Behandlungsausschluss für Mann bei Geburt?

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Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von moonflower1980 01.10.10 - 14:48 Uhr

Hallo!

Ich habe mal eine Frage an die, die bereits die Geburt hinter sich haben.

Ich habe eine Bekannte, die gerne ein bißchen Mist erzählt. Die meinte neulich, dass der Mann vor der Geburt unterschreiben muss, dass er wenn er währenddessen umkippt, nicht ärztlich versorgt wird, da die Frau in dem Moment Patientin ist und er nur Begleitung.

Stimmt das? Ich kann mir das kaum vorstellen! Die lassen ihn da doch nicht einfach unversorgt, oder? Erst recht muss man das doch nicht vorher unterschreiben, oder?

Danke im voraus für eure Antworten!

Beitrag von sabienchen22 01.10.10 - 14:52 Uhr

Hi!

also von dem hab ich noch nie gehört #schock

Bei uns in Ö ist es definitiv nicht so! Wie es bei euch in D ist, weiß ich nicht, aber ich denk da hat dir deine Bekannte einen Blödsinn erzählt!! #augen

Alles Liebe,
Sabine

Beitrag von andalucia05 01.10.10 - 14:53 Uhr

Hallo,

doch, so ist es eigentlich geregelt! Im Normalfall wird sich jemand um den Mann kümmern, sofern die Zeit da ist (ggf. Schüler, Praktikanten)! Wenn es hart auf hart kommt, dann hat er Pech gehabt:-(!

LG, andalucia#sonne

Beitrag von moonflower1980 01.10.10 - 14:58 Uhr

Ohje, das erzähle ich ihm besser nicht :-)

Beitrag von yale 01.10.10 - 15:01 Uhr

Doch da hat deine Bekannt recht,aber ich kenn es nur beim Kaiserschnitt.

Beitrag von lotta. 01.10.10 - 15:49 Uhr

Ja das stimmt.

Mein Mann viel bei der misslungenen SG vom Hocker, die haben ihn liegenlassen#zitter
Es konnte sich aber auch keiner Kümmern

Beitrag von irish.cream 01.10.10 - 16:04 Uhr

Da hat deine Bekannte dann wohl mal RECHT!

Ich war Begleitperson bei einer Bekannten und musste wirklich unterschreiben, dass ich nur Nebensache bin ;-)

also, falls ich umgekippt wäre oder dergleichen hätte man mich im schlimmsten Falle liegen gelassen - die Hebamme meinte aber, dass dies nur in Extremfällen sei, wenn es gerade Hektisch wäre und niemand Zeit hätte... während einer normalen, ruhigen Geburt hätte man auch Zeit für die Begleitperson :-D

LG

Beitrag von babe2006 01.10.10 - 16:11 Uhr

Hallo,

also unterschreiben musste mein Mann nichts...

Jedoch hat unsere Hebi ihm gesagt das wenn er im Kreissaal oder im OP umkippen würde, er erst an 2ter Stelle stehen würde, da Ich und das Kind vorallem vorgehen!

Also insofern stimmt das schon.


lg

Beitrag von danat 01.10.10 - 18:50 Uhr

Hallo,

wir sind noch nicht so weit und ich schätze meinen Mann auch so ein, dass er nicht umfallen wird. Er findet diese ganzen medizinischen und biologischen Sachen immer sehr spannend.

Ich mein, ich bin selber schon ein paar Mal umgefallen, weil mein Kreislauf schlapp machte. Dann lag ich halt kurz, bin wieder zu mir gekommen und hab mich wieder aufgerappelt. Nichts Dramatisches. Ist halt wichtig, dass man sich nirgends stößt. Da braucht sich auch keiner groß kümmern. Mir war das sogar immer lieber.

Aber wenn ich mir mal ausmale, dass vielleicht ein Papa etwas "Schlimmeres" hat. Sich vielleicht böse beim Sturz verletzt oder wirklich Herzprobleme bekommt, dann muss ihm doch geholfen werden. Wobei ich jetzt auch eher daran denke, dass weitere Hilfe für den Papa dazugerufen werden muss und sich die Hebi und/oder der Gyn weiter um die Gebärende kümmert. Ich mein, im Krankenhaus gibts ja dann auch Notaufnahme und so.

Liebe Grüße, Dana.

Beitrag von willow19 01.10.10 - 19:16 Uhr

Unterschreiben musste mein Mann nie etwas. Aber es ist wahr, dass er nur an 2. Stelle steht. Ich kann mich noch daran erinnern, dass in irgendeiner Zeitung mal stand, dass der Mann beim KS seiner Frau umgefallen ist. Sprich, er saß ja beim Kopf der Frau und fiel so unglücklich, dass er sich das Genick brach. Man nahm an, er sei eben nur bewusstlos und als der KS fertig war, stellte man fest, dass der Mann Tod ist.

Liebe Grüße

Beitrag von itsmyday 01.10.10 - 19:54 Uhr

Hihihi.....#freu

Meinem Mann wurde vor dem KS gesagt:

"Wenn Ihnen schlecht wird, einfach leise nach hinten kippen....wir kümmern uns später um sie...." #cool

Ich mußte soooo lachen bei der Vorstellung, dass ich fast die PDA verwackelt hätte. #hicks #schwitz

Unterschrieben hat er nix, aber er hat auch wacker durchgehalten. #pro

LG Itsy

Beitrag von sohnemann_max 01.10.10 - 20:11 Uhr

Hi,

ja, das ist so. Egal ob bei einer spontanen Entbindung oder beim KS. Beim KS (habe zwei gehabt) muss der Mann sogar unterschreiben :-p, dass ihm nicht geholfen wird in dem Moment, wo er umkippt. Da liegt er dann und liegt und liegt und liegt usw..

Bei einer spontanen Entbindung kippen die Männer meist dann um, wenn das Baby kommt. Auch in diesem Moment kann keiner wirklich helfen - dreht sich alles um die Mama und um das Baby.

Mein Mann ist aber bei beiden nicht umgekippt obwohl er es nicht garantieren konnte - bei seinen eigenen Kindern. Beruflich hat er schon oft als Hebammerich fungiert als Dozent im Rettungsdienst - es sind auch schon einige Papas umgefallen - auch hier bleiben die Papas erst ein Mal liegen... wer liegt, kann schon nicht mehr umfallen :-p.

LG
Caro mit Max 6 Jahre und Lara 16 Monate

Beitrag von minnie85 01.10.10 - 20:17 Uhr

Meine Hebi meinte, sie habe in 15 Jahren Beruf erst 3x Männer erlebt, die bei Spontangeburt, dafür schon unzählige im OP umgekippt seien - finde ich aber auch verständlich, der OP-Saal ist ja was nicht alltägliches und riecht komisch etc.

Beitrag von minnie85 01.10.10 - 20:14 Uhr

Mein Mann musste sowas für den KS unterschreiben, aber nicht für die Normalgeburt.

Beitrag von bunny2204 01.10.10 - 20:26 Uhr

Das stimmt so nicht ganz.

Mein Mann musste bei den KS unterschreiben, dass er erst nach mir an der REihe ist. Also erst werden Mutter und KInd versorgt, dann der Mann.

Wenn mein Mann das nicht unterschrieben hätte, hätte er nicht mit in den OP gedurft.

Lg BUNNY #hasi

Beitrag von sillysilly 01.10.10 - 22:48 Uhr

Hallo

ja - mußten wir beim geplanten Kaiserschnitt jedesmal unterschreiben

da geht es aber nur darum, daß der Mann auf eigenes Risiko dabei ist - keine Haftansprüche stellen kann
und die Versorgung der Frau im Vordergrund steht, und sich erstmal um das Wohl der Frau gekümmert wird.
Natürlich wird der Mann auch versorgt, aber im Notfall eben zuerst die Frau

Grüße Silly

Beitrag von dominiksmami 02.10.10 - 13:29 Uhr

HUhu,

unterschreiben mußte mein Mann das nicht, aber gesagt haben sie es ihm mehr als ausdrücklich!

Ist auch irgendwo logisch. Das heißt ja auch nicht das sich gar nicht um ihn gekümmert wird...aber der Arzt und die Leute die im kreißsaal sind kümmern sich ausschliesslich um die Geburt!

Passiert dem Mann was, wird ein anderer Arzt gerufen werden...aber so lange kümmert sich im Ernstfall erstmal keiner um ihn.

lg

Andrea

Beitrag von jindabyne 02.10.10 - 18:47 Uhr

Das wird vielleicht auch von jeder Klinik anders gehandhabt. Ich könntre es schon verstehen, wenn Kliniken sich so absichern wollen. Hier mal ein Extrembeispiel:

Vor wenigen Jahren gabs bei uns in der Stadt einen Gerichtsprozess, weil in der Klinik in der Nachbarstadt ein Mann während der Geburt (Austreibungsphase) umgekippt ist. Das Personal hat sich um Frau und Baby gekümmert und erst nach der Geburt nach ihm geschaut. Leider ist er ganz ungeschickt gestürzt und hat es nicht überlebt. Die Familie hat dann das KKH verklagt.

Lg Steffi

Beitrag von sarah2810 02.10.10 - 19:23 Uhr

Also mein Mann wurde nur darüber aufgeklärt aber unterschreiben musste er das nicht...
Im Notfall werden sie ihm schon helfen aber DU bist wichtiger :-)

Beitrag von honey090485 03.10.10 - 16:46 Uhr

Hallo!
Also was deine Bekannte dir da erzählt, das stimmt.Meine hebamme hat mir das auch erzählt, das mein Mann unterschreiben muss falls er umkippt das erstmal ich behandelt werde und das kleine was noch nciht da ist.Sei denn er tut sich was beim umkippen, denn wird er selbstverstäbdlich behandelt.

Lg

Beitrag von erdwuermchen 04.10.10 - 09:31 Uhr

Also bei einer spontanen Entbindung muss der Mann das nicht unterschreiben, aber bei einem KS schon. Ich kenne das auch von Bekannten. Denn das Team im Kreisssaal ist für das Kind und die Mutter da und nicht für den Mann. Er ist derjenige, der als letztes versorgt wird. Das unterschreibt er sozusagen.

Ich habe meine Kinder alle spontan bekommen und da musste mein Mann sowas nicht unterschreiben.

LG
erdwürmchen

Beitrag von donaldine1 04.10.10 - 10:39 Uhr

Man muß im KKH doch fast immer alles in Voraus unterschreiben. ;-)