habe probleme mit diagonal inkasso

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von geschädigte 30.09.10 - 16:25 Uhr

hallo ich muss hier schreiben weil ich mich vor anfeindungen schützen will

im juni bekam ich bei mein vz eine nachricht, dass jemand irgendwelche fragen über mich beantwortet hat. um die antworten zu sehen musste ich eine nummer anrufen, das tat ich auch
da stand, dass der fällige betrag mit der telefonrechnung beglichen wird

ok alles klar nur leider wurde in dem monat die telefonrechnung nicht bezahlt weil wir mein mann und ich ein neues gemeinsames konto eröffnet haben (wir hatten getrennt vorher) und ich vergaß das bei der telekom anzugeben

es kam dann eine mahnung von diagnonal inkasse mit horrenden mahngebühren

ich beglich die 2,80 die ich auch verursacht hatte die mahngebühren zahlte ich nicht


jetzt kommen laufend mahnungen rein heute kam die letzte mahnung und es wird gesagt dass das ganze vor gericht geht, wenn wir nicht zahlen

die wollen 42,51 mahngebüren

nur durch die zahlung von 42,51 bis zum 8.10. können sie ein gerichtsverfahren abwenden. wir möchten sie darauf hinweisen, dass die kosten eines gerichtsverfahrens zu ihren lasten gehen, da die forderung unstrittig und rechtssicher dokumentiert ist. als beleg der forerung sehen sie rückseitig die aufstellung ihrer einzelforderung.

rufen sie die 018050... an, wir finden mit ihnen eine lösung zur begleichung der forderung


und dadrunter in einem grau hinterlegten kleinen kasten:
bitte beachten sie: ein gerichtsverfahren ist teuer. ein rechtskräftiger schuldtitel kann 30 jahre gegen sie zur zwangsvollstreckung, lohnpfändung und abgabe der eidesstattlichen versicherung verwendet werden. eine mögliche eintragung ins schuldenregister ihres amtsgerichtes kann für die kreditwürdigkeit verhängnisvolle folgen haben!


der betrag soll übewiesen werden an die diagonal inkasse, nicht etwa an call-2-pay.


wie gehe ich jetzt vor?

die mahngebüren auch noch zahlen?


achja, noch etwas: ich habe da schon mal angerufen, da wurd emir gesagt, dass ich zum zahlen nur 10 tage zeit hatte. ich sagte, dass da stand, dass es mit der nächsten telefonrechnung bezahlt wird. daraufhin sagte mir die dame am telefon, dass dies aber nach 10 tagen hätte geschehen müssen, die telekom das aber wohl nicht getan hätte, ich zahlen soll und der betrag dann bei der nächsten rechnung gutgeschrieben wird. also die 2,80, nicht diese wahnwitzigen mahngebüren.
kommentar zu den mahngebüren: ja, wir können halt nicht für 70 cent mahnen, das müssen sie verstehen.....

Beitrag von xxtanja18xx 30.09.10 - 17:18 Uhr

Wenn du da angerufen hast und es verpennt hast, die Rechnung zubegleichen....hast du wohl pech...da du ja mehrere Mahnbescheide bekommen hast und nie gezahlt hast....

Das inkasso, hat das jetzt übernommen, deswegen geht das Geld an diese Firma....

Ich wäre vorsichtig, wenn aus heiterm Himmel eine Mahnung gekommen wäre, aber so....ist doch klar, das sie die Mahngebüren haben wollen...hättest du sie gleich bezahlt, wäre alles halb so schlimm ;-)

Beitrag von stormkite 30.09.10 - 17:29 Uhr

Du kannst dir sicher sein, das du nicht gerichtlich belangt wirst.

Der Ursprung, durch den die Gebühren angefallen sind, schon eine Abzock-Masche. Statt die Gebühr zu bezahlen, hättest du vielleicht besser eine Beschwerde an VZ geschickt.

Die Chancen für das Inkassobüro stehen so etwa bei Null, das sich ein Vollstreckungsbescheid erwirken lässt. Statt dessen könntest du eine Gegenklage wegen betrügerischen Verhalten einreichen.

Papier geduldig, und ich als Inkassobüro würde auch alles mögliche schreiben, damit ich die "Schuldner" einschüchtere. Hat bei dir ja auch gut geklappt. Nur sind die nicht so dumm, ein Verfahren einzuleiten, von dem sie wissen, das es zu nichts führt, sondern auf dessen Kosten sie dann selber sitzen

Also, reg dich nicht auf, und leg den Mahnbescheid unter Ablage P (wie Papierkorb) ab.

Kite

Beitrag von xxtanja18xx 30.09.10 - 17:32 Uhr

Ein Vollstreckungsbescheid ist schnell bekommen....wird nicht geprüft...

es kommt immer drauf an, kann gut sein, das sie Zahlen muss...einmal bei der Verbraucher Zentrale vorbei gucken....die können am besten weiter helfen...

Beitrag von fensterputzer 30.09.10 - 17:59 Uhr

Also, reg dich nicht auf, und leg den Mahnbescheid unter Ablage P (wie Papierkorb) ab.

Arbeitest du für den Veredin das du so ausgemachte Idiotie verkündest???

Mahnbescheid wird über ein Gericht zugestellt und dem MUSS widersprochen werden sonst hat man die Forderung anerkannt!!!

Beitrag von stormkite 30.09.10 - 19:18 Uhr

Ja, einem Mahnbescheid ja. Aber Sie hat eine letzte Mahnung erhalten, oder hab ich was falsch verstanden? In dem Fall entschuldige ich mich. Muss den Wortlaut aber dann schon ganz falsch interpretieren ...

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jetzt kommen laufend mahnungen rein heute kam die letzte mahnung und es wird gesagt dass das ganze vor gericht geht, wenn wir nicht zahlen
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Soweit ich weiß, muss man einem gerichtlichen Mahnbescheid aber sofort bei Empfang des selben widersprechen, oder? Wird ja auch von amtlicher Seite zugestellt und der Empfang muss bestätigt werden.

Kite

Beitrag von fensterputzer 30.09.10 - 19:27 Uhr

genau das!! Du hast 14 Tage Widerspruchsfrist schriftlich oder per Niederschrift.

Beitrag von pumukel75 30.09.10 - 18:30 Uhr

Also, es ist im Grunde genommen ganz einfach...

Das Inkassobüros gern solche Briefe verfassen ist klar, darüber will ich mich nicht weiter auskotzen...
Die müssten jetzt ein gerichtliches Mahnverfahren gegen dich eröffnen, dem müsstest du dann Widersprechen, sofern die das überhaupt machen.
Dann müssten die ggf.gegen dich Klagen und ich glaube ganz ehrlich nicht, das die das machen werden.

Beitrag von waschbaerbauch77 30.09.10 - 19:09 Uhr

Also soweit ich weiß, hat sie die Schuld anerkannt, indem sie schon was bezahlt hat.

Ich würde dort anrufen und fragen, ob das mit 15,- Euro vom Tisch ist.

Oder eben jemanden fragen, der sich damit auskennt... Einen Anwalt.

Beitrag von nane84 30.09.10 - 19:50 Uhr

Hallo,

solange das Inkassobüro noch schreibt, kannst du die Mahnungen getrost abheften oder aber demnächst die Annahme verweigern. Erst wenn wirklich mal ein Mahnbescheid kommen sollte - wovon ich nicht ausgehe - müsstest du diesem widersprechen. Die Gläubiger müssten gegen dich klagen und alles offen legen. Das werden sie nicht tun.

Bin mit solchen Angelegenheiten täglich vertraut, bin Rechtsfachwirtin u arbeite beim Anwalt!


Beitrag von geschädigte 01.10.10 - 00:15 Uhr

also danke an die die geantwortet haben

ich habe angerufen und wusste das das kostet

also habe ich die 2,80 überwiesen

die mahngebüren nicht

es steht "letzte mahnung" - woran erkenne ich einen gerichtlichen mahnbescheid?

kann ich da nicht jetzt schon was hinschicken und widersprechen?

es kam keine rechnung und es stand das das mit der telekomrechnung bezahlt wird aber nicht das man nur 10 tage hat, da habe ich doch überhaupt keinen einfluss drauf

ich hatte ja nicht mal bankdaten oder sowas und es sollte mit der telefonrechnung bezahlt werden so stand es da

fühl mich total veräppelt

wird wegen 2,80 ein gerichtliches mahnverfahren eröffnet?

wir wollen nächstes jahr bauen und sind grad beim angebote der banken einholen das wäre saublöd wenn da sowas käme

Beitrag von pumukel75 01.10.10 - 07:55 Uhr

Ich denke du hast die 2,80 € überwiesen ?
Ein Mahnbescheid würde über die gesamte Summe erfolgen also die 2,80 € und die Mahngebühren.
Ein Mahnbescheid, ist im gelben Umschlag direkt vom zuständigen Amtsgericht und du kannst logischer Weise nicht vorher dagegen widersprechen.
Lies dir am besten die Antworten noch mal durch, dann solltest du eigentlich im Bilde sein....

Beitrag von badguy 01.10.10 - 08:35 Uhr

Also dann laß ich mich auch mal aus. Ich verstehe momentan das ganze Thema noch nicht so ganz. Darf ich mal Vermutungen anstellen.

1) Du hast eine 0900-Nummer von deinem Telekom-Anschluß angerufen, quasi den Dienst eines Dritten genutzt.

2) Aufgrund der Trennung und der damit verbundenen Kontoänderung konnte die Rechnung nicht so wie üblich beglichen werden.

Wenn ich bis hier richtig gelegen habe, kann ich dir sagen, wie es jetzt weiter geht.

3) Aufgrund des fehlenden Zahlungseingang belastet die Telekom die Forderung dieses dritten Anbieters zurück.

4) Dieser Drittanbieter führt jetzt ein eigenes F&I-Wesen (Faktura & Inkasso) durch. Sprich, du erhältst eine Mahnung mit einer Hauptforderung (2,80) und einer Nebenforderung (Mahngebühren). Deine Reaktion, die Hauptforderung zu begleichen und die Nebenforderung zu ignorieren, ist extrem häufig. Daher gehen einige Anbieter sogenannter Premium Rate Service Hotlines hin und verkaufen diese Nebenforderungen im Block an Inkassounternehmen. Und die machen genau mit dieser Masche Geld. Da werden z. B. um einfach nur mal Zahlen zu nennen 100.000 Euro Forderungen für 25.000 Euro vertickt. D. h. es liegt jetzt am Inkasso-Dienstleister selbst, wie viel er aus diesen 25.000 Euro macht. Und das ist dein Problem! Google mal nach diagonal inkasso. Du wirst schnell herausfinden, wie scharf die sind. Sind sie scharf, hak es unter dem Faktor schlechte Erfahrung ab, sind die nicht so scharf, lass es drauf ankommen.

Beitrag von arefriendselectric 03.04.13 - 11:46 Uhr

Scharf ja - aber klagen tun si nicht