Arbeitende Mama´s?

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von stubsinaeschen 29.09.10 - 22:00 Uhr

Hallo,

ist wohl ´ne blöde Überschrift, denn ich weiß ja selbst, dass Mama-Sein schon ein Vollzeit-Job ist. :-)

Aber sind hier vielleicht auch Mama´s die zusätzlich noch in Vollzeit arbeiten?
Kämpfe im Moment ein bisschen mit meinem Gewissen.
Mein Kleiner ist 15 Monate alt, ich arbeite seit er 12 Monate alt ist wieder täglich 6 Stunden. Das klappt auch super, in der Krippe gefällt´s ihm richtig gut, er geht total gern hin.
Jetzt werde ich ab 01.10. wieder in Vollzeit arbeiten.
Bin ich deshalb eine Rabenmutter?

Von allen Seiten kommen dumme Kommentare (oft von Leuten, die selbst noch gar keine Kinder haben). Deshalb dacht ich, ich frag mal hier,bei den Experten. Vielleicht gibt´s hier ja auch Mama´s, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben?

Liebe Grüße,
Martina

Beitrag von ninschen111 29.09.10 - 22:06 Uhr

Hallo,

ich bin auch Mama, mein kleiner ist 2 Jahre alt jetzt.

Ich mache jetzt ab August eine Vollzeit Ausbildung und mein kleiner ist derzeit noch bei den Omas untergebracht...

Ich muss sagen ich denke auch oft das das für den kleinen schon doof ist, aber andersrum amche ich es ja auch für ihn...

von außen höre ich eigendlich keine dummen komentare, eher finden es alle gut das ich den schritt zu einer zweiten ausbildung wage. ich habe vorher eine ausbildung zur kinderpflegerin gemacht und mache jetzt eine zur zahnmedizinischen fachangestellten.. bei mir kommt neben der arbeit natürlich noch das lernen für die berufsschule hinzu, das ist manchmal echt schwiegig alles unter eine hut zu bekommen, grade jetzt am anfang, wo der "rytmus" noch nicht so fest ist.. sind ja grad mal 2 monate.

aber ich denke es ist gut wenn mütter arbeiten gehen, denn wir sind ja auch vorbild. und außerdem haben die kleinen davon ja auch viele vorteile, vorallem was das finanzielle angeht!

also kein schlechtes gewissen haben;-)

lg nina

Beitrag von sandra7.12.75 29.09.10 - 22:30 Uhr

Hallo

Frag mal den Mann ob er auch ein schlechtes Gewissen hast wegen Vollzeit arbeiten.;-)

Ich bin mit vier Kindern nur auf 400 Euro Basis gegangen und da wurde ich auch dumm angemacht.Jetzt bin ich Vollzeit daheim und auch so ist es nicht ok.
Mach es einfach und lass die Leute reden.

lg

Beitrag von nuckelspucker 29.09.10 - 22:08 Uhr

hey,

mein großer "musste" auch mit 14 monaten in die KITA und ich habe 40 stunden pro woche gearbeitet plus 1 stunde fahrzeit morgens und abends.

ich hab das schnell aufgegeben und hatte glück, hab ne 35 stunden stelle in der nähe gefunden.

schlechtes gewissen haben mir viele eingeredet, denn vor 4 jahren war es noch ganz schlimm, sein kind mit einem jahr in die KITA zu geben.

niclas hat die KITA sehr gut getan, er hat sich schnell eingewöhnt und viel gelernt. ich aber hatte so schlechte gedanken dabei.

heute ist alles anders. mein kleiner geht "erst" mit 18 monaten in die KITA und alle fragen mich, warum er "so spät" in die KITA geht.

seltsam oder???

die erzieherinnen meinten schon öfter zu mir, dass einjährige die eingewöhnung schneller hinbekommen als kinder, die zwei jahre oder länger zu hause waren.

also ich würd sagen, lass sie reden und mach, was DU für richtig hälst.

ich muss ab februar wieder arbeiten und mir graut schon davor. ich hab gerade beantragt, nur 30 stunden zu arbeiten, notfalls 35 stunden. aber ich bin auch so egoistisch und möchte gern viel von meinen kindern haben.

wenn das kind nicht gerade von 6 bis 17 uhr in der KITA ist, dann denke ich, sie haben spaß an der KITA und profitieren auch davon, jedenfalls mehr, als mit einer frustrierten arbeitslosen mutter tagtäglich zu hause herumzusitzen.

lg claudia

Beitrag von stubsinaeschen 29.09.10 - 22:18 Uhr

Hi,

danke für eure Antworten, das baut mich ein bisschen auf.

Ich werde ab Freitag wieder 39 Stunden die Woche arbeiten, muss aber dazu sagen, dass ich im Öffentlichen Dienst arbeite, und dort gleitende Arbeitszeiten habe, kann also kommen und gehen wann ich will.
Und da mein Mann in 3 Schichten arbeitet, können wir es auch immer ganz gut einrichten, dass der Kleine morgens mal ein bisschen später in die Krippe geht, und mittags wieder früher abgeholt wird, einer ist eigentlich immer da...
Das Blöde ist halt echt, dass in seiner Krippengruppe kaum arbeitende Mama´s sind, nur eine Mama dort arbeitet, und das nur ein paar Stunden.

Natürlich wäre es auch schön, mehr Zeit mit dem Kleinen zu haben, wir genießen unseren Feierabend, Wochenenden und Urlaube. Aber dadurch das ich arbeite kann ich ihm halt schon mehr bieten, z.B. schöne Ausflüge.
Und in der Krippe ist so viel Action, er hat schon ein paar Freunde dort gefunden, alles in allem habe ich das Gefühl, dass ich ihm all das daheim gar nicht bieten könnte, nur daheim zu sitzen findet er nämlich ziemlich öde. Und ich auch. ;-)

Liebe Grüße,
Martina

Beitrag von tragemama 29.09.10 - 22:21 Uhr

Ich arbeite mehr als Vollzeit, bin selbständig mit zwei Unternehmen. Aber ganz ehrlich - Fremdbetreuung in dem Alter hätte ich nicht gemacht. Kathrin geht seit etwa ihrem 2. Geburtstag zwei Mal die Woche für drei Stunden allein in eine Spielgruppe und manchmal (etwa einmal die Woche) ein paar Stunden zu Oma. Bei mehr hätte ich ein schlechtes Gewissen, das wäre nicht das, was ich will.

VG Andrea

Beitrag von zwillinge2005 29.09.10 - 22:57 Uhr

Hallo,

und wo ist Dein Kind wenn Du arbeitest?

LG, Andrea

Beitrag von tragemama 30.09.10 - 13:35 Uhr

Bei mir, ich arbeite zuhause.

Beitrag von inuszia 30.09.10 - 16:37 Uhr

hallo,

ich arbeite als programmiererin, zu 50% im home office;

ich kann mir nicht vorstellen, dass ich in dieser zeit mein kind betreuen könnte. denn, entweder arbeite ich, oder betreue mein kind.
beides geht nicht, oder ich pfusche irgendwo.

da hätte ich ein schlechtes gewissen, aber nicht gegenüber meines kindes, sondern meiner firma.

gruß

Beitrag von tragemama 30.09.10 - 19:49 Uhr

Bei mir klappt das gut, ich hab da kein schlechtes Gewissen. Im Zweifel "leidet" halt die Firma, aber ich habe Angestellte, die das kompensieren können.

Beitrag von cinderella2008 30.09.10 - 07:08 Uhr

Hallo,

nein, Du bist keine Rabenmutter.

Ich habe zwei Kinder großgezogen. Beide sind heute glückliche Erwachsene und wir haben ein sehr gutes Verhältnis zueinander.

Beide Kinder sind jeweils im Alter von 6 Monaten in die Kinderkrippe gegangen und ich habe immer Vollzeit gearbeitet.

LG, Cinderella

Beitrag von ayshe 30.09.10 - 08:26 Uhr

Hallo,

ich finde, daß man deshalb keine "Rabenmutter" ist.

Ich arbeite Vollzeit seit meine Tochter 5 Monate alt ist.
Sie war dann erst mit meinem Mann zuhause und kam mit 17 Monaten in die Kita.

Und so lief das auch sehr gut, sie hat den Kiga auch geliebt und den ganzen Trubel dort.

Wenn du doch jetzt sowieso schon 6 Stunden täglich arbeitest, mußt du dir doch keine Gedanken machen, wenn es 8 werden oder?

Beitrag von lady_chainsaw 30.09.10 - 09:55 Uhr

Hallo Martina,

bei meiner Tochter habe ich nach einem Jahr wieder angefangen, Vollzeit zu arbeiten - und bei meinem Sohn nach 6 Monaten (und der Papa ist für 6 Monate in Elternzeit gegangen).

Ein schlechtes Gewissen habe ich nicht - meine Tochter war eher enttäuscht, wenn ich es mal gewagt habe, sie früher aus der Kita abzuholen, weil ich früher Feierabend gemacht habe ;-)

LG

Karen

Beitrag von manavgat 30.09.10 - 11:00 Uhr



Der Plural mit s benötigt kein Apostroph.


Mama - Mamas

Papa - Papas

Selbst das Genitiv s hat im Deutschen kein abtrennendes Apostroph. Auch wenn es immer wieder falsch gemacht wird.

Kuckstu hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Apostrophitis


Gruß

Manavgat

Beitrag von inblack 30.09.10 - 20:44 Uhr

"Selbst das Genitiv s hat im Deutschen kein abtrennendes Apostroph."

Das stimmt nicht ganz.
Lies dich mal schlau:

Besonderheiten
Wenn ein Eigenname auf einen stimmlosen S-Laut endet und kein Artikel davor steht, wird zur schriftlichen Kennzeichnung des Genitivs der Apostroph verwendet. Endungen können z. B. folgende sein: ce (z. B. in Bruce’), s (Klaus’), ss (Grass’), ß (Weiß’), tz (Katz’), z (Merz’) und x (Marx’).
Zu beachten ist, dass die genannten Buchstaben nur dann den Genitiv durch Apostrophierung bilden, wenn ihnen auch tatsächlich der Laut [s] entspricht oder er stumm bleibt; wenn nicht, wird in der geschriebenen ebenso wie in der gesprochenen Sprache ganz normal ein s angehängt, z. B. Miloševićs, nicht *Milošević’ (ebenso wie Millowitschs, nicht *Millowitsch’) oder Benešs, nicht *Beneš’ (ebenso wie Bauschs, nicht *Bausch’).
Eine Ausnahme hiervon stellen lediglich Wörter dar, die auf eines der Grapheme enden, das aber stumm bleibt. Man schreibt Jacques’ (und nicht *Jacquess) oder Giraudoux’ (und nicht *Giraudouxs), obwohl in der gesprochenen Sprache durchaus ein [s] angehängt wird (['ʒak+s]).
Da der Genitiv im Deutschen markierungspflichtig ist, kann der Apostroph bei nachgestellten Genitiven nicht verwendet werden. So ist in dem Syntagma Klaus’ Hund an Wortstellung und Intonation zu erkennen, dass Klaus hier im Genitiv steht; in dem Syntagma der Hund Klaus ist jedoch Klaus nur als der Name des Hundes interpretierbar, und dies kann auch nicht dadurch geändert werden, dass man Klaus einen Apostroph hinzufügt: *der Hund Klaus’ wäre beim Lesen zwar verständlich, aber ein nicht auszusprechender Text.
Sollen stilistisch unglückliche Genitive von Eigennamen, die auf einen S-Laut enden, wie Klaus’ Freund Thomas oder Marx’ „Kapital“ vermieden werden, kann man auf die veraltende Genitivbildung mit -ens zurückgreifen: Klausens Freund Thomas, Marxens „Kapital“. Ferner ist in diesem Fall auch die Umschreibung mit von möglich (analytische Formbildung: Thomas, der Freund von Klaus, „Das Kapital“ von Marx), gilt aber standardsprachlich als weniger 'vornehm'.
Bei festen Wendungen mit Namen wird der Genitiv oft durch ein mit dem Suffix -sche gebildetes Adjektiv ersetzt: statt Verners Gesetz heißt es: vernersches Gesetz oder Verner’sches Gesetz.
In einigen Fällen kann ein „flüchtiges e“ auftreten. Dann sind zwei Genitivvarianten möglich. Beispiel: des Baums/des Baumes.
Die Abtrennung des s durch Apostroph beim Genitiv ist als sächsischer Genitiv bekannt. Sie war bis ins 19. Jahrhundert auch in der geschriebenen und gedruckten deutschen Hochsprache noch verbreitet, von der Preußischen Akademie der Wissenschaften wurden die Werke Kants sogar im 20. Jahrhundert noch unter dem Titel „Kant's Gesammelte Schriften“ herausgegeben. Der sächsische Genitiv galt jedoch seit der Reform der deutschen Rechtschreibung von 1901 als Fehler. Mit dem vermehrten Eindringen von Anglizismen und Pseudo-Anglizismen in die deutsche Werbe- und Umgangssprache hat der sächsische Genitiv seit einigen Jahren wieder zunehmend Verbreitung gefunden („Peter’s Pilsbar“ statt „Peters Pilsbar“). Nach neuer Rechtschreibung ist er wieder zulässig, wenn damit die Grundform eines Personennamens verdeutlicht werden soll.

Mittlerweile wird der Apostroph aus Unkenntnis zunehmend auch vor andere s am Wortende gesetzt, vor allem beim Plural („Apartment’s“, „WC’s“), oder bei der Adverbbildung („mittwoch’s frische Austern“), was auch nach neuer Rechtschreibung falsch ist. Die Nichtunterscheidung der geschriebenen Genitiv- und Pluralformen ist auch im englischen Sprachraum verbreitet und Gegenstand der Kritik. Solcher übermäßiger Gebrauch des Apostrophs wird zuweilen polemisch als Apostrophitis bezeichnet, man spricht auch vom Deppenapostroph oder Idiotenapostroph und im Englischen vom „greengrocers' apostrophe“ („Gemüsehändler-Apostroph“).

Ein ausgelassener Buchstabe, wie ein ausgefallenes Genitiv-s, wird aber richtigerweise durch einen Apostroph dargestellt. Das ausgefallene (flüchtige) e bei der ursprünglichen Genitivendung es wird dagegen nicht durch einen Apostroph gekennzeichnet, Beispiel: des Baumes/des Baums; - außer optional bei Namen.

Beispiele [Bearbeiten]
Frage: „Wessen Uhr ist defekt?“Antwort: „Hans' Uhr ist defekt.“ oder auch: „Hansens Uhr ist defekt.“
Frage: „Von wessen Wunderland wird erzählt?“Antwort: „Von Alice' Wunderland wird erzählt.“

http://de.wikipedia.org/wiki/Genitiv

Gruß

Beitrag von manavgat 01.10.10 - 12:14 Uhr

den ganzen Kram hättest Du Dir sparen können.

Wenn ich schreibe:


Hans' Buch, dann wird kein s mit dem Apostroph abgetrennt, oder?

Gruß

Manavgat

Beitrag von inblack 01.10.10 - 16:43 Uhr

"Den ganzen Kram" hättest du mal lesen sollen:

(„Peter’s Pilsbar“ statt „Peters Pilsbar“). Nach neuer Rechtschreibung ist er wieder zulässig, wenn damit die Grundform eines Personennamens verdeutlicht werden soll.

Blöde Kuh.

Gruß

Beitrag von manavgat 01.10.10 - 18:23 Uhr

Blöde Kuh?

ist das Deine Unterschrift?


Manavgat

Beitrag von inblack 01.10.10 - 20:36 Uhr

Du bist also sprachlich so sehr unterlegen, dass du lieber vom Thema ablenkst.
Zur Erinnerung: es ging um den Genitiv.#aha

Beitrag von manavgat 01.10.10 - 21:20 Uhr

#paket

Beitrag von lena84 30.09.10 - 19:36 Uhr

Hi du,

Erfahrungen hab ich nicht, denn ich komme aus dem Osten und hier war es schon immer normal, dass man mit Kind (oder Kindern) voll arbeiten geht!!!

Dann sind wir sicher alle Rabenmütter :-p

Mach dich nicht verrückt, Geld verdient sich nicht allein und ein Kind muss auch ohne Mama mal klarkommen (also für die 8 Stunden).

Unser Kind (fast 5) ist von 7:00 bis 16:45 in KiGa, sehr lange, ich weiß. Aber wir müssen beide voll arbeiten und geschadet hats ihm bisher nicht.

Was anderes wärs, wenn mein Freund sooooviel verdienen würde. Dann würde ich nur halbtags gehen (ganz zuhause wär nix für mich, ich muss arbeiten gehen und selbsständig und nicht abhängig sein).

Du machst das schon richtig so! Lass dir nix einreden. Du wirst noch öfter Sprüche zu jeglichen Themen bekommen, das ist leider so!

LG
Lena

Beitrag von inblack 30.09.10 - 20:46 Uhr

Ich persönlich bin der Meinung, dass meine Kinder nicht vollzeit abgegeben werden sollten.
Das gilt für meine Kinder.
Wie andere es handhaben, müssen sie mit sich und ihren Kindern ausmachen.

Beitrag von melanie19 30.09.10 - 21:30 Uhr

hi,
ich bin selbsständig und habe drei kinder. ich arbeite voll und für meine kids ist das in ordnung!
lass dich nicht verunsichern, wenn du das gefühl hast, dass das für eure familie in ordnung ist dann mach das :-)

lg mel

Beitrag von marion2 30.09.10 - 22:01 Uhr

Hallo,

ich hatte Krippenplätze als die Zwillinge 7 Monate alt waren - und ich fands toll. In der Betreuungszeit hab ich ein paar Stunden gearbeitet und mich ausgeruht.

Schlechtes Gewissen?

Kein bisschen!

Gruß Marion

Beitrag von gepard 01.10.10 - 22:26 Uhr

hallo.....


nein bist du nicht......

ich habe seit heute#huepf einen vollzeitjob (2 schichten) und unser matz muß von 6.30 - 17 uhr in den kiga......er fühlt sich dort pudelwohllllllllllllllllll