"Da sparst du ja eine Meng Geld!"

Archiv des urbia-Forums Stillen & Ernährung.

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Forum: Stillen & Ernährung

Muttermilch oder Flasche? Was schmeckt kleinen Kindern aufs Brot? Hier könnt ihr Fragen zur Säuglings- und Kleinkindernährung, aber auch zu eurer eigenen Ernährung während der Stillzeit stellen. Unsere Stillberaterin Christina Law-Mclean beantwortet eure Fragen täglich in unserem Expertenforum.

Beitrag von thalia.81 01.10.10 - 14:01 Uhr

"Da sparst du ja eine Menge Geld", ein Satz den ich zur Zeit häufig höre.

Der Grund, ich stille Paul ausschließlich. Und oben zitierte Aussage ist häufig das erste und einzige, was meinem Umfeld dazu einfällt. Als wäre DAS meine Motivation fürs Stillen #augen

Und da ich wie gesagt voll stille, würde es mich mal interessieren, wie viel Geld ich denn tatsächlich spare :-p Ich habe mich ehrlich gesagt noch nie bei der Fertignahrung umgesehen #schein Ich kaufe stattdessen Stilleinlagen en masse, Milchauffangschalen, Spucktücher und Still-BHs.

Also liebe Mamas, die ihr die Flasche gebt, wie viel Geld spare ich. Reicht das für einen schönen Urlaub zu dritt, den Führerschein meines Sohnes oder gar eine Familienkutsche?


LG
thalia + Paul (5,5 Wochen alt), dessen Spardose ich jetzt wohl gut füllen darf ;-)

Beitrag von koerci 01.10.10 - 14:04 Uhr

Huhu!!

Als unsere Kleine damals noch ausschließlich Milch trank und (ich nehme jetzt mal den Extremfall) in einem Schub steckte, brauchten wir alle 10 Tage eine Packung.

Wir hatten Aptamil Comfort für 13,65€ pro Packung.

Also kannst du dir jetzt ausrechnen, wieviel du sparst :-p

Aber es gibt ja auch Milchnahrung für 4 € pro Packung.

LG
koerCi, die ebenfalls findet, dass du Geld gespart hast :-p

Beitrag von thalia.81 01.10.10 - 14:09 Uhr

Dank dir #ole

Mal sehen, was andere ausgeben. Daraus errechne ich dann einen Mittelwert #schwitz und Paul bekommt ein dickes fettes Sparbuch. Bei welcher Bank, das ist die nächste Frage, bekommt man gute Zinsen? :-p

Beitrag von koerci 01.10.10 - 14:11 Uhr

Ich glaube Aptamil Comfort ist eine der teuersten Nahrungen #schwitz

Zinsen? Keine Ahnung!! Heutzutage bekommt nirgends richtig viele, oder?

Beitrag von thalia.81 01.10.10 - 14:24 Uhr

Laut KiÄ müsste ich hypoallergene Nahrung füttern, wäre sicher auch nicht billig #schwitz

Ich glaube auch, dass es nirgends mehr wirklich Zinsen gibt. #nanana

Beitrag von haruka80 01.10.10 - 14:14 Uhr

Huhu,

ich durfte mir immer anhören: wieso stillst du nicht, pumpen ist doch total bescheuert. In meiner Umgebung haben ALLE gestillt, mindestens 8 Monate lang.
Nun ja, ich habe HA-Milch gefüttert, da reichte ne Packung 12-14 Tage. Da ich vorher gepumpt habe und da auch Stilleinlagen, Fencheltee, Vitamalz brauchte, habe ich gar nicht so viel gespart durch das Gepumpe. Spucktücher und Still-BHs brauchte ich auch.
Wenn ichs mal im Kopf so überschlage, habe ich mit nur Milchpulver etwa 6€ die Woche mehr ausgegeben als zu Pumpzeiten, echt, das ging, brauchte ja nicht mehr massenhaft Malzbier trinken, Stilleinlagen kaufen...da mein Sohn immer recht wenig getrunken hat, hielt das Pulver auch ne Weile.

Aber mal ehrlich, eigentlich ist jetzt am günstigsten, wo er komplett bei uns mitisst und man nix extra einkaufen muß,

Beitrag von rennsusi 01.10.10 - 14:17 Uhr

Hallo Thalia! #winke

Wir füttern Aptamil Pre die kostet 15,35 Euro. Unsere kleine wird morgen 6 Wochen und ich glaube es sind schon 5 Packungen draufgegangen.

Ich kann dir auch sagen du sparst eine menge geld, auch wenn du stilleinlagen und so sachen brauchst.

Es gibt auch billigeres milchpulver, aber unsere kleine verträgt Aptamil so gut, sie weiß schon was gut ist. ;-)


lg Jasmin mit Aida #verliebt morgen 6 Wochen

Beitrag von dominiksmami 01.10.10 - 14:18 Uhr

Huhu,

bei uns siehts zur Zeit so aus:

1 Mal Anschaffungen waren:

- eine Menge Spucktücher

- 5 Flaschen zu je 5,55

- 3 Flaschen zu 3,-

- passende Sauger für ungefähr 20,-

- Thermoskanne für heißes Wasser 15,-

( Vaporisator und Fläschchenwärmer habe ich nicht)


Dazu kommt das Milchpulver, 600 g sind in einer Packung, eine Packung reicht 5 Tage und kostet 7,55 Euro.

Macht bei einem Monat mit 30 Tagen also 45,30 Euro ürs Milchpulver.

Ab und zu müssen dann noch neue Sauger sein.

Ich denke das wars so im Großen und Ganzen.

lg

Andrea

Beitrag von thalia.81 01.10.10 - 14:27 Uhr

Wow, danke.

Das macht das Stillen ja gleich noch viel schöner #huepf

Beitrag von dominiksmami 01.10.10 - 14:36 Uhr

*lach* ich denke mal...auch ohne Geldwerten Vorteil ist das Stillen sicherlich sehr, sehr schön wenns funktioniert!

lg

Andrea

Beitrag von perserkater 01.10.10 - 14:40 Uhr

Hallo

600-800€ im ersten Lebensjahr sind es in etwa was man insgesamt als Flaschenmama hinblättert. ab ich mal in ner Babyzeitschrift gelesen.

Und für die Damen die hier mit einer Packung 12 Tage auskommen...lasst eure Babys erst mal 6 Monate alt werden, dann kauft ihr alle 3-4 Tage ne neue Packung.:-p#zitter

LG

Beitrag von haruka80 01.10.10 - 14:44 Uhr

hab ich nie, gibt halt Babys, die nie mehr als 150ml pro Flasche trinken mögen:-p
Ab dem 6. Monat wurde die Milch auch billiger, von 14€ HA auf 12€ normale Pre;-) wobei, wenn man Fertigmilch gibt, sollte der Preis auch egal sein, am günstigsten ist eben stillen

Beitrag von perserkater 01.10.10 - 18:33 Uhr

Glückspilz, mein Sohn damals war ein Säufer. Zwischendurch hätte ich mir 500ml Fläschchen gewünscht.#rofl

Beitrag von haruka80 01.10.10 - 21:40 Uhr

oh Gott, das stell ich mir aber auch ätzend vor, da doch lieber die Brust geben als nach 200ml nochmal sich in die Küche stellen#rofl
Mein Süßer trinkt seit er 1 ist erstmals 180ml, hat aber auch seine Nachteile, durch die Trinkschwäche konnte ich damals nur pumpen, da Doofe wenn n Kind zu früh kommt und Mama dann zu hibbelig und gestresst weils ja klappen soll:-p

Beitrag von spumsel 01.10.10 - 14:50 Uhr

Danke! :-)
Hab´echt gedacht, ich hab´total abnormale Kinder, denn bei uns reichte eine Packung ( 600g) immer nur max. 5 Tage...

lg

Beitrag von dominiksmami 01.10.10 - 15:23 Uhr

Laura ist erst etwas über 3 Monate alt...und trinkt 4 mal 235 ml, also reicht so eine Packung auch nur rund 5 Tage.

lg

Andrea

Beitrag von lucaundhartmut 01.10.10 - 15:12 Uhr

Hi thalia,

mein Luca war zwar auch ein Brustkind, aber ich antworte trotzdem mal (kenne viele, deren Kinder teilweise oder ausschließlich per käuflich zu erwerbender Säuglingsmilchnahrung ernährt werden mussten, und sich im Übrigen "trotzdem" bestens entwickel haben!).

Wie viel Geld Brustmütter dafür, dass sie ihre Kinder teilweise oder ausschließlich per Brust ernähren und Mütter, deren Kinder teilweise oder ausschließlich per käuflich zu erwerbender Säuglingsmilchnahrung ernährt werden, ausgeben (müssen), ist höchst unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab.

Von daher wäre es vermessen, hier pauschal einen Betrag zu nennen.

Wenn eingefleischte Pro-Brust-Befürworter hier einen Betrag nennen und gleichzeitig behaupten, KEINE Brustmütter hätte einen Kostenaufwand, wenn sie ihr Baby per Brust ernähren kann, darf, muss oder möchte, ist dies höchst bedenklich, wenn nicht gar unseriös.

Brustmütter z. B., die saugschwache, frühgeborene, behinderte, kranke etc. Kinder haben oder früh wieder zur Arbeit wollen oder müssen (nicht allen Eltern reicht das Elterngeld und nicht alle Eltern wollen sich auf "Arbeitslosengeld II ausruhen"), brauchen häufig Stillberatungen und mitunter auch materielle Hilfen, um ihre Kinder teilweise oder ausschließlich per Brust ernähren zu können.
Ebenso ergeht es oft Frauen, welche "keine perfekt geformten Brüste bzw. Brustwarzen besitzen", Brust-OPs hatten oder dgl..
Die gesetzlichen Krankenkassen erstatten von den anfallenden Kosten oftmals nur einen Bruchteil.
Auch kommt nicht jede Stillberaterin kostenfrei zu Hausbesuchen vorbei.

Es gibt tatsächlich Stillberaterinnen, welche bis zu 40 Euro (!) pro Stunde verlangen, wenn sie einen Hausbesuch tätigen sollen.

Still-BH's, Praxisgebühr, um vom Gynäkologen eine elektrische Milchpumpe verschrieben zu bekommen, Stilleinlagen, Brusternährungssets, Medela Softcups, Brusthütchen und andere Hilfen, um es dem Kind zu ermöglichen, teilweise oder ausschließlich per Frauenmilch ernährt zu werden, gibt es auch meist nicht umsonst.

Und Frauen, deren Kinder teilweise oder ausschließlich per käuflich zu erwerbender Säuglingsmilchnahrung ernährt werden müssen oder sollen, haben viele Möglichkeiten, Geld zu sparen, wenn es nötig ist.
Es gibt sehr günstiger bis sehr teure Säuglingsmilch. Auch das Flaschenzubehör, Sterilisatoren etc. gibt es billig und teuer zu kaufen.
Alle Eltern können und dürfen selbst entscheiden, welche Milch ihr Kind erhalten soll, wenn es nicht oder "nur" teilweise per Brust ernährt werden kann, darf, möchte oder soll.

Man kann hier einfach nichts pauschalisieren, auch wenn es vielen Brustmüttern sehr schwer fällt, dies zu akzeptieren (wie gesagt, ich bin selbst Brustmutter gewesen, aber so tolerant zu akzeptieren, dass nicht jede Frau ihr Kind teilweise oder ausschließlich per Brust ernähren kann, darf oder möchte bzw. dass nicht jedes Kind "begeistert an Mutters Brust hängt").

Der Geldbeutel sollte bei der Säuglingsernährung eh nicht an erster Stelle stehen, sondern die persönlichen und gesundheitlichen Aspekte von Mutter und Kind. Und da ist es halt nicht für alle die Ernährung per Brust erste Wahl.

Keine Mutter, kein Kind ist besser oder schlechter, weil sie / es per Brust ernährte / per Brust ernährt wurde.

Es gibt immer "solche" und "solche" Mütter und Kinder.
Man sollte nicht so vermessen sein, seine persönlichen Ideale als etwas Allgemeingültiges darzustellen.

Nebenbei:
Vielleicht ist Dir auch aufgefallen, dass sich speziell in diesem Teil der urbia-Plattform Frauen "verstecken", welche (einem Teil) ihres Nachwuchses (teilweise oder ausschließlich) nicht nur die Brust geben konnten, wollten oder durften, dazu jedoch nicht mehr stehen und die Säuglingsmilch, welche ihre Kinder erhielten, schlecht reden.
Eine ziemliche Doppelmoral, nicht wahr?

Liebe Grüße von Steffi mit Luca (der sich heute ein Halloween-Kostüm aussuchen darf)

Beitrag von thalia.81 01.10.10 - 15:44 Uhr

Ähm, ich hatte weder vor hier irgendetwas zu pauschalisieren oder jemanden anzugreifen. Ich wollte lediglich wissen, wie viel Geld im Schnitt Fertignahrung kostet, da ich wie gesagt, keine Ahnung davon habe, mir aber gestern abend wieder von einer freiwilligen "Flaschemama" vorgehalten wurde, dass ich ja soo viel Geld spare. So was ärgert mich bisweilen schon ein wenig.

Und abgesehen davon, man konnte das ggf. an den von mir gesetzten Smileys rauslesen, war nicht alles bierernst gemeint.

Und natürlich geht es mir bei der Ernährung meines Kindes nicht um finanzielle Aspekte. Sonst hätte ich das Kinderkriegenlassen ja gleich bleiben lassen können.

Was mir aufgefallen ist, ist, dass viele Frauen schnell aufgeben, sobald es beim Stillen Probleme gibt. Aber das ist ja jedem selbst überlassen. Schade finde ich es trotzdem

Beitrag von perserkater 01.10.10 - 18:45 Uhr

Ist schon ok, die Userin möchte gerne Dinge sehen die so nicht stimmen. Das gehört zu ihren Prinzipien.

Ich persönlich hatte bei meiner Tochter gar keine Kosten was das Stillen betraf.
- Stilleinlagen, eine Packung habe ich geschenkt bekommen und die Hälfte davon habe ich weg geworfen, ich habe sie nicht lange gebraucht.
- Brustpumpe hatte ich noch von meinem Sohn, bei meiner Tochter hatte ich sie aber auch nie gebraucht. Braucht man im Normalfall auch nicht.
- Still-Bh`s braucht man auch nicht, normale tun es locker
- Stillberater, Ernährungsset usw. brauchte ich auch nicht
Kosten hatte ich tatsächlich bis heute nicht. Und selbst wenn, es geht um die Gesundheit meines Kindes und Kinder sind nicht kostenlos. Weder im Babyalter noch später.

Ärgere dich nicht über die Aussage der Flaschenmama. Ich würde auch neidisch werden wenn ich vorm Regal nach der Packung Milchnahrung für 13€ greife und die Frau neben mir gerade ihr Baby anlegt um es zu stillen.

LG

Beitrag von tanzlokale 01.10.10 - 21:26 Uhr

Prinzipiell stimme ich dir ja zu, außer bei den Still-BHs... Zu Hause mag das ja noch gehen, aber unterwegs finde ich es furchtbar, meine Brust erst komplett aus dem BH zu zerren, um sie dann wieder in mühevoller Kleinarbeit zurück in das Teil zu stopfen! Es gibt einfach Brüste, oder auch Frauen (Brustfrauen?!), bei denen ein Still-BH ganz angebracht ist. Aber das nur am Rande.

Schönen Abend!

Beitrag von klabauterfrau 01.10.10 - 21:13 Uhr

Hallo,

ganz davon abgesehen dass dein Text durch die vielen unnötig verschachtelten Sätze ganz schrecklich zu lesen ist, habe ich als "Brustmutter" überhaupt keine Kosten gehabt.

Weder Stilleinlagen, noch Brusternährungssets, Milchpumpen oder Still-BHs haben je meine Einkaufsliste geziert.
Man kann es auch komplizierter machen als es eigentlich ist #bla

LG
#winke

Beitrag von muddi08 01.10.10 - 21:15 Uhr

Ganz genau!!

Beitrag von tanzlokale 01.10.10 - 21:22 Uhr

#rofl ... political correctness ist eben doch recht anstrengend... Aber Brustmutter ist schon ein Superwort, das musst du mal zugeben ;-)

Beitrag von klabauterfrau 01.10.10 - 21:47 Uhr

Wäre eigentlich ein Fall für das Wort des Jahres!

Oder doch eher das Unwort #schein

Beitrag von perserkater 01.10.10 - 23:16 Uhr

Die Userin hatte vor gut einen Jahr immer ein ganz tolles Wort fürs Stillen: Brusternährungsvorgang. DAS nenne ich mal Unwort!

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