Elternbeirat - Geheimbund oder Vertretung für die Belange der Eltern?

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von hart-aber-herzlich 30.09.10 - 13:33 Uhr


Guten Tag zusammen!

Ich bin erst neu hier. Ich habe mich angemeldet, um Tipps und Ratschläge zu erhalten oder auch welche zu geben. Und leider benötige ich schon jetzt eure Hilfe.

Mein Sohn ist vor kurzem eingeschult worden. Alles läuft prima soweit.
Ein Elternbeirat wurde auch schon gewählt. Es war geradezu ein Kampf bei dieser Wahl, denn drei Mütter wollten unbedingt, koste was es wolle, in diesen Beirat gewählt werden. Über die Gründe will ich lieber nicht spekulieren. Es war jedenfalls so was von peinlich, da haben wir anderen schon mit dem Kopf geschüttelt.
Und gerade mit einer dieser gewählten Mütter bzw. mit dem gesamten Beirat gibt es jetzt Probleme.
Die erste Sitzung war nicht einmal dem Rest der Klasse bekannt gegeben worden. Ist das normal? Durch Zufall erfuhren wir davon. Nätürlich wollten wir gerne über alles informiert werden, da es in der Klasse schon einige Probleme gab; und auch positive Dinge möchte man doch gerne erfahren?! Ich sprach eine Mutter an und sie fertigte mich mit dem Kommentar ab, es sei nichts Wichtiges besprochen worden, hauptsächlich ging es um die Weihnachtszeit und über die Klasse im Allgemeinen. Das wars. Ich war so perplex, ich konnte gar nicht schnell genug reagieren. Ich erzählte es anderen Muttis, die nicht im Elternbeirat waren und sie reagierten ähnlich. Haben wir kein Recht zu erfahren, was dort besprochen wurde?
Eine Mutti schrieb besagter Mutter eine email und bat darum, dass im Nachhinein ein Protokoll über diese erste wichtige Sitzung erstellt würde, die anderen Mütter wollen schließlich auch über das Besprochene informiert werden. (der Vorsitzenden konnte sie nicht schreiben, da diese bei der ersten Sitzung nicht anwesend war#kratz)
Vorhin rief mich die Mutti völlig aufgelöst und wütend an, weil sie heute morgen ein Gespräch mit diese Mutter hatte, ob die denn die email gelesen hatte und wie jetzt weiter verfahren würde. Sie wurde mit den Worten abserviert, dass es ein solches nicht gäbe, schließlich hat sie das im Kindergarten auch nicht gemacht. Das muss man sich mal vorstellen. Im Übrigen kämen diese Wünsche ja nur von zwei bis drei Müttern. Erst nächstes Mal würde es ein Protokoll geben. Dabei soll sie überheblich und arrogant gewesen sein.
Ist das nicht fürchterlich? Wie sollen wir uns denn jetzt verhalten? Es kann doch nicht sein, dass diese Informationen zurückgehalten werden oder gar nur als Privatinformation des Beirates behandelt werden?
Wir sind ganz schön sauer und fragen uns wie das weitergehen soll, wenn jetzt schon am Anfang hier so agiert wird. Jetzt kann ich mir denken, warum diese Mutter so dringlichst in diesen Beirat wollte. Sind das rein egoistische Gründe? Auf jeden Fall wollen doch alle Eltern wissen wie das Klassennivieau ist, ob es Probleme gibt oder auch schöne Dinge, und ob sich die Kinder gut eingefunden haben u.s.w.
Wenn jetzt schon kein Rankommen an diese Mütter möglich ist wie soll es dann bei ernsthaften Sorgen oder Problemen erst sein?
Wie würdet ihr entscheiden?
Gibt es die Möglichkeit, bei der nächsten Sitzung auch als nicht gewähltes Elternteil einmal an so einer Sitzung teilzunehmen? Kennt sich damit jemand aus? Wenn es in dieser Art so weiter geht, gibt es dann die Möglichkeit von Neuwahlen? Vielleicht gibt es ja auch ein paar Lehrer hier, die etwas dazu sagen könnten bzw. erzählen können wie sie die Zusammenarbeit zwischen Elternbeirat und Elternschaft sehen?
Danke schon mal im Voraus und liebe Grüße
W.

Beitrag von kleinehexe1606 30.09.10 - 14:21 Uhr

Auf einer Elternbeiratssitzung haben normale Eltern nichts zu suchen. Ich habe noch nie etwas gehört was da besprochen worden ist. Meist geht es um Feiern, Aktivitäten und Schulinternes.

Beitrag von kleinehexe1606 30.09.10 - 14:22 Uhr

Achso normale Eltern heißt natürlich der nicht Elternbeirat #schein

Beitrag von maxi03 30.09.10 - 14:28 Uhr

Doch - natürlich gehören alle Eltern zu den Sitzungen der jeweiligen Klasse - zumindest in NRW.

Zu den Schlupflegschaftssitzungen gehören die gewählten Elternvertreter der Klassen, aber da wird auch nicht über die Klassen im Einzelnen gesprochen sodern über allg. schulische Dinge und Probleme z. B. bewegl. Ferientage.

Beitrag von kleinehexe1606 30.09.10 - 14:35 Uhr

Hier geht es aber doch eher um die Elternbeiratssitzungen und nicht um normale Elternabende, sicher wird jeder zum Elternabend eingeladen. Aber bei einer reinen Beiratssitzung ? Ist das bei Euch echt so ?

Beitrag von maxi03 30.09.10 - 16:35 Uhr

Ja, wenn es seine Sitzung der Klasse ist, dann müssen alle Eltern geladen werden.

Ist es eine Sitzung der Schule, so werden nur die gewählten Elternvertreter der Klassen geladen. In diesen Sitzungen geht es wie gesagt um allg. schulische Themen.

Andere Arten von Sitzungen gibt hier in NRW (offiziell) nicht. Also, Lehrer der Klasse und gewählte Eltern der Klasse - Nein!

LG

Beitrag von sandra7.12.75 30.09.10 - 20:12 Uhr

Hallo

Hier in RLP ist es so:

Klassenelternsprecher +Vertreteter laden zu im Auftrag der Lehrer zum Elternabend ein.Also für alle Eltern der Klasse.

Schulelternbeirat wird aus den gewählten Klassenelternsprecher+Vertreter+Wahlmann/Frau aus alles Klassen gewählt.

Zu den Elternbeiratssitzungen des Schulbeirats nehmen nur die gewählten Personen teil+Rektor +Konrektor.

lg

Beitrag von maxi03 30.09.10 - 14:25 Uhr

Also, hier in NRW heißt der Elternbeitrat Klassenpflegschaft und wird zu Beginn eines Schuljahres gewählt. Der Vorsitz und ein Vertreten und ein Vertreter für Klassenkonferenzen.

Wenn die Pflegschaft offiziell tagt, muss eine offilzielle Einladung mit Tagesordnung an alle Eltern der Klasse rausgehen und auch ein Protokoll über Beschlüsse mit Abstimmungsverhältnis (falls es welche gab) geben. Dieses Protokoll wird entweder für alle Eltern vervielfältigt oder auch nicht (keine Pflicht) aber es muss zu Beginn der nächsten Sitzung verlesen und genehmigt werden.

Für mich hört sich das so an, dass sich euer Beirat privat getroffen hat und irgendwelche Aktivitäten organisiert hat.

In NRW sind die Aufgaben der Klassenpflegschaft gesetzlich geregelt sowie die Zusammenarbeit mit den übrigen Eltern der Klasse.

In welchem Bundesland wohnt ihr denn? Du kannst die Schulgesetze deines Bundeslandes auch im Internet nachlesen.

LG

Beitrag von leopoldina1971 30.09.10 - 14:37 Uhr

Hallo Maxi03!

Danke für deine Antwort.
Wir leben in Sachsen-Anhalt.
Es war eine offizielle Sitzung mit Lehrerin. Eine vorherige Information erfolgte
nicht. Ich habe für Sachsen-Anhalt auch nichts gefunden im Netz (nur für die Kitas).
Es ist ja auch Neuland für uns alle.
Vielleicht verkenne ich ja auch vollkommen die Arbeit des Elternbeirates und die "Rechte" der Eltern diesbezüglich?
Habe zumindest das hier gefunden:

Die Aufgaben des Elternbeirats sind unter anderem:
 die Interessen der Eltern der Schüler zu vertreten;
 den Eltern Gelegenheit zu geben, sich zu informieren und auszusprechen;
 das Vertrauensverhältnis zwischen Eltern und Lehrkräften zu vertiefen;
 Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern zu beraten;
 die Entscheidung über einen unterrichtsfreien Tag zu beraten;
 über die Verwendung von Lernmitteln zu beraten;
 bei Verfahren, die zur Entlassung eines Schülers führen können, gehört zu werden.

Wäre ja schön, wenn es so wie bei euch wäre.
Danke und LG



Beitrag von hart-aber-herzlich 30.09.10 - 14:45 Uhr

Sorry, meine Frau war etwas vorschnell!
Sitzt hinten im Büro und hat die Diskussion mitverfolgt. Sorry.
LG W

Beitrag von claudia1500 30.09.10 - 14:29 Uhr

Ich habe auch noch kein Protokoll oder sonstiges des Elternbeirates bekommen. Ehrlich gesagt ist mir das auch nicht wichtig. Wenn ich fragen oder Bedenken habe gehe ich in die Sprechstunde der Klassenlehrerin.

Bei uns an der Schule kann man an den Sitzungen nicht teilnehmen wenn man nicht im Beirat ist...Aber da werden aber auch keine Klassenspezifischen Sachen diskutiert, da geht es eher um Organisatorische Dinge wie Weihnachtsmärkte, Basare etc. Wenn es in der Klasse Probleme gäbe, wird ihr bestimmt informiert!

Vg Claudia

Beitrag von maxundjan 30.09.10 - 14:29 Uhr

Der Elternbeirat sollte, wenn möglich zwischen Eltern und Schule vermitteln. Sollheißen, ihr als Eltern (oder dein Kind) habt ein Problem, dann wendet ihr euch an den Elternbeirat. So ist es jedenfalls bei uns.

Und ich bin froh das ich nicht im Elternbeirat bin, denn da sind in unserer Klasse (allerdings schon die letzten 4 Jahre) nur die Eltern, die besonders gut rumschleimen können....

Nee, das sollte man gesehen haben: Frau... hier, Herr... da......

Und ehe ich denen meine Probleme erzähle gehe ich lieber zur Lehrerin oder zum Direktor...

Und nein, was die dort erzählen ist nicht für "Normalo"-Eltern gedacht.

So sind unsere Erfahrungen hier!


Grüße,

Sandra

Beitrag von ich-halt 30.09.10 - 14:29 Uhr

Bei uns in der Schule heißt es Elternteam. Wir treffen uns einmal im Quartal und besprechen die anstehenden Feste, Termine ect. Oder auch Dinge die Eltern an uns ran getragen haben.

Über die Sachen die wir algemein besprochen haben werden die Eltern informiert (und zwar alle per email). Die Sachen die nur bestimmte Eltern betreffen usw. werden dann mit den entsprechenden Eltern persönlich besprochen

Beitrag von kawatina 30.09.10 - 15:14 Uhr

Hallo,

ich bin seit 10 Jahren in der Elternpflegschaft und bei uns reißt sich keiner um das Amt.

Jedenfalls nicht in der Hauptschule - Ruhm und Ehre bringt das nicht. Ich habe für meinen Einsatz schon die Androhung auf eine Unterlassungsklage
bekommen. #rofl Sprich ich nehme die Belange der Eltern/Schüler ernst und mache laut einer Lehrerin grundsätzlich Nägel mit Köpfen.

Was du meinst, ist sicher die Elternpflegschaftssitzung, bei der alle gewählten Vertreter zusammen kommen und über Fest, beweglichen Feiertag, Schulsituation usw. informiert werden. Zudem werden dort
Eltern gewählt, welche an Fachkonferenzen, Schulkonferenzen, sowie Ordnungsmaßnahmen teil nehmen.

Selbstredend sollte ein Elternvertreter, sofern er etwas taugt, den Eltern auf Nachfrage Auskunft geben. Das ist schließlich keine Geheimsitzung.
Vielleicht schadet es nicht das eure Vertreter einen Blick in die Mitwirkungsbroschüre werfen, die ihnen garantiert ausgehändigt wurde.

Grob zusammengefasst sind das die Aufgaben der gewählten Elternvertreter:
die Interessen der Elternschaft zu wahren,
Wünsche und Vorschläge der Eltern zu bündeln und diese an die Schulleitung weiter zu geben.
an den Beratungen der Schulkonferenz teilzunehmen.

An einer solchen Sitzung können nur gewählte Elternvertreter teil nehmen.

Ich kennen reichlich Eltern, die sich in die Elternpflegschaft wählen um Nutzen für ihr Kind zu erheischen. Manchen gelingt dies sogar.
Die schlimmste Sorte ist die "Frau Lehrerin ich weiß was" Fraktion

Die Elternpflegschaft gilt bei uns (NRW) für ein Jahr. Es gibt wohl auch Bundesländer, wo Elternvertreter mit einem 2/3 Mehrheit aller stimmberechtigten Eltern abgewählt werden können.
Nagel mich aber darauf nicht fest. Dden Fall habe selbst ich noch nicht erlebt. Nicht weil es nicht nötig gewesen wäre, sondern weil viele Eltern sich eher ein Jahr ärgern, als aus der Hüfte zu kommen.

Ich selber habe sogar gegen den gewählten Elternpflegschaftvorsitzenden gestimmt (als Einzige) weil das ein Lehrervertreter ist, der nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht ist.
ich kenne ihn ja schon etwas länger, den falschen Hund.
Nicht umsonst vertrete ich manchmal auch andere Klassen/Eltern, für die ich gar nicht zuständig bin - das macht mich unglaublich beliebt #rofl


LG
Tina




Beitrag von suny123 30.09.10 - 16:36 Uhr

Meine Güte, war das früher auch so, dass die Eltern immer wegen jedem "pups" der in der Schule gemacht wird, informiert werden wollten? Meinem Kind geht es gut in der Schule, ich höre nichts negatives, also steh ich da nicht ständig auf der Matte. Von mir aus kann sich der Elternbeirat jeden Abend treffen und reden, dass interessiert mich nicht. Wenn der Elternbeirat beschließt wir sollen helfen, Weihnachtsbasar usw, mach ich gern mit., Wenn es sonst keine Probleme gibt, hört keiner was von mir und ich nicht von denen. Ich hab auch ein stressiges Berufsleben, da mach ich mir um solche Dinge keinen Kopf!

Beitrag von tauchmaus01 30.09.10 - 18:44 Uhr

Ich bin Elternsprecherin.
Was da in der ersten Sitzung besprochen wurde ist INTERN und geht die Eltern nur teilweise was an. Oder interessiert es Dich wer von uns die Nikolaussäckchen einpackt oder den ersten Kuchen backt?
Ich bin weiterhin eine Ansprechpartnerin falls Probleme zwischen Eltern und LEhrer auftreten, dann vermittel ich. Vertrauensvoll versteht sich.

Wir sind kein Verein bei dem alle Mitglieder eine Mitschrift bekommen.
Wie kommst DU denn auf so eine Idee dass alle Eltern wissen müßen was da besprochen wird?
Teilweise sind das Vertrauliche Dinge, meist nur Organisatorisches.

Die Eltern bekommen Bescheid wenn es an der Zeit ist für bestimmte Ausflüge oder ähnliches.

Komm mal wieder runter, ihr seid keiner Partei beigetreten.

Freut Euch das jemand diesen undankbaren Job überhaupt macht, ICH MACH DAS FüR DIE KINDER!!! Ehrenamtlich arbeite ich viele Tage im Jahr freiwillig an der Schule und verkauf Kuchen, organisiere gesundes Frühstück, sorge für den Adventskranz usw.

Mona

Beitrag von gemela 30.09.10 - 22:47 Uhr

Hallo,

also ich bin nur EB im KiGa. Unsere Tochter ist erst in die Schule gekommen und wir hatten noch keinen Elternabend.
Aber ich denke, die Rechte und Pflichten des EBs unterscheiden sich da nicht wirklich.
Und ich sehe das schon ein wenig anders.

"Was da in der ersten Sitzung besprochen wurde ist INTERN und geht die Eltern nur teilweise was an. "

Und über dieses teilweise könnte man ja die Eltern informieren, oder? So wird es bei uns gehandhabt. Ich fand es früher auch immer besch..., dass man einfach keine Infos bekommen hat. Es soll Eltern geben, die sich tatsächlich dafür interessieren.
Und es können ja nicht alle in den EB um an Infos zu kommen, die einem meiner Meinung nach teilweise zustehen. Zumal unser EB früher eine feste Gruppe war und man nicht den Hauch einer Chance hatte. Deswegen handhaben wir auch die Art der Wahl jetzt anders. Damit es das eben nicht mehr gibt.

"Freut Euch das jemand diesen undankbaren Job überhaupt macht, ICH MACH DAS FüR DIE KINDER!!! Ehrenamtlich arbeite ich viele Tage im Jahr freiwillig an der Schule und verkauf Kuchen, organisiere gesundes Frühstück, sorge für den Adventskranz usw."

Das gehört dazu :-). Das weiß man im Vorfeld. Dass dies keine dankbare Aufgabe ist ...
Einen roten Teppich rollt dafür keiner aus :-).

Grüßle, Grit

Beitrag von kawatina 30.09.10 - 23:03 Uhr

Hallo,

was gibt es denn so Internes?

Tagespunkte:

1.Schulsituation
2. Wahl des Pfelgschaftvorsitzenden
3. Wahl der Eltern für Schulkonferenzen
4. Wahl der Eltern für Ordnungsmaßnahmen
5.sonstiges.......buhuuuu.....alles so vertraulich, das man es niemand mitteilen kann.

Informationen, die in diesem Gremium ausgetauscht werden, sollen über die Klassenpflegschaftsvorsitzenden direkt in die Elternversammlungen eingebracht werden. Somit sind alle Eltern mit den aktuellen Informationen versorgt. ;-)

Vielleicht ist das ja auch eine etwas hinterwäldlerische Dorfschule, die noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen ist



Beitrag von anira 30.09.10 - 19:31 Uhr

ach ich würde dezent drauf hinweisen das es sowas wie neu wahlen geben kann
stichwort Vertrauensbruch;)

Beitrag von scotland 30.09.10 - 19:57 Uhr

Ich bin selbst Elternbeirätin geworden, allerdings ist es so, dass sich bei uns niemand um das Amt gerissen hat.

Generell gilt es, bei Problemen, die die gesamte Klasse mit der Lehrerin hat, zu vermitteln. Bei uns gab es z.B. Probleme mit dem Hausaufgabenpensum in der Grundschule, da habe ich das angesprochen.

Einzelfälle gehen mich nix an - denke ich. Da mache ich auch nichts.

Zur Elternbeiratssitzung werden wir gesondert eingeladen. Da dürfen dann nur die gewählten Beiräte hin. Allerdings - wenn mich eine Mama anspricht, gebe ich weiter, was ich erfahren habe. Es sei denn, die Rektorin bittet uns, hierüber zu schweigen (das passierte einmal).

Leider ist es so, dass sich da total viele Eltern total aufspielen. Mich hat in der 1. Klasse geärgert, dass sich sofort die Nachbarin der Lehrerin das Amt gekrallt hatte (ich kannte niemand und wusste nicht, dass sie sich kennen). Wann immer man jemanden im Unterricht brauchte (Lesemama, Ausflüge, etc.) wurde gar niemand anders gefragt.

LG
Scotland
LG
Scotland

Beitrag von kawatina 30.09.10 - 22:23 Uhr

Hallo,

"Einzelfälle gehen mich nix an - denke ich. Da mache ich auch nichts. "

Genau die Sorte Eltern, die sich besser aus solchen Ämtern raus halten #klatsch
Wohl etwas konfliktscheu -oder?



Beitrag von scotland 30.09.10 - 22:30 Uhr

Danke, dass du mir unbekannterweise sofort völlige Unfähigkeit bescheinigst. #winke

Bisher wurden Einzelfälle wunderbar von Eltern und Lehrern einvernehmlich ohne mein Zutun geklärt. Natürlich würde ich helfen, würde ich gefragt werden und würde ein erstes Gespräch beider Parteien im Sande verlaufen.
Ich finde es aber nicht gut, in einem Konflikt, der nur ein einzelnes Kind betrifft, sofort den Elternbeirat aufzufahren.

Aber ich schieße auch nicht mit Spatzen auf Kanonen. Im Kiga gibt es Elternbeirätinnen, die sich sofort auf alles stürzen - auch wenn es sie überhaupt nichts angeht.

Scotland

Beitrag von kawatina 30.09.10 - 22:47 Uhr

Hallo,

nach dieser Aussage, wohl kaum verwunderlich.

Dein Job ist es nunmal Vermittler zwischen Eltern und Schule zu sein.
Dazu gehören auch Einzelfälle.
Manche Elternvertreter werden nie dazu geholt, weil den Eltern vorab schon klar war, das man diese nicht gebrauchen kann.

Was im Kindergarten geschieht interessiert hier eh nicht. Wenn du den Elternvertreter vom Kindergarten mit der Elternpflegschaft der Schule gleich setzt, hast du wirklich noch nichts verstanden.

Das Schulministerium gibt wunderbares Lesematerial dazu aus - vielleicht hilft es ja dort mal rein zu schauen.

LG
Tina

Beitrag von scotland 30.09.10 - 23:05 Uhr

Du, ich glaube nicht, dass ich wieder gewählt worden wäre, wenn die Eltern hier vor Ort nicht zufrieden wären. Mir zu unterstellen ... ach, du kennst mich nicht und musst wahrscheinlich dein Ego etwas polieren.Hier hast du einen Keks. Machst du super.

Meine Aussage war genauso zu verstehen, wie sie geschrieben und dann nochmals erläutert wurde. Ich halte überhaupt nichts davon, bei einem Konflikt sofort mit dem Elternbeirat auf der Matte zu stehen. Das giesst Öl ins Feuer.

Glücklicherweise haben wir bei unserer Grundschule auch sehr viel Glück. Es kommt fast nie zu Konflikten mit Lehrern.

Scotland

Beitrag von kawatina 30.09.10 - 23:23 Uhr

Hallo,

deine kindischen Kekse kannst du behalten.

Wenn du so unreif bist und solche Kindergartensprüchlein( ach ne du spielst ja bereits in der Grundschulliga) brauchst, wenn dir die Argumente ausgehen, dann bitte.


Passt ja......

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