit ich weis ;-)