Schwanger mit 35 - welche Vorsorgeuntersuchungen würdet Ihr machen ??

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von mai75 30.09.10 - 12:01 Uhr

Hallo,
ich brauche mal Eure Meinung:
Bin jetzt in der 11. Woche und muss nun entscheiden, welche Vorsorgeuntersuchungen ist neben den "normalen" FA-Terminen machen lassen möchte.
Meine FÄ hat mir soooooo..... viel erzählt, dass mir am Ende echt der Kopf brummte.
Da ich privat krankenversichert bin, kommt nun noch dazu, dass ich grundsätzlich misstrauisch bin, wenn man mir zu speziellen Dingen rät, weil ich immer gleich denke - alles klar, die Dollar-Zeichen in den Augen der FÄ sind kaum zu übersehen....
Also, was meint Ihr bzw. wie seid Ihr mit dem Thema umgegangen?
Danke schon einmal für Eure Hilfe!
Maike

Beitrag von forfour 30.09.10 - 12:04 Uhr

Hallo,

ich bin jetzt 42 und bekomme mein 4. Kind. Alles was ich bei den letzten 3en gemacht hab ist die Nackenfaltenmessung, mehr nicht.

Die vom Spezialisten ausgeführt ist sehr aussagekräftig und erst wenn die Werte mir irgendwelche Bedenken geliefert hätten wäre ich bereit gewesen z.B. Fruchtwasseruntersuchung zu machen.

Mehr denke ich tut nicht Not. Das man mit 35 ein erhöhtes Risiko hat ist eigentlich auch ein wenig veraltet, diese Angabe ist viel zu alt.

VG forfour

Beitrag von luzibaby 30.09.10 - 12:06 Uhr

Hallo.

Also mich hat man wg meines Alters ( da kommt man sich doch streckenweise echt vor wie nen altes Weib #rofl ) verunsichert.

Letzlich bin ich aber selbst, verantwortungsbewusster und interessierter als in den Schwangerschaften vor 9 und 15 Jahren.
Für mich war dann schnell klar, dass ich optimalste Betreuung mit maximalem Wissen möchte auuuuuuuuuußer: Alles, wo man mit einer Nadel irgendwo hin muss, irgendwo durch muss.

Will heißen , Nackenfaltenmessung, test wg offenem Rücken und FD........ habe ich alles machen lassen/ lasse es machen.

Fruchtwasseruntersuchung abe ich von vornherein ausgeschlossen. Diese hätte ich erst angefangen zu diskutieren bei auffälligen Werten bei einer der anderen Untersuchungen.

LG, Luzi

Beitrag von judylinchen 30.09.10 - 12:07 Uhr

hallo,ich zwar ges.versichert aber auch 35 jahre alt. ich habe gestern zusätzlich die FW Untersuchung machen lassen. war überhaupt nicht schlimm.
habe ich beim letzten kind wegen auffälligkeiten aber auch schon machen lassen. ansonsten wurde uns noch organultraschall empfohlen, ich weiß aber nicht ob ich das machen lasse, habe ja noch etwas zeit - warscheinlich kommt es für uns aber nicht infrage.
lg
judy

Beitrag von redsea 30.09.10 - 12:07 Uhr

Hallo,

ich bin 37 Jahre alt und bekomme mein 1. Kind.
Ich habe die Nackenfaltenmessung inkl. Bluttest machen lassen und jetzt dann das große Organscreening. Das reicht.

Fruchtwasserpunktation wäre für mich nie in Frage gekommen, war auch nicht notwendig, da bei der NF rausgekommen ist, das ich praktisch kein Risiko habe. (Das Risiko einer 15-jährigen).

LG
Redi

Beitrag von silkuccia 30.09.10 - 12:14 Uhr

Buongiorno,

sehe ich ganz genauso, die NFM und Organscreening sind ausreichend.

Werde bei der Geburt auch "schon" 37 sein.

Lass Dich nicht verrueckt machen wg des Alters, ist alles Quatsch und Panikmache.

LG,

Silkuccia mit Salvatore (21+0)

Beitrag von zuckerpups 30.09.10 - 12:10 Uhr

Ich bin jetzt 33 und habe auch nur Nackenfaltenmessung+Blutwertebestimmung machen lassen, wie beim ersten Kind. Vor allem, weil's der Vater wollte ;-) Da kam heraus, daß meine Werte mit der einer 19-jährigen vergleichbar sind ( YEAH!!, hat sichd och gelohnt!! *g*), deswegebn hätte ich es diesmal eigentlich gelassen. Aber da es derselbe Vater ist... ;-) Außerdem ist es ein zusätzlicher US, den nimmt man doch mit, wenn auch bezahlt.

Alles andere ergibt sich aus dem Ergebnis.

zucky
Jg. 1977, Mutter war damals ebenfalls 35 bei der Geburt.

Beitrag von lsmf0815 30.09.10 - 12:16 Uhr

Hallo Maike,

bin auch 35 und hab gar keine extra Vorsorgeuntersuchungen machen lassen. Bin jetzt in der 34 SSW. Mit dem 2. Kind schwanger.

Bei meiner 1. Schwangerschaft vor 3 Jahren hab ich die Nackenfalte messen lassen. Sonst auch nix.

Die Frage ist immer, was man mit dem Ergebnis einer solchen Untersuchung anfangen kann.

Die NT habe ich damals nur untersuchen lassen, weil ich einfach wissen wollte was dabei raus kommt. Eine Abtreibung hätte ich niemals machen lassen. Das stand schon im Voraus für mich fest.

Sollte mein Kind eine Behinderung haben, möchte ich es trotzdem bekommen und lernen damit umzugehen.

Ich denke, wenn das Kind nicht lebensfähig oder extrem schwere Missbildungen (offener Rücken, ...) hätte, würde man das auf dem normalen Ultraschall auch sehen.

Aber das ist nur meine Einstellung.

Du solltest in Dich reinhören und es so machen, wie Du es für richtig hälst.

Wenn Du Dich dann sicherer und besser fühlst, lass Dich nochmal vom FA beraten welche Zusatzuntersuchung Du machen möchtest.

Bringt ja nichtsw, wenn Du Dich den Rest der Schwangerschaft dann verrückt machst weil Du Angst hast.

LG lsmf0815

Beitrag von motorradtinchen 30.09.10 - 12:23 Uhr

Hallo Maike,

letzlich muss das wohl jeder für sich selbst entscheiden. Ich bin 34 und zum 2. Mal schwanger und laut FA auch schon in einem "kritischen" Alter. Ich bin auch privat versichert und er hat mir auch zu was weiß ich nicht allem geraten. Nackenfalte und Bluttest fällt für uns flach- das sind alles nur Wahrscheinlichkeitswerte und selbst wenn unser Kind unter einer Trisomie leiden sollte werden wir es bekommen. Da muss ich mich nicht vorher mit einer statistischen Wahrscheinlichkeit verrückt machen. Wir werden allerdings wieder zur Feindiagnostik gehen, da ich einen Herzfehler habe und wir- falls unser Muckelchen auch einen haben sollte- in eine Spezialklinik zur Entbindung gehen würden. Organscreening daher um die Startbedingungen im Falle einer Erkrankung/ Behinderung (offener Rücken o.ä.) zu verbessern.

Dir alles Liebe und viel Glück mit der Entscheidung! Tina

Beitrag von mausi6375 30.09.10 - 12:30 Uhr

hallo,

also mir persönlich ist der streptokokken test sehr sehr wichtig!
und ich lass den test auf ss diabetis machen.
den rest hab ich weggelassen. uns war von anfang an klar, wir nehmen den wurm wie er kommt, deswegen waren fruchtwasser und alles andere nicht interessant für uns.

lg

Beitrag von c-a-r-o 30.09.10 - 12:40 Uhr

ich würde nur den toxoplasmosetest und den glukose test machen lassen. wenn der doc dich zu einem organscreaning schickt auch gut.aber die nackenfaltenmessung würd ich nicht machen lassen.. wenn damit was nicht stimmt sieht es dein normaler FA und rät dir dann zur messung... warscheinlich auch deswegen, weil ich auch ein kind mit down.syndrom bekomm hätte, deswegen war für mich diese messung kein thema.wenn was auffällig wird sagt dir dein Fa das. dann kannste die untersuchungen immer noch machen

Beitrag von jamie.blond 30.09.10 - 16:17 Uhr

Hallo Maike,
also, ich werde nun 42 und erwarte mein 2. Kind und bin PKV.
Ich habe die Nackenfaltenmessung und das Organscreening machen lassen. Fruchtwasseruntersuchu8ng nicht. Hätzte ich jetzt bei dem 2. ggf. machen lassen, wenn die Werte aus der NF-Messung sehr schlecht gewesen wären.....

Ansonsten hat nun die Zeit begonnen, in der ich 2 x wöchentlich CTG bekomme und wöchentlich Untersuchung und US.

Also, Euch alles Gute und liebe Grüße

Jamie, ET-23

Beitrag von sonnenscheinchen69 30.09.10 - 19:26 Uhr

Ich bin jetzt 40 und habe nach 10 Jahren meine 2. Schangerschaft.
Habe nur die NT-Messung machen lassen, der Bluttest nicht weil der ziemlich ungenau ist. Fruchtwasseruntersuchung wollte ich nicht. Hab es mir nicht leicht gemacht mit der Entscheidung. Aber die Frage ist dann ja, was tue ich wenn das Ergebnis nicht gut ausfällt? Diese Entscheidung möchte ich nicht fällen müßen und hab mich dann dageben Entschieden.
Ich fühle mich in meiner Schwangerschaft eh super betreut. Mein Gyn ist mein Chef :-D, und ich vertraue ihn und weiß das er Ahnung von dem hat was er tut.

LG Sonnenscheinen#baby