Würdet ihr sie bei euch ranlassen?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von dresdnerin86 29.09.10 - 15:59 Uhr

Hallo,

angenommen bei eurem FA sind zur Zeit angehende Krankenschwestern oder Gynäkologie Studenten. Würdet ihr euch von ihnen Blut abnehmen lassen, Spritzen setzen lassen oder bei den Studenten sie gar mit in den Untersuchungsraum nehmen damit sie da lernen z.B. vaginal und Bauch zu schallen, Abstriche zu machen oder ähnliches?

LG,
Gwen 5+6

Beitrag von flamboyant 29.09.10 - 15:59 Uhr

Warum denn nicht? Passiert doch immer unter Aufsicht einer Fachkraft. ;-)

Beitrag von schwesterannika 29.09.10 - 16:00 Uhr

Also ganz ehrlich: ich würde es machen :)
liegt aber vielleicht daran das ich auch aus dem medizinischen Bereich komme und ich es auch lernen musste :)

Beitrag von ina175 29.09.10 - 16:01 Uhr

Klar, ich ja. Wie sollen wir sonst gute Ärzte bekommen. Ich hab auch im KH zugestimmt, dass Studenten meine Akten lesen dürfen.

LG, Ina

Beitrag von nalle 29.09.10 - 16:01 Uhr

Warum denn nicht ?!



Sie müssen es ja auch lernen,vielleicht snd es die nächsten Mediziner für Deine Kinder :-p



Also die Frage ansich finde ich schon sehr Abwertend den angehenden KS bzw Studenten gegenüber :-(

Beitrag von dresdnerin86 29.09.10 - 16:06 Uhr

Ich frage weil ich schon sehr schlechte Erfahrungen damit gemacht habe. Mir wurde z.B. eine Spritze von einem Lehrling gesetzt, der mehrfach die Vene (oder Arterie?) verfehlt hat und das ganze als es geklappt hat ordentlich ins umliegende Gewebe gelaufen ist und ich da einen riesen Bluterguss hatte. Obwohl unter Aufsicht!

In der Uniklinik (habe ich gehört) werden Patienten des öfteren behandelt ohne das eine Behandlung überhaupt notwendig ist (z.B. Fäden aufschneiden obwohl die Wunde noch nciht richtig verheilt ist - dafür aber grade der passende Student da ist der es lernen muss).

LG!

Beitrag von nadja.1304 29.09.10 - 16:09 Uhr

Sei mir nicht böse, aber das kann dir auch bei ner ausgelernten Kraft passieren. Und du meinst schon Venen. #winke
LG

Beitrag von nalle 29.09.10 - 16:09 Uhr

Ich glaube,das spinnst du Dir gerade aus,mit dem Du hast es schomal erlebt !

Weil- wenn du so schlechte Erfahrungen gemacht hast/hättest dann würdest Du nicht nach fragen ob die sie " ranlassen" sollst !


Das Wort "ranlassen" finde ich für *uns* Mediziner schon sehr abwertend.


Beitrag von dresdnerin86 29.09.10 - 16:12 Uhr

Wieso sollte ich das ausspinnen? Nur weil ich "ranlassen" geschrieben hab? Sry aber man muss nicht immer so förmlich klingen, außerdem find ich das Wort garnicht abwertend. Hab ichs halt falsch formuliert, na und...

Beitrag von emmy06 29.09.10 - 16:02 Uhr

ja, denn nur so können sie lernen.... ich selbst komme aus einem ähnlichen bereich und übung bzw. eigenes tun ist nunmal das a & o...



lg

Beitrag von emmy06 29.09.10 - 16:03 Uhr

noch etwas....

kann es sein, das deine frage irgendwie abwertend klingt? zumindest kommt es beim lesen so rüber...

Beitrag von dresdnerin86 29.09.10 - 16:08 Uhr

vielleicht hab ichs falsch formuliert? Es sollte keinesfalls abwertend klingen. Klar wie sollen es die Fachkräfte auch sonst lernen, mich interessiert eben nur die Meinung der anderen urbianer.

Beitrag von emmy06 29.09.10 - 16:09 Uhr

ich hab auch nur nachgefragt, da es beim lesen ja auch einfach nur meine interpretation gewesen sein kann.... mein subjektives empfinden halt :-)

Beitrag von shaauri 29.09.10 - 16:04 Uhr

Bei meiner eigenen Geburt waren an der Kieler Uni Klinik mehrere Studenten. Meiner Mutter meinte, sie kam sich vor wie auffem Basar und hat mir davon abgeraten.
Aber ich glaube im Endefekt kann man da eh nichts dran ändern. Bei meiner FA ist jetzt grade ein Azubi angefangen und die hat bei mir auch CTG und Co. gemacht. Unter Aufsicht geht das Klar.

LG shaauri

Beitrag von subsoil 29.09.10 - 16:06 Uhr

klar würde ich es machen lassen kann ja nichts schief gehen.....
ich hatte auch mal ne schülerin die wollte auch unbedingt mal schallen und blutabnehmen fand ich völlig ok..

lg tatti

Beitrag von nadja.1304 29.09.10 - 16:06 Uhr

Klar, wieso auch nicht. Wie sollen sie sonst was lernen? Wenn sie nie "randürfen" und irgendwann dann als "ausgelernte" Krankenschwester oder als Arzt an die Patienten gelassen werden, haste den Salat. Dann lieber unter Aufsicht einer kompetenten Kraft mal üben. Außerdem sollte man Schüler nicht unterschätzen, die sind bei solchen Tätigkeiten oft feinfühliger, weil sie noch mehr Respekt davor haben. Nach 1000 mal Blutabnehmen bist du einfach routinierter und evtl. auch "grober".
LG Nadja 23+4

Beitrag von girasoul 29.09.10 - 16:07 Uhr

Ja würde ich. Bin Physiotherapeutin und war während meiner Ausbildung und meines Examens darauf angewiese, das Patienten mich "üben" lassen:-).

lg, Melli

Beitrag von -anni84- 29.09.10 - 16:13 Uhr

Vor ein paar Wochen lag ich auch im KH. Es war eine Uni-Klinik und es haben mich natürlich auch "Anfänger" untersucht.

Aber weißt du was: Die Studenten haben sich viel mehr Mühe gegeben und waren auch freundlicher als die Profs! Wahrscheinlich weil es für sie noch nicht so die Routine ist ;-)

LG
Anni (21 SSW)

Beitrag von mausi6375 29.09.10 - 16:18 Uhr

ich hab mit anfängern auch bessere erfahrungen gesammelt.
meine venen gehen nicht direkt durch die armbeuge, sondern ne ecke nebenher. hatte bisher zwei "Anfänger", die waren dankbar, das ich denen gesagt habe wo sie stechen sollen und haben auch direkt blut gefunden.
mit den angeblich "erfahrenen" muß ich manchmal echt diskutieren.

Beitrag von michback 29.09.10 - 16:32 Uhr

Klar würde ich das machen. Es muss ja jeder mal lernen. Meine Freundin hat bei mir Blutabnehmen geübt. Ich hab mich gern als Versuchsobjekt bereit gestellt.

Beitrag von lotta. 29.09.10 - 16:48 Uhr

Nein

Beitrag von hopsdrops 29.09.10 - 17:37 Uhr

kommt es bei der entscheidung nicht sehr auf einen selbst an?

ich bin z. b. recht unempfindlich und daher ist es mir total egal, ob die azubine daneben sticht und nochmal neu ansetzt beim blut abnehmen. bei der vaginalen untersuchung durfte auch ich feststellen, dass die anfänger weitaus vorsichtiger mit einem umgehen, als die regulären ärzte.

wenn man allerdings eh schon ein mulmiges gefühl bei der untersuchung hat oder eine gewisse vertrauensbasis zu seinem arzt braucht um die untersuchung zu überstehen, dann würde ich es lassen.

von daher kannst du dir diese frage wohl nur selbst beantworten. :-)

Beitrag von nineeleven 29.09.10 - 18:11 Uhr

Hallo,

als ich damals mit meiner Tochter im KKH lag wurde mir von einem angehenden Pfleger Blut abgenommen. Hat mich nicht weiter gestört wer es macht, denn ich finds generell widerlich (ich hasse Blutabnehmen!!!) Naja, aber ich hab dann immer n bissl mit ihm geflirtet und ihm so die Angst genommen. Er war neu auf der Station und war immer sehr aufgeregt.

Als ich dann im Kreißsaal lag kamen zwei Lernschwestern dazu. Sie saßen mir gegenüber und wollten halt mal ne Geburt sehen. Hat leider nicht geklappt, da Püppie nicht raus wollte.

In dem Moment war mir alles scheiß egal, wer mir da auf mein Heiligtum guckt. Ich hatte Schmerzen! #schwitz#rofl

Im Nachhinein hab ich schon so gedacht, Gott wie peinlich. Aber wie sollen sie es lernen wenn nicht in der Praxis.

LG #winke