Osteopathie Erfahrungen - Schiefhals, Baby dreht sich nicht (7Monate)

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Beitrag von die.nicole 30.09.10 - 21:43 Uhr

Hallo ihr lieben,

meine kleine Maus wird in 2 Tagen 7 Monate alt. Und sie dreht sich nicht. In keine Richtung, weder vom Bauch auf den Rücken oder umgekehrt. Wenn ich mit ihr "übe" dann versteift sie sich total und kämpft regelrecht dageben an. Sie liegt quasi am liebsten einfach nur auf dem Rücken und streckt die Beine fast nur gerade aus. Seit 2 Wochen spielt sie auch manchmal mit ihren Füßen.

Bei der U2 wurde damals ein Schiefhals festgestellt. Der Kinderarzt bei der U3 meinte, dass sie keinen Schiefhals hätte, sondern einen Schlüsselbeinbruch bei der Geburt erlitten hätte. Deshalb haben wir auch keine Physio gemacht und der Schiefhals regenerierte sich durch verschiedene Körperlagerungen die ich mit ihr gemacht hab.

Nun glaube ich, dass sie vielleicht doch einen Schiefhals hatte. Wenn ich genauer nachdenke, dreht sie ihren kopf hauptsächlich auf die linke seite, schaut fast nur nach links, "biegt" sich nur nach links.

ich glaube sie schont die rechte seite.

Ich überlege jetzt ernsthaft, einen Osteopathen aufzusuchen.

Habt ihr Erfahrungen mit Osteopathie? Finde es zwar recht teuer, aber probieren würde ich es gerne trotzdem mal.
Gibt es Mütter, deren Kinder sich nicht drehten, und es sich nach Osteopathie gebessert hat?

Vielen Dank schonmal

lg nicole

Beitrag von sternchen1606 30.09.10 - 21:55 Uhr

Hallo,

ich kann Dir nur empfehlen einen Ostheopathen aufzusuchen!
Unser Sohn kam quasi schon schief zur Welt und ich bin so froh das es so was wie den Ostheopathen gibt. Er hat uns super geholfen!!!
Wir waren mit Leo bestimmt 1o mal da,weil das Kiss so ausgeprägt war!
Wenn Du noch was wissen willst kannst Du mich auch gerne über PN anschreiben!

Alles Gute für Deine Maus!

Lg Sternchen mit Leo (08.01.08) & Babyboy (24 SSW)

Beitrag von tragemama 30.09.10 - 21:55 Uhr

Entspann Dich. Meine Töchter haben sich beide erst mit neun bzw. zehn Monaten gedreht, das kommt von alleine, "üben" ist eher kontraproduktiv, denke ich.

LG Andrea

Beitrag von nachtelfe78 30.09.10 - 22:03 Uhr

Huhu!

Also einen Schiefhals hatten wir zwar nicht, aber eine dicke Blockade im Nacken- und Halswirbelbereich. Mein Sohnemann hat NUR nach rechts geschaut nicht nach links! Dadurch wurde der Hinterkopf und alles schief.
Außerdem verweigerte er die Bauchlage und schrie wie am Spieß wenn ich ihn dazu "überreden" wollte. Der Kinderarzt drohte mit Krankengymnastik...

Tja, wir waren beim Osteopathen. 3 Sitzungen...
Ist total klasse gewesen. Nach der 1. Sitzung waren die Koliken weg und er schaute vorsichtig schonmal nach links.
Nach der 2. Sitzung konnte er prima nach links gucken und der Hinterkopf wurde wieder runder. Außerdem haben wir da zunehmend Spaß am drehen bekommen und seither liegt er auch gern auf dem Bauch.
Nach der 3. Sitzung merkt man nichts mehr von seinem "Problem" und er entwickelt sich jetzt ganz schön schnell. Macht sogar schon Anstalten zu krabbeln und lacht und freut sich wenn er sich selbst drehen kann.

Ich würde jederzeit wieder einen Osteopathen aufsuchen!

Bei der ersten Sitzung war wohl Theater - ich machte mir schon Sorgen. Mein Zwerg hat nur geschrien...sagt mein Mann.

Bei der zweiten Sitzung bin ich mit hin und habe den Arzt angeleitet wie er mit meinem Sohn sprechen soll und dass er erstmal erklären soll was er da gerad macht und ihn nicht einfach anfasst. :-) Viel BESSER!

Bei der dritten Sitzung ist er eingeschlafen und der Osteopath hat ihn weiterbehandelt - mein Sohn schlief fest und ganz entspannt. Als er daheim wieder aufwachte hatte er gute Laune! ;-)

Also nicht erschrecken wenn Dein Kind weint. Dann arbeitet an der Atmosphäre und nehmt Euch mehr Zeit beim OSteopathen.

LG nachtelfe78

Beitrag von festus14 30.09.10 - 22:31 Uhr

Hi,

kann dir auch nur zum Osteopathen raten. Mein Kleiner wird am Sonntag ebenfalls 7 Monate und wir haben schon einiges durch. Er hatte ebenfalls bei der geburt einen Schlüsselbeinbruch erlitten mit Einblutung in den Halsmuskel, der sich dadurch verhärtet und verkürzt hat. Das hat allerdings niemand bemerkt, obwohl wir so oft bem KiA gesagt haben, dass da etwas nicht stimmt.

Erst im 5 Monat hat dann ein KiA die Diagnose gestellt. Bis dahin hatte sich aber auch eine dicke Blockade im Halswirbel und ganz üble Verspannungen im gesamten Nacken-Brustbereich sowie schlecht ausgebildete Muskeln in der linken Körperseite, weil Schonhaltung dazugesellt.

Ostehpath hat geholfen, Chirotherapeut (wichtig: NICHT Chiropraktiker!) hat die Blockade gelöst und am besten hilft uns jetzt noch KG nach Bobath.

Maxi macht sich super, schaut in alle Richtungen, der Kopf ist wieder gerade und seit 3 Tagen versicht er zu krabbeln. #verliebt

Also nur Mut und ab zum Osteopathen. Achte aber darauf, dass der auch auf Säuglinge spezialisiert ist. Und vielleicht kommt KG doch in Frage? Und hilft es richtig gut!

LG und alles Gute,

Beitrag von budgie 30.09.10 - 22:46 Uhr

Hallo Nicole !

Meine Tochter hatte nach der Geburt eine extreme Säuglingsskoliose.

Ich mache mit ihr seit sie 3 Monate alt ist KG nach Bobath. Ich bin richtig froh, dass wir das machen und dabei bei einer super Physiotherapeutin gelandet sind.
Dabei habe ich auch einiges über die (eingeschränkte) Entwicklung und deren Folgen gelernt. Vorallem wie lange sich diese Folgen im Extremfall ziehen können und was an motorischen Einschränkungen noch alles dran hängt.

Lange Rede kurzer Sinn. Hätten wir das nicht gemacht, weil ich auf meinen Arzt gehört hätte ("das verwächst sich"), dann wäre Lenya heute nicht auf dem Entwicklungsstand eines 8 Monate alten Babies.
Sie hat, als wir mit der KG angefangen haben permanent neue Sachen gemacht, weil sie spielerisch mit leichten Übungen in ihrer Entwicklung geführt und gelenkt wurde.

Egal wofür du dich entscheidest, ob KG oder Osteopath, mach auf alle Fälle irgendwas. Alle Entwicklungsschritte bauen aufeinander auf. Klappt der eine nicht, dann kann auch der nächste nicht klappen usw.

Lenya ist 8 Monate und dreht sich vom Rücken auf den Bauch und zurück, geht in den Vierfüßler, macht ab und an den Bärenstand, den Römer 2 und krabbelt schon "1-2 Schritte".
Laut Physiotherapeutin ist das der ganz normale Entwicklungsstand in ihrem Alter. Hätten wir die KG nicht gemacht, dann wären wir bei weitem nicht só weit, denn Lenya war total blockiert und hart im ganzen Rücken.
Stell dich einfach mal beim Orthopäden vor und lass dir KG verschreiben. Kostet so auch nichts ;-). Osteopath kann man dann bzw parallel trotzdem noch machen.
Ich wünsch euch alles Gute.

LG

Beitrag von krtecek 01.10.10 - 07:10 Uhr

hi Nicole, ich habe zwar shcon ein kleinkind, kann mich bei deinen Worten aber bisl aufregen..

Jo, ich erlebte so viele Ärzte, die schon so viel Mist erzählt haben...

Könnte man swagen, dass das Kind eine bevorzugte Richtung hat... und ich sag dir, was passiert, wenn du damit ichts machst...dann wirst sie nur linksseitig krabelln können, wird einfach das ein bein icht anziehen können...di eine Gehirnhälfte üpbernimt dann die Funktion der anderen und die beiden Hälften entwickeln sich unregelmäüßig..

Alles schon hinter muss..

du fragst nach einem Ostheopaten..ja, wi haben 3 monate diese Geschichte mitgemacht und es war rausgeschmissenes Geld..es war aber unser Problem, weil ich einen ostepathen nicht nach Empfehlung ausgesucht habe..

Ich würde persönlich als das wichtigste finden, dass du jemanden findest, der sich fast auschließlich auf BABYS konzentriert..der Osteopathe kann es sein aber eine KG wäre vllt noch wichtiger..

Da wir das Problem zwar spät aber immer noch früher als du ,,erkannt´´ haben, konnte sie bereits mit 8 Monaten krabbeln ABER
bis dahin war es ein irre steiniger Weg..

Wenn ein KiA nichts macht, dann musst du dir eine Zweitmeinung holen!!!

Beitrag von budgie 01.10.10 - 09:16 Uhr

Hallo !

So krass wollte ich das nicht schreiben, aber ich gebe dir total Recht.

Habe auch so einige Stories von unserer Physiotherapeutin gehört, sei es was Ärzte einfach übersehen haben oder aber von den Folgen einer eingeschränkten Motorik, die sich im Extremfall bis ins Schulalter reinziehen #schock.

LG

Beitrag von savaha 01.10.10 - 13:19 Uhr

Nein, sowas verwächst sich nicht immer einfach. Eigentlich müsste das jemand, der mit Babys arbeitet wissen, das macht mich sauer, wenn ich es lese!

Ich gebe dir den heißen Tip, dich auf www.kiss-kid.de schlau zu lesen! Geh zu einem Arzt, der etws mehr Ahnung hat (Liste gibts da auch). Oder halt zu einem Ostheopathen, der auf BABYS spezialisiert ist und möglichst die GROßE Ausbildung hat!
Uns (Sohnemann hatte KISS) konnte die Osteopathin nicht mehr helfen, wir mussten zu einem Facharzt. Dieser wiederum hielt KG für unnötig und das Ergebnis war, dass Sohnemann sich mit 9 Monaten nicht drehen oder bewegen konnte. Erst durch Physio (Bobath) hat er es gelernt (mit 10 Monaten drehen und jetzt mit fast 11 Monaten versucht er zu rbben und schafft auch nen cm).

MACH WAS!