Der letzte Arbeitstag.. SILOPO

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Forum: Schwangerschaft

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Beitrag von golden_earring 01.10.10 - 09:41 Uhr

.. und ich hab ein lachendes und ein weinendes Äuglein..

Einerseits freu ich mich auf die letzten 4 Wochen zu Haus (ich hab 2 Wochen länger gearbeitet) und die Vorbereitung auf die Kleine Maus, andererseits hab ich sooo gern gearbeitet und hab sooo liebe Kollegen..
und 11 Monate ist ne lange Zeit.. #schmoll

Hach es ist so komisch..

Ich hab schon gesagt, wenn ich mich langweile komm ich einfach vorbei..

LG
Nina mit Felicia inside (36.SSW)

Beitrag von co.co21 01.10.10 - 09:43 Uhr

Ja das kenne ich, ich hab damals an meinem letzten Arbeitstag Rotz und Wasser geheult....und sobald ich daheim war, hab ich keinen Gedanken mehr an die firma verschwendet ;-)
habs einfach nur genossen #huepf

Und glaubs mir...dir wird definitiv nicht langweilig werden #freu

LG Simone

Beitrag von nityanandi 01.10.10 - 10:04 Uhr

hallo!
ich habe auch heute meinen letzten arbeitstag und finde es ganz wundervoll :)
damit keine missverständnisse aufkommen: ich habe hier sehr gerne und mit sehr netten menschen gearbeitet, aber ich freu mich einfach so auf die vielen freien vormittage, um in ruhe noch all das zu erledigen, was ansteht, bis in 8 wochen das baby da ist.
einen schönen letzten arbeitstag dir!

n.

Beitrag von xsalinax 01.10.10 - 10:48 Uhr

Hallo Nina,

ich hatte letzten Freitag meinen letzten Tag und ich hab auch Rotz und Wasser geheult. War auch das ganze Wochenende traurig. Die erste Woche ging jetzt ganz schnell vorbei - war total beschäftigt :-) Also langweilig war mir noch nicht.

Ich geb Dir schon Recht. Ein Jahr ist schon lange:-)

Aber ich glaub, wenn die Mäuse da sind, dann vergehen die Tage noch schneller als sie es jetzt schon tun.

LG und willkommen zu Hause
xsalinax

Beitrag von claerchen81 01.10.10 - 11:07 Uhr

Hi Nina,

ich habe vor meinem Kind auch gern gearbeitet und war traurig an meinem letzten Tag. Konnte mich auch lange gar nicht so recht lösen vom Job.

Als unser 1. Sohn dann da war, verschob sich meine Sichtweise auf die Welt etwas. Der Job kam (und kommt) mir vor wie ein Kindergarten.
Ich bin nach 12 Monaten wieder arbeiten gegangen, werde ich wieder so machen, ich arbeite gern. Aber diese "Hingabe" im Job habe ich nicht mehr erreicht, vor vielen kleinen Machtspielchen etc. (arbeite im Finanzbereich, unteres Management) etc. prallen an mir ab. Auch Freundschaften, die man so im Büro hatte (sind das wirklich Freundschaften) sind weit weniger intensiv, weil ich es so müßig finde, mich über diesen Kinderkram aufzuregen (wir arbeiten unter viel Stress, die Devise - viel arbeite, viel feiern - war bei uns modern).

Gelangweilt habe ich mich nicht in der Elternzeit, aber ich war intellektuell unterfordert. Diese Situation möchte ich nicht wieder haben, daher werde ich definitiv rechtzeitig arbeiten gehen, um meinen Kopf zu fordern. Aber nicht mehr in meinen alten Job, der ist - wie soll ich das beschreiben - so furchtbar oberflächlich, dass es mir total sinnfrei erscheint, dort wieder einzusteigen. Ich arbeite so gern, aber nur Zahlen hin und her schieben und sich dabei selbst zu feiern, ist einfach schwach. Daher bin ich dieses Mal ohne jegliche Träne gegangen, ich weiß, ich werde nicht zurück gehen.

Ich wünsche dir viel Freude mit deiner Tochter. Du wirst die alte bleiben, aber ich bin mir sicher, auch deine Sichtweise auf die Welt wird sich ändern. Mit Kindern langweilt man sich nicht, die Welt ist plötzlich so viel spannender ;-).

Gruß, C.