Scheidungsfrage, Unterhalt fuer (ex)Partnerin

Archiv des urbia-Forums Trennung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von hazel_boo22 30.09.10 - 23:04 Uhr

Hallo

Und zwar Situation ist diese:
Mein Kumpel und seine Frau wollen sich scheiden lassen, sie haben 1 gemeinsame Tochter, die noch Frau meines Kumpels ging heute zur Anwältin, dort wurde besprochen das sie Unterhalt beantragen werden für die (noch) frau in Höhe von 1300 Euro.
Die Scheidung an sich ist noch am Anfang.
Die (noch) Frau wird von der US-Army 1 Jahr (das Trennungsjahr) die Miete gezahlt bekommen, das ist dort so üblich.
Dann Arbeitet sie noch und wird Unterhalt für das gemeinsame Kind bekommen, auch würde er die Kita zahlen, stehen ihr 1300 Euro Unterhalt für sich überhaupt zu?????????
Er tut mir richtig Leid, er war eben echt ganz platt.
Sind 4 Jahre verheiratet "gewesen."

Danke für eure Antworten

Beitrag von redrose123 01.10.10 - 06:27 Uhr

Wie alt ist das Kind? Er muss soweit ich weiss ein Jahr zahlen dann nicht mehr wenn sie arbeitet. Wieso muss er soviel zahlen um gottes willen? Er soll sich auch nen Anwalt nehmen und dies Prüfen lassen...

Beitrag von hazel_boo22 01.10.10 - 06:54 Uhr

Guten Morgen,

Ja das hab ich ihm auch gesagt das er sich einen Anwalt suchen soll. Die Tochter ist 2 Jahre alt

#danke für deine Antwort

Lg

Jessica

Beitrag von redrose123 01.10.10 - 07:31 Uhr

Würd ich tun ich finde den Unterhalt vielzuviel. Mein Mann musste viel weniger an seine Ex zahlen.

Beitrag von windsbraut69 03.10.10 - 09:46 Uhr

Du weißt doch gar nciht, was er verdient!
Trennungsunterhalt im ersten Jahr ist doch völlig üblich und Betreuungsunterhalt für unter 3jährige Kinder ebenfalls.

Gruß,

W

Beitrag von super_mama 01.10.10 - 06:59 Uhr

Hm,

das ist eine Frage, die sich ohne die Gehaltsabrechnungen deines Kumpels schwer sagen lässt. Wenn er dementsprechend verdient - dann sind 1300 Euro durchaus "möglich".
Ich denke mal das in diesen 1300 Euro auch schon der Unterhalt für die Kleine mit eingerechnet ist (?).
Mein Ex hat, als wir uns getrennt haben, um die 4500 - bis 5000 Netto verdient, hin und her gerechnet hätte er mir im Monat 900 Euro zahlen müssen (ich hab drauf verzichtet - bin lieber selbst arbeiten gegangen obwohl unser Sohn erst 1 1/2 Jahre war, habe seinen Krippenplatz auch selbst bezahlt). Für unseren Sohn hätte er auch noch mal rund 300 Euro zahlen müssen / sollen, den Unterhalt habe ich allerdings eingeklagt !
Ich mag Männer, die sich, trotz guten Einkommens aus der Affaire ziehen wollen, nicht - aber dennoch sollte dein Kumpel die Unterhaltsforderung prüfen lassen. Wie gesagt, verdient er dementsprechend gut bei der Army, dann ist der Betrag durchaus möglich.
Ob es abgerechnet werden kann das die Miete noch gezahlt wird und er den KiTa Platz bezahlt weiß ich nicht, aber das sollte er erfragen. ich denke, da es eine Standart Sache bei der Army ist wird er da nichts dran ändern können oder abgezogen bekommen - es ist ja nicht sein Geld, sondern nur durch ihn möglich - was er evtl. zumindest anteilig sicher einberechnen lassen kann, ist die KiTa.

LG Mara

Beitrag von hazel_boo22 01.10.10 - 07:11 Uhr

Er verdient ca. 1300 US-Dollar alle 2 Wochen, also ca. 2600$ im Monat. Das sind in Euro umgerechnet 1906 Euro.

Also da sind 1300 Euro echt unangemessen! Wo sie ja auch noch arbeiten geht und ihre Miete bezahlt bekommt, die er auf sein Konto bekommt und ihr das Monatlich überweisen muss.

Beitrag von badguy 01.10.10 - 14:47 Uhr

Nach deutschem Recht blieben ihm da 600 Euro, eindeutig zu wenig.

Ich denke, es schadet nicht, diesbezüglich wirklich einen Anwalt zu beauftragen.

Grundlegend unterscheidest du in Trennungsunterhalt und den Unterhalt nach der Scheidung. Der Trennungsunterhalt ist ja darauf ausgelegt, dass die Parteien wieder zueinander finden.

Wenn sie arbeitet, wird dies ja auch eingerechnet. Beispiel, jetzt ohne Berücksichtigung des Kindes, er verdient 1900 Euro, sie 1300, dann stehen 3200 Euro zur Verfügung, sprich 1600 für jeden.

Fraglich ist, wie die kostenfreie Miete zu berücksichtigen ist. Ich sag Anwalt...