Einschulung mit knapp 6 ??

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Forum: Kids & Schule

Kleine Kinder, kleine Sorgen - große Kinder, große Sorgen? Schulschwierigkeiten oder anstrengender Streit ums Aufräumen: Lest und diskutiert mit. Und da die Vorbereitung der Einschulung ansteht: Hier begleitet urbia-TV Vater und Tochter beim Schulranzenkauf.

Beitrag von meli35 30.09.10 - 19:45 Uhr

hallöchen,
warscheinlich kann mir sowieso niemand helfen,aber vielleicht hat ja jamand tips.

meine zwillinge werden am 27.okt. 5 jahre alt.
eigentlich war es bis jetzt klar das wir sie erst in 2 jahren einschulen.

aber langsam kommen mir zweifel ob es richtig ist.
sie fangen jetzt damit an ihre namen zu schreiben,rechnen zu wollen(fragen was 4+5 oder 2+4 ist usw.)

unser stichtag ist der 31.09. also 4 wochen vor ihrem geburtstag.
das ist ja eigentlich keine zeitspanne...

ich bin so hin und her gerisssen,aber ich muß jetzt langsam mal zu einer entscheidung kommen.
denn dann würden sie ja jetzt schon zu den vorschulkindern gehören#augen

über erfahrungen und tips bin ich sehr dankbar :-)
lg meli

Beitrag von lubasti 30.09.10 - 19:52 Uhr

Hallo,

ich würde mit den Erziehern darüber sprechen. Die kennen deine Kinder und können sie einschätzen.

Meine eigene Meineung ist, wenn Kinder sich im Kindergarten nicht langweilen und sie gehen gern hin, würde ich ihnen das JAhr spielen auf jeden Fall gönnen.

Ein anderer Facktor für diese Entscheidung sind z.B wann die Freunde Eingeschult werden und ob sie sich in der körperlichen Entwicklung arg von den "Großen" unterscheiden.

Liebe Grüße
Eva

Beitrag von meli35 30.09.10 - 19:57 Uhr

mit den erzieherinen will ich auf jedenfall noch reden.
ihre freunde kommen alle nächstes jahr in die schule und meine 2 sind größer als so manch anderes einschulungskind ( 1.20 und 1.16 m ) !
;-)

im mom ist ja noch alles ok im kiga,aber manchmal machen ja kinder einen schub in der entwicklung das man grad so staunt.

das is echt schwiiierig:-[

Beitrag von lubasti 30.09.10 - 20:08 Uhr

Da wünsch ich dir viel Spaß beim grübel...

Und warum soll es denn einfach sein.... das wär ja sooooooooooooo langweilig.

Aber da die zwei ja Kann- Kinder sein müßten dürfte es ja nicht so schwierig sein. Vor allem wenn so viele Faktoren dafür sprechen.

Wünsch dir viel Erfolg bei der Entscheidung.
Grüßle

Beitrag von schneeglitzern 30.09.10 - 19:57 Uhr

Ich würde es von den Kindern und auch von der Art der schule abhängig machen.

Mein Sohn hat sich im letzten Kigajahr sehr gelangweilt.

Bei uns gibt es die Möglichkeit auch im Feb. einzuschulen. Das hätte ich damals machen sollen.

Gruß
Schneeglitzern

Beitrag von ein.tag.am.meer 30.09.10 - 19:57 Uhr

Hallo

Mein Sohn ist Anfang Oktober geboren, wir haben damals auch kurz überlegt, und dann dagegen entschieden..
Drüber bin ich heute noch froh!!!
Ich denke Namen schreiben und leichte Rechenaufgaben bedeuten noch lange nicht das ein Kind in die Schule soll.
Da gehört noch viel anderes dazu, sich konzentrieren , zuhören , schnelles auffassen, sich etwas trauen usw....
Ich finde in der Grundschule kann man das vielleicht noch kompensieren , aber dabei bleibt es ja nicht.
Und es wird heute so viel verlangt!
MeinSohn ist dieses Jahr aufs Gymnasium gekommen, er wir jetzt elf.
Da gehts jetzt richtig rund, so mit lernen und Tests und Hausaufgabenüberprüfungen usw...
Entscheiden muss man das immer selbst, und auch immer abhängig vom Kind machen, aber ich würde meinem Kind noch ein Jahr Freiheit gönnen...

LG Steffi

Beitrag von scotland 30.09.10 - 20:08 Uhr

Unsere Tochter war auch so ein Kind. Alle rieten uns zu, alle Freundinnen kamen in die Schule.

In der ersten Klasse bin ich wirklich sehr über das Tempo erschocken, das an den Tag gelegt wurde. In ihrer Schule gibt es den Ansatz "Lesen durch Schreiben". Sie kannte alle Großbuchstaben und konnte einzelne Wörter schreiben. Das wurde nach eine Woche vorausgesetzt.

Die erste und zweite Klasse meisterte sie trotzdem problemlos, aber sehr zeitintensiv für uns, v.a. Mathe musste immer wieder sehr geübt werden. Jetzt in der dritten Klasse zeigt sich schon, dass es vielleicht zu früh war. Wenn ihre ein Jahr ältere Freundin da ist, geht dieser viel leichter von der Hand.

LG
Scotland

Beitrag von farina76 30.09.10 - 20:16 Uhr

Ich bin der Meinung dass ein Jahr langweilen im Kindergarten in keiner Relation steht dass die Kinder danach vielleicht jahrelang überfordert sind.

Wenn es geht gönn ihnen ein Jahr mehr Kindergarten. Schaden wird es meiner Meinung nach nicht.

Meine wurde gerade 6 als sie in die Schule kam. Die 2jüngste in der Klasse. Mit dem Stoff hat sie keine Probleme aber schon ein bißchen mit der ganzen Verantwortung. Sich um alles kümmern, alleine laufen, Hausaufgaben aufschreiben und nicht vergessen. Und sie wird auch immer eine der jüngsten sein, auch wenn sie auf die weiterführende Schule geht. Ich denke es gehört mehr zur Schulreife als lesen und rechnen.

Und ja meine hat auch schon mit 5 ihren Namen geschrieben, Mama und Papa und einfache Rechenaufgaben erledigt. Mit Ende 5 konnte sie schon leichte Wörter selber zusammen setzen und plus, minus und ein bißchen mal nehmen. Aber es nimmt sie trotzdem gehörig mit. Neulich stand sie heulend mitten in der Nacht vor mir weil ihr eingefallen ist sie hätte noch ein kleines Bild ausmalen sollen und das vergessen. Es ist für alle Kinder Stress und deshalb denke ich ein bißchen mehr Reife unabhänging von ihren Können tut ihnen schon gut.

LG Sabine

Beitrag von schnuffel0704 30.09.10 - 20:21 Uhr

Hallo Meli,

ich habe diese Entscheidung gerade hinter mir.
Thomas ist am 21.08.2004 geboren und wäre somit erst nächstes Jahr Schulanfänger gewesen.
Aber es war/ist für sein Alter vom Kopf her schon weit also haben wir mit den Erzieherinnen besprochen das er die Schulvorbereitung mitmacht und wir nach einem halben Jahr nochmal sprechen.

Aus dem halben ist das ganze Jahr geworden und Thomas ist am 07.08. mit Eingeschult worden.

Erst habe ich mir auch sehr viele Gedanken gemacht ob es wirklich richtig war, auch seine Lehrerin war Anfangs sehr skeptisch wor allem weil Thomas auch ein kleiner Hampelmann ist.

Aber mitlerweile ist auch sie der Überzeugung das es richtig war.

Thomas kommt gut mit was die Leistungen angeht, das Einzige wo er ein bißchen hinterherhinkt ist das Emotionale, sprich er quatscht schneller mal los als das der Finger oben ist oder aber er ist manchmal etwas alberner als die Anderen, aber das ist okay.

Also ich kann nur sagen ich/wir habe/n es nicht bereut ihn ehr eingeschult zu haben.
Und sollte er widererwartend doch Probleme bekommen und nicht mehr klarkommen wiederholt er die Klasse halt noch mal, ich finde das dann nicht so schlimm.
Aber eigendlich glaube ich nicht daran das das passieren wird.

Ich wünsche euch für eure Entscheidung alle Kraft, und hört auf euer Bauchgefühl, haben wir auch getan und ich konnte mich bis jetzt immer darauf verlassen.

Alles Gute und liebe Grüße, Tanja;-)

Beitrag von froehlich 30.09.10 - 21:20 Uhr

Verstehe ich nicht ganz. Dein Sohn ist am 21.08.2004 geboren und Du meinst, er sei frühzeitig eingeschult worden? Naja, hängt wohl mit dem Bundesland zusammen. In Bayern wäre er ein ganz normaler Schulanfänger, da ist der Stichtag der 30. September. Deine Aussage, daß er - wenn's nicht funktioniert - die Klasse eben noch mal wiederholen soll, finde ich sehr problematisch. Gerade SO eine Erfahrung will man seinem Kind doch ersparen! Was glaubst Du wohl, wie Dein Sohn sich fühlen würde, wenn ihm das passiert?! Seine Freunde ziehen alle wie vom Rattenfänger vom Hameln verführt an ihm vorbei und abgesehen von der "Schmach" (so würdet IHR's natürlich nicht sehen, aber er hundertprozentig!) wiederholen zu müssen, würde er sich wahrscheinlich DANN wirklich zu Tode langweilen. Ich höre immer mehr im Bekanntenkreis (auch von vielen Lehrern), daß sich das frühe Einschulen überhaupt nicht bewährt hat. Mein Sohn (geboren im Oktober, also wirklich ein "Kann-Kind" kam heuer mit fast 7 in die Schule. Der Unterschied zwischen ihm und den Jüngsten in der Klasse ist einfach enorm! Und zwar vor allem was Disziplin, Konzentran, Durchhaltevermögen und Frustrationstoleranz betrifft. SO wäre er letztes Jahr noch nicht in die Schule gegangen. Wir sind sehr froh, daß wir noch ein Jahr gewartet haben. Aber letztendlich muß das jeder selbst wissen.

Beitrag von kleinehexe1606 01.10.10 - 05:33 Uhr

Ich glaube nicht das man nach 8 Wochen Schule sagen kann ob es richtig war oder nicht. Was am Anfang gemacht wird ist nicht der Rede wert. Richtig los geht es Ende 1. und dann die 2. Klasse. Wenn da ein Kind hängen bleibt geht es in der 3. richtig schlecht. Und einfach so eine Klasse wiederholen ist für ein Kind ein harter emotionaler Eingriff. Man sollte so etwas nicht unterschätzen, wir haben es nämlich schon hinter uns. Meine Tochter war immer sehr klug konnte mit 2 perfekt sprechen war weit voraus. Sie ist ein Juni Kind. In der 2. Klasse wurde ihre Schüchternheit und das nicht auf beide Beine stehen und durchsetzen zum Verhängnis.
Ich denke immer ein Kind muß in allen Bereichen schulreif sein nicht nur vom Kopf. Es muß sich wehren können auch gegenüber dem Lehrer wenn es recht hat. Muß dem Druck stand halten können usw.
Eine Entscheidung einfach weil es den Namen schreiben kann würde ich nie wieder treffen.

Beitrag von schnuffel0704 01.10.10 - 07:50 Uhr

Wir haben ihn nicht Einschulen lassen weil er schon seinen Namen schreiben kann sondern weil er im Kindergarten einfach unterfordert gewesen ist.

Und glaube mir Thomas kann sich durchsetzen, besser sogar als mach Klassenkamerad der ein Jahr älter ist.

Er ist in manchsen Sachen ein wenig stürmischer und manchmal auch ein wenig unkonzentrierter aber das sind Dinge die man vertreten kann.

Und nimm/nehmt es mir nicht übel aber ich kenne mein Kind (wie jede Mutter es tut) und ich glaube das es so wie es ist richtig ist.
Er wäre sonst auch als einziger seiner Freunde übriggeblieben und das hätte ihn emotional noch mehr getroffen als wenn er vielleicht später mal eine Klasse wiederholen muß.

Mußte mein Mann übrigens auch und er hat keinen "Knacks" davongetragen.

Aber vielen Dank für deine Antwort, so weiß ich das Andere schon ähnliches erlebt haben und ich mich später bei Fragen vielleicht mal an sie wenden kann.

Liebe Grüße und schönen Tag,
Tanja

Beitrag von claudia1500 30.09.10 - 20:36 Uhr

Hallo,

mein Sohn wurde am 05.09 letzten Jahres 6 (mittlerweile ist er 7;-)) und wurde 9 Tage später eingeschult. Das 1. Halbjahr hat er sich schon schwer getan, dieser Sprung von Kindergarten zur Schule ist schon immens, wahrscheinlich haben es da die meisten Kinder schwer. Vom Sozialverhalten her gab es keinerlei Probleme, aber manchmal fiel es ihm sehr schwer dem Unterricht zu folgen und sich zu konzentrieren. Jetzt in der 2. Klasse wird es immer besser. Rückblickend hätte ich ihm das 1 Jahr noch schenken sollen, aber bei uns sprach nichts für eine Rückstellung. Naja wie dem auch sei raus finden werde ich es nicht mehr :-)

LG Claudia

Beitrag von janamausi 30.09.10 - 20:37 Uhr

Hallo,

ich finde schon, dass 4 Wochen eine Zeitspanne sind, also in dem Sinne, dass wenn deine Zwillinge nächstes Jahr in die Schule kommen, dort auch Kinder sein werden, die auch im Oktober Geburtstag haben (also regulär als Musskinder eingeschult werden), aber ein ganzes Jahr älter sind. Und 1 Jahr macht viel aus!

Und ich denke, die wenigsten Kinder haben im August oder September Geburtstag, also sind die meisten Kinder dann schon gleich paar Monate älter (und nicht nur vier Wochen) als deine Zwillinge.

Die Kinder sollen sich lieber 1 Jahr im Kiga langweilen als die nächsten Jahre sich mehr anstrengen zu müssen als die Klassenkameraden.

Für meine Tochter war das letzte Kiga-Jahr auch nicht leicht, weil ihre ganzen Freundinnen 1 Jahr früher in die Schule gekommen sind, aber dafür blüht sie jetzt total auf, weil ihr die Schule großen Spaß macht, sie sich sehr leicht tut, während andere kleinere Kinder sich deutlich schwerer tun und mehr anstrengen müssen. Und dadurch das sie "so gut und schnell ist" wird sie auch viel gelobt und das spornt natürlich noch mehr an. Auch sieht sie es ja selber, dass sie "besser" ist (z.B. in kurzer Zeit schöner Malen kann als andere Kinder).

Ich würde auch die Einschulung nicht vom plötzlichen Interesse an Zahlen abhängig machen. Das kann genauso schnell wieder vorbei sein wie es gekommen ist. Sondern solche Entscheidungen ausführlich mit den Erzieherinnen besprechen. Bei uns gab es auch eine Schulpsychologin die paarmal in den Kiga gekommen ist und sich die Kinder angeschaut hat.

LG janamausi

Beitrag von itsmyday 30.09.10 - 20:37 Uhr

Hi Meli!

Ein wißbegieriges Kind ist leider noch keines, das den stressigen Schulalltag meistern kann......emotional wie einfach auch organisatorisch. #schwitz

Mein Sohn ist auch noch mit 5 eingeschult worden und geht mittlerweile in die zweite Klasse. Er hat die Schule schon nach wenigen Wochen gehasst, alles war ihm zu viel, er hat nur noch gegähnt, viel geweint, keine Hausaufgaben gemacht usw.

Bis zum heutigen Tag geht es ihm kaum besser. Er bringt zwar hinreichende Leistungen, dass alle Lehrer mit ihm zufrieden sind, aber ein glückliches Kind ist er nicht mehr. Ich bin sicher, ein weiteres Jahr ohne Verpflichtungen im KiGa hätte ihm extrem gut getan. #heul

Tja, diese Kinder gibt es eben auch.Ich wollte es nur erzählt haben, weil ich fürchte, dass die Eltern, deren Kinder unglücklich sind, das hier nicht so gerne erzählen. Ist mir auch nicht leicht gefallen, ich würde auch lieber erzählen, dass ich die Entscheidung nicht bereue, aber das stimmt einfach nicht. #augen

Er ist dieses Jahr sichtbar soweit wie die Erstklässler. Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt gewesen. Er ist echt irgendwie noch so ein "Baby".....verstehst Du, was ich meine? Es gehört echt mehr dazu, als ein Kind, das langsam lesen und rechnen anfängt. #cool

LG Itsy

Beitrag von joulins 30.09.10 - 21:02 Uhr

Hallo Meli,

in Berlin waren das bis zum letzten Jahr noch MUSS-Kinder, d.h., alle Kinder, die bis zum 31.12. Geburtstag hatten, mußten eingeschult werden. Mittlerweile hat der Senat da eine Kulanzregelung eingeführt ...

Mein Sohn, geb. 26.12. (!) hätte eingeschult werden müssen, wenn ich nicht den langen Akt der Schulrückstellung durchgekämpft hätte. Alle, mit denen er in diesem Zusammenhang zu tun hatte (Kinderarzt, Therapeuten, Schulpsychologe, Kinderpsychiater etc.) haben mir zugestimmt, dass dem sensiblen Kind einfach noch die Schulreife fehlte (emotional, sozial, aber auch Dinge wie Feinmotorik, Konzentration, Ausdauer). Nicht intellektuell, wohlgemerkt, da hat er alle Tests als schulreif bestanden.

Ich bin froh, dass wir ihn noch ein Jahr länger in der Vorschule hatten: wir haben jetzt ein mit sich selbst zufriedenes Schulkind mit guten Zensuren, einem positiven Sozialverhalten, und genug Ausdauer, um den langen Tag an einer Ganztagsschule gut durchzustehen!

Ich an eurer Stelle würden den Kindern das Jahr Spielen noch gönnen. Die 12 Jahren Schule, Sitzen, Lernen, Druck, Ängste etc. kommen noch früh genug!

Alles Gute wünscht
Joulins

Beitrag von litalia 30.09.10 - 21:06 Uhr

meine ist am 25.08.2004 geboren und wir haben uns auch gedanken gemacht sie dieses jahr (mit knapp 6) einzuschulen aber wir haben uns DAGEGEN entschieden.

sie ist auch groß (1,20) kann die uhr lesen, schleifen binden, bis 100 zählen, im 10er bereich plus und minus rechnen, ihren namen etc schreiben.

aber das alles ist nicht ausschlaggebend. sie ist sensibel und ein mamakind.
sie kann sich noch nicht richtig durchsetzen und ich glaub mit der organisation wäre sie etwas überfordert. sie würde bestimmt jeden tag was vergessen in der schule ;-)

im kindergarten langweilt sie sich nicht aber die übungsblätter die sie bekommen (z.b. was ist mehr und was ist weniger etc) erledigt sie im schlaf, das ist für sie keine kunst.

gerade behandeln sie vorgänger und nachfolger (bei den zahlen) sie muss da nicht nachdenken sondern weiß es.

wie dem auch sei, vom kopf her wäre sie auf jeden fall schulreif aber vom anderen nicht unbedingt.
sie geht heute noch jeden tag mit plüschtier in den kindergarten und ist eben manchmal ziemlich zurückhaltend.

Beitrag von felix0907 30.09.10 - 21:27 Uhr

... Gib Ihmem noch das eine Jahr...

Ich bin der Meinung daß jede Verlängerung gut tut.....

Mein sohn ist Ende Juli 6 geworden... und er konnte auch mit 4 Jahren seinen Namen schreiben und hat auch schon teilweise bis 20 gerechnet.... meine Kindergärtnerin hat mich sogar im Gespräch angesprochen, daß er sehr sehr weit ist und teilweise unterfordert wäre.....

Aber es ist nicht wichtig, daß die Kinder rechnen, lesen und etc. schon können.... viel wichtiger ist Sozialverhalten, Konzentration, langes stilles sitzen, kein quasseln.........!!!!

Denn das ist meiner Meinung nach dass was den kindern bis 6 schwer fällt.......!!!!!!

Beitrag von bunny2204 30.09.10 - 21:30 Uhr

ich würde es lassen!

Mein Sohn ist im Augsut sechs geworden und wurde dann eingeschult - jetzt ist er in der 2ten Klasse aber eigentlihc wäre es besser gewesen, wir hätten ihn erst dieses Jahr eingeschult. Dann hätte er es viel einfacher gehabt.

Ein Oktoberkiönd würde ich keinesfalls einschulen.

Übrigens ist es bei meinem Sohn auch 1,5 Jahr vor der Einschulung so gewesen, das er angefangen hat zu rechnen. Bei uns bekommen die Kids im 2ten Kindergartenjahr ein "Zahlenland" - danach können sie alle Zahlen schreiben und ein bisschen rechnen...NAmenschreiben sowieso.

Lg BUNNY #hasi

Beitrag von eriks_mama 30.09.10 - 23:59 Uhr

Hallo- es scheint wohl überall anders zu sein.

Mein jüngster ist 01.10.2006 geboren und wird mit 5 so oder so auf jeden Fall eingeschult werden-ob ich möchte oder nicht.

Wäre er nur 1 Tag später geboren, könnte ich ihn zurückstellen lassen:-[

Echt schade............

Beitrag von cassidy 30.09.10 - 22:10 Uhr

Hi,

das kann man so pauschal nicht sagen. Unser Sohn hatte eine Woche nach Stichtag Geburtstag. Uns war schon vor zwei Jahren, sprich Paul war vier Jahre alt, ganz klar, dass er mit sechs in die Schule kommen wird. Er hat sich damals das Rechnen selbst beigebracht, kannte alle Buchstaben und so weiter...

Andersherum kenne ich ein Mädel, das ein Tag vor Paul Geburtstag hat und sie ist noch nicht in die Schule gekommen. Sie ist einfach noch nicht so weit.

Rede doch mal mit den Erzieherinnen im Kindergarten und eurem Kinderarzt. Was sagt dir den dein Bauchgefühl?! Du kennst deine Kinder am besten.

Liebe Grüße,

cassidy

Beitrag von sora76 01.10.10 - 08:47 Uhr

Hallo!

Meine Tochter kam mit 5 Jahren in die Schule. (Am 8.8 war Einschulung und am 21.8. wurde sie 6)
Sie war sehr lernbegierig und das war für uns der ausschlaggebende Punkt.
Mir war es lieber sie lernt es richtig in der Schule als 1. Jahr Zuhause. Vom Lernen hätte ich sie nicht abhalten können. Sie wollte Lesen, sie wollte Rechnen. Konnte das Alphabet schon und kannte somit schon alle Buchstaben.

Wir haben uns mit den Erziehern getroffen und darüber geredet. Sie waren der Meinung das sie Geistig auf jeden Fall gehen könnte.
Aber meine Tochter hatte ein Problem: Wenn sie ihren Willen nicht bekam benahm sie sich wie ein Kleinkind. Emotional war sie also nicht nicht wirklich soweit.
Die Erzieher meinten allerdings das sich das in der Schule geben würde. Da sind ja auch andere Regeln und sie würde das schon schaffen. Es ist auch ein Teil ihrer Persönlichkeit und ganz weg bekommt man das nie.
Auf dieser Aussage verließen wir uns dann. Klang für uns auch logisch.

Sie ist jetzt in der 2. Klasse und wir bereuen nichts. Sie ist zwar die Jüngste, hat aber ein sehr starkes Ego und ist sehr Selbstsicher. Für sie war es die richtige Eintscheidung.
Sie hat ihre Wut einigermaßen unter Kontrolle, kann auch zurückstecken und ist sogar Klassensprecherin. Sie ist sehr Verantwortungsbewußt und hält sich an die Regeln. Ist auch eben ihr Charakter.
Im Grunde eine Musterschülerin. Sie hat sich also sehr gemacht in der Schule.

Bei uns war es auch ein Gefühl. Umso mehr wir darüber nachdachten umso sicherer wurden wir uns. Rede mit den Erziehern und frag sie was sie denken. Erzähle ihnen was deine Kinder schon so Zuhause machen.
Und dann kannst du dich sicher entscheiden. Entweder dafür oder dagegen.

LG Sonja

Beitrag von meli35 01.10.10 - 10:42 Uhr

danke euch allen für eure zahlreichen antworten#blume

heute hatte ich ein gespräch mit der erzieherin.
sie meinte auch ich soll sie noch ein jahr springen lassen.
david ist zwar schon sehr wissbegierig und weiß viel aber er is noch zu zappelig und macht ja auch gern den clown.

sie meinte beide würde es wohl schaffen 1 oder 2 stunden ruhig zu halten aber mehr auch nicht.

also steht meine entscheidung fest das sie erst 2012 in die schule kommen und so haben wir alle drei noch ein ein bisschen zeit.

lg meli

Beitrag von rossi67 01.10.10 - 11:44 Uhr

Hallo Meli,
eure Kinder fangen mit fünf an, ihren Namen zu schreiben? Und kleine Aufgaben zu rechnen? Und deshalb denkst du über eine Einschulung im nächsten Jahr nach?
Unsere Tochter schrieb schon mit drei ihren Namen, rechnet locker bis 20 vor umd zurück, erkennt einzelne Buchstaben, zählt alleine bis 200 und weiter, kennt die 2er Reihe, die 3erReihe und die 5er Reihe. Sie wird im Dezember 6. Und ich wäre niemals auf die Idee gekommen, sie frühzeitig einschulen zu lassen.
Weil a) viele Kinder schon viel weiter sind, als sie es jetzt ist und b) eine frühzeitige Einschulung nicht nur was im Intelligenz zu tun hat, sondern vielmehr mit anderen Dingen.
Also, da solltest du noch mal drüber nachdenken. Sei doch froh, dass sie den Stichtag umgehen können.

Gruß
R.