Bin am Boden - Kiga-Mütter-Horror-Show

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Forum: Kindergartenalter

Ein großer Schritt ins Leben für jedes Kind ist der Start in den Kindergarten. Aus dem Kleinkindalter herausgewachsen, wird euer Sprössling nun zunehmend unabhängiger. Es stellen sich ganz neue Fragen, bei denen euch unser Forum hilfreich zur Seite stehen kann.

Beitrag von hasiteddy 29.09.10 - 16:40 Uhr

Hallo,

mein Grosser geht seit September in den Kiga.

Wir wohnen in einem kleinen Dorf und haben hier (noch) kaum Kontakte, wohnen nicht so lange hier und mein Mann und ich kommen von ganz woanders her.

Heute war Mütter-Kennenlern-Cafe. Alle Mütter waren zu Kaffee und Kuchen geladen, um sich wegen dem neuen Kiga-Jahr kennen zu lernen.
Doch eigentlich kennen sich schon alle, denn nur ICH bin neu hier, da die Gruppen schon existierten und die Kinder nur neu gruppiert wurden.

Die Mütter wurden in den Gruppenraum gebeten, wo die Kleinen zur Begrüssung 3 Lieder singen sollten. Danach war in der Turnhalle unten der Kaffeevormittag.

Da ich ein Baby habe, kam ich nur zum Singen, da mein Fratz um diese Zeit daheim im Bettchen schlafen will und ich wollte den Grossen ja nicht enttäuschen, war ja quasi sein erster Auftritt :-)

ZUM GLÜCK war ich nur beim Singen, denn ich wäre in jedem Fall danach wieder nach Hause gegangen, ich bin sooooooooo traurig, enttäuscht, verärgert und hab daheim erstmal kräftig geweint und meinen Mann bei der Arbeit angerufen #heul......

Das Vorsingen war soooooooo süss und rührend und mein kleiner war so stolz, mit den anderen Kindern im Kreis zu singen .......

....... aber was sind das für Mütter ???????? :-[
Als ich mit meinem Baby vor der Tür stand und eine Mutter nach der anderen kam, die ich nett grüsste, mich aber jede ignorierte und über mich hinweg sah wurde meine Stimmung immer schlechter. Mir ist auch sonst schon aufgefallen, dass die Mütter gar nicht bzw. gerade noch so grüssen, wenn ich ihnen zulächele und zuerst grüsse, da ich mich eigentlich freue auf die anderen, da wir neu sind und ich mir gedacht habe, im Kiga wird alles besser.......

Selbst die Mütter, mit denen ich schon (ganz wenig) geplaudert hatte haben mich links liegen lassen und sich wie Freundinnen mit den anderen unterhalten. Ich kam mir so doof vor und wäre am liebsten im Boden versunken. Dabei bin ich ein ganz normaler Mensch und sehr offen, mit mir kann man lachen und die, die mich kennen, finden meinen Humor prima.

Ich hab andere angeschaut, Blickkontakte herzustellen, nett gelächelt, aber keiner schaute mich überhaupt richtig an. Hatte ja auch mein Baby dabei und das ist doch oft ein Anknüpfpunkt - aber nichts !!!!
Kommen wohl alle vom Ort und haben es nicht nötig, "Reingeschmeckte" aufzunehmen :-(

Oh Mann ich war zu Hause nur am Heulen. War froh, dass ich das für meinen Grossen gemacht hab, aber war froh, dass ich dann wieder mit meinem Baby abdüsen konnte.

Ich weiss, man sollte nicht gleich die Flinte ins Korn werfen, oftmals tut man sich schwer. Aber es war doch nicht zu übersehen, dass ich neu bin und dumm rum stand. Wie gesagt, es kam nichts zurück. Ein kurzer Smalltalk mit einer (und auch nur, weil ICH anfing), mehr nicht. Ich bin jetzt eigentlich hoffnungslos. Aber was soll ich machen. Ich hoffe nur, dass mein Grosser hier Freunde findet. #kratz

Kennt das jemand ?

sniff #schmoll

Beitrag von sweety03 29.09.10 - 16:51 Uhr

Hallo,

schade, das war ja kein schöner Einstieg für Dich.
Wir sind vor über 8 Jahren in das Heimatdorf meines Mannes gezogen.
Ich habe richtig Kontakt erst gefunden, als meine Große in den Kindergarten kam, und da lebten wir schon fast vier Jahre hier.
Soll nicht heißen, dass es bei Dir auch so ist, eher im Gegenteil, denn mit Kindern lernst Du schnell andere Mütter kennen.
Spätestens wenn sich Dein Kind verabreden möchte, kannst Du eine andere Mutter zum Kaffee einladen, und die Kinder können spielen.
Mach Dir nicht zu viele Gedanken. Es gibt gerade hier bei Urbia wieder den interessanten Artikel über Mütterfreundschaften, sehr interessant.
Ansonsten melde Dich mit dem Baby bei einer Krabbelgruppe an, vielleicht sind da ganz nette Mütter.
In eine bestehende Gemeinschaft zu kommen, ist leider nicht so leicht.
Mich hat das in den ersten Jahren, in denen wir hier lebten, nie gestört, da ich meine ganzen Freunde in HH habe (wohnen ca. 20 km davon entfernt), aber als ich meine Kinder bekam und sich mein Lebensmittelpunkt verlagerte, habe ich im Kindergarten auch mal eine Mutter angesprochen, ob wir uns mal auf dem Spielplatz treffen wollen oder ob sie uns mit ihrem Kind nachmittags mal besuchen möchte.

Sweety

Beitrag von sina236 29.09.10 - 16:51 Uhr

du redest nicht zufällig von einem kleinen dorf, irgendwo in bayern???????
nun mal ganz langsam...... ich bin selber vor 12 jahren von ganz woanders nach bayern gezogen. anfangs dachte ich, oh mein gott, bloss schnell wieder weg. wir wollten hier höchstens für 2 jahre bleiben. die leut sann anfangs oft reserviert. es dauert. jahre manchmal, bis man einigermaßen anschluss gefunden hat. anfangs hatten wir die kontakte, die wir hatten auch nur unter zugroasten. mittlerweil allerdings leben ich gern hier. viele einheimische konnten wir mit unserer hartnäckigkeit "Knacken" und inzwischen mögen sie uns auch und wir haben alle möglichen kontakte. auch durch die kinder natuerlich kamen noch einige hinzu. ich fühle mich inzwischen sauguat hier und würde nur ungern wieder weg ziehen. ich glaube, es dauert in bayern (falls du überhaupt dort bist) einfach viel, viel länger, bis man voll integriert ist. die herzlichkeit ist erst auf den 2. blick zu erkennen. ich kann dir daher nur raten, bleib dran. lass dich nicht unterkriegen, lass dich nicht abwimmeln. versuchs immer wieder, auch wenn das anstrengend ist. irgendeine von denen ist nicht so vernagelt, wie die anderen und über die kriegst du die auch noch. gib nicht so schnell auf. udn vor allem, nimms nicht persönlich. bleib einfach freundlich und versuch, den kontakt immer wieder herzustellen (ist ja über verabredungen der kinder eigentlich auch einfach). und wenn alles nix hilft, komm ich vorbei :-).

lg sina

Beitrag von sunny_harz 29.09.10 - 16:53 Uhr

Hallo...

ich weiß genau, wie es dir geht. Wohne auch in einem so kleinen Ort und die Mütter kennen sich hier schon seit ihrer Schulzeit. Ich nenne sie immer die Müttermafia, denn sobald jmd neues kommt und denen die Nase nicht paßt, wird man ignoriert und es wird geredet, gelästert und getratscht....

Das geht nur nach Nase. Ich versuche mir immer einzureden, daß mir das am Allerwertesten vorbeigeht, aber irgendwie tut es das nicht. Und dabei wohne ich seit 2003 schon hier und habe immer noch keine Freundin. Die Freundschaft, die ich hatte, schlief leider nach dem Umzug ein, inzwischen haben wir gar keinen Kontakt mehr.

Dazu kommt, daß ich mich mit nem Nagelstudio selbständig gemacht habe und eine der Mütter hier macht das schwarz, somit nehme ICH der ja die Kunden weg :-[ Hammer. Das sind hier richtige Zippen....

Eine habe ich beim Lügen und Lästern über meine einzige Fast-Freundin erwischt (blöd, wenn man SMS schreibt...) und sie zur Rede gestellt, da sie die Gerüchte mir in die Schuhe schob vor allen. Seither bin ich sowieso die Geächtete im Ort, da ich ja die arme, arme XYZ angemacht habe....

Versuch dein eigenes Ding zu machen. Sucht euch viell. im Nachbarort alternative Angebote (Turnen, Sport, Musikschule ect), wo du vielleicht noch eher mit Müttern in Kontakt kommst....

Die sind halt seit zig Jahren eine eingeschworene Gemeinschaft, da kommt nur sehr schwer rein.

Wollte dich jetzt nicht verunsichern, dir nur erklären, daß dieses Phänomen überall vorkommt....

Fühl dich gedrückt...
Sunny - Leidensgenossin

Beitrag von kathrincat 29.09.10 - 16:57 Uhr

bayern? hier braucht man zeit, viel zeit! dein kind wird freunde haben und so kommst du bestimmt auch ran an die leute, einfach mal kiga freunde nach hause einladen und die mutti gleich mit.

Beitrag von binnurich 29.09.10 - 17:08 Uhr

Ich denke, dass du da aber auch Fehler machst, angefangen bei dem, dass du zuvieldarüber nachdenkst, das ganze zu persönlich nimmst und zu kurz da bleibst

Beitrag von hanni123 29.09.10 - 17:29 Uhr

Huhu,

Hab ein bisschen Geduld. Im ersten Jahr hatte ich auch ganz wenig Kontakt, weil ich nur 2x pro Woche im KiGa bin, sonst mein Mann. Aber wenn die Kids untereinander erst mal Freundschaften schließen, lernst du auch die Mütter besser kennen. Ich habe mittlerweile zu 2-3 Müttern etwas mehr Kontakt, und das reicht mir auch!
Letztes Jahr an der Weihnachtsfeier stand ich auch ganz verloren herum und fand keinen Gesprächspartner. Da hab ich mich auch sehr unwohl gefühlt. Aber dieses Jahr ist es schon anders. Es dauert halt ein bisschen, bis man sich kennenlernt.

Nimm es nicht persönlich, so haben die es sicher nicht gemeint. Es ist für viele andere auch nicht leicht, auf andere zuzugehen, auch wenn man sie freundlich anlächelt.

LG

Hanna

Beitrag von oekomami 29.09.10 - 17:43 Uhr

Hallo,

du bist auch ein bisschen selber schuld, warum hast du nicht gefragt ob du die zu den anderen Mütter stellen darfst? Warum stellst du dich alleine hin? Warum soll dich die anderen beten zu ihnen zu kommen? Du kennst doch kaum jemanden, die anderen brauchen keine Kontakte.

Und das nächste warum willst du nur wegen deinem Baby gleich nachdem singen nachhause? Einmal kann es auch auf seinen Schlaf verzichten. Mit dem nachhause gehen machst du dich nur noch mehr zum Aussenseiter.

Ich habe auch noch ein kleines Kind was leider auch ein Schreikind ist und es nicht so toll findet wenn viel los ist, aber trotzdem gehen wir zu allen Veranstaltungen des Kindergarten und Co.

LG

Beitrag von bensu1 29.09.10 - 18:03 Uhr

hallo,

du arme, war sicher hart, vor allem weil du vielleicht gewisse erwartungen an den tag gelegt hast, endlich ein paar "gleichgesinnte" kennenzulernen, stimmts? :-(

lass dir selber zeit, die mütter kennenzulernen ... gib deinem kind die zeit, freunde im kiga zu finden, dann wird sich sicher was nettes mit den müttern ergeben.

bei mir war's ähnlich. ich bin ebenfalls die "zugereiste" in einem mehr oder weniger verschworenen team. als mein sohn vor zwei jahren im kiga angefangen hat, habe ich überhaupt niemanden gekannt, und ich habe mich ähnlich gefühlt. ich wurde kaum gegrüßt und bin mir zeitweise vorgekommen wie aussätzig.

ich habe mich bewusst nicht aufgedrängt, habe dennoch freundlich gegrüßt, und als der geburtstag meines sohnes (idealerweise 3 monate nach kiga start) näher rückte, haben wir die vier wunschkandidaten meines sohnes mit müttern/vätern eingeladen. es war ein netter ungezwungener nachmittag, zum glück. und dann plötzlich ging's! man hat mit mir gesprochen #schock.
aber es war ein langer weg #schwitz!

ich bin nicht sicher, ob ich dir mit meinem beitrag helfen kann, aber vielleicht hilft dir, dass du nicht alleine mit diesem problem bist #liebdrueck.

liebe grüße und sei cool #cool #blume


Beitrag von 17876 29.09.10 - 18:26 Uhr

Hallo,

mir gehts ähnlich! Sind vor 2 Jahren in den Heimtaort meines Mannes gezogen, ein Kaff voin knapp 500 Einwohnern, und ich komme aus der Stadt!! Ich sgae dir das war eine Umstellung und ist es heute teilweise noch. Dieses getratsche und gelästere, damit muß man ertsmal klar kommen. Sobald du nicht dabei bsit wird geredet, und andersrum genauso. Grauenvoll....und somit habe ich auch noch nicht wirklich viele Freunde gefunden, ich meine richtige Freunde und nicht so oberflächlich wie das im Moment ist!

Waren schon kurz davor wieder wegzuziehen...

Ich kann dir nur sagen, probier immer wieder Kontakt aufzunehmen, es ist absolut nicht einfach, gerade auf dem Dorf!

Ich kann man heute noch zu tode ärgern das wir hierher gezogen sind, aber viellicht wird ja irgendwann alles besser!;-)

LG

Beitrag von 17876 29.09.10 - 18:29 Uhr

Oh sorry für die Tippfehler!#schwitz

Beitrag von firewomen73 29.09.10 - 19:19 Uhr

hallo!

das wird in jedem kleinerem ort so sein!
so is das nämlich auch bei uns!

DU musst auf die muttis zugehen,so schwer das auch ist!

mich hat die ersten 2 wochen auch kaum jemand beachtet!
nun sieht die sache schon anders aus,nachdem ich meinen mund mal aufgemacht hatte und auf die anderen zugegangen bin!

lg und kopf hoch! das wird schon noch!

Beitrag von silsil 29.09.10 - 19:21 Uhr

Hallo,

wirf nicht gleich die Flinte ins Korn. Wenn ich recht gelesen habe, bist du ins tiefste Allgäu gezogen.

Das dauert mit dem Anschluß. Ich bin hier im Ort groß geworden, war einige Jahre weg und kam mir hier anfangs auch wieder wie eine Zugroaste vor ;-)

Ich habe mit meiner Tochter 2 Jahre, zwei verschiedene Spielgruppen besucht und es hat sich eine gute Freundschaft entwickelt. Manchmal liegt man einfach nicht auf der selben Wellenlinie.

Grüße weiter freundlich, trag dich, wenn du kannst, im KiGa als Mitwirkende für Veranstaltungen ein, und ganz wichtig, geh auch von dir aus auf die Leute zu.:-) Der Rest kommt dann schon.

Dein Großer wird sicher schnell Freunde finden. Mach Spieltreffen aus und lad die Mütter gleich mit ein.

lg
Silvia, der es in Hessen mal ähnlich ging.

Beitrag von leahmaus 29.09.10 - 19:37 Uhr

Hallo Du,

Ich kann dir mal von uns berichten:Nicht nur im Dorf ist es so,sondern auch in der Grossstadt!

Wir kommen aus einer Grossstadt im Nrw.
Unsere Lea geht seit fast 1,5Jahren in den Kiga und auch bei uns die Muttis grüssen Morgens nicht!!!
Ich werde auch oft ignoriert von ein paar bestimmen Muttis.
Aber mich interessiert es einfach nicht,wenn die meinen.

Ich finde es manchmal auch ziemlich schade,weil eine Gemeinschaft gibt es hier gar nicht!
Man bringt Morgens sein Kind in den Kiga,schaut ein paar Minuten noch u dann geh ich auch wieder.Nichts mit Small Talk oder ähnliches!

Aber Freundschaften hat meine Tochter schon genügend gefunden.
Und ein paar Mamis sind auch wirklich nett.

Jedenfalls hab noch ein wenig Geduld.
Vielleicht gehst du das nächste mal einfach auf die Mamis zu???

LG Stephie mit Lea 4J und Hanna 9Mon

Beitrag von tonkaldonna 29.09.10 - 20:00 Uhr

Also ich lebe jetzt 5 Jahre hier im Stadtteil und fühle mich schon sehr wohl hier.Aber im Kindergarten die Mütter sind auch nicht ganz ohne.Bis auf die erste Gruppe,sind der größte Teil der Mütter nur eingebildet und glauben sie wären was besseres.Sie grüßen nur Notgedrungen und sind wirklich nur mit ihren Freunden zusammen.Die kennen sich auch schon länger.
Mit einer Mutter komme ich garnicht klar,sie kennt all und jeden und und weiss über jeden bescheid.Mich kennt sie ja auch schon seit 7 Jahren,obwohl ich erst seit 5 Jahren hier lebe.Meinen kleinsten werde ich auch vorne in die Gruppe schicken,in der Hoffnung,das die Gruppe so bleibt und nicht so eingebildete Mams dort sind wie in den anderen Gruppen.Aber da müssen wir durch.Es gibt auch ganz liebe Mütter,die einen so nehmen wie man ist.Ich habe auch einige kennen gelernt.Du wirst es auch noch.
Beate

Beitrag von la1973 29.09.10 - 20:11 Uhr

Als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich sofort, das muss Bayern oder Baden-Württemberg sein. Und siehe da.... Bibertal liegt in Bayern.

Ich selber wohne im Schwabenländle und das ist (leider) die Mentalität der Schwaben und Bayern, dass man "Reigschmeckte" erst mal nicht beachtet und sich quasi "gestört" fühlt.
Geh auf die Leute zu, lass Dich nicht entmutigen, wenn Du das Gefühl hast, nicht wirklich "willkommen" zu sein.
Ist einfach die Art hier und lässt sich schwer abstellen.

Beitrag von alpenbaby711 29.09.10 - 20:18 Uhr

Sche... auf solche Knalltüten. Sowas gibts leider immer. Warte mal ab noch ne Weile wenn dein Sohn die ersten Kontakte zu den Kindern hat was dann so kommt.
ela

Beitrag von enti1976 29.09.10 - 20:18 Uhr

Verstehe dich gut - ich wohne seit 6 Jahren hier - und erst seit die große im Kiga freundschaften schließt, seitdem haben wir auch sozialleben vor ort... - und selbst da denke ich mir ab und an, wenn die unterhaltung wieder über den Vater von x und die Schwester von y geht - die in der Krabbelgruppe alle kennen, nur halt ich net - das ist blöd... wir haben halt ein paar kontakte hier im Neubaugebiet - da sind mehr neigschmeckte (wohn auch in Bayern) - und die Kigafreunde von meiner großen, aber viel kontakte haben wir leider immer ncoh nicht wirklich... aber es wird!

Beitrag von scrollan01 29.09.10 - 21:02 Uhr

Au weh!

Wir leben seit 5 Jahren hier im Dorf - Vorort unserer Stadt!
Ich habe davor im Süden der Stadt gelebt - ziemlich gute Ecke!

Nun, jetzt leben wir hier, es ist wunderschön, aber Kontakte habe ich hier keine außer zur direkten Nachbarin und ihrer Familie.
Die Kinder spielen ab und zu zusammen.

Ich habe es zu Beginn mehr als oft versucht, habe sogar hier die Krabbelgruppe besucht statt in der Stadt und mit bekommen, wie der Großteil der Zeit gequatscht wurde. Sogar über mich persönlich - und ich saß daneben!!!!

Ich bin dann dort ausgestiegen und mache nun mein eigenes Ding!
Sprich: unsere sozialen Kontakte sind in der Stadt und meine Große geht auch dort in die Schule. Die Kleine geht in einen I-KIGA auch in der Stadt, sie will aber hier in die Schule gehen!
Dann wird es also so sein - aber: das bedeutet nicht, dass ich DANN Kontakte hier haben werde.

Wenn sie später Verabredungen haben will ist es okay - aber engen Kontakt wird es nicht geben zu den Eltern!

Ich muss dazu anmerken, dass die gegend hier echt schön ist abr meist leben hier ältere Menschen und die Jüngeren sind irgendwie so ... hm ...
seltsam! Schauen nicht über den Tellerrand!
Mehr wie tratschen können die nicht!

Also: orientier dich in Richtung Stadt und gut ist!

LG

Beitrag von enti1976 30.09.10 - 21:26 Uhr

würd ich gern - aber die ist 50 km weg... und alle unsere Freunde leben da...
:-(

Beitrag von yesse 29.09.10 - 20:54 Uhr

Hallo,

wir sind auch vor 2 Jahren in ein kleines Dorf gezogen und das Kontakt knüpfen war schwer - ein lockerer Plausch unter Nachbarn ja, mehr aber auch nicht. Wir haben von Anfang an an Festen teilgenommen (Kerb, Martinsumzug) aber da hat auch kaum jemand mit uns geredet.

Anfang August kam unser Sohn in den Kindergarten und die Muttis haben mich mehr oder weniger gar nicht wahrgenommen. 3 Wochen nach Kindergartenstart war Elternabend - ich bin alleine hin (mein Mann hat auf den Kleinen aufgepasst) mit gemischten Gefühlen. Tja und dann hat der bisherige Elternbeirat sein Amt abgelegt und ich war mutig und hab mich zur Wahl gestellt - und wurde gewählt.

Seitdem ist alles anders - ich hatte schon 2 Treffen mit den anderen 3 Mamas aus dem Elternbeirat mit deren Kindern - ich habe endlich jemanden zum Reden, wir telefonieren mal zwischendurch und quatschen auch mal wenn wir uns auf der Straße oder im Kindergarten treffen und Nico spielt mit den Kindern. Und auch die anderen Mamas reden mit mir - beim Kindergartenfest letzte Woche stand ich nicht mehr alleine.

Mein Fazit - so schwer es fällt, man muss selbst den 1. Schritt machen und sich einbringen, nur so hat man eine Chance....

LG
Sandra

Beitrag von murmel72 29.09.10 - 21:29 Uhr

Hallo,

ohje, du tust mir leid. Wirklich. Das ist echt eine saublöde Situation.
Ich finde nicht, dass du irgendeine Teilschuld trägst (warum wird das hier eigentlich immer gleich auf den Tisch geschmissen?). Du hast die Leute angesprochen, dich dazugestellt, einige angelächelt.... das reicht.
Was erwarten die von dir? Eine Rede auf dem Podest?

Blöde Weiber, echt.

Ich glaube, unter Männern gibts sowas weniger.

Aber ich glaube schon, dass es unter den doofen Hühnern bestimmt die ein oder andere gibt, die nett ist. Es können doch nicht alle zusammen so unhöflich sein??

Zum Glück ist unser Kiga nicht so. Da wird jeder sofort und herzlichst aufgenommen. :-) Und das mitten in München ;-)

Alles Gute
Murmel

Beitrag von michi0512 29.09.10 - 21:50 Uhr

Du hast mein absolutes Mitgefühl. Ich habe diesen Mist 4 Jahre ausgehalten. Ich kam mir vor wie isoliert, eine Aussetzige, über mich wurde gelästert und getratscht... einfach toll. Bis ich weggezogen bin :-P

Wünsche Dir viel Erfolg bei der Kontaktsuche...

Beitrag von hasiteddy 29.09.10 - 22:28 Uhr

#herzlich lichen Dank und feste Knuddel #liebdrueck denen, die mich verstehen und auch Euch alles Liebe #klee

Manu

Beitrag von clara2006 30.09.10 - 10:25 Uhr

Hallo,

es ist wohl überall das Selbe. Ich hatte genau die gleichen Probleme. Ein paar Mütter waren zwar ganz nett und gegrüßt haben eigentlich die meisten Mütter/Eltern. Dadurch, dass ich viel gearbeitet habe, ist es mir zunächst nicht aufgefallen. Dann kam unser Baby und ich war mehr zu Hause und da ist mir das erst richtig aufgefallen, mit der Müttermafia im Kiga. Außerdem war ich bei Veranstaltungen ohne Mann, da mein Mann im Ausland arbeitet. Na, das war ja Lästerpotential ohne Ende. Und dann freundete sich meine Tochter mit der Tochter von Königinmutter an ..... die Chefin der Müttermafia, und bums, plötzlich haben alle gegrüßt und auch mich eingeladen. Ist das dämlich? Aus dieser Erfahrung habe ich immer neue Mütter im Kiga/Dorf mit Kindern eingeladen und angesprochen. Man muss sich ja nicht immer gleich dicke anfreunden, abe immerhin hat man ein bekanntes Gesicht und steht bei Kiga Veranstaltungen nicht wie der letzte Blödi da. Also, Ohren steif halten und durch. Irgendwo wird schon eine nette Mama sein.

Gruß