"Na, dann sind sie ja bald fertig"......

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von angelbabe1610 30.09.10 - 14:59 Uhr

Hallo zusammen,
ich war heute morgen zur Hautkrebsvorsorge. Habe extrem viele Muttermale und die Ärztinfand dann auch 5, die bald mal raus sollten, da sie zwar noch nicht bösartig sind, aber auch nicht sooo gut aussehen. Nun sind zwei davon an der Brust und ich sagte, dass ich ja noch voll stille und fragte, wie das dann mit der Betäubung sei wg der MuMi.
Sie fragt mich, wie alt mein Baby sei und ich sage, dass er fast 6 Monate alt ist. Da sagt sie "Na, dannsind sie ja fast fertig!". Ich stand da und starrte sie an, ehe ich ihr erklärte, dass mein Sohn (geboren in 35+1) noch gar keinInteresse an Beikost zeigt und ich daher wahrscheinlich die 5 Wochen noch an die 6 Monate anstelle und dann ersetze ich ja nicht alle Mahlzeiten auf einmal, sondern höchstens eine pro Monat, so dass ich frühestens abstille, wenn er ein Jahr alt ist. Wenn er aber dann noch bspw abends an die Brust will, werde ich sie ihm aber auch nicht wegnehmen!
Da guckte mich die Tante total sprachlos an, stotterte rumund sagte mir dann, ich solle mich dann halt melden.
Warum finden viele das sooooo lang? Ich kann das gar nicht verstehen. Fehlt nur noch, dass mir jemand sagt, dass ichSemih mal langsam was vernünftiges zum Essen geben soll:-D
naja, ich bin ganz entspannt und lasse mich nicht von meinemKurs abbringen, aber die Hautärztin war echt sprachlos :-D
Hat hier jemand ähnliche Erlebnisse?
Liebe Grüße #winke

Beitrag von lienschi 30.09.10 - 15:14 Uhr

huhu,

oh ja, das kenn ich auch.

Ich habe 11 Monate gestillt und war zweimal bei meinem Hausarzt in der Zeit.

Der ist total nett, ein junger aufgeschlossener Typ, der selbst zwei Kinder, eins davon nur ein paar Monate älter als mein Kleiner, hat.

Aber jedesmal hat er mich gefragt, ob ich denn IMMER NOCH stille und mit den Augen gerollt, wenn ich "ja, natürlich!" sagte... das wär übrigens im 6. und im 9.Stillmonat... ich will gar nicht wissen, was er im 11. gesagt hätte. #schein

Du machst das schon richtig so! #pro

Es gibt für fast alles eine stillfreundliche Variante... auch für ortliche Narkosen.

lg, Caro

Beitrag von angelbabe1610 30.09.10 - 15:48 Uhr

An der Betäubung sollte es auch nicht scheitern, nur da zwei an der Brust sind ist das wohl ungünstig, da die rausgeschnitten werden und da die Brust ja in den "Stillpausen" praller wird und sowieso mehr arbeitet, ist das wohl nicht gut, könnte sich alles entzünden. Daher erst abstillen und dann schnippeln ;-)

Beitrag von co.co21 30.09.10 - 15:26 Uhr

Oh warte mal ab, sowas wird dir noch öfter passieren, geht denke ich allen so, die länger stillen, warum auch immer.

Bei mir im Umkreis haben auch fast alle mit der Beikosteinführung auf Flasche umgestellt, aber ich sah da keinen Sinn drin! Stillen ist ja viel praktischer und billiger, aber kaum jemand hat es verstanden, ich wei s garnicht wie oft ein "Wiiiiieeee??? Du stillst immer noch???" kam...einfach ignorieren.

Ich hab abgestillt, als Lara knapp über ein Jahr war, war nur noch abends und genuckel und da wir wieder geübt haben, war das der richtige Zeitpunkt. Im übrigen kommen jetzt im Nachhinein meistens Kommentare wie: Toll, das du so lange gestillt hat :-p Naja ;-)

Und ich werde auch das neue Baby wenn möglich wieder so lange stillen, warum auch nicht?

LG Simone

Beitrag von kolbo-sauri 30.09.10 - 15:32 Uhr

Vielleicht war sie einfach nur sprachlos, weil Du Dich auf einen augenscheinlich lapidar dahingesagten Satz gleich ausführlich gerechtfertigt hast?

Eventuell hätte sie anders reagiert, wenn Du einfach nur gesagt hättest, ich werde länger stillen und melde mich, wenn es soweit ist.

Wie kommst Du denn darauf, dass sie Dich von Deinem Kurs abbringen wollte?


VG

Beitrag von angelbabe1610 30.09.10 - 15:53 Uhr

Also, ich habe hier ja nicht die gesamte Diskussion niedergeschrieben, da zu lang. Es war auch kein "augenscheinlich lapidar" daher gesagter Satz.
Ich habe ihr erklärt, wie es weitergeht, da sie mit mir direkt nen Termin im Oktober machen wollte (sie fragte, wann mein Sohn 6 Monate alt wird und zückte ihren Planer), da Semih dann ja 6 Monate alt ist. Dann sagte ich das mit der Frühgeburtlichkeit und den 5 Wochen hintendran und dann wollte sie nen Terminim November machen. Da meinte ich halt, dass man ja nicht alles auf einmal ersetzt und so. Dannmeinte sie stotternd, ich solle mich melden.
Und ich meinte:"ja danke, mach ich dann!"

Beitrag von angelbabe1610 30.09.10 - 15:57 Uhr

Ah, dasmit dem "Kurs abbringen" war doch gar nicht auf die HÄ bezogen. Wenn du selbst voll stillst, hast du doch bestimmt auch schon viel gehört mit "jetzt gib doch mal Tee", "alle drei Stunden is doch viel zu oft" oder so. Es war eine allg. Aussage.
Nicht immer jeden Satz auf die Golwaage legen, den man hier schreibt.

Ich Frage nur nach euren Erlebnissen. Mehr nicht!

Beitrag von kolbo-sauri 30.09.10 - 19:57 Uhr

Anscheinend legst in diesem Fall Du jeden Satz auf die Goldwaage.

Ich versteh immer noch nicht, was Dich an dem Gespräch mit der Hautärztin so erzürnt hat, so dass Du es in einem Forum kundtun musst. Sie hat doch nichts negatives über Dein Ernährungs- bzw. Stillverhalten verlauten lassen, oder?!

Natürlich habe ich auch schon diverse Kritiken/Anmerkungen/Besserwisserreien zu hören bekommen. Aber ich wäre nie auf die Idee gekommen, mich irgendwo für mein Tun oder Nicht-Tun zu rechtfertigen oder zu erklären. Ich mache es so und basta.

Ich konnte nach wie vor keine Kritik oder ähnliches seitens Deiner Hautärztin erkennen...

Nach wie vor habe ich die Vermutung, dass die Ärztin mehr von Deiner Reaktion irritiert war, als vom Sachverhalt selbst.

Es kam nirgendwo eine negative Haltung betreffend des Stillens rüber.
Übertreib mal nicht...

Beitrag von angelbabe1610 30.09.10 - 20:06 Uhr

Ich habe das hier gesagt, weil ich sehr darüber amüsiert war, wie über viele andere Sachen, die ich gehört habe auch. Ich wollte hören, was andere schon erlebt haben, mehr nicht.
Du warst doch nicht dabei. Kannst also sowieso gar nicht wissen, wie sie reagiert hat. Ich habe mein Stillverhalten auch nicht gerechtfertigt, sondern ihr lediglich erklärt, wie lange es noch dauern wird und da hat sie mit Unverständnis reagiert.

Wenn dir dieser Thread nicht passt, halt dich doch da raus.
Die anderen haben eher verstanden, dass ich wissen wollte, was sie für Erfahrungen gemacht haben. Du scheinst es nicht verstanden zu haben.

Beitrag von daisy80 30.09.10 - 15:34 Uhr

Mein Frauenarzt (!) reagierte auch schon nach 7 Monaten belustigt und reduzierte Stillen in der Zeit aufs "Seelenfutter" für Mama und Kind.
Okay, in Leos Fall ist es zum großen Teil auch so, aber ich brauch das für mein Seelenheil sicher nicht.

Beitrag von angelbeta 30.09.10 - 16:22 Uhr

also mein Frauenarzt denkt da total anders.
Er meinte: "Stillen Sie solange sie wollen, und wenns zwei Jahre sind - stillen ist das wichtigste...""

Nur schade, dass meine Kleine mit 9 Monaten nicht mehr wollte und mich nur noch weggedreht und mich weggestoßen.

LG
angelbeta


Beitrag von manja. 30.09.10 - 16:33 Uhr

Mach dir nichts draus, die blöden Fragen, wielange du noch stillst beginnen wenn das Baby 2 Monate ist und enden, wenn es 1,5 Jahre ist. Meine Erfahrung: Danach kannst du unbehelligt weiterstillen#rofl

Welt auch nicht: jeder findet stillen irgendwie schlimm, aber WARUM?
Manja

Beitrag von gisele 30.09.10 - 20:39 Uhr

ist bei mir genauso;-)
l.g.

Beitrag von perserkater 30.09.10 - 17:01 Uhr

Hallo

Mein Hausarzt hat zu meiner Erleichterung ganz cool reagiert als ich sagte ich stille meine 16 Monate alte Tochter noch. Ich habe ein stillfreundliches Medikament bekommen und gut war. Ich bin mir sicher das funktioniert auch mit ner Narkose.

Aber sonst, es ist alles exotisch was vom Durchschnitt abweicht. Da gewöhnt man sich dran.;-)

LG

Beitrag von angelbabe1610 30.09.10 - 18:18 Uhr

Hallo,
die Narkose ist gar nicht das Problem. Das Problem ist, dass zwei muttermale an der Brust sind und da die Brust in der Stillzeit viel arbeiten, sich füllt und entleert wird, kann es wohl vermehrt zu Entzündungen kommen und daher macht sie das nicht.

Ich kann warten. Richte mich da ganz nach meinem Sohn und dann kann sie schneiden :-)

Beitrag von sternenforscher 30.09.10 - 20:04 Uhr

Nein, ich finds voll ok, bei uns läufts genauso! Aber man wird schon ab und an mal komisch angeschaut, wenn man sowas erwähnt. Scheinbar denken viele, dass man mit Beikostbeginn automatisch auch Flasche gibt statt zu stillen.
LG Tanja mit Mona (knapp 7 Monate alt)

Beitrag von lilly7686 30.09.10 - 20:04 Uhr

Ja, du, ich wurde schon vor nem Monat gefragt, wie lang ich denn NOCH stillen will??? Zur Info: meine Kleine wird nächsten Montag 4 Monate alt...

Beitrag von angelbabe1610 30.09.10 - 20:08 Uhr

Dann wird's natürlich Zeit, abzustillen ;-)

Beitrag von lilly7686 30.09.10 - 20:13 Uhr

Na, unbedingt! Das hab ich mir auch schon überlegt. Ein Baby braucht ja mit 3 Monaten keinen Muttermilch mehr. Hey, man könnte doch gleich mit Milup* Brei und Fruchtzwergen beginnen oder? (schon mal die Inhaltsstoffe von Milup*Brei gelesen? Fruchtzucker, Traubenzucker, Maltodextrin und Vanillin, dazu Folgemilch, die ebenfalls zwei Zuckersorten enthält #mampf ) #zitter

Ne im Ernst: von mir aus sollen die Leute doch reden was sie wollen. Ich still mein Baby solang, wie es uns beiden Spaß macht. Und wenn wir mit 2 Jahren noch immer stillen, warum nicht?

Beitrag von angelbabe1610 30.09.10 - 20:19 Uhr

Seh ich genauso. MuMi is halt das beste für ein Baby und außerdem kann man dabei schön kuscheln #verliebt

Finds auch erschreckend, was in manchen Sachen für ein Mist mit drin ist. Das muss mein Kleiner echt noch nicht haben!

Beitrag von maria.tj 30.09.10 - 20:58 Uhr

Hallo!

1. behalt dir das stillen bei solange du kannst...!!! ich hätte gerne länger gestillt..!!!

2. ich habe fast 4 Monate voll gestillt dann dazu gefüttert (war zuwenig) und dann leider eine Brustentzündung bekommen wo ich dann abstillen musste.. (kam bereits Blut mit der Milch mit)

Aber.. ich wurde auch nach 3 bez. 4 Monate gefragt warum ich denn noch immer stille.. und als ich dann die Brustentzündung hatte wurde auch gesagt naja dann ists ja egal SIE haben ja eh schon sooo lange gestillt..

Solange du nicht aufhören MUSST oder WILLST mach es nciht!!

Lg

Beitrag von zwillinge2005 30.09.10 - 21:04 Uhr

Hallo,

wenn Du fünf auffällige Muttermale hast solltest Du zumindest die drei, die nicht an der Brust sind baldmöglichst entfernen lassen. Da es nur örtliche Betäubungen sind kann man das auch vollstillend machen. Warte bitte nicht. Habe selbst ein Malignes Melanom.

LG, Andrea

Beitrag von angelbabe1610 30.09.10 - 22:23 Uhr

Hallo,
danke für deine warnenden Worte. Ich lasse seit Jahren regelmäßig kontrollieren, da es soooo viele sind. Hab an einem Arm mal aufgehört zu zählen :-( und hatte als Teenie echt komplexe deswegen.
Bislang wäre es nicht akut, aber die sind halt nicht so optimal und sollten bald raus.
Wie geht es dir denn? Tut mir sehr leid! Ich drück die Daumen, dass alles gut wird #liebdrueck
LG, Alexia

Beitrag von zwillinge2005 01.10.10 - 06:53 Uhr

Hallo,

es ist zum Glück alles gut. Diagnose ist auch schon fast 3 Jahre her. Meine letzte Kontrolle war auch noch kein Jahr her - habe selber die Veränderung bemerkt. Ob ein auffälliges Muttermal bösartig ist oder nicht kann man nur nach der Excision beurteilen. Entweder es ist verdächtig oder nicht. Wolte Dir halt nur sagen, dass Du besser nicht bis nach dem Abstillen waren solltest - oder aber die OP ist wirklich nicht notwändig.

LG, Andrea

Beitrag von lieke 02.10.10 - 23:42 Uhr

Hallo,

bisschen spät, aber vielleicht liest du es noch.

Ich finde merkwürdig, dass die Ärztin anscheinend so ein Problem im Stillen sieht bzgl der Muttermale. Ich habe während der SS ein Muttermal dringend entfernen lassen müssen und man hat mir gesagt, dass die örtliche Betäubung nur in sehr geringen Mengen ins Blut übergeht. Wahrscheinlich wird auch sehr wenig in die MuMu übergehen und das Kind ist ja jetzt auch größer und kräftiger als ein Ungeborenes.

Wenn die Muttermale dringend sind würde ich mal einen Anesthesisten fragen. Eine andere Möglichkeit wäre, abzupumpen und für 1,2 Mahlzeiten einen Vorrat anlegen. Ich denke, ein Anesthesist kann dir genau sagen, wann du wieder stillen kannst, wenn du auf Nummer sicher gehen willst.

Scheint mir die bessere Alternative als die OP monatelang zu verschieben. Macht man doch bei anderen Eingriffen auch so?

LG

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