Kennt sich jemand mit Krankenkassen aus?!

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Forum: Finanzen & Beruf

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Beitrag von shiningstar 30.09.10 - 15:03 Uhr

Hallo!

Ich habe gerade einen riesen Schock bekommen.

Bin ab morgen keine Studentin mehr -habe meiner KK (TKK) bereits vor einiger Zeit eine Exmatrikulationsbescheinigung geschickt, aber keine Antwort bekommen. Daher habe ich nun angerufen, da sich mein Beitrag ja auch ändern wird.

Mein Mann ist Polizeibeamter und bei der Heilfürsorge versichert -Familienversicherung nicht möglich. Es handelt sich (sagt mein Mann und steht auch im Internet) um keine direkte Privatversicherung.

So, nun zahle ich bisher ca. 70 € monatlich (Studi-Tarif), bin jetzt Hausfrau, weil schwanger und habe kein eigenes Einkommen.
Die Frau am Telefon sagte eben zu mir, ich muss mich nun entweder privat versichern oder freiwillig gesetzlich versichern, das würde sich nach dem Gehalt meines Mannes richten und wären ca. 250 € im Monat ;(

Wirklich soooo viel?!
Auf der Homepage der TKK sehe ich ganz andere Beiträge freiwillig versicherte.
Wir haben nun mal nur ein Einkommen und mein Mann verdient zwar gut, aber mal eben fast 200 € monatlich mehr an Kosten wird uns ganz schön zu schaffen machen...
Immerhin verdiene ich nichts, nicht einmal 400 € Basis.

Wenn das wirklich so ist, müssen wir das so hinnehmen, aber irgendwie kann ich mir das gar nicht vorstellen.

Eine Freundin von mir ist bei der gleichen KK, ist selbstständig und ihr Mann verdient auch mehr als mein Mann (auch Polizist), und sie zahlt im Vergleich dazu "nur" 300 € monatlich...

Beitrag von kleinehexe1606 30.09.10 - 15:21 Uhr

Aber wenn Deine Freundin 300€ bezahlt und Du 250 bist Du doch billiger ?

Beitrag von shiningstar 30.09.10 - 15:25 Uhr

Ja, aber sie hat auch 1000 € monatlich Einkommen -ich gar keins. Ihr Mann (auch Polizist) verdient auch mehr als mein Mann, und da finde ich die 50 € Differenz monatlich ein bisschen wenig.

Wir haben ein Haus abzuzahlen, und andere Verpflichtungen. 200 € mehr Ausgaben im Monat würden uns erst einmal das Genick brechen -zumal ich jetzt schwanger bin...

Beitrag von kleinehexe1606 30.09.10 - 15:33 Uhr

Nun ja die Beiträge sind ja kein Kuhhandel, sie werden prozentual berechnet. Ich denke Du wußtest vor der Schwangerschaft schon davon das Du Dich selbst versichern mußt.

Beitrag von shiningstar 30.09.10 - 15:38 Uhr

Gut, mit Deinen Kommentaren hilfst Du mir jetzt nicht weiter.

Aber ja -ich wusste dass ich mich selbst versichern muss (bin ich ja auch seit drei Jahren), wenn ich einen Beamten heirate.
Auf der Homepage meiner Krankenkasse ist ein Beitragsrechner, da bin ich auf einen monatlichen Beitrag von 140 € gekommen, damit haben wir auch gerechnet.
Aber 250 € finde ich schon heftig -dafür dass ich eben 0 € Einkommen habe!

Vielleicht kennt sich ja irgendjemand damit aus, wie ich mich noch (günstig) versichern kann?!

Beitrag von windsbraut69 01.10.10 - 07:04 Uhr

Warum suchst Du Dir nicht einen Mini- oder Teilzeitjob?

Beitrag von fred_kotelett 30.09.10 - 15:33 Uhr

Hi,

also zu meiner Zeit hat man sich bei solchen Problemen einfach noch für etwas anderes eingeschrieben. Deutsch als Fremdsprache war hierfü zum Beispiel sehr beliebt :)

Beitrag von shiningstar 30.09.10 - 15:36 Uhr

Was soll die blöde Antwort denn?!

Beitrag von fred_kotelett 30.09.10 - 15:39 Uhr

Warum war das eine blöde Antwort.

Wenn du dich für irgend etwas einschreibst, zahlst du weiterhin den Studententarif.

Beitrag von knutschka 30.09.10 - 15:39 Uhr

Hallo,

die ist nicht blöd. Viele Studenten schreiben sich in ein anderes Fach ein, wenn sie ihr eigentliches Studium abgeschlossen haben - die Gründe sind vielfältig. Bei mir: Interesse am Fach Mathematik, Krankenversicherung, Anspruch auf Betreuungsplatz (unsere Kita macht keine Teilzeitverträge - sprich, wenn mein Ganztagsanspruch erlischt, müsste ich meine Tochter schlimmstenfalls aus der Kita nehmen).

LG Berna

Beitrag von windsbraut69 01.10.10 - 07:00 Uhr

Da ärgert mich die geplante Erhöhung der Beiträge und die Zusatzgebühr doch schon gar nicht mehr!
Gruß,

w

Beitrag von knutschka 01.10.10 - 12:24 Uhr

Wieso?

Ich hätte auch die Möglichkeit, mich nach dem Studium arbeitslos zu melden. Da mein Mann nicht genügend verdient, wären wir ALGII-berechtigt.

Da kann es dich doch eigentlich freuen, dass ich wenigstens monatlich 70€ zahle und in der Zeit, in der ich evt. auf einen Referendariatsplatz warte noch etwas für meine Qualifiaktion tue, oder was habe ich hier nicht verstanden?

LG Berna

Beitrag von knutschka 30.09.10 - 15:37 Uhr

Hallo,

das macht man auch heute noch - dumm nur, wenn man die Fristen verpennt..

Heute sind die beliebten Fächer dafür im Übrigen Philoosphie oder Religion...

Ich hab aber im nächsten Semester noch Mathe dazugenommen - dann habe ich wenigstens noch ein Fach, das gesucht wird...

LG Berna

Beitrag von shiningstar 30.09.10 - 15:39 Uhr

Tja, heutzutage gibt es aber u.a. auch Langzeitstudiengebühren für alle, die mehr als 14 Semester eingeschrieben sind.

Und ja, ich habe mich auch für andere Studiengänge beworben, nur Absagen bekommen...

Beitrag von knutschka 30.09.10 - 15:46 Uhr

Du würdest ja im neuen Studienfach wieder im ersten Semester beginnen... Und: gibt es bei euch nur zulassungsbeschränkte Studiengänge?

Aber es ist auch egal, denn die Fristen sind ja längst rum.

Beitrag von snailshell 30.09.10 - 17:07 Uhr

Natürlich beginnt man in einem neuen Studiengang im 1. Semester.
Dumm nur, dass die Semester, die man vorher schon studiert hat, addiert werden.

Beitrag von knutschka 01.10.10 - 12:26 Uhr

Hallo,

das mag sein - aber wenn ich ehrlich bin, dachte ich, es ginge um Fachsemester (meine studentische KV geht bspw. bis zum 14. Fachsemester) und wenn ich dort Urlaubssemester einschiebe oder in einem Fach neu anfange, zählt das ganze von vorn.

Allerdings bin ich der Meinung, wenn diese 14 Semester-Regel für die TE schon greift, ist es sicherlich sinnvoll, dass sie sich nun anderweitig versichern soll...

LG Berna

Beitrag von kathi.net 30.09.10 - 15:42 Uhr

Ja, das ist schon so. Du könntest dir ja einen SV-pflichtigen Job suchen.

Beitrag von gr202 30.09.10 - 15:42 Uhr

Meine Freundin zahlt jeden Monat 345 Euro für Ihre Versicherung jeden Monat, weil ihr Mann sehr gut verdient.

Es ist halt so teuer.

Gruß
GR

Beitrag von wuestenblume86 30.09.10 - 15:57 Uhr

Hallo!

Also ich an deiner Stele hätte mich einfach in einen unbeschränkten Studiengang eingeschrieben #schein Problem gelöst.
Die Fristen sind nun aber bei den meisten Unis und Hochschulen abgelaufen, so bleibt dir nix anderes übrig als den Beitrag zu bezahlen.

Im übrigen wird der Beitrag bei jeder Krankenkasse gleich berechnet und ist bis auf den Zusatzbeitrag von 8 Euro auch identisch. Die TKK hat bisher gesagt, sie wollen auch 2011 keinen Zusatzbeitrag erheben ;-)

Bei der freiwilligen Versicherung ist der Mindestbeitrag schon irgendwas um die 150 Euro #gruebel

Beitrag von susannea 30.09.10 - 16:18 Uhr

Das kann hinhauen.

Hast du die Möglichkeit dich arbeitslos zu melden? Dann nutze das evtl. bis zum Mutterschutz, dann bist du kostenfrei versichert!

Beitrag von kathi.net 30.09.10 - 16:26 Uhr

Das wird nicht funktionieren. Für ALG1 hat sie bestimmt die Vorraussetzungen nicht erfüllt. Und für ALG2 wird ihr Partner wohl zu viel verdienen.

Beitrag von demy 30.09.10 - 18:48 Uhr

Hallo,
es gibt da doch die Alternative wie bei jedem Angehörigen von Beamten, Polizeibeamten, Richtern und Soldaten.

Du bist über deinen Mann zu 70% Beihilfeberechtigt und eure Kinder zu 80%.
Man muss nur lediglich den 30prozentigen bzw. den 20prozentigen bei den Kindern extra versichern und das kann man privat.

Für dich würde die je nach Tarif so um 150,-€ im Monat kosten und für die Kinder etwa 50,-€ bis 70,-€

Ist eine private Versicherung nicht möglich, weil z.B. eine private KK eine Aufnahme wegen vorerkrankung verweigert, dann gibt es sogenannte Härtefallmöglichkeiten und die Beihilfe zahlt 100%

Lasst euch da mal dahingehend beraten.

Man hat dann übrigens vollen privatversicherten Status mit den üblichen Vorteilen ;-)

Gruß
Demy

Beitrag von shiningstar 30.09.10 - 21:49 Uhr

Oh, das wusste ich nicht!
Werde dann morgen mal bei der KK meines Mannes anrufen.
Danke!
Müssen die restlichen 30 % dann privat versichert werdet oder geht auch gesetzlich versichert?!

Beitrag von demy 01.10.10 - 11:40 Uhr

Hallo,
die 30% gehen nur privat.
Die gesetzliche kennt eine Teilversicherung nicht, da geht nur ganz oder gar nicht.

Gruß
Demy

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