Kaiserschnitt, paar blöde Fragen :-)

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von maries-mami 29.09.10 - 14:13 Uhr

Hallo,

dies soll keine Diskussion über pro und contra von Kaiserschnitt oder
natürlicher Geburt werden!

Ich frage mich nur, wie ist das für ein Baby wenn es per KS geholt wird?
Ist es dann traumatisiert, verstört oder ähnliches? Es erlebt ja keine
Wehen und kann sich gar nicht drauf einstellen, gleich geboren zu werden,
oder?
Es ist doch bestimmt schockiert, dass da Jemand einfach den Bauch auf-
schneidet und es rausnimmt?? Oder bekommt es durch die PDA mit, dass
bei der Mami gleich was passiert?

Sorry für die blöden Fragen, finde aber im Netz nichts dazu :-)

LG

Beitrag von rebecca26 29.09.10 - 14:15 Uhr

huhu
also bekomm diesmal auch nen ks.und dies beschäftigt mich auch

ich denke mal das die entbindung per ks..nicht sooo fürs baby ist
da es ja ohne vorwarnung rausgeschnitten:) wird..
aber nen trauma etc haben sie davon sicher nicht
glg
rebecca

Beitrag von shadow-91 29.09.10 - 14:15 Uhr

Huhu,

das Baby weiß auch bei einer normalen geburt nicht dass es gleich geboren wird.
Egal wie es geboren wird, es ist erstmal eine Umstellung.

Beitrag von maries-mami 29.09.10 - 14:17 Uhr

aber es spürt doch die Wehen auch, oder?

Beitrag von mauz87 29.09.10 - 14:30 Uhr

Der natürliche Geburtsvorgang ist auch ein Stressfaktor fürs Baby. Das geht an keinem Baby spurlos vorbei es muss auch *mitarbeiten* Also ja es merkt diese auch.

Beitrag von bobb 29.09.10 - 14:16 Uhr

Oft haben Sectio-Babies Anpassungsschwierigkeiten,da eben der natürliche Vorgang der Geburt fehlt.Sie bekommen mehr oder weniger der Narkose mit,daher muß es ja auch immer schnell gehen.
Aber ob sie nun schockiert sind,wenn da jemand den Bauch aufschneidet,glaub ich eher nicht.

Beitrag von 19681melly 29.09.10 - 14:20 Uhr

Huhu #winke

Also ich hatte letztes Jahr einen KS wegen abfallenden Herztönen :-(
Ich muss sagen das unsere Maus sich sehr schwer gatan hat ( Anpassungs schwierigkeiten)!

Hat viel geschrien und geweint :-( Aber von meiner Schwester der Kleine hat alles gut überstanden hatte keine Anpassungs schwierigkeiten ich denken das kommt auch auf das Baby an!
Hoffe ich konnt dir etwas helfen ;-)

LG

Beitrag von connie36 29.09.10 - 14:17 Uhr

hi
habe zwei ks kinder, die erste wurde etwas eher geholt in der 38.ssw, war ein zufriedenes , fast durchschlafendes kind. die zweite kam in der 37.ssw und war von anfang an die ersten 3 monate ein schreikind, das weder nachts noch tagsüber länger wie 60 min am stück geschlafen hatte.
hoffe dieses wird wie meine erste tochter;-)
lg conny 21. ssw mit 3. ks im januar

Beitrag von daoning 29.09.10 - 14:17 Uhr

Hallo!

Ich denke so ganz genau kann dir diese Fragen niemand beantworten ;-) die Kleinen können ja noch nicht reden...

Meine Tochter wurde per KS geboren, ohne Wehen. Ich hatte damals eine Spinale gehabt. Ich denke, dass sie meine Aufregung vor der OP schon mitbekommen hat, aber mehr wohl auch nicht. Nach der Geburt war sie insgesamt ein ausgelichenes Frühchen ;-) keine Auffälligkeiten oder bleibende Schäden sind vorhanden.

Hoffe dir weitergeholfen zu haben
lg daoning #winke

Beitrag von kikiy 29.09.10 - 14:18 Uhr

Ich habe 2 Kaiserschnittbabys. Klar werden die Kinder unvorbereiteter und plötzlicher geboren, aber traumatisiert oder verstört waren meine beiden nicht. Sie haben gleich gekuschelt und gesucht wie alle anderen Babys auch.Beide hatten keinerlei Anpassungsprobleme!

Alles Gute!

Beitrag von lotta. 29.09.10 - 14:19 Uhr

Nein Traumatisiert sind sie nicht!
Garnichts passiert!

Oder kannst du dich an deine eigene Geburt errinnern#schock#kratz

Beitrag von maries-mami 29.09.10 - 14:20 Uhr

neeein, natürlich nicht :-) möchte ich auch gar nicht.

Aber es tut mir so leid wenn ich dran denke, dass es
einfach rausgeholt wird und gar nicht weiß wie ihm geschieht.

Sind wohl meine Hormone :-)

Beitrag von lotta. 29.09.10 - 14:21 Uhr

Klar fürs Baby ist es unvorbereitet! Aber es hat keine Schäden oder sonstiges;-)

Beitrag von wuestenblume86 29.09.10 - 14:19 Uhr

Hallo!

Für das Baby ist die natürliche Geburt ein Reifeprozess. Natürlich weiß es nicht, was genau passiert aber es merkt das sich was verändert und ist bei der Geburt ja auch aktiv beteiligt.
Bei einer gesunden Frau lösen die produzierenden Hormone des Babys ja auch erst die Geburtswehen aus :-)

Bei einem Kaiserschnitt "verpasst" das Baby all das..... oftmals ist auch ein Gang zum Osteopathen später notwendig um dem Kind dieses Geburtserlebnis empfinden zu lassen.

lg

Beitrag von svejuma 29.09.10 - 14:22 Uhr

Huhu,

also ich hatte einen Kaiserschnitt.
Bei uns war das allerdings auch eine etwas "andere Situation", ich war erst in der 25 SSW.

Ich habe bisher nicht gemerkt, dass mein Sohn ein Trauma wg des Kaiserschnittes hat. Er hat aber so viel mehr erlebt (106 Tage Intensiv usw) und ist ein wirklicher Sonnenschein. Er scheint kein Trauma abbekommen zu haben, obwohl er so früh war (bis jetzt und soweit ich das als völlig objektive Mama das beurteilen kann).

Witzigerweise hat meine Mutter mir erzählt, dass ich als Kind immer völlig ausgeflippt bin, wenn mir ein Pulli oder T-Shirt über den Kopf gezogen wurde. Ich wurde normal geboren *g* Ich glaube eher, dass lag an meinem Temperament...*gg*

Ich hätte aber viel lieber eine normale Entbindung irgendwann ab der 36. Woche gehabt, wenn ich es mir hätte aussuchen können.

Liebe Grüsse
Julia und Matti
#winke

Beitrag von mauz87 29.09.10 - 14:28 Uhr

Oft sprechen die Meisten davon das diese Kinder sdie per Sectio geholt werden Anpassungsschwierigkeiten haben, genauso wie die Mütter manche kommen damit nicht zurecht.und allgemein soll das Band zwischen Mutter udn Kind nicht gut sein.

Nunja ob man dies nun glaubt oder nicht und Ich rede nicht über Statistiken wenn mir das nun Jemand als Antwort gibt es gibt genpügend die nur aufgestockt werden damit die Menschheit die nach sowas verlangt etwas zu lesen hat.


Ich halte es für absoluten Quatsch und kann nur genau vom Gegenteil berichten.Was das mit den Schwierigkeiten der Mutter betrifft ist von der jeweiligen Person an sich abhängig.Ich selbst hatte da keine Probleme mit und auch mein Kind hatte keinerlei Problome Stöhrungen oder der Gleichen.
Und das Band von uns war super und hätte nicht besser sein können.
Anders kann man es nicht beschreiben.


Es ist ANsichtssache, doch das hier immer noch debatiert wird über die Mütter die sich dafür entscheiden finde Ich einfach nur lächerlich und arm.Denn diese Frauen werden hier oft so sehr unter Druck gestellt Sie seiehn schlecht und wüssten nicht was gut für ein Baby sei.


ALSO... Ich halte den KS doch für sehr machbar und auch annehmbar.


lG Tanja mit Alina (18.11.08) und Tim inside (23.SSW)

Beitrag von julimond28 29.09.10 - 14:31 Uhr

Hallo ihr lieben,

wollte nur mal kurz aus "eigener" Erfahrung berichten, sofern man das so nennen kann;-)
Ich bin in der 32. Woche per Notkaiserschnitt geboren! Hatte damals ziemliche Schwierigkeiten (Pneumothorax usw.), bin dann sofort in eine kinderklinik verlegt worden undx habe meine Mama das erste mal gesehen als ich schon zwei Wochen alt war (damals war ja alles noch anders).

Ich habe mich dann ganz normal weiter entwickelt und Abitur gemacht usw.
War nur als kind immer klein und leicht!
Mit 14 hatte ich dann aber Angstzustände und Panikattacken!
Als ich dann in eine therapie musste hat der Psychologe damals gefragt, also meine Mum, wie ich zur Welt gekommen bin, ob per KS usw.

Also muss es da ja durchaus möglich sein das es Zusammenhänge gibt
mit den Erfahrungen die man so "früh" macht!!

Wenn aber natürlich eine medizinische notwendigkeit für einen KS vorliegt dann ist das natürlich so und dann ist es sicherlich auch der richtige Weg!:-D
LG

Beitrag von chrissy78 29.09.10 - 14:35 Uhr

Huhu!
Ich habe 2 KS Kinder - beide ungewollte KS.....
eine Tochter kam 9 Tage früher per KS wegen BEL. Sie war vollkommen ausgeglichen, ruhig, schlief mit 5 Monaten durch und ist auch jetzt mit ihren 6 Jahren ein völlig normales, ausgeglichenes Schulkind. Motorisch eine der Besten - trotz Hüftdysplasie (wegen der BEL).
Das Einzige, was ich bei ihr sagen kann ist: sie hatte noch Unmengen von Käseschmiere an sich und hat die ersten tage fats nur geschlafen - bei einer natürlichen geburt wäre ich wohl locker über den ET drüber gekommen...
Daten: 3.230 g und 52 cm 9 Tage vor ET

Mein Sohn war ein Notkaiserschnitt wegen plötzlich fehlender Herztöne beim CTG....ich war zufällig gerade im Krankenhaus....sehr unschön!
mein sohn MUSSTE also so schnell wie möglich raus.
Das wra auch gut so, denn ich litt an einer "Insertio Velamentosa", d.h. bei einem Blasensprung oder natürlichen geburt wären evt. die Gefäße der Nabelschnur gerissen udn mein Kind wäre verblutet bevor es auf die Welt gekommen wäre....
Aus diesem grund hatte mein Kind im Bauch Stress und hat dies durch die schlechten herztöne gezeigt - der wollte raus!
Da ich in Vollnarkose war. sah ich ihn erst eine Stunde später. Er war topfit - ist es immer noch, ebenfalls ein ganz ausgeglichenes Kind, guter Schläfer und völlig normal in der entwicklung - ich kann da keinen Unterschied zu "normal" geborenen Kindern feststellen.
Mein Sohn kam in der SSW 36+1 als Not-Sectio mit 2.965 g und knapp 50 cm auf die Welt.

Oft wird gesagt, dass die Mutter-Kind-Beziehung durch den KS leidet. ich von meiner Seite kann das aber nur auf mich selbst beziehen. ich habe das Gefühl "etwas verpasst" zu haben. Meine Kinder haben keinerlei Versäumnis oder Schaden davon getragen - behaupte ich jetz mal :-p

Lg Chrissy & die Kids#winke

Beitrag von girasoul 29.09.10 - 14:42 Uhr

also eine natürliche geburt hat schon ihren sinn.
ich finde einen ks ohne nötige medizinische indikation immer fargwürdig, würde aber auch keiner frau davon abraten!

es gibt halt mehr positive sachen bei einer natürlichen entbindung.
das kleine hat danach nicht so oft mit atemproblemen zu kämpfen, weil die atemwege frei werden durch den druck im geburtskanal.
frauen sind zufriedener wenn sie normal entbunden haben (es sei denn sie haben wirklich panik vor der geburt). und es tritt auch nicht so häufig lochialstau auf wenn das kleine normal kommt.

ich glaube traumatisiert sind die kleinen auch durch eine natürliche geburt, aber ich glaube im späteren leben hat das keine konsequenzen ;-).

jder wie er mag. aber ich wäre traurig wenn man mein baby einafch so aus mir rausholt :-(

lg, melli (33+6)

Beitrag von monstercat 29.09.10 - 14:42 Uhr

Naja, traumatisiert würde ich nicht sagen, nur nimmt man dem Kind den wichtigen Geburtsstress. Dazu kommt, dass durch eine spontane Geburt das ganze Fruchtwasser und der ganze Schleim aus der Lunge und aus dem Magen herausgepresst wird.
Bei einer Sectio muss das erst mal rausgesaugt werden #kratz.

Ich fand es für mich sehr schlimm, weil ich das Gefühl hatte, versagt zu haben (Notsectio nach 46 h Wehen und 2 maligem Geburtsstillstand), auch wenn mir Ärzte und Hebammen immer wieder das Gegenteil versichert haben ;-)

Ich würde aber nicht sagen, dass der Kleine Anpassungsschwierigkeiten hatte oder die Beziehung weniger innig ist.

#herzlich Cattie

Beitrag von julius1405 29.09.10 - 15:21 Uhr

Hallo!
Ich denke nicht, dass du dir da Sorgen machen brauchst. Bin selbst ein Kaiserschnittkind und hatte nie irgendwelche Probleme in Bezug auf Anpassung und Beziehung zur Mutter. Im Gegenteil, ich bin ein absolutes Mamakind, und meine Mutter hat mich damals erst nach 24 Std. gesehen, weil sie auf der Intensivstation lag (hat man damals generell nach Kaiserschnitt gemacht). Meine Tochter wurde auch per Kaiserschnitt in der 38. Woche geholt. Urspünglich hatte ich den Termin erst 2 Tage später, aber sie konnte es wohl nicht mehr abwarten (die fruchtblase ist geplatzt, aber keine Wehentätigkeit, haben eine Wehenschwäche in der Familie). Als meine Kleine rausgeholt wurde, hat sie die Hebamme über das Tuch gehalten, und sie hat mich gleich angelacht. Ich weiß jetzt sagen viele, dass war nur das Engelslächeln, aber so ist sie geblieben. War von Anfang an fröhlich, hat eigentlich außer wenn sie Hunger hatte nie geweint, und ab der 6. Woche durchgeschlafen. Meine drei Neffen sind auch alle Kaiserschnittkinder und auch hier gab es keinerlei Probleme.
Natürlich gibt es auch andere Beispiele, aber ich bin diesbezüglich etwas vorsichtig, das mit dem Kaiserschnitt zu begründen. Man weiß ja nicht, ob die Kinder die Probleme bei der "natürlichen" Geburt nicht auch gehabt hätten. Und es gibt genug"Schreikinder" die auf natürlichem Weg auf die Welt gekommen sind.
Geh einfach positiv an die Sache heran, dann wird das halb so schlimm.
Und laß dir keine Angst machen, bei mir ist der Kaiserschnitt gut verlaufen. Ich war nach einem halben Tag wieder auf den Beinen und konnte meine Tochter selbst versorgen.
Alles Gute für Euch zwei.
LG