Bißchen andere kurze Elterngeldfrage.

Archiv des urbia-Forums Baby-Vorbereitung.

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Forum: Baby-Vorbereitung

Die Zeit vor der Geburt ist die Zeit des Nestbauens. Hier könnt ihr gemeinsam überlegen, wie ihr das Kinderzimmer einrichten möchtet, wo das Baby schlafen soll, welche Kleidungsstücke in die Erstausstattung gehören und vieles mehr... 

Beitrag von luzibaby 29.09.10 - 16:47 Uhr

Hallo heute nochmal.

Habe jetzt eben weiter unten das Elterngeld Thema gelesen.
Habe ja noch etwas Zeit und im Grunde ist mir das auch alles klar.

Soundsoviel % vom Netto und wenn man nichts oder am Limit verdient hat, den Sockelbetrag.

Frage: Was ist, wenn man trotzdem, auch wenn man zu Hause bleibt, weiter Geld verdient? #kratz
Gibt es den Sockelbetrag dann trotzdem oder
gibt es dann gar nichts, was ja auch logisch wäre?

Weiß das wer?

Lieben Dank und lieben Gruß,

Luzi

Beitrag von star-gazer 29.09.10 - 16:48 Uhr

#kratz ... und was für Einkommen ist das?? #kratz
Meinst Du z.B. aus Zinsen, oder Vermietungen, oder so was??
Oder meinst Du, Du arbeitest aus dem Homeoffice????
#winke

Beitrag von luzibaby 29.09.10 - 16:52 Uhr

Hallo.

Ein bißchen von beidem.
Zum einen kann ich noch viel aus vom PC machen ( bin freiberuflich ). Aber selbst wenn ich das nicht mehr könnte oder wollte, dann bekomme ich Tantiemen von Lizenzrechten, die ich vergeben habe.
Allerdings weiß man halt im Voraus auch nie genau, wieviel das immer sein wird. Hängt ja vom Jahreserfolg ab.

LG, Luzi

Beitrag von star-gazer 29.09.10 - 16:54 Uhr

Hmm, freiberuflich ist ja "selbständig", oder?
Da ist ja sowieso aaaaaaales anders.

Ich persönlich werde einen Teil von zuhause aus arbeiten, bin aber fest angestellt. Das wird auf das Elterngeld angerechnet.
Wie das bei Dir ist, weiss ich leider nicht. Evtl. nur der Sockelbetrag????
#kratz

Beitrag von luzibaby 29.09.10 - 16:58 Uhr

Ja, das ist ja der Kern der Frage, den ich meine...
Also wenn Du jetzt komplett Pause machen würdest, dann bekämst Du von mir aus sagen wir mal 700,-€.
Durch Homeoffice verdienst Du plötzlich aber wieder 300,-€. Dann rechnen se Dir das an und Du bekommst nur noch 400,-€ Richtig?

Würdest Du aber plötzlich wieder 1000,-€ verdienen, würdest DU dann trotzdem den Sockelbetrag bekommen, weil das nunmal nen Elternbonus ist sozusagen? Oder bekämste halt nichts mehr?

Ich hoffe, ich bin jetzt nicht zu verwirrend #schwitz ( ganz unabgängig davon, dass bei der Freiberuflichkeit alles wieder anders sein könnte, wobei das so anders glaube gar nicht ist. Geht halt glaube nach der Steuer des Vorjahres).

Interessiert mich jetzt mal halt einfach so.

LG, Luzi

Beitrag von leo-nie 29.09.10 - 17:23 Uhr

Hallo,

schau doch mal bei www.eltergeldrechner.de vorbei. Dort kannst Du Deine Werte angeben und auch ausrechnen lassen , was Du bei Erwerbstätigkeit während der Elternzeit bekommst. Den Sockelbetrag bekommst Du auf jeden Fall immer. Je weniger Du während der Elternzeit beruflich dazuverdienst, desto mehr Elterngeld bekommst Du prozentual.

Ich z.Bsp. bekomme die 300 Euro Sockelbetrag zur Zeit, da ich 30 h/Woche arbeite und zuviel verdiene.

Beitrag von luzibaby 29.09.10 - 17:18 Uhr

Okay- anders blöd gefragt:

Gibt es den Sockelbetrag immer? Egal was man man dazu verdient oder weiter verdient?

LG, Luzi

Beitrag von leo-nie 29.09.10 - 17:24 Uhr

Ja, den gibt es immer!

Beitrag von luzibaby 29.09.10 - 17:30 Uhr

Okay danke.
Darf ich fragen warum oder woher Du das weißt ?

Is das quasi so, weil der Staat das "Kinderbekommen" sozusagen nochmal belohnt?

Sorry.... Ich habe heute meinen neugierigen, nachdenklichen Tag mit leichten Verwirrungszuständen #schwitz#rofl
Schieb ich einfach mal alles auf die #schwanger;-)

Danke und lieben Gruß,

Luzi

Beitrag von leo-nie 29.09.10 - 17:40 Uhr

Woher ich weiß, dass man in der Elternzeit mindestens 300 Euro Elterngeld bekommt?!
1. Weil es bei mir der Fall ist.
2. Weil es auch im Netz nachzulesen ist.

;-)

Der Staat belohnt nicht das Kinderbekommen. Der Staat will uns mit dem Elterngeld eine Art Einkommen verschaffen, was wir ja wenn man 1 Jahr komplett daheim bleibt, nicht mehr haben. Somit will der Staat es Eltern leichter machen doch im ersten Jahr zu Hause zu bleiben und sich voll und ganz dem Kind zu widmen.

Aber keine Angst. Ich war auch schon nervös wegen dem Elterngeld. Denn jetzt in meiner Elternzeit mit Teilzeit bin ich schwanger geworden und wusste bis vor Kurzem auch noch nicht wie nun mein neues Elterngeld berechnet wird.

Beitrag von luzibaby 29.09.10 - 17:34 Uhr

Sorry, habe jetzt auch erst Deine Antwort weiter oben gelesen. #klatsch

#danke

Beitrag von anyca 29.09.10 - 21:02 Uhr

Elterngeldbezug setzt voraus, daß Du nicht mehr als 30 h in der Woche arbeitest, sonst gibt es auch den Mindestbetrag nicht.

Beitrag von wemauchimmer 30.09.10 - 09:04 Uhr

Du kannst Elterngeld entweder als Ausgleich des Verdienstausfalls beantragen oder als Sockelbetrag.
Im ersten Fall läuft es so, daß von deinem bisherigen Nettogehalt das voraussichtliche Nettogehalt während des Elterngeldbezugs abgezogen wird. Das ist dann der Verdienstausfall, von dem Du 2/3 bekommst.
Bei vielen gibt's ja keinen Verdienst während dem Elterngeldbezug und daher ist eben das Elterngeld 2/3 vom Netto vor der Geburt. Wenn Du aber weiter verdienst, ist es eben entsprechend weniger. Es ist sogar so viel weniger, daß sich das zuverdienen nicht sehr lohnt, also wenn Du sozusagen mal Deinen effektiven Stundenlohn ausrechnest. Und wenn es weniger als der Sockelbetrag ist, bekommst Du mindestens den Sockelbetrag. Das heisst in der Praxis, Du würdest ggfs. gleich diesen Sockelbetrag beantragen, denn das ist mit viel weniger Aufwand verbunden, da Du keine Verdienstnachweise bringen musst.
Und richtig, Du darfst nicht mehr als 30 Wochenstunden arbeiten.