Er kann sich nicht entscheiden ob wir zusammen ziehen sollen...

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Forum: Partnerschaft

Eine dauerhafte Partnerschaft ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Lust und Frust liegen da oft nah beieinander. Hier könnt ihr offen ausdrücken, was euch innerlich bewegt.

Beitrag von zusammenwohnen 01.10.10 - 06:09 Uhr

Wir sind 3 Jahre ein Paar auf Distanz :-(

Er lebt daheim, ich habe eine eigene Wohnung! Ich habe ihn nun gefragt ob er wie versprochen zu mir zieht! Darauf kam nur stell mich nicht vor die Wahl das erzeugt Druck!

Ja gut ok, verstehe ich aber irgendwann muss der Schritt gemacht werden. Entweder er liebt mich genug um das zu tun oder nicht!??

PS: ich habe den besseren Job mit viel mehr Verdienst deswegen ist es sinnvoll das ER zu mir zieht (dazu habe ich ja bereits die Basis).. Er könnte uns im Moment nicht versorgen von seinem Gehalt!

Bin an dem Punkt wo ich entweder oder sage-versteht mich da jemand?#

Grüße von der niedergeschlagenen

zusammen wohnen :-(

Beitrag von redrose123 01.10.10 - 06:30 Uhr

Jeder sollte sich selbst versorgen können bzw, etwas dazu tun können....

Ich kenne paare die jahrzente nicht zusammengezogen sind und welche die es nie tun werden....jeder sieht es ja anders....frag ihn mal wieso er zögert?

Beitrag von litalia 01.10.10 - 06:56 Uhr

rede mit ihm.
vielleicht hat er bammel.

habt ihr denn schonmal längere zeit zusammen verbracht? also im urlaub oder so

hast du kind/kinder.

du schreibst das er euch nicht versorgen könnte, vielleicht kommt es ihm dann so vor als ob du ihn mit durchfütterst?

für manche männer ist das ja nicht so einfach wenn die frau wesentlich mehr verdient...!

alles gute

Beitrag von anyca 01.10.10 - 08:20 Uhr

Ein paar Denkanstöße:

1. Man MUSS nicht zusammenleben, nur weil man soundso lange zusammen ist.

2. Was bedeutet Zusammenziehen für Dich / für ihn, wie sind Eure Zukunftspläne? Wenn Heirat und/oder Familiengründung geplant sind, macht es natürlich Sinn, bald mal das Zusammenleben zu testen. Aber klärt VORHER, ob ihr eine Ehe auf Probe wollt oder "nur" eine WG mit Lebensabschnittspartner.

3. Ich würde äußerst ungern in eine Wohnung ziehen, wo der Partner bereits drin wohnt. Da bleibt man immer der Gast / Eindringling, kann wenig selber gestalten, muß sich anpassen ... besser ein gemeinsamer Neustart, wo man zu gleichen Bedingungen anfängt!

Beitrag von falkster 01.10.10 - 09:35 Uhr

Nr. 3 wäre hier exakt als Ausschlusskriterium für weit über 90% der Männer zu nennen...

Beitrag von joulins 01.10.10 - 08:36 Uhr

Hallo!

Wenn er dir schon sagt, dass dein Ansinnen ihn unter Druck setzt, dann würde ich das Thema erst einmal ruhen lassen - was hast du davon, wenn er nur bei dir einzieht, weil du ihn bequatscht hast? Vermutlich fährt er dann trotzdem jeden zweiten Tag unter irgendeinem Vorwand nach "daheim" (wo auch immer das ist - ich vermute, bei seinen Eltern?).

Vielleicht würde er den Freiraum (und die Rundumversorgung durch seine Mutter?) vermissen, wenn er mit dir zusammenlebt - irgendwas scheint ihm ja zu signalisieren, dass ihm ein Zusammenleben mit dir Druck machen würde. #gruebel Eigentlich finde ich es gut, dass er es dir direkt gesagt hat! Besser jedenfalls, als zähneknirschend nachgeben, und dann klammheimlich Auswege suchen.

Warum willst du eigentlich so unbedingt mit ihm zusammenziehen? Hat es nicht drei Jahre super funktioniert, mit getrennten Wohnsitzen? Nicht jeder Mensch ist für ein Zusammenleben geeignet - manche Menschen wollen lieber allein leben bzw. in einer Umgebung, in der sie keine/wenig Verantwortung übernehmen müssen.

Und mal ehrlich: die Art und Weise, wie du über eure finanzielle Situation denkst ("ICH hab die Asche, er könnte mich gerade eh nicht versorgen, also zieht er mal besser zu mir") - da käme ich mir auch ziemlich fremdgesteuert vor, und hätte Bedenken, dass du wegen der pekuniären Mehrheit dann auch die Stimmenmehrheit bei Entscheidungen hast. ;-) Unter solchen Bedingungen würde ich auch nicht zu dir ziehen!

Besser als Druck wäre eine Einladung im Sinne "Komm, ich verdien doch grade so üppig, wir machen uns bei mir ein schönes Leben!"
Oder willst du das vielleicht gar nicht? Und er spürt es?

das fragt sich in der Morgenstunde
Joulins #winke

Beitrag von badguy 01.10.10 - 08:46 Uhr

Sorry, für mich sind das keine Argumente, die du da anführst, ganz im Gegenteil, es schreckt mich ab.

Ich kann verstehen, dass du deinen Job nicht dran geben willst, ich kann ihn aber verstehen, dass er nicht zu dir ziehen will.

Schau, ich führ seit 8 Jahren eine Fernbeziehung. Ich hab ne schöne Wohnung, ich sage wie, ich sage wo, ich sage wann.

Trotz alledem weiß ich, dass das auf Dauer kein Zustand ist. Alternative, wenn ich einen vergleichbar gut bezahlten Job bei ihr bekomme, zieh ich runter. Ich pack meinen Krempel ein und komm in eine Wohnung, die fertig ist. Wo ist Platz für meinen Kram? Ich hab ne Probezeit, die ich erst mal überstehen muss. Dann kann man sich was Neues gemeinsam suchen. Das ist meine Bedingung. Das weiß meine Frau und sie weiß auch, dass ich das gnadenlos durchsetzen werde. Sie würde es bei mir auch tun und das ist gut so. Wenn man jung ist, sieht man das manchmal nicht so klar, da spürt man nur ein Unbehagen und ist für Argumente wie "Ich verdiene mehr Geld!" nicht empfänglich. Du hängst dich jetzt schon an einem Versprechen auf, dass er dir gegeben hat, weil du es hören wolltest, er es aber nie so gemeint hat. Anschließend hast du halt Ruhe gegeben. Sorry, ist so!

Beitrag von biele1967 01.10.10 - 10:28 Uhr

Leider schreibst du nicht, wie groß die Distanz zwischen euch ist und wie häufig ihr euch derzeit seht.

Hast du ihn denn in der Tat vor die Wahl gestellt? Entweder gemeinsame Wohnung oder das Aus? Das spricht nämlich auch nicht für Liebe deinerseits sondern klingt nach Besitzdenken.

Vielleicht sollte er vorerst in eine eigene Wohnung (oder falls das Geld dafür nicht reicht in eine WG) in deiner Nähe ziehen, so dass ihr ein Zusammenleben proben könnt. Möglicherweise kommt er dann von selbst drauf, dass ihr ohnehin immer zusammen seid und alles gut klappt und es völlig unsinnig ist, sich 2 Wohnungen zu leisten. Andererseits kenne ich auch Paare, die schon immer 2 getrennte Wohnungen hatten und denen es nie in den Sinn kommt, dieses zu ändern.

Für ihn bedeutet das einen großen Schritt. Er verlässt seine Familie, seinen Heimatort, gibt seinen Job auf und macht sich finanziell z. T. von dir abhängig. Ich kann seine Bedenken durchaus nachvollziehen.

Beitrag von stormkite 01.10.10 - 11:37 Uhr

Ich kann sich super verstehen.

Mich nervt es auch, das mein Freund (seit 4 Jahren zusammen) und ich nicht zusammenziehen können-wollen.

Er will nicht, weil er sich mit meinen Kindern nicht gut versteht, weil er daheim mietfrei im Elternhaus wohnt, und im Familienunternehmen mitarbeitet.

Ich will nicht, weil er sich nicht mit meinen Kindern versteht, weil ich mich hier wohlfühle/Freunde habe/schöne Wohnung/tolles Büro, meine Kinder hier Vater/Großeltern/Freunde/Schule.

Jedem von uns ist "seines" wichtiger als die Beziehung. Ist so, da gibt es nichts rumzudiskutieren. Allerdings muss man eine Beziehung ja nicht unbedingt als den Dreh- und Angelpunkt des Lebens sehen, man kann ja auch eine angenehme Nebensache darin erblicken.

Mir reicht das zur Zeit, drum läuft das so ganz gut.

Wenn es dir nicht reicht, sind Konsequenzen fällig.

So einfach ist das.
Kite

Beitrag von schlumpfine2304 01.10.10 - 11:39 Uhr

3 jahre fernbeziehung?!

und er wohnt noch bei mama?

hak ihn ab!

du wirst ihn in ein paar jahren bei "schwiegertochter gesucht" wiedersehen.

nix für ungut.

lg a.

Beitrag von pessimistin 02.10.10 - 11:13 Uhr

Ich habe jahrelang vergeblich darauf gewartet, dass sich ein entscheidungsschwacher Mann entscheidet. Das ist eine Charakterfrage. Der wird sich nicht ändern. Finde dich damit ab oder geh deiner Wege.