1. Trimester Screening, wirklich sinnvoll?

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von vallus-korallus 29.09.10 - 21:16 Uhr

Hallooo ihr Liebennn :))

Ich hab grad freudig die 12 ssw#huepf erreicht und habe nun am Dienstag mein 1. Trimester- Screening.

Die Ärtzin hatte mich bei der letzten Untersuchung gefragt ob ich Interesse hätte.. und dachte, man solle ja alles mitnehmen was eben geht..

Jetzt habe ich mir n paar Seiten angesehen... und gelesen;

,,Die Kombination dieser Ergebnisse wird dazu verwendet, in einem statistischen Vergleich mit einer großen Anzahl bereits bekannter Kombinationen aus Schwangerschaften mit positiven und negativen Diagnosen''

Das heißt, es geht dabei nur um eine Statistik? Und sobald mein Ergebnis nicht mit den bereits bekannten Daten übereinstimmt, ist die ss auffällig?

Das klingt irgendwie blödsinnig.. ist jede ss denn nicht anders??

Nun weicht man vllt miiiniiiimal von den bereits bekannten Ergebnissen ab und es besteht ein Risiko?

Oh gott.. und dann sitzt man da mit diesem Ergebnis und macht sich n riesen Kopf weil man nicht in irgendeine Statistik passt...

ich bin n absoluter Hypochonder und frag mich ob das ganze so sinnvoll oder Panikmache ist?

Komisch das alles...

Najaaaa schönen Abend noch ihr lieben Kugelfische

#winke

Beitrag von blinki.bill 29.09.10 - 21:20 Uhr


hallo du

ich habe es nicht gemacht, weil mein frauenarzt mir davon abriet...da es er für unnötig empfand, weil ich eh noch so jung bin und so...

Beitrag von nisivogel2604 29.09.10 - 21:20 Uhr

Ja, s geht dabei um Statistik.

Wenn du auffällige werte hast wird man dich so lange belatschern bis du eine Fruchtwasseruntersuchung machen lässt.

Was würdest du tun wenn dein Kind behindert wäre?`Es bekommen? Wenn du diese Frage mit JA beantworten kannst dann schenk dir das Screening

lg

Beitrag von xxbeexx 29.09.10 - 21:21 Uhr

Huhu,

also wir habens gemacht. Und alleine das Baby in 3D zu sehen und die Herzschläge zu hören und auch zu sehen war wunderschön. Die Untersuchung ging ganze 30Min... Das heisst 30Minuten Baby-TV :-)

Das Baby ist gesund und somit auch eine kleine Gewissheit für uns.

Alles Liebe!

Beitrag von meleke 29.09.10 - 22:17 Uhr

Hallo,

darf ich fragen was ihr bezahlt habt?

LG Melek

Beitrag von sachsenmaad 29.09.10 - 21:22 Uhr

ich lasse es nicht machen....da die werte eben sehr ungenau sind, und ich nicht weiß wie ich mit einem schlechten ergebnis umgehen könnte, was dann vielleicht garnicht schlimm ist, und dem baby geht es gut. gehe in ca. in der 21. woche zur feindiagnostik, da wird alles ordentlich überprüft.

LG Sachsenmaad 13.SSW #verliebt

Beitrag von vallus-korallus 29.09.10 - 21:27 Uhr

genauuuu das denke ich auch.. ich traue diesen Werten nicht... und wüsste nicht wie ich auch nur mit dem minimalsten negativen Ergebnis umgehen würde...

Es ist ja auch nicht gerade billig.. und dafür ist es mir zu ungenau... ich denk ich lass es doch lieber...

ahh aber hinterher bereue ich es vielleicht... ahh mist ...:-D

Beitrag von sachsenmaad 29.09.10 - 21:31 Uhr

nee ich wart lieber noch 6-7wochen:-) die letzten wochen sind auch schon so schnell rumgegangen. klar hätte ich auch gern ein 3d bild, aber ich glaub das man halt ab der 20. woche aufwärts einfach mehr davon hat:-)

LG

Beitrag von sternenmami 29.09.10 - 22:04 Uhr

hallo,
also ich finde so einfach kann man das auch nicht sagen... wenn das kind behindert wäre (was wir nicht hoffen) dann ist es gerade wichtig es zu wissen. a) damit du sdch darauf einstellen kannst und dann auch damit umgehen kannst wenn das kind später da ist und b) damit bei der geburt auch alles gut geht.
zb wenn das kind einen offenen rücken hat, dann solltest du es nicht auf natürlichem wege bekommen damit nicht noch mehr passiert. ein behindertes kind ist kein zuckerschlecken. ich bereue bis heute, dass ich keine feindiagnostik, ersttrimester screening etc. machen lassen habe. mein damaliger arzt meinte nämlich auch "sie sind noch so jung". hätte ich nicht darauf gehört und es trotzdem gemacht, würde ich jetzt an der wiege meines kindes stehen und nicht an seinem grab...
mein kind war nicht behindert, aber man hätte das, woran er letzendlich gestorben ist, dadurch erkennen können.

überleg es dir ruhig nochmal...
letzendlich ist es aber immernoch deine entscheidung.

glg dominique mit gabriel ganz fest im #herzlich und #ei

Beitrag von marsupilami2010 29.09.10 - 22:19 Uhr

Also, das Screening an sich ist ja kein Problem, wenn es aber um die Nackenfaltenmessung geht, würde ich mir vorher sehr genau überlegen, wie du mit einem auffälligen Ergebnis umgehst. Wird diese Untersuchung bei 12.000 Frauen gemacht, erhalten 600 ein auffälliges Ergebnis, aber nur bei 16 ist das Baby tatsächlich krank. Eine Fruchtwasseruntersuchung hat ein Fehlgeburtsrisiko von 0,5-2%. Man sollte sich also - insbesondere wenn man zu keiner Risikogruppe gehört - sehr genau überlegen, ob man sein Baby in Gefahr bringen möchte. Das Problem ist nämlich, dass ein auffälliges Ergebnis bei der Nackenfaltenmessung noch gar nichts sagt, aber schafft man es dann, einer Fruchtwasseruntersuchung, die ein potenziell gesundes Baby gefährdet zu "widerstehen"?. Ich habe die letzte Frage mit nein beantwortet und mir die statistische Wahrscheinlichkeit für eine Trisomie 21 angeguckt und beschlossen, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ich meinen Krümel unnötig in Gefahr bringen würde, recht groß wäre. Haben uns daher dagegen entschieden.