depriephase und angst

Archiv des urbia-Forums Leben mit Handicaps.

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Forum: Leben mit Handicaps

Stolpersteine im Leben sind manchmal überwindbar, manchmal muss man sich mit ihnen arrangieren. Hier ist der Ort, um darüber zu sprechen: Entwicklungsverzögerung beim Kind, ADHS, das Down-Syndrom, Spina Bifida, Leben im Rollstuhl ...

Beitrag von steph84 01.10.10 - 12:50 Uhr

ich weiß net was los ist, fühl mich zur zeit so hilflos, eigendlich geht es meinem sohn gut und trotzdem hab ich angst.
einerseits vor der op die im mai stattfindet (hypospadie schlimmster grad)
hab angst das ich das net schaffe und es nicht bei einer op bleibt, andererseits hab ich grad so angst vor dem plötzlichen kindstod, träum sogar davon den kleinen zu verlieren.

wenn das so weiter geht brauch ich nen psychater, diese angst ihn zu verlieren macht mich kirre.

was kann ich tun um wieder lockerer zu werden.

wegen plötzlichen kindstod mein mann raucht aber nicht in der wohnung anschließend gurkelt er und wäscht sich hände da kann doch nix passiere schlafsack, beistellbett.... und trotzdem schau ich ständig nach.

sorry musst das einfach mal niederschreiben.:-[#zitter

Beitrag von lepidoptera 01.10.10 - 13:29 Uhr

Hallo,

mir hat damals das AngelCare Überwachungssystem unheimlich geholfen, weil ich die gleichen Ängste hatte, wie Du.

Sobald das Kind aufhört zu atmen, gibt es einen Alarm von dem man unter Garantie wach wird. Ich hatte auch Mal zwei Fehlalarme, weil meine Tochter von den Matten gerollt ist, aber ich habe mich halt durch das Gerät wesentlich sicherer gefühlt und das Gefühl gehabt, dass ich im Fall der Fälle zumindest noch eine Handlungschance gehabt hätte.

Vielleicht ist das ja eine Option für Dich. Mehr fällt mir spontan auch nicht ein.

LG Lepidoptera

Beitrag von haruka80 01.10.10 - 14:23 Uhr

Huhu,

vielleicht wäre eine Psychotherapie gar nicht so schlecht?!? Oft gibt es in Krankenhäusern für Angehörige Psychologen, die einen betreuen. Gerade wenn etwas mit dem eigenen Kind ist, kann das für die Eltern schnell traumatisch werden, was süpäter zu einer übertriebenen Fürsorge werden kann ( nicht auf den Baum klettern lassen aus Angst das dem Kind was passiert, dabei müssen Kinder vieles selbst lernen um eben keine Ängste zu entwickeln).

Ich hatte auch ziemliche angst die erste Zeit, grad weil mein Sohn zu früh kam, auf der ITS lag und mir die ersten Tage mit ihm so fehlten, dass ich sehr gluckig war lange. Na gut, ich bin auch jetzt noch ne Glucke-aber ist schon besser geworden:-p
Mit der Zeit wird man ruhiger und frag wirklich mal im KH nach, die haben für solche Fälle eigentlich immer THerapeuten. Du kannst auch an ner Elternschule mal anfragen, die haben oft auch Dipl.Pädagogen, system. Familientherapeuten, Sozialpädagogen die einem zuhören und einem die Angst nehmen können.

L.G.

Haruka