nun doch KS- bin völlig fertig

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von maikaefer86 29.09.10 - 13:55 Uhr

Hallo,

ich könnte nur noch #heul

Hatte grad Geburtsplunung im KH. Erstmal musste ich ewig warten wegen NotKS usw. und dan komm ich entlich dran und der Arzt sagt mir das mein Baby viel zu viel wiegt.

Ich bin regelmäßig in Überwachung mit Doppler und allem weil ich Diabetes hab und letzte Woche wurde das Gewicht von meinem Zwerg auf 2900 geschätzt. Alles jut alle sind zufrieden- er ist zwar nicht der leichteste aber was solls.

Nu macht der Arzt im KH Ultraschall und sagt mir mein Kind wiegt 3940 gramm #schock und er favorisiert einen KS und Termin hat er auch gleich auf den 20.10. festgelegt (ET ist eigentlich der 05.11.)

Ich hatte bei meier Tochter vor 2.5 JAhren eine Einleitung die dann in KS mit Vollnarkose endete. Ich konnte meine Tochter dann 3 Tage nicht sehen, weil ich nicht aufstehen konnte (hatte auch noch ne Gestose) und meine Tochter musste auf der Kinderstation versorgt werden. Erst nach 3 Tagen hab ich sie gesehen und ich konnte sie auch da erst stillen. Diese 3 Tagen waren Horror für mich- ich kontte es nicht ertragen ohne mein Kind.

Nun soll ich wieder einen KS bekommen zwar ohne Vollnarkose aber KS ist KS. Und auch dann muss der kleine bestimmt auch auf die Kinderstation wegen Unterzuckerung und so.

Ich bin so fertig- ich will das alles nicht nochmal erleben! Mir war bisher nichts wichtiger als normal entbinden. Der Arzt meint zwar ich könne es versuchen aber die Gefahr das der kleine mit seinen Schultern in meinem Becken hängen bleibt ist groß.

Ich bin echt ferig und kann gar nicht mehr aufhören mit weinen- es ist alles so schrecklich!

Sorry für mein #bla - ist nun doch etwas lang geworden.

Beitrag von forfour 29.09.10 - 13:59 Uhr

Hallo

und erstmal #liebdrueck

Also mal ganz ehrlich - solche Unterschiede bei den Untersuchungsergebnissen? Ich an deiner Stelle würd mal zusehen das du morgen früh ganz schnell zu deinem FA kommst und das dort mit ihm besprichst, er einen neuen US macht. Hat er dann das gleiche Ergebnis würd ich den KS bevorzugen bevor es im Not-KS endet, der geplante ist doch wesentlich sicherer. Hat er aber weiterhin seine Ergebnisse sollten die wohl dringend mal telefonieren um zu klären wo die Differenzen liegen, will die Klinik vielleicht unbedingt noch KS's haben dieses Jahr, braucht sie noch Geld? Hab öfter schon gehört das Frauen mit Schwangerschaftsdiabetis zu schnell zum KS geraten wird.

VG forfour

Beitrag von qrupa 29.09.10 - 14:00 Uhr

Hallo

ich persönlich würde mich nie mit soeiner Aussage zufrieden geben. meien persönliche Erfahrung hat einfach zu oft gezeigt wie sehr die US Messungen daneben liegen können (bei meiner Tochter ganze 800g in beide Richtungen, je nachdem welcher Arzt gemessen hat).
Hast du eine hebamme die du mal fragen kannst, was sie zur Größe sagt. Meine Erfahrung ist dass die da meist weit dichter an der Realität liegen als die Ärzte mit ihrem US. Die könntest du auch fragen was man denn im Falle dass die Scvhultern tatsächlich stecken bleiben würden tun würde. Ein KS ist auch da nämlich nur eine von vielen Möglichkeiten

Beitrag von mauz87 29.09.10 - 14:00 Uhr

Beruhige Dich erstmal, Ich hatte auch einen Not KS .Doch Ich habe Alina direkt danach kurz im Arm gehabt und dann kam Sie einige Std später zu uns aufs Zimmer. Nicht immer ist es schlimm.Und auch nciht wenns nen Plan KS ist. Mache Dir nciht solche Sorgen es wird schon alles gut gehen.


lG Tanja mit Alina (18.11.08) und Tim inside (23.SSW)

Beitrag von wuestenblume86 29.09.10 - 14:01 Uhr

Ich kann deine Sorgen und Gedanken verstehen :-( echt eine blöde Situation, vorallem wenn man sich so eine natürlichen Geburt wünscht.

Wenn allerdings die Ärzte dir zu einem KS raten #schwitz schwierig. Vielleicht bist du wirklich besser dran dich mit dem KS "anzufreunden" und nur mit einer Spinalanesthesie können die meisten Frauen ja sehr schnell wieder aufstehen.

Dass du dein Baby 3 Tage nicht sehen konntst ist ja Hölle #heul

Beitrag von maikaefer86 29.09.10 - 14:05 Uhr

naja ich hab nächste Woche wieder nen Termin bei meinem Gyn und so lange werde ich noch warten

der arzt im KH hat gemeint wenn die Schultern stecken bleiben muss die FRau so lange gewendet werden bis die Schultern wieder frei kommen, aber das Risiko das da etwas schief geht ist mir und meinem Mann echt zu hoch.

ich treffe meine Hebi heute Abend und werde das ganze mal mit ihr bereden aber mich macht das auch so :-[ grad alles. ich hatte mich schon so auf eine normale Geburt eingeschossen- echt alles s**** sorry!

Beitrag von tekelek 29.09.10 - 14:08 Uhr

Hallo !

Diese Schätzungen sind so ungenau, gerade wenn die Kinder etwas größer sind - da könnte ich soooooo einen Hals bekommen :-[
Außerdem bedeutet ein schweres Kind nicht unbedingt, daß es Komplikationen bei der Geburt gibt, genauso wenig wie ein leichtes einfach so herausflutscht !
Mein Sohn wurde in der 35.SSW auf 3500 g geschätzt und kam einen Tag nach ET als Hausgeburt mit 4400 g auf die Welt - keine Komplikationen, keine Geburtsverletzungen, nichts !
Ich würde es normal probieren, ein Kaiserschnitt wird sowieso immer sehr schnell gemacht ...
Zum Kaiserschnitt kann Dich keiner zwingen, das liegt allein in Deiner Hand !
Liebe Grüße,

Katrin mit Emilia-Sofie (5), Nevio (4) und Sohn Nr.2 (25.SSW), der jetzt schon ein Schwergewicht ist ...

Beitrag von yale 29.09.10 - 14:16 Uhr

Du kannst damals nicht mit heute vergleichen.

Dein erster KS hatte eine andere ausgangs Situation,Gestose,KS unter Vollnarkose,klar das du nicht fähig warst aufzustehen.

Jetzt wird dir die möglichkeit des geplanten KS eingeräumt,das solltest du annehmen.

Denk mal nach,wenn der Doc sagt dein Kind ist relativ schwer,kann es im schlimmstenfall dazu kommen das er nicht durch den gebrutskanal passt und es eine Not Sectio wird,die wird mit sicherheit auch wieder unter Vollnarkose statt finden denn es muss schnell gehen und eine PDA bei einer einer Spontan geburt nach Sectio ist nicht machbar.


Ich hab 3 Kaiserschitte hinter mir und bei jedem durfte ich zeitnah wieder aufstehen.

Was die Unterzuckerung angeht,die werden die Kinderärzte/schwestern mit Glukose in den Griff bekommen.

Vertrau den Ärzten.

Alles gute für die geburt wünscht

yale

Beitrag von mauz87 29.09.10 - 14:42 Uhr

eine PDA bei einer einer Spontan geburt nach Sectio ist nicht machbar.



oO

Dubios das ist mir neu.Mein KH würde dennoch wieder eine PDA geben wenn Ich es will.

lG

Beitrag von maries-mami 29.09.10 - 14:16 Uhr

das tut mir Leid :-(

Ich hoffe, dass Du Deine "Wunschgeburt" bekommst, sowie sie jede
Frau bekommen sollte.

Was ist Dir denn lieber? Es zu versuchen, oder direkt einem KS
zuzustimmen?
Wusste gar nicht, dass man "nur" wegen dem Gewicht gleich einen KS
aufgequatscht bekommt.

LG

Beitrag von firefightervreni 29.09.10 - 14:22 Uhr

Hallo,
mir ging es ähnlich wie dir.
Nach einem Blasensprung in der Nacht, 3 h langen richtig schmerzhaften Wehen und anschließendem Notkaiserschnitt(mit Vollnarkose) konnte ich meinen Sohn auch erst am 3. Tag nach der Geburt sehen(er wurde in ein anderes KH verlegt, wegen seiner Gaumenspalte, ca. 30 km von dem Kh entfernt wo ich entbunden habe-da da kein Kinderstation war).
Dennoch bin ich der Ansicht, wenn deine Hebamme z.B. meint ein KS wäre besser, würd ichs machen lassen.
Ich habe beruflich viel mit Kindern zu tun die z. B. während der Geburt einen Sauerstoffmangel erlitten haben. Und nur damit ich sagen kann: ich habe normal entbunden...das ist es echt nicht wert, glaub mir.
Mein Sohn hatte einen Kopfumfang von 38 cm...hätten sie mir das Becken brechen müssen oder er wäre ein Saugglockengeburt mit Komplikationen geworden...hätt ich mir das nicht verzeihen können.
Ich bin froh darüber, dass es die heutige Medizin möglich macht im Bedarfsfall operativ einzugreifen...und ich bin der Meinung, die Kinder suchen sich selbst schon "ihren" ganz eigenen Weg...im Falle von Leopold war das eben der KS...
Wünsche dir alles Gute und hoffe dass es für dich und deinen Krümel gut ausgeht!!#herzlich

Beitrag von melli.c 29.09.10 - 14:24 Uhr

Hallo
Ich kann dich sehr gut verstehen. Mir ging es ähnlich. Ich hatte beim 1. Kind geplanten KS wegen BEL, der aber nach dem 1. Schrei wegen Problemen in Vollnarkose endete und es hat Stunden(zum Glück nicht Tage) gedauert bis ich mein Kind sehen konnte. Ich wollte beim 2. Kind auch umbedingt eine natürliche Geburt. Es sprach ja erst mal nichts dagegen, mein KS war ja nicht wegen Geburtsstillstand oder dergleichen, denn dann hätten sie eher mal abgeraten. Lag auch richtig rum, doch ich hatte auch Diabetes und mein Kind wurde sehr groß geschätzt, die Frauen in meiner Familie neigten eher zum übertragen. So ließ ich mich auch "überreden". Dieser war dann auch viel entspannter und gut. Ich hatte mich innerlich mehr damit abgefunden als beim 1. Mal.
Mein Kind kam dann zwar "nur" mit 3300g zur Welt statt geschätzt 3800-4000, doch ihm ging es auch gut. Ich war auch wegen Angst vor Problemen in eine andere Klinik gegangen.
Klar heißt es immer das Risiko eines Risses ist klein, man muß aber auch bedenken wie die Rahmenbedingungen sind. Warum hat denn damals die Einleitung nicht geklappt? Bei Diabetes lassen sie ja auch ungern über Termin gehen usw.
Eine Bekannte von mir wollte auch umbedingt nach KS normal gebären und die Ärzte waren eher dagegen. Es endete im Not.KS und 10 Tage Krankenhaus wegen Gebärmutterriss.
Das ist erst nach meiner 2. Geburt passiert und auch wenn ich gerne eine normale Geburt hätte, vertaue ich den Ärzten hier, und ich werde jetzt im Februar meinen 3. KS haben und freue mich drauf. Das Ergebnis zählt.
Hole dir eine 2. Meinung, das ist meiner Meinung nach wichtig, aber wenn es nicht klappt, dann nimm es an und "geniesse" es, OK?
Alles Gute
Melli

Beitrag von chrissy78 29.09.10 - 14:25 Uhr

Hallo!
Derartig unterschiedliche Messungen finde ich auch seltsam. Zwar ist bekannt, dass die Messungen locker 500 g auseinander liegen können, aber bei drir ist das ja 1 kg Unterschied.
Hast du die Möglichkeit, in einer anderen klnik oder Frauenarzt ncoh mal eine Vergleichsuntersuchung machen zu lassen?

Zum KS:
ich hatte bei beiden Kindern einen ungewollten KS.
Meine Große saß in BEL. Da ich sehr große Angst vor dem kaiserschnitt hatte, dirkutierte ich auch eine mögliche innere Wendung - hab ich aber schnell bleiben lassen. Auch eine Spontangeburt kam für mich nicht in Frage, da waren mir die Risiken zu hoch.
Der geplante KS mit SPinale war die richtige Lösung. Wie sich herausstellte, war die Nabelschnur viel zu kurz, die Plazenta lag über dem Kopf meiner Tochter - unter meinem rippenbogen - und wäre evt. "abgerissen" bzw. die Nabelschnur wäre für eine natürliche Entbundung eben zu kurz gewesen.
Es war also gut so.
ich war sehr schnell fit nach dem KS und hatte meine Kleine direkt nach der Erstuntersuchung bis zum Ende der OP im Arm. Das war toll!!!!

Bei meinem Sohn war dann alles anders. Er lag richtig, war eigentlich überall in der Norm - eher etwas drüber, aber kein Riese.
ich träumte von einer natürlichen Entbindung.
Bei einer Kontrolluntersuchung in der Klinik in der SSW 36+1 verschwanden beim CTG nach 20 Minuten Spitzen-CTG die Herztöne. Alarm - Notkaiserschnitt unter Vollnarkose!
Das war schlimm - da stimme ich die vollend zu! zum Glück hatte ich meinen Mann beid er Untersuchung dabei, da ich an dem Tag kein Auto hatte....!
ich sah meinen Kleinen erst 1 Stunde später und habe bis heute das gefühl, etwas verpasst zu haben.
Er war kerngesund, wog 2.965 g und war knapp 50 cm groß. Für die SSW 36 also super!
Bei ihm war der Notkaiserschnitt ein echter Glücksfall, da man dabei dem KS festgestellt hat, dass ich/er an der Plazenta-Nabelschnurfehlbildung "Insertio Velamentosa" gelitten habe. Bei einem Blasensprung wären sehr wahrscheinlich die Gefäße der Nabelschnur gerissen und mein Kind wäre noch im Mutterleib verblutet....
Manchmal muss man auch einfach Glück haben!

Also für mich waren beide KS ungewollt, aber ein Segen, gesunde Kinder bekommen zu haben.

Einziger Nachteil (woran aber sehr wahrscheinlich nicht die Not-Sectio Schuld war, sondern die Schwangerschaft mit meinem Sohn und der Verdacht des HELLP-Syndroms): ich erlitt 2 Wochen nach dem KS eine tiefe Beinvenenthrombose und 2 Beckenvenenthrombosen (die aber beide bereits in der Schwangerschaft entstanden waren!) - daher war die Beinthrombsoe wohl eine Reaktion auf die verschlossene Beckenvene....
Aber da muss man sich eben im Klaren darüber sein, dass ein KS auch Risiken mit sich bringt....

Aber für mich stand das Wohl des Kindes immer an erster Stelle - ich würde es jederzeit wieder so wollen.

Lg Chrissy & die Kids

Beitrag von girasoul 29.09.10 - 14:34 Uhr

sowas kann ich nicht verstehen. ich habe immer das gefühl die machen das weil es einfacher ist und die mehr geld bekommen :-[.
meine freundin ist 1,59 m und hat ihre kleine mit 4700gramm normal entbunden #kratz.
sie ist nicht mal gerissen...
also ich finde versuchen kann man es immer. vor allem wenn die frau es sich selber auf natürlichen weg wünscht #schock

lg, melli

Beitrag von gg82abt 29.09.10 - 14:36 Uhr

Hi,

also dem Herren im KH hätte ich aber was erzählt.
Mein Sohnemann wurde 4 Tage bevor er kam noch auf ca 3500g ca 52cm und KU 35cm geschätzt und keiner aber wirklich keiner hat mir nen KS angeraten.

Blas den Termin zum KS ab und versuche es auf normalem Wege denn nen KS kann man immer noch machen wenn man unter der Geburt merkt es geht geht nicht anders.

So war es bei mir auch.

Tim kam am 28.09.09 per KS nach Geburtsstillstand auf die Welt und das mit 4120g 54cm und KU 37cm #schock
Grund des Stillstandes war Kopf im Becken verkeilt und Nabelschnur um den Hals. Die Ärzte haben mir aber versichert das Tim trotz der Maße ganz normal kommen hätte können wenn die oberen Faktoren nicht eingetreten wären

Daher sehe dich #liebdrueck und such ein neues KH