Frage zur Behandlung - bin etwas unsicher...

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Forum: Unterstützter Kiwu

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Beitrag von makuba 30.09.10 - 18:52 Uhr

Hallo Ihr,

ich mache mir bei meiner derzeitigen KiWu-Behandlung einige Sorgen.

(Stimu + GV nach Plan, Verlauf siehe VK)

Ist es nicht sinnvoller, vor einer Stimu zu untersuchen, ob die Spermien überhaupt an ihrem Zielort ankommen können? Wenn nicht, macht ja die ganze Hormonbehandlung überhaupt keinen Sinn und die Zeit rennt immer mehr davon.

Auch der Aspekt, dass ich ausgerechnet schwanger geworden bin, als ich Antibiotika nehmen musste (leider FG), war für den Arzt uninteressant. Nach fast 5 Jahren "üben" glaube ich da aber nicht an einen Zufall, zumal es mir während der Einnahme viel besser, bzw. endlich mal richtig super ging.
Ansonsten habe ich schon seit längerer Zeit das Gefühl, dass mein Körper gegen irgendetwas ankämpft, wie ein versteckter Infekt...das heißt ständige Müdigkeit, Lustlosigkeit usw.
Hatte letztes Jahr Borelliose-Verdacht und deswegen das Antibiotika bekommen.

Aber irgendwie geht da kein Arzt drauf ein, weder der Gyn, noch der Hausarzt oder die KiWus.
Vielleicht hat das ja wirklich nichts zu bedeuten, aber ehrlich gesagt, glaube ich das nicht.

Letztes Jahr hatte ich noch mit Ovus und Temperatur messen meine Zyklen überwacht, das sah eigentlich immer sehr gut aus.

Hat jemand von Euch vielleicht noch eine Idee?
Denken die Ärzte zu wenig interdisziplinär??
Hätte eine (evtl. verschleppte) Borelliose (oder andere Infektion) Einfluß auf die Fruchtbarkeit?

lg Undine

Beitrag von rusu74 30.09.10 - 19:49 Uhr

Hallo Undine,

wir haben uns vor Beginn der Stimmu beide eingehend untersuchen lassen. Da die Spermien meines Mannes langsam sind, schlecht aussehen und auch noch zu wenige da sind, war klar das es auf natürlichem Weg nicht oder nur mit Glück klappen wird.

Daher macht die ICSI bei uns Sinn.

Zur Borelliose kann ich nichts sagen, aber nach 5 Jahren üben wäre ich auch müde und erschöpft.

Ich kann nur jedem empfehlen sich schlau zu machen, einen guten Gyn und eine KIWU zu suchen bei der man sich aufgehoben fühlt. Habe selbst jede Menge Ratgeber gelesen und nach und nach hatte ich das Gefühl ich verstehe mehr - von meinem Körper, den Methoden usw.

Also löcher Deinen Arzt und frage wie es weitergeht und warum Ihr diese oder jene Methode ausprobiert.

Viel Glück! Susanne

Beitrag von makuba 30.09.10 - 21:54 Uhr

Hallo Susanne!

Danke für Deine Antwort!
Bei meinem Mann ist soweit alles in Ordnung und bei mir wurde bisher Hormonstatus untersucht, US und AMH-Test gemacht.
Eigentlich sind die Werte ganz o.k., bis auf ganz kleine Abweichungen.

Es fehlt halt noch der Postkoitaltest (keine Ahnung, warum der nicht gemacht wurde) und eine Bauchspiegelung fand auch noch nicht statt.

Der Arzt wollte letzten Montag schon eine IUI machen, dabei sind wir erst im ersten KiWu-Zyklus und eine IUI ist meines Wissens nur sinnvoll, wenn die Spermien im Zervix abgetötet werden/nicht durchkommen. Ansonsten, also wenn das nicht das Problem ist und die Spermien auch fit sind, sollte die Chance, schwanger zu werden nicht wesentlich höher als bei normalem GV sein.
Deswegen wundert es mich, das dieser Test noch nicht gemacht wurde und trotzdem schon die IUI angesprochen wurde.

Naja, wir versuchen es erst mal ganz romantisch mit GV nach Plan ;-)
und ich werde auf die noch fehlenden Untersuchungen drängen.

:-) Vielleicht denke ich mir gerade den Kopf heiß und bin vielleicht schon schwanger (buh, noch 11 Tage bibbern)...naja, schön wärs ja, aber viel Hoffnung ist da nicht...

lG Undine