bin nur noch verzweifelt.....

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um Ihr Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von pinarcik 01.10.10 - 08:32 Uhr

Hallo Leute,

wir haben ein großes Problem.

Mein Sohn Mikail ist 22 Monate alt und hat von Geburt an Morbus Hirschsprung. Er hat nach 6 OP's kein Dickdarm mehr, und hat deshalb nur noch agressive Stuhlgänge. Wir kämpfen schon seit Januar mit einem stark ausgeprägten Windeldermatitis.
Er hat nur noch offene Stellen und es wird nicht besser. Er muss mindestens 15-20 mal am Tag gewickelt werden. Nachts ist immer der Horror, weil er kaum schläft und nur noch quengelig ist.

Seit Juli ist er in der Kinderkrippe und hat sich mittlerweile nach 2 Monate Eingewöhnungsphase endlich gut eingelebt. Doch die Erzieherinnen kommen leider mit der Situation nicht klar. Sie müssen ihn immer zur zweit wickeln und können deshalb auch für die anderen Kinder keine weiteren Angebote mehr geben. Ist natürlich verständlich und deshalb möchten wir einen Eingliedrungshilfe beantragen.

Mikail ist aber auch sehr viel anfälliger für die Krankheiten als die anderen Kinder, er kämpft meistens mit der Magen-Darm-Grippe. Schon allein in diesem jahr haben wir uns sehr viel krankschreiben lassen müssen. Bis jetzt machten (Gott seit Dank) unsere Arbeitgeber mit. Doch meine Arbeit und die Arbeit meines Mannes leidet sehr darunter. Wir machen beide öffteren Fehler und sind total mit der ganzen Situation ausgelastet.

Meine Mutter kommt ab und an mal für eien Woche und übernimmt ihn, nur so können wir uns ein bisschen entspannen. Sie wohnt leider fast 200 km weit weg und kann nicht immer bei uns sein. Letztes Jahr hatte Sie ihn betreut und ich muss gestehen, dass sie es sogar besser gemacht hat.

Sie bot uns wieder an ihn zu sich zu nehmen und ihn bis zu seinem 3. Lebensjahr zu betreuen. Es fällt mir sehr sehr schwer, doch ich weiss, das es meinem Sohn sehr gut tun würde. Er liebt seine Oma abgöttisch. Doch ihn nur jedes Wochenende sehen???

Ich weiss nicht mehr was wir machen sollen. Bei der Krankenkasse habe ich schon angefragt, ob wir jemanden Stundenweise bekommen können, da ich auch chronisch Krank bin (Rheuma). Nein, hieß die Antwort. Ich müsste mir schonen einen Arm oder das Bein brechen. Cronische Krankheiten gelten leider nicht.

Jetzt hocke ich wieder Zuhause und mein Sohn liegt auf meinem Schoss und schläft selig.

LG

pinarcik#klee

Beitrag von woelkchen1 01.10.10 - 08:38 Uhr

Das tut mir alles sehr sehr leid.

Aber bevor ich mein Kind weggebe, oder als Oma das Kind zu mir nehme- such ich mir doch eine Wohnung in der Nähe, so dass das Kind betreut werden kann von Oma und trotzdem bei Mama und Papa ist, oder?
Das wäre für mich die einzige Lösung.

Denn wer sagt, dass es mit 3 Jahren besser ist? Wenn nicht, wie lange wollt ihr das verlängern?

Beitrag von pinarcik 01.10.10 - 09:18 Uhr

...auch darüber habe ich mir gedanken gemacht, doch meine Eltern wohnen fast 200 km weiter weg und das würde für uns bedeuten, dass wir unsere Arbeitsstellen aufgeben müssen. Mein Mann ist schwerhörig und bekommt nicht so einfach einen Job.

Nein, auch ich will mein Kind nicht weggeben. Welche Mutter will das??? Wo wir erst jetzt als Familie zusammenwachsen.

Sobald er aufs Töpfchen kommt kann er alles essen was er will und die Wunden werden auch wieder heilen.

Bin nur verzweifelt und sehr sehr traurig....der arme Kerl macht viel mit.

LG

Beitrag von woelkchen1 01.10.10 - 10:49 Uhr

Hat er denn regelmäßige zeiten, an denen er käckert?

Meine Tochter bekommt von Kot in der Windel auch sofort Ausschlag und wunden Po. Also setz ich sie nach den Hauptmahlzeiten auf den Topf. Sie sagt mittlerweile aber auch Bescheid, wenn sie einen Berg muß.

Aber meist ist es nach dem Mittag und Abendbrot.

Vielleicht solltet ihr das mal versuchen, dann hat er nicht mehr so viel Probleme mit dem Ausschlag!

Beitrag von doris72 01.10.10 - 08:51 Uhr

Hallo,

das tut mir so leid.

Da muß es doch noch eine andere Lösung geben. Vielleicht fragt ihr mal noch bei anderen Stellen nach. Könnte die Oma vielleicht in Eure Nähe ziehen?

So eine blöde Situation. Ich habt mein Mitgefühl.

LG und #liebdrueck von Doris

Beitrag von tauchmaus01 01.10.10 - 09:13 Uhr

Kann denn Deine Mama nicht zu Euch ziehen? In die Gegend?
Oder vielleicht unter der Woche bei Euch sein und am Wochenende heimfahren (damit auch sie sich entspannen kann)
Ich weiß nicht, ich könnte nicht mein Kind für die Betreuung hergeben und nur am Wochenende sehen.

Ihr habt soviel geschafft......

Und dann....wenn er ein Jahr bei der Oma lebt, dann muß er wieder zurück. So ein hin und her ist sicher auch nicht so schön für das Kind, oder?
Eher würde ich auf meinen Job verzichten und das Kind betreuen als es herzugeben.

Letztes Jahr..war er da auch bei der Oma?

ALles Gute Euch
Mona

Beitrag von pinarcik 01.10.10 - 09:23 Uhr

nein leider kann meine Mutter nicht zu uns ziehen. Meine Eltern sind alle beide 45 jahre alt und mein Vater ist noch Berufstätig. Ich habe noch einen Bruder er ist gerade 15.

Letztes Jahr habe ich bei meinen Eltern verbracht und meine Mutter hat die ganze Pflege übernommen weil es mir auch nicht gut ging. Wir haben viel mitmachen müssen.

Auch ich würde gerne auf mein Job verzichten als auf mein Baby doch die Chancen stehen für uns einfach viel schlechter wieder ein Job zu kriegen. Wir sind beide schwerstbehindert. Ich habe Rheuma und mein Mann ist schwerhörig.

LG

Beitrag von cheesy80 01.10.10 - 09:30 Uhr

Hallo Pinarcik,

schau doch mal bei www.rehakids.de. Da sind viele Mütter, deren Kinder krank sind und die haben bestimmt viel mehr Ahnung, was Du wegen einer Haushaltshilfe machen kannst, als wir hier.

Eine Freundin von mir musste ihre Tochter aus beruflichen Gründen ein Jahr von ihrer Mutter betreuen lassen und konnte sie auch nur alle zwei Wochen übers WE besuchen-Sie bereut es, da die Kleine (5 Jahre) auch nach 3 Jahren noch ein viel engeres Verhältnis zu ihrer Oma hat, als zu ihr und wenn was ist, weint sie immer nach Oma und nicht nach ihrer Mama.

Alles Gute #klee
cheesy

Beitrag von anarchie 01.10.10 - 11:27 Uhr

Hallo!

Oh man, ihr habts ja echt nicht leicht...


Habt ihr schon mal über ein Au-pair nachgedacht?
oder fragt mal beim JA nach, vielleicht könnt ihr eine familienhilfe bekommen oder sowas?


Oder wäre es möglich, dass du noch ein jahr elternzeit dranhängst?

Und zum windelproblem...hast du schonmal über windelfrei nachgedacht?
http://www.topffit.de/

Das ist vermutlich zwar nicht leicht, aber wenn man es raus hat, ganz super!
zwei meiner 4 Kinder sind/waren windelfrei.

Also, bei aller Liebe könnte ich mir niemals vorstellen mein Kind wegzugeben.
Da MUSS es einen anderen Weg geben!

viel Glück

melanie

Beitrag von lucas2009 01.10.10 - 11:40 Uhr

Huhu,
also das ihr keine Betreunung bekommt kann ich mir nicht vorstellen. Denke nur die Krankenkasse ist der falsche Ansprechpartner.
Sprich mal beim Jundendamt vor.
Ne Freundin von mir bekommt Betreuung über die Rentenversicherung.
Oft gibt es auch Angebote der Landkreise.
Ich könnte mein Kind nie weggeben, nie würde ich darüber nachdenken, auch nicht wenns so krank ist. Eher würde ich mir Jobmäßig was einfallen lassen.
Wünsche euch viel Glück#klee#herzlich
LG

Beitrag von ea73 01.10.10 - 11:46 Uhr

Hallo,

auch wenn ich euch nicht kenne, fühle ich mit euch. Ihr habt alle 3 kein leichtes Schicksal.

Vielleicht findet ihr eine Tagesmutter die nur euer Kind betreut oder im schlimmsten Fall eine Kinderfrau - beides sicherlich eine finanzielle Herausforderung, nur leider fällt mir sonst auch nichts ein.

Vlg und alles, alles Gute!

Andrea

Beitrag von svealeonie 01.10.10 - 11:50 Uhr

Hallo!

Es gibt in vielen Städten einen FED= Familienentlastenden- Dienst, die sind meist in Trägerschaft sozialer Einrichtungen (z.B: Lebenshilfe). Da würde ich mich mal informieren.

Da kommt jemand in die Familie, der sich Stundenweise um euren Sohn kümmern kann, so wie ihr es braucht. Ich meine diese Leistung wird auch über die Eingliederungshilfe finanziert.

Guck doch einfach mal ob es bei euch einen FED gibt und ruf dort an, die helfen dir auch bei allen weiteren nötigen Behördenangelegenheiten.

Ich wünsche dir ganz viel Kraft und liebe Grüße, Svea

Beitrag von mone2008 01.10.10 - 13:09 Uhr

hallo,

das mit dem offenen popo kenn ich nur zu gut von meiner großen.sie ist ein extremes frühchen und hatte sehr viele probleme so das sie von den ganzen medis auch oft einen extrem wunden offenen popo hatte.
das einzige was geholfen hat war kartoffelmehl aus dem supermarkt.der tipp kam von unserem ki-arzt-und was soll ich sagen der popo war innerhalb von 1-2 tagen dicht.wir haben immer mit schwarzen tee abgetupft dann getrocknet dann im wechsel kartoffelmehl und salbe.
versuchs doch mal

viel glück

mone