Umfrage: Genuntersuchung

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Forum: Unterstützter Kiwu

Dein Arzt hat Hindernisse für eine normale Empfängnis festgestellt und du bist in Behandlung in einer Kinderwunschpraxis? Hier kannst du dich mit anderen über die künstliche Befruchtung etc. austauschen. Auch nützlich: Lexikon der Abkürzungen. Unser Kinderwunschmediziner Dr. David Peet beantwortet deine Fragen in unserem Expertenforum.

Beitrag von u_i_d 30.09.10 - 10:21 Uhr

Hallo, haben nächste Woche einen Termin in der Kiwu-Klinik um die weitere Vorgehensweise zu besprechen (letztes Jahr eine IUI und danach erstmal Pause).
Vielleicht machen wir jetzt direkt mit Icsi weiter.
Wir wurden letztes Jahr gefragt, ob wir eine Genetikuntersuchung machen möchten (wegen mögl. Gefahren fürs Kind und das ganze...).
Wir haben das damals verneint, da wir das lieber nicht wissen wollen.
Wie habt ihr das gehandhabt und aus welchen Gründen?
LG Ulrike

Beitrag von motmot1410 30.09.10 - 10:47 Uhr

Wir waren auch nicht bei der humangenetischen Beratung. Weder die Ärztin noch wir sahen einen Anlaß dazu. In unseren Familien sind keine Erbkrankheiten (außer einer Blutgerinnungsstörung) bekannt und ich hatte keine FG. Das Problem lag eindeutig bei der Spermienbeweglichkeit meines Mannes und wenn das nicht bestanden hätte, wäre wir ja auch nicht zur Beratung gegangen :wink:

Beitrag von u_i_d 30.09.10 - 10:57 Uhr

Bei uns ist es genau so wie bei euch. In unseren Familien gibt es auch nur Blutgerinnerungsstörung (Faktor V Leiden).
Wir meinen auch, dass es vielleicht manchmal besser ist, nicht alles zu wissen.
ICSI ist bei uns auch das Thema aufgrund der Spermien...
Danke für deine Antwort...

Beitrag von nadine1976 30.09.10 - 10:53 Uhr

Wir haben es 2009, nach 5 Jahren, machen lassen, da unsere Ärzte mit ihrem Latein am Ende waren.

Beitrag von u_i_d 30.09.10 - 10:58 Uhr

Hat es auch weitergeholfen?

Beitrag von nadine1976 30.09.10 - 11:03 Uhr

Es hat uns einfach bestätigt, das auch in der Hinsicht alles in Ordnung ist und die Ärzte dürfen weiter im Dunkeln tappen.
Ich würde es abklären lassen, mehr als Blut kostet es dich ja nicht.

Beitrag von sabstar 30.09.10 - 10:56 Uhr


Huhu,

wir haben kommenden Montag einen Beratungstermin beim Humangenetiker.
Und zwar werden unsere Verwandten krankheitstechnisch bis in die dritte Generation unter die Lupe genommen und dann wird entschieden ob wir eine Untersuchung durchführen lassen sollten.
Das Beratungsgespräch würde ich auf jeden Fall in Anspruch nehmen, da die Kosten dafür von den Krankenkassen übernommen werden!

LG
Sabbi

Beitrag von u_i_d 30.09.10 - 11:00 Uhr

Wir meinen nur, ob es nicht manchmal besser ist, nichtt alles zu wissen?!
Meine Schwägerin hatte mit 19 vor 2 Jahren einen Schlaganfall.
Seitdem wird sie auf den Kopf gestllt...
Ich glaube ich könnte gar nicht mehr schlafen...

Beitrag von pedas 30.09.10 - 10:59 Uhr

So viel ich weiß, bekommt man die Untersuchung nur von der Kasse bezahlt, wenn es auch wirklich einen Anlass dafür gibt. z.B. mehrere FG oder wenn sich nach dem 3 Versuch (IVF/ICSI) noch immer nichts eingenistet hat. Ich denke, dieser Test wird euch nichts bringen, vor allem wenn eine Chromosomenstörung vorliegen sollte, dann kann man nichts dagegen tun.

Man macht sich damit nur verrückt. Wenn in euren Familien keine Erbkrankheiten vorliegen, würde ich auf jeden Fall noch abwarten, zumal diese Untersuchung wirklich erst dann gemacht werden solle, wenn man schon alles hinter sich hat, so wie Nadine eben geschrieben hat.


Beitrag von u_i_d 30.09.10 - 11:01 Uhr

Danke für deine Antwort,
dann werden wir das auch so belassen...

Beitrag von shiningstar 30.09.10 - 11:13 Uhr

In meiner alten Kiwu-Praxis werden alle ICSI-Paare vor der ersten Behandlung zur humangenetischen Beratung überwiesen, wenn sie es denn wollen.
Grund ist einfach der, dass bei einer künstlichen Befruchtung mehr Kinder mit einer Fehlbildung zur Welt kommen als bei einer natürlichen Empfängnis. Das liegt aber nicht an dem Verfahren bzw. an der Behandlung, sondern daran dass die Unfruchtbarkeit bei den Paaren sehr oft genetische Ursachen hat, als ob die Mutter Natur eine Art "Stoppschild" aufgebaut hat.

Wir waren also letztes Jahr bei der Humangenetikerin. Das Gespräch hat etwa eine Stunde gedauert. Dabei wurden von uns beiden Familienstammbäume aufgezeichnet, bis zu den Urgroßeltern, und alles wurde festgehalten (Fehlbildungen, Behinderungen, Todesursachen etc). Danach wurde uns beiden Blut abgenommen, und drei Wochen später kam die Post: Chromosomenanalyse in Ordnung, keine Auffälligkeiten.

Beitrag von nixfrei 30.09.10 - 11:31 Uhr

Hallo,

wir haben es nach 2 Jahren Kiwu vor Beginn der ICSI machen lassen.
Die Kiwu-Klinik hat uns dahin geschickt. Ich glaube, wir brauchten es sogar für die Zustimmung der Ärztekammer.

Auf jeden Fall hat es nichts gekostet, obwohl es bei uns beiden keine Erbkrankheiten gab und ich auch noch keine FG´s hatte.

Außerdem war es beruhigend für uns zu wissen, dass alles i.O. ist...

LG

Beitrag von key-80 30.09.10 - 12:12 Uhr

Hallo!
Ich war vor einer Woche zur humangentischen Beratung.
Wurde nach 3 Frühaborte vom Kiwu-Zentrum dort hin überwiesen.
Es gab erst ein Gespräch mit Stammbaum aufmalen und dann bekamen wir beide Blut abgenommen.Die Ärtztin meinte,das wenn was gefunden wird man dann nichts machen kann.Für mich ist es aber wichtig zu wissen warum ich meine Kinder nicht halten kann.Deshalb habe ich die Untersuchung machen lassen .Ich erwarte die Ergebnisse in 3 Wochen.Bezahlen mußten wir dafür nichts.
Lg Key-80

Beitrag von ichpia 30.09.10 - 12:01 Uhr

Hallo,
ich schließe mich der Shingstar und der nixfrei nur an.
Bei uns war es auch so, das wir vor der ersten icsi von der kiwu Ärztin zur genetischen Beratung geschickt wurden um vorab genetische Ursachen auszuschließen und ich finde das auch sehr wichtig, denn wie Shingstar schon schreibt, ist es leider oft so, das genetische Dekefte vorkommen können und das kann leider den Kinderwunsch erschweren oder evlt ganz behindern.

Jedenfalls weiß man dann besser über sich und den Parnter bescheit und schon einiges ausschließen.

Was Pedas da geschrieben hat, stimmt absolut nicht, sie hat das wohl mit der immunologischen Blutuntersuchung vertauscht, denn eine genetische Untersuchung wird nicht erst nach mehreren negativen Versuchen oder mehreren fgs in Angriff genommen bzw von der gk getragen.

LG

Beitrag von u_i_d 30.09.10 - 12:24 Uhr

Genau. Ich meine auch die genetische Untersuchung, um Risiken und Gefahren abzuwägen etc.
Ich wollte mal nachfragen wie ihr euch halt so entschieden habt.
Wolltet ihr es wissen oder nicht?
Wir haben diese Frage letztes Jahr verneint.
Wir versuchen seit über 4 Jahren ein Kind zu bekommen.
Jedoch sind anscheinend die Spermien der Grund.
Wir warten auch deshalb so lange, weil ich immer meine, dass doch irgendwann einmal unser Schwimmer dabei sein müsste, der es schafft.
Aber wird wohl nichts.
Bei mir ist anscheinend alles ok....
Deshalb haben wir uns auch noch nicht weiter testen lassen (ausser die üblichen Untersuchungen in der Kiwu.)

Beitrag von u_i_d 30.09.10 - 12:28 Uhr

Das das mit das nicht passte, war mir klar, da es uns ja schon angeboten wurde, obwohl wir noch gar keine ICSI oder FG hatten...

Beitrag von nadine1976 30.09.10 - 13:32 Uhr

Wieso sollte das nicht stimmen was Pedas geschrieben hat? Jeder Arzt handhabt das anders. Wenn du einen Arzt hast, der das gleich zu Anfang einer Behandlung macht, gut. Bei mir musste eine FG, eine Fibrom OP und 3 negative IUIs ins Land gehen, bis die Ärzte meinten wir machen mal eine Genanalyse. Also halt den Ball flach...


Übrigens heißt Shiningstar, Shiningstar, nicht Shingstar - wer lesen kann ist klar im Vorteil.

Beitrag von nixfrei 30.09.10 - 14:23 Uhr

Es ging glaube ich mehr darum, dass die Untersuchung eben doch von der KK bezahlt wird...
Schreibfehler können jedem mal passieren, gerade bei schwierigen Nicks.

LG

Beitrag von nadine1976 30.09.10 - 16:47 Uhr

Dann soll sie es auch so schreiben und sich nicht an bestimmten Personen orientieren.

Beitrag von belablue84 30.09.10 - 12:51 Uhr

Hallo Ulrike #winke

Also wir waren auch bei einer Humangenetikerin, hatten ein Beratungsgespräch, konnten Fragen stellen, haben Stammbäume abgegeben (wie schon gesagt wurde bis zu 3 Generationen zurück) und uns wurde Blut abgenommen für eine Genuntersuchung..

Das war nur ca 1 Monate nach unserem ersten Gespräch in der KiWuKlinik...

Der Hintergrund war einfach: Mein Mann hatte große Angst das unser Kind einen Gendefekt haben oder anders behindert sein könnte, da er 2004 an Hodenkrebs erkrankt war und 2 Chemos bekommen hatte.. Es ist erwiesen das auch nur ein Chemozyklus die DNA im Körper auf Lebenszeit verändern kann; aber nicht muss... da wollten wir einfach Gewissheit haben...

Wir waren überhaupt nicht nervös wegen des Ergebnisses. Nach 2 Wochen konnte ich im Labor anrufen und die Ärztin sagte mir das alles perfekt ist und wir beide kerngesund sind was unsere DNAs angeht..

liebe Grüße & alles Gute!
Bela#blume

Beitrag von sternenkind-keks 30.09.10 - 14:27 Uhr

also ich kann das echt nicht nachvollziehen, dass hier in einigen antworten gesagt wurde: ich habe das nicht machen lassen, in unseren familien sind keine fg und erkrankheiten bekannt.

super argument, denn das heißt GAR NICHTS.

bei uns sind auch keine FG und erkrankheiten bekannt. und dennoch vererbt mein mann einen schlimmen chromosomenfehler, der nicht lebensfähige kinder zeugen würde!

also kann es jeden treffen.

ich würdes definitiv immer wieder machen. man hat doch bei so einer beratung nichts zu verlieren!

und dieses "wir wollen es lieber nicht wissen" bringt keinen weiter.

Beitrag von u_i_d 30.09.10 - 16:05 Uhr

Bringt es dich denn immer weiter, wenn du es weißt?
Wenn du jetzt nicht in einer KiWuklinik in Behandlung wärst, hättet ihr die Untersuchung auch machen lassen?

Beitrag von sternenkind-keks 30.09.10 - 16:33 Uhr

ja in unserem fall definitiv schon!

denn, wie ich bereits erwähnte, oder auch in meiner VK steht, vererbt mein mann einen chromosomendefekt, der nicht NICHT LEBENSFÄHIGE kinder zeugen kann.

Beitrag von nadine1976 30.09.10 - 16:45 Uhr

Dann mal andersrum gefragt, WARUM willst du es nicht wissen?

Die meisten Mädels hier haben schon Genanalysen hinter sich und sind sicher froh es gemacht zu haben. Ich kenne jemanden, deren familie alle gesund sind usw. und bei der Genanalyse kam raus, das bei ihr etwas nicht stimmt. Wenn sie Mädchen gebährt kann sie das mitvereben, bei Jungs nicht.

Also ICH wollte sowas schon wissen...

Beitrag von u_i_d 30.09.10 - 18:42 Uhr

Danke für eure Antworten.
Wir werden uns nicht testen lassen.
Es hilft uns in unserer Situation nicht weiter.
(Auch wenn viele das machen).

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