ADS?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von mama-1986 29.09.10 - 22:01 Uhr

Hi

Ich war heute beim Kinderarzt weil mein sohn seit er in de Schule ist noch agressiver auf seinen Bruder ist.. unkonsentriert in der schule ect.. Die ärztin hat mir dan ein frage blat mitgegeben hab auch ge googelt und er passt da rein. Wird aber ales noch abeklärt

Ich wolte fragen weis jemand was es für behandlungs möglichkeiten gibt (NEIN kein ritalin gibts nicht punkt aus ende).

Was habt ihr für erfahrungen..er ist 7 und in der 1 klasse (leben in der schweiz)

Beitrag von anira 29.09.10 - 22:55 Uhr

www.adhs-anderswelt.de

und wegen den Medis
verwehrst du einen Diabetiker auch sein Insulin?
wart das doch erstmal alles ab und geht es in ruhe an
da ich nich in der schweiz lebe kann ich dir wenig sagen wie es da läuft

Beitrag von mama-1986 29.09.10 - 22:58 Uhr

nein sicher nicht aber ich mus ihm nix gegeb was ihn abhöängi macht... find ich..

Beitrag von anira 29.09.10 - 23:11 Uhr

aha und woher weist du das die ADHS medis es gibt übrigens noch andere medis nicht nur ritalin;)
bis zur einer diagnosse dauert es bestimmt auch in der schweiz sehr lange so kann man sich auch mit den thema medis in ruhe vertraut machen

Beitrag von arkti 29.09.10 - 23:25 Uhr

Na du hast ja ne super Einstellung. #augen
Da frage ich mich doch ernsthaft warum du es überhaupt noch untersuchen läßt wenn du eh schon gegen Medikamente bist die vielleicht sein müssen. #augen
Aber verhinder du mal Dinge die deinem Sohn helfen könnten, schade um das Kind.

Beitrag von mama-1986 29.09.10 - 23:32 Uhr

ich wusste das das kommt..es gibt auch ander emedikamente hab mich erkundigt und auch mit der ärzti gepsorchen. wiso sol cih meinem kind ein medikament geben das abhängi macht? es gibt ja verschiedene arten von ads..und kan auch sein das er keine bracuht.ich wollte nur mal anachfragen und nicht dumme komentare hören..sorry aber egal wer udn was man schreibt man hört nur schad ums kind ja und wen es abhängig ist heist es wiso hat mans nciht verhindert

Beitrag von anira 29.09.10 - 23:56 Uhr

nochmals hallo

wie komsmt du darauf das die ADHS medis abhänig machen
das tun sie nemlich NICHT
natürlich kanna ber auch da missbrauch und flasche anwendungen fatale folgen haben

beschäftige dich mti dem thema ads/adhs und dann in ruhe mit Medis!!!

Beitrag von marion2 30.09.10 - 07:13 Uhr

das tun sie doch

Beitrag von anira 30.09.10 - 09:55 Uhr

beweise?

Beitrag von sternenzauber24 30.09.10 - 09:43 Uhr

Diese Medikamente verändern nicht nur die ADHS Symptome, sondern auch zu einem großen Teil die Persönlichkeit!

Beitrag von anira 30.09.10 - 09:57 Uhr

dann ist man aber falsch eingestellt oder das flasche medi
wenn ein kind sich zum "zpmbie" verändert dann soltle man natürlich schöleunigst das medi wechseln

aber das wird der arzt und die eltern schon tun immer hin leben wir nun 2010 und nicht mehr 1970

Beitrag von sternenzauber24 30.09.10 - 11:48 Uhr

Ein was?

Ich schrieb von der Persönlichkeit, das ist eine sehr klare Geschichte. Das Medikament wirkt Positiv auf die Symptomatik, hat aber den Nachteil sich in gewisse andere Bereiche Negativ einzuschleichen.

Ich spreche nicht nur für Ritalin. Wäre zu Pauschal.

Der Wechsel bringt insofern soviel, das das nächste wieder andere Verhaltensweisen ändert.

Es erzeugt eine Art Künstliche Persönlichkeit, und dem kann ich nichts abgewinnen.

Beitrag von anira 30.09.10 - 13:06 Uhr

ein zombie;) und ja das waren viele die damals so 1970 ca ritalin und co bekamen weil halt die medis net richtig eingestellt wurden usw

weist du mein Sohn den konnte ich z.b. bitten
geh bitte runter in den Keller und hohl ne Flasche wasser rauf
er ist auch ganz brav gegangen nach 5-10 minutne kommt er aber wieder ohne was in der hand zu haben
und ist ganz verwirrt wenn ich ihn frage wo is die Flasche

mit den medis weis er wo er ist wann er ist und was er tun soll

darüber freut er sich selber und sagt er fühlt sich besser

streng genommen ist das aber auch shcon eine "Künstliche" personlichkeit weil er halt net so ist wie er geboren wurde

Beitrag von sternenzauber24 30.09.10 - 19:48 Uhr

Den Vergleich mit der Flasche Wasser, der beweist ja nur das es auf die ADHS Symptome wie z. B. Konzentrationsschwäche positiv anspricht.

Ich meinte aber eher, das die Medikamente auch in vielen Bereichen die Persönlichkeit aber abändern.

Und zwar die, die voher positive Eigenschaften hatte...

Beitrag von arkti 30.09.10 - 00:01 Uhr

Es hat auch niemand behauptet das es nur Ritalin gibt.

Beitrag von marion2 30.09.10 - 07:17 Uhr

Hallo,

Schule ist ein schwieriges Thema für viele kleine Jungs. Vielleicht ist er zurzeit einfach überfordert? Was sagt das EKG? Alles in Ordnung?

Wie wurde das Kind auf die Schule vorbereitet?

Wenn dein Sohn aggressiv auf seinen Bruder reagiert, braucht er eine Verhaltenstherapie - du übrigens auch. Das spricht doch eher für massive unkontrollierte Eifersucht.

Wende dich an eine/n Kinderpsychologen/in.

Gruß Marion

Beitrag von male04 30.09.10 - 09:49 Uhr

Hallo mama 1986

Ich lebe auch in der Schweiz. Melde dich bei ELPOS, es gibt dort Selbsthilfegruppen und Elterntraining. Warte erst mal ab, was die Abklärung ergibt. ADHS Kinder brauchen einen strukturierten Alltag und viel Geduld. Unsere Tochter geht im Moment in die Ergotherapie und in war mit ihr bei einer Kinesiologin. Sie ist auch in der ersten Klasse. Im Moment läuft es gut. Du solltest dich nicht grundsätzlich gegen Medikamente verschliessen. ADHS Kinder merken sehr wohl, dass sie anecken und sind so ständig unter Leidensdruck und das ist nicht gut für ihr Selbstbewusstsein. Wir versuchen unsere Tochter viel zu loben und sie nicht nur auf ihre chaotischen Seiten zu reduzieren.

Lass dich beraten und finde heraus, was das Beste für deinen Sohn.

Male04

Beitrag von manavgat 30.09.10 - 10:43 Uhr

(NEIN kein ritalin gibts nicht punkt aus ende).

Tolle Einstellung!


Wenn Dein Kind wirklich ADS hat (was man ja diagnostisch klären könnte) und Du ihm Medikamente aus irgendwelchen philosophischen Gründen vorenthälst, dann ist das schlicht Körperverletzung.

Das ist so, als würdest Du einem schwerkranken Diabetiker das Insulin verweigern.

Wenn Dein Kind sich dann später selbst behandelt mit Alkohol, Nikotin und illegalen Drogen, einen riskanten Lebenstil entwickelt (eventuell kriminell wird) oder gar Suizid begeht, dann kannst Du Dich fragen, ob Du - ohne irgendeine Information zu haben - nicht doch mit dieser kategorischen Haltung etwas falsch gemacht hast.

Medikamente sind nicht per se gut oder schlecht.

Die Frage ist: was braucht ein Mensch, der krank ist. Womit kann er Hilfe bekommen und wie kann soziale Ausgrenzung vermieden werden.

Ich würde Dir empfehlen und zwar dringend, dass Du Dich sachkundig machst!

Information hilft immer.

Gruß

Manavgat

Beitrag von anira 30.09.10 - 10:52 Uhr

danke danke danke
du schreibst imerm so schön sachlich und klar
damit hat man dann meist auch noch nen besseres standbein bei einigen hier;)
ach und das mit dem insulin ist mein spruch:P

Beitrag von manavgat 30.09.10 - 11:49 Uhr

Vielleicht teilen wir uns das Copyright?

LG

Manavgat

Beitrag von male04 30.09.10 - 11:10 Uhr

Die Ergotherapeutin meiner Tochter, die sehr viel Erfahrung mit AD(H)S Kinder hat, hat das mal so verglichen. Es ist wie, wenn das Kind ein Bein gebrochen hat und man verweigert ihm den Gips. Es sind nicht immer und nicht sofort Medikamente nötig. Aber man weiss aus vielen Studien, dass ADHS-Kinder die nicht betreut und behandelt werden später suchtgefärdeter sind. Du hast vollkommen recht, Information ist sehr wichtig.

Male04

Beitrag von marion2 30.09.10 - 15:58 Uhr

Der Vergleich mit dem Insulin ist ganz schlecht.

Ohne Insulin kann ein schwerkranker Diabetiker nicht überleben.

Ohne Ritalin und Co. stirbt man nicht.

Gruß Marion

Beitrag von sternenzauber24 30.09.10 - 11:53 Uhr

Warst Du schon bei einem versierten Osteopathen? Das würde ich jetzt als Erstes empfehlen.

Außerdem unbedingt der gang zu einem Kinderpsychiater, und verschiedene Tests durchfahren lassen.

LG,
Julia

Beitrag von lucy1234 01.10.10 - 08:48 Uhr

Hallo,

ich kenne deine Situation sehr gut.
Mit meinem Sohn hatte ich sehr lange Schwierigkeiten, er bekam Jahrelang Therapien und musste hart kämpfen. Auch ich habe immer gesagt er bekommt keine Medikamente. Dann kam er in die Schule. Die erste Klasse war ein echter Kampf. Er kam überhaupt nicht mit dem Stoff klar. Als die Lehrerin dann sagte er könne so nicht versetzt werden ging mir ein Licht auf.
Er nimmt nun seit Anfang der Sommerferien Ritalin, ist mittlerweile gut eingestellt und weißt du was? Mein Sohn fühlt sich besser denn je. Er hat Selbstbewusstsein bekommen, freut sich auf die Schule und kommt endlich ganz normal in der Schule mit. Er wird nicht mehr als dumm abgestempelt und ich bin froh, dass ich darauf bestanden habe, dass er in die 2. Klasse kommt. Er hat nämlich eine Krankheit und ist nicht einfach nur dumm.

Verbau deinem Sohn nicht die Zukunft wenn er wirklich Medikamente bräuchte. Lass ihn erstmal testen und schau was dabei heraus kommt.
Sicherlich ist es nicht toll wenn Kinder solche Medikamente bekommen, aber möchtest du, dass dein Sohn irgendwann ganz abdriftet?
Denk einfach noch einmal darüber nach...

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Liebe Grüße von Lucy...