Kind nicht mit zur Beerdigung

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Forum: Familienleben

Die Oma füttert die Kinder übermäßig mit Süßigkeiten, Probleme mit der Schwiegermutter, Tipps zum Feiern der Taufe: Hier ist Platz für alle Themen rund um die Familie.

Beitrag von delphinchen27 29.09.10 - 21:36 Uhr

Hallo,

meine Mama ist gestorben.
Heute habe ich es meinem Kind 8.Jahre gesagt.
Als er drei war, verlor ich meinen Paps und er seinen Opi.
Da hat er es noch nicht wirklich mitbekommen.

Diesmal bekommt er das alles richtig mit.
Ich versuche mich so gut es geht zusammen zu reißen, wenn er zuhause ist.
Was nicht immer klappt und dann tröstet er mich auch.

Jedenfalls als wir es ihm heute sagten, fragte er ob er mit zur Beerdigung darf.
Mein Mann und ich haben nein gesagt.
Wir wollen ihm das einfach noch nicht antun, einen haufen weinender und schluchzender menschen zu sehen.

Wir haben ihm dann vorgeschlagen, wenn das alles vorbei ist, das wir dann gemeinsam zum Friedhof gehen.

Bisher war er auch noch nie auf einem Friedhof gewesen.
Er hatte damals bei meinem Paps zuhause bei uns am Bild abschied genommen gehabt.

meint ihr das war die richtige entscheidung, zu sagen das wir ihn nicht mit nehmen?

ich will ja auch seine kleine Kinderseele nicht kaputt machen.

Beitrag von dore1977 29.09.10 - 21:43 Uhr

Hallo,

erstmal mein Herzliches Beileid. Meiner Meinung nach gehört der Tod zum Leben dazu.
Er hat meiner Meinung nach das Recht von seiner Oma Abschied zu nehmen mit allen andren zusammen. Ich würde meine Tochter (7) nie ausschließen sie würde mir niemals verzeihen und vermutlich wäre ihre Seele dann viel kaputter als wen sie mitgekommen wäre.
Meine Tochter war allerdings schon mehrfach auf dem Friedhof. Ihre Freundin hat als sie 6Jahre alt war ihren Vater verloren und sie ist schon öfter mitgegangen das Grab pflegen und Blumen hinbringen.

Sag Deinem Sohn das dort alle sehr traurig sein werden und auch Du sehr viel weinen wirst. Dann kann er selbst aussuchen ob er mitkommen möchte.

LG dore

Beitrag von asimbonanga 29.09.10 - 21:43 Uhr

Hallo,
meine achtjährige Nichte war bei der Beerdigung meines Vaters im März dabei.Sie wollte es unbedingt.
Mich hat man mit 7 Jahren nicht an der Beerdigung meiner Oma teilnehmen lassen, ich war sehr traurig darüber.
Ich glaube nicht,das durch eine Beerdigung eine kleine Kinderseele kaputt gemacht wird-aber du kennst dein Kind .Mit dem Tod der Großmutter wird er so oder so konfrontiert.

L.G.

Beitrag von gh1954 29.09.10 - 21:44 Uhr

>>>meint ihr das war die richtige entscheidung, zu sagen das wir ihn nicht mit nehmen?<<<

Ich kenne euren Sohn nicht, aber prinzipiell halte ich eure Entscheidung für falsch.
Meine Kinder waren bei allen Beerdigungen dabei.
Bei der Beerdigung meiner Mutter waren die Mädchen 9 und 5 Jahre alt. Beim Nachkaffe haben die Kinder mit ihren Cousinen ganz normal im Garten gespielt, sie haben keine Schäden davongetragen.

>>>ich will ja auch seine kleine Kinderseele nicht kaputt machen<<<

Ds finde ich übertrieben.


Beitrag von silbermond65 29.09.10 - 21:56 Uhr

meint ihr das war die richtige entscheidung, zu sagen das wir ihn nicht mit nehmen?

Nein,ich finde es ist falsch ,ihn nicht mitzunehmen.
Er ist 8 Jahre alt ,er weiß ,daß die Oma gestorben ist und ich finde er hat das Recht dazu ,wie alle anderen Familienmitglieder auch , auf der Beerdigung Abschied von ihr zu nehmen.
Mein Neffe wird 5 und durfte auch nicht mit zur Beerdigung seines Opas (Schwiegervater meiner Schwester).
Ich finde das nicht gut.
Der Tod gehört nun mal zum Leben dazu und trauern wird er doch sowieso auf seine Art.
Warum darf er es dann nicht mit euch gemeinsam?

Beitrag von tritratrullalala 29.09.10 - 22:05 Uhr

Erst einmal mein Beileid.

Ich denke, er ist alt genug, um sehr viel mitzubekommen. Auch die Trauer, die du jetzt herunterschluckst, um ihn nicht zu belasten.

Meine Erfahrung mit Kindern ist die, dass sie die Dinge, die im Verborgenen ablaufen, aber trotzdem spürbar sind, sie sehr viel mehr belasten.

Ich würde mein Kind mitnehmen. Der Tod hat so etwas Abstraktes. Wenn er bei der Beerdigung mit dabei ist, kann er das Ganze besser verstehen. Kann auch dich besser verstehen.

Beitrag von sillysilly 29.09.10 - 22:15 Uhr

Hallo

ich würde mit dem Kind vorher genau besprechen wie alles abläuft .... auch was mit dem Körper passiert - welche emotionale Stimmung wahrscheinlich sein wird - daß viele Leute furchtbar weinen werden, ihr auch .....

wenn er dann noch will - ihn auf jeden Fall mitnehmen.

Gerade in der Trauerarbeit wird immer wieder aufgezeigt, daß es für Kinder enorm wichtig sein kann dabei zu sein, nicht ausgeschlossen zu sein, Abschied nehmen zu können.

Es gibt dazu ganz tolle Bilderbücher-
Hat Opa einen Anzug an
oder mein "Lieblingsbuch" zu dem Thema - Was kommt nach tausend

Eine tolle Homepage mit allem was du wissen solltest
kinder.trauer.org

Grüße Silly

Beitrag von bensu1 29.09.10 - 22:15 Uhr

ich möchte dir mein herzliches beileid aussprechen!

ich glaube, dass sich dein sohn auch "richtig" verabschieden will. ich würde ihn mitnehmen zur beerdigung.

#blume

karin

Beitrag von dominiksmami 29.09.10 - 22:23 Uhr

Hallo,

hmmm ich denke wenn es der Wunsch deines Sohnes ist, dann solltest du ihm erlauben so abschied zu nehmen wie er es möchte.

Ich persönlich finde es daher nicht richtig ihm die Beerdigung zu verbieten.

liebe Grüße

Andrea

Beitrag von joshmom 29.09.10 - 22:25 Uhr

Mein herzliches Beileid zum Tod deiner Mutter.

Du hast ja bisher schon einige Antworten erhalten und ich kann mich den anderen da nur anschliessen!

Darf ich mal fragen warum dein Sohn noch nicht auf einem Friedhof war?? Geht ihr nicht zum Grab vom Opa??

Mein Stiefvater starb als ich 6 Wochen vor der Entbindung stand, und als mein Kleiner zu hause war, wurde er immer mit zum Friedhof genommen.

Er weiss jetzt mit 5 Jahren, das es Erd- Bestattungen und Urnengräber gibt, es interessiert ihn auch alles, und natürlich erkläre ich ihm das so das er es versteht!

Dein Sohn hat den Wunsch geäussert mitzugehen, also nehmt ihn mit!

Und weinen gehört zum trauern dazu, das muss man auch nicht verstecken!


Alles Gute für Euch
Joshmom

Beitrag von mayababy 29.09.10 - 22:30 Uhr

Hallo,

finde ihr solltet sie nicht von der Beerdigung ausschließen. Sie bekommt eure Trauer sowieso mit. Finde es persönlich sehr schade, dass Kinder von den Themen Geburt und Sterben immer fern gehalten werden. Eigentlich doch völlig normale Dinge, die zum Leben einfach dazugehören.

Vielleicht könntet ihr ihn mitnehmen und euch von jemanden aus eurer Familie unterstützen lassen. Sprich, wenn ihr das Gefühl habt, dass es euch zuviel wird, dann kümmert sich derjenige ein wenig um euren Sohn. Und sprecht mit ihm, warum ihr traurig seid usw..
Kinder verstehen mehr und können mehr vertragen als wir Erwachsene oft glauben. Oft gehen sie mit Dingen auch ganz anders um.
Letztlich ist es eure Entscheidung und später zum Friedhof zu gehen ist auf jedenfall auch eine gute Möglichkeit.

Wünsche euch alles Gute,

mayababy

Beitrag von docmartin 29.09.10 - 22:37 Uhr

Zunächst einmal: mein ganz herzliches Beileid#liebdrueck

Ich habe die anderen Antworten nicht gelesen, kann aber nur sagen: als ich acht war starb meine Oma. Ich habe sie sehr geliebt und hing enorm an ihr.
Meine Eltern wollten mich schützen so wie du dein Kind jetzt schützen willst und ich blieb während der Beerdigung bei einer Nachbarin.

Ich bin bis heute traurig, dass ich keine Gelegenheit hatte, mich von meiner lieben Oma zu verabschieden. Ich weiß nicht wie es gewesen wäre, wenn ich dabei gewesen wäre, aber so...da fehlt was. Ich habe sie oft gesehen und plötzlich war sie weg, der Abschied fehlt. Bis heute!

Ich weiß dass meine Eltern nur so gehandelt haben weil sie dahcten, es sei für mich das beste aber mich schmerzt es bis heute.

Ich drücke dir die Daumen für deine Entshceidung und umarme dich fest.

Franziska

Beitrag von jans_braut 29.09.10 - 22:39 Uhr

Hallo,

ich kann dir nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten. Der Tod von nahen Verwandten, die gestorben sind, und bei denen ich nicht auf der Beerdigung war, ist immer noch zum Teil unwirklich für mich.
Besonders bei meinen Grosseltern merke ich das.
Manchmal träumte ich, und wusste nicht mehr, ob der Tod tatsächlich real gewesen ist...

Dir mein herzliches Beileid.
Aber ich glaub, es wäre vielleicht (!) gut für dein Sohn, wenn er sich verabschieden dürfte. Häufig schwelgt man nach der Zeremonie noch gemeinsam in schönen Erinnerungen.

Gruss

Beitrag von tykat 29.09.10 - 22:52 Uhr

Mein herzliches Beileid!#herzlich

Ich würde meinen Sohn auch nicht von der Beerdigung ausschließen, wenn er in dem Alter ist.
Als ich 9 Jahre alt war, war ich auf der Beerdigung meiner Ur-Oma.Mir hat es nicht geschadet.

Ich denke auch, dass die ganze Familie Abschied nehmen sollte.Als meine Oma im April gestorben ist, war mein damals 9 Monate alter Sohn auch dabei.ich hatte in auf dem Arm und bin mit ihm zum Grab gegangen.Viele Leute haben da getuschelt, wie ich sowas machen kann.Aber er gehört genauso dazu wie jeder andere und ich glaube, auch meine Oma hat es gefreut, dass er dabei war...

Ich wünsche Dir alles Liebe!

Beitrag von sternchen718 29.09.10 - 23:08 Uhr

hallo,

das mit deiner Mama tut mir leid.

als meine Oma vor 5 Jahren gestorben ist habe ich beide Kinder damals 5 und 6 Jahre alt mit zur Beerdigung genommen.

Der Tod gehört zum Leben mitdazu. Ich finde gerade Kinder gehen mit diesem Thema sehr unkompliziert um. Als das Meerschwein meiner Tochter starb hat sie nur gemeint das die Uroma jetzt ein Haustier hat. Obwohl sie andererseits auch sehr traurig war das ihr Haustier tod ist. Aber die Vorstellung hat sie wohl auch sehr getröstet.

Ich finde es nicht verstörend wenn ein Kind auf einer Bestattung sieht das andere Menschen auch traurig sind das ein anderer nicht mehr da ist.

LG

Beitrag von delphinchen27 29.09.10 - 23:10 Uhr

Danke für eure Antworten.
Ich bin noch nicht wirklich richtig klar im Kopf.
Es ist gerade erst 24. Stunden her, das sie von uns gegangen ist.
Plötzlich und unverhofft.

Mein Sohn reagierte recht "cool" als ihm das sagte.
Seine Worte auch noch *ich hab ja noch eine Oma und Opa*

Wir haben jetzt ungefähr 3 Wochen Zeit, bis die Beerdigung statt findet.
Es wird eine Urnenbeisetzung.

Wenn ich eure Antworten so lese, denke ich ihr habt recht.
Wir werden nochmal mit ihm reden, ihm alles erklären.

Beitrag von rienchen77 30.09.10 - 07:04 Uhr

ich würde mein Kind mitnehmen zur Beerdigung....es gehört zum Trauerprozeß, das Kind braucht auch die Möglichkeit abschied nehmen zu können....

Beitrag von ja-wer-schon 30.09.10 - 08:01 Uhr

Hallo,
erst Mal mein aufrichtiges Beileid.

Letztendlich liegt die Entscheidung natürlich bei euch. Ich würde mein Kind auf alle Fälle mit zur Beerdigung nehmen, egal wie alt es ist.
Tod, Trauer, Abschied nehmen... das alles gehört dazu im Leben eines jeden. Ich fände es nicht schlimm, wenn er sieht, wie andere Menschen traurig sind und am Grab weinen, im Gegenteil.
Dadurch lernt er, daß es vollkommen in Ordnung ist, traurig zu sein und seine Gefühle vor anderen zu zeigen.
Ich kann mir nicht vorstellen, daß seine Kinderseele Schaden dadurch nimmt, wenn er sieht, daß noch mehr Menschen seine Oma vermissen.

Überlegt euch das nochmal. Ich fände es wirklich wichtig. Letztendlich profitiert jedes Kind im Erwachsenenalter nur davon, den Umgang mit manchen Situationen schon einmal erlebt zu haben. Wenn er als Kind nie auf einen Friedhof od. eine Beerdigung kommt, ich glaube dann wird das, je älter er ist, um so schwieriger für ihn.

LG und alles Gute
C.

Beitrag von annesarah2002 30.09.10 - 09:16 Uhr

hallo,

mit 8 jahren würde ich ihm die entscheidung selber überlassen. wenn er es möchte, dann könnt ihr ihn ja drauf vorbereiten und ihm erzählen, daß alle sehr traurig sind und auch weinen werden. aber für ihn ist es ja auch ein abschied nehmen.

nimm ihm nicht den abschied, das ist wichtig, um den tod der oma zu verarbeiten.

meine oma ist vor 4 jahren verstorben. ich war mit meinem 4. kind schwanger und durfte wegen frühwehen nicht zur beerdigung, mir fehlt der abschied noch heute und der tod meiner oma ist für mich total unvollständig. ich weiß nur: sie ist nicht mehr da und fehlt mir unendlich.
es ist wichtig für deinen sohn, denn auch er muß trauern dürfen. nur so begreift er, was der tod bedeutet.....

und: seine kinderseeele machst du damit bestimmt nicht kaputt.

lg manu mit sarah, anne, patrick und danny an der hand und krümelchen im herzen

Beitrag von ballroomy 30.09.10 - 09:51 Uhr

Ich würde ihn mitnehmen. So bekommt er doch auch die Gelegenheit Abschied zu nehmen.

Grüße
ballroomy

Beitrag von anyca 30.09.10 - 10:31 Uhr

Wenn er es möchte, nehmt ihn mit!

Meine beste Freundin verübelt es ihren Eltern noch nach über 25 Jahren, daß sie nicht mit zur Beerdigung des Opas durfte.

Ihn auszuschließen kann die Kinderseele mehr schädigen als wenn ihr ihn einbezieht.

Beitrag von ichclaudia 30.09.10 - 11:07 Uhr

Hallo,

erstmal mein herzliches Beileid.

Meine Großeltern waren verstorben als ich 8 Jahre (meine Oma) und 10 Jahre (mein Opa) alt war. Ich wurde auf beiden Beerdigungen nicht mitgenommen, sondern ausschließlich anschließend mit auf den Friedhof´und ich finde es - ganz besonders im Nachinein - gut, dass ich nicht mit musste !

Aufgrund dessen käme ich auch gar nicht auf die Idee meinen Sohn auf eine Beerdigung mitzunehmen.

LG Claudia

Beitrag von golm1512 30.09.10 - 12:16 Uhr

Hallo!

Ich stimme den meisten hier zu: Der Tod und damit die Beerdigungen gehören zum Leben. Ich finde es falsch, den Kinder das vorzuenthalten, weil irgendwann werden sie doch damit konfrontiert. Mir ist es wichtig, dass ich sie bei den ersten dieser Erlebnisse begleiten kann und meine Beerdigung nicht die erste sein wird, auf die sie "müssen".

"Erwachsene versinken im Trauermeer, Kinder springen von Pfütze zu Pfütze."

Den Spruch brachte eine meiner Freundinnen als eine Bekannte Kindergartenmutter plötzlich verstarb und drei kleine Kinder hinterließ. Alle Erwachsenen waren völlig von der Rolle, die Kinder immer mal wieder. Zwischendurch spielten die aber immer wieder völlig normal und dachten an was anderes.

Als ein guter Bekannter von mir im Alter von fast 92 Jahren verstarb, wollten meine Jungs, damals 3 und 5, gern mit zur Trauerfeier. Das durften sie auch und für mich war das sogar sehr hilfreich. Beide waren sehr ernsthaft bei der Sache, hatten aber doch auch ihren kindlichen Blickwinkel. Einen bleibenden Schaden haben die beiden davon ganz sicher nicht. Sie erinnern sich noch daran, aber eben relativ locker. Sie wissen, wo unser Ferund jetzt ist und das finden sie ganz schön, glaube ich.

Ich würde und werde sie immer mitnehmen, wenn es sich anbietet und wenn sie das wollen. Ich finde es doof, wenn man Tod und Sterben so verdrängt als würde es einem nie passieren. Ein bisschen kann man sich und die Kinder darauf vorbereiten.

Dir wünsche ich alles gute und hoffe, dass du deinem Sohn das zutrauen kannst.
Gruß
Susanne

Beitrag von lebelauter 30.09.10 - 13:01 Uhr

hallo,

ich würde heute oder morgen mal mit ihm zum friedhof gehen, blumen giessen bei omi o.ä.

wenn er dann immernoch mit zur beerdigung will, würde ich ihn mitnehmen.

warum denn auch nicht?

er ist 8, er wiess, was TOD bedeutet und der Tod gehört doch zum leben dazu.

Ich verstehe nicht, warum das immer tabuisiert wird.

Zwingen würde ich kein Kind, aber er will es doch auch selbst.

LG

Beitrag von cocoskatze 30.09.10 - 13:54 Uhr

Erstmal meine Anteilnahme.

Ich würde die Entscheidung noch einmal überdenken. Dein Sohn ist meiner Meinung nach alt genug, um eine Beerdigung zu verkraften.

Ausserdem halte ich es für wichtig, ihn mit einzubeziehen. Er trauert doch auch um seine Oma!

Und ein Kind im Alter von 8 Jahren kann traurige Menschen sicherlich verkraften. Denn er ist selbst doch auch traurig.

Am nächste Dienstag ist die Beisetzung meines Onkels, der leider im Alter von nur 64 Jahren verstarb. Und ich werde meine Kinder auf jeden Fall mit gehen lassen.

LG
Simone

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