Trocken mit 1 Jahr?

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Beitrag von sako2000 29.09.10 - 20:41 Uhr

Hallo liebe Mamis,

ich habe kuerzlich gehoert, dass es Babys gibt, die tatsaechlich mit einem Jahr trocken waren.
Das ist doch sicher die absolute Ausnahme und eher nicht der Normalfall oder?

Kann man sowas "trainieren"? Oder haengt es von der Reife des Gehirns ab?

Vor Kurzen kam in unserer Krabbelgruppe das Thema auf und mir ist es ehrlich gesagt schleierhaft wie das gehen soll ... EIne Mams wollte sogar mit Ihrer Tochter ueben, sie immer auf den Pott setzen, dann sie mit einem Jahr trocken ist (sie ist jetzt 9 MOnate).

Ich finde das viel zu frueh. Was meint Ihr?

LG, Claudia

Beitrag von cathy82 29.09.10 - 20:49 Uhr

Ehrlich gesagt, kann ich mir da schon vorstellen.

Heute fängt man irgendwie immer später an, als früher.

Meine Mutter hat mich mit 7 Monaten (da konnte ich dann richtig sitzen) nach jeder Mahlzeit auf den Topf gesetzt und wenn sie selber mal musste, hat sie mich mit ins Bad genommen und auch auf den Topf gesetzt (ich hatte aber die Hose oben).

Im März (11 Monate) ging es fast von heute auf morgen und mit 1,5 Jahren war ich tags und nachts trocken!

Mit drei hab ich immer mal wieder in die Hose gemacht (da ist meine Schwester geboren),, aber nur ein paar Mal.

Tatsache ist, Mädchen werden schneller trocken, als Jungs.
Warum, weiß ich leider auch nicht!

LG

Cathy

Beitrag von sako2000 29.09.10 - 20:52 Uhr

Hallo Cathy,

danke fuer Deine ANtwort!

Na, dann fange ich langsam wirklich an, daran zu glauben.
Meine Tochter ist jetzt 11 Monate, ein Wirbelwind. Ich kann mir aber ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass sie eine Sekunde auf dem Pott sitzen bleibt.

Mh...

Gruss, Claudia

Beitrag von keep.smiling 29.09.10 - 20:54 Uhr

Oh dieses leidige Thema.
Ich war auch mit einem Jahr trocken. Ja, die Ossis können das :-p#augen
Klar, wenn man ein Kind alle 20 min für 10 min auf den Topf setzt, ist es natürlich trocken.
Aber trocken sein bedeutet, es selbst zu merken, zu wissen, was da geschieht und es auch anhalten zu können, bis man auf dem Klo ist.
Ich hab mit meinem Sohn und meiner Familie nun auch einiges durch "Ist er immer noch nicht sauber?" "So ein großer Junge, bla bla"

Aber es ist so, wie viele sagen - LAß DAS KIND, alles kommt von selbst.
Bei meinem Sohn hat es mit dem KiGa richtig klick gemacht und er ist jetzt tag und nacht trocken, von jetzt auf gleich - und das ist doch viel entspannter, als ständig Unfälle und umziehen (wobei das sicher auch noch passieren kann).

Ich weiß eins - bei meiner Tochter mache ich das anders, ich werde sie in Ruhe lassen und wenn sie mit 3 noch mit Windeln rumrennt, was solls. Wozu sich stressen, wenn man nciht mehr wie früher Kackewindeln auswaschen muß?

Und unter 18 Monaten ist es gar nicht möglich, richtig trocken zu sein, weil das Schließmusekltechnisch und vom Gehirn her noch gar nicht funktioniert...

LG ks

Beitrag von meldo 29.09.10 - 20:55 Uhr

HAllo!
Ich finde das auch viel zu früh und bin der Meinung richtig trocken können sie dann gar nicht sein. Ich hab im Park mal ne Mum kennengelernt deren Tochter auch mit 13 Monaten "trocken" war! Das sah dann so aus, dass sie als Mutter den ganzen Tag hinter dem Kind hergerannt ist und wann immer sie meinte Anzeichen zu sehen die Kleine könnte mal müssen mit ihr zur Toilette gerannt ist. Mir wäre das zu stressig und es kann ja auch nicht Sinn der SAche sein!

Ich denke alle Kinder haben ihren Zeitpunkt wann sie das selbst geregelt bekommen und den muss man halt abwarten!
Ich muss sagen das ich aber zu den Glücklichen gehöre, deren Tochter mit 23 Monaten trocken war. Von heute auf morgen wollte sie auf den Topf und es hat auch recht schnell unfallfrei geklappt. (Ihre Freundin, 6Monate älter, war ihr Vorbild)

Aber im Endeffekt muss jeder selbst wissen ob er sich den Stress mit 1 Jahr schon antun will!

LG meldo

Beitrag von kahat 25.02.12 - 17:27 Uhr

hallo!
auch, wenn du deine frage schon vor langer zeit gestellt hast, würde ich auch gern etwas dazu schreiben.
zuallererst muss ich zugeben, dass ich noch keine eigenen kinder habe, aber einige in verwandschaft- und freundeskreis.
laut aussagen meiner mutter war ich (als ddr-kind) zwar mit einem jahr noch nicht ganz trocken, aber ich konnte deutlich artikulieren, wenn ich mal musste (A-A). das hat sicher mit dem töpfchentraining zu ddr-zeiten zu tun gehabt, allerdings scheine ich ja den zusammenhang zwischen dem töpfchen und seinem zweck deutlich verstanden zu haben. viele sind der meinung, dass die eltern den kinder immer hinterher rennen um zu schauen, ob sie mal aufs klos müssen, das versteht man natürlich nicht unter trocken sein. aber es gibt durchaus kinder, die mit einem jahr sprechen und laufen können - worin liegt also das problem? wieso sollte dies eine schädliche entwicklung für das kind sein, wenn es versteht was sich da in blase und darm tut und dies dann auch benennen kann??
ich war in diesen dingen sehr früh dran, andere sind es nicht, dann ist es auch kein problem. ich denke jedoch, dass man sowas von einem 2-3-jährigen kind durchaus verlangen kann.
aber viele glauben, dass wir ost-kinder einen maximalen schaden davongetragen haben, nur, weil man wirklich viel zeit damit verbracht hat, uns trocken zu bekommen. in anderen ländern scheint man sich auch nicht so viel zeit zu lassen wie in deutschland, also kann das ja nicht so falsch sein.