KS vs Spontangeburt

Archiv des urbia-Forums Geburt & Wochenbett.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Geburt & Wochenbett

Die Geburt deines Kindes rückt näher und es tauchen immer noch neue Fragen auf? Du hast gerade entbunden und ganz spezielle Fragen in dieser besonderen Situation? Hier ist der Ort für alle Fragen rund um Geburt und Wochenbett.

Beitrag von mein2008 01.10.10 - 21:21 Uhr

hallo.

da ich hier immer wieder von KS geplant, erwünscht und dergleichen lese, wollte ich mal so eine kleine Umfrage starten.

Warum hattet ihr Kaiserschnitte, was waren die Gründe? Wer von euch wollte einen gewünscht und warum?

Und, hat hier auch noch jemand spontan entbunden oder ist das eher das Auslaufmodell?

Beitrag von inajk 01.10.10 - 21:47 Uhr

KS? Freiwillig den Bauch aufschneiden und mein unvorbereitetes Baby rausreissen lassen? Wieso sollte ich das tun wollen?
Ich hatte zwei wunderschoene, schnelle, einfache Hausgeburten. Fertig.
LG
Ina

Beitrag von lebelauter 02.10.10 - 08:45 Uhr

#pro

LG

LL

(auch Hausgeburtlerin)

Beitrag von lena1309 01.10.10 - 21:49 Uhr

Nabend,

ich hatte 2 Notsectios wegen Geburtsstillstand und massiv verschlechterten Werten bei meinen Mädels. Beim ersten KS kam auch noch grünes Fruchtwasser dazu.

Hab es aber bei beiden Fällen spontan versucht, aber meine Damen haben nicht ganz mitgespielt.

Würde ich heute noch einmal schwanger werden, würde ich einen Wunschkaiserschnitt machen, denn noch mal im Turbotempo aus dem Kreissaal in den OP geschoben zu werden, nein danke.
Aber dann ist es ja auch kein wirklicher Wunschkaiserschnitt, denn nach 2 Notsectios ist die medizinische Indikation ja auf jeden Fall gegeben.

Meine gute Freundin hat spontan entbunden.

Also steht es bei uns 2:1, da sie bis jetzt nur einen Sohn hat.

Schönen Abend noch.

Beitrag von alessa-tiara 01.10.10 - 22:05 Uhr

hatte einen ks bei meinem sohn weil er musste geholt werden weil es bei mir starke probleme mit ödemen und wassereinlagerungen gab. deswegen leider der KS

jetzt werd ich wahrscheinlich im geburtshaus entbinden also spontan , wie ich es mir immer gewünscht habe

LG

Beitrag von scura 01.10.10 - 22:10 Uhr

Ich hatte nen KS wegen Geburtsstillstand nach Einleitung.

Ich glaube Spontangeburten sind echt ein Auslaufmodell. In meinem Bekanntenkreis ist die Zahl der KS-Geburten auf jeden Fall stärker vertreten. Schade

Beitrag von gslehrerin 01.10.10 - 22:20 Uhr

In meinem Bekanntenkreis sind grad 10 Kinder unter drei Jahren, alle spontan (naja, nennen wir es lieber auf natürlichem Weg) geboren.
In meinem GVK waren 10 Frauen, davon hat eine per KS entbunden. Auf eigenen Wunsch, die Angst vor einer Spontangeburt war zu groß.
Also kein Auslaufmodell.

Lg
Susanne

Beitrag von maylu28 01.10.10 - 22:40 Uhr

Ich selber hab Spontan entbunden und es ging schnell und unkompliziert, hätte sehr große Angst vor einer PDA und davor das sie mir den Bauch aufschneiden, ist aber eher eine unrationale Angst...

Spontan-Geburt:
Vorteil:
- wenn es schnell und unkompliziert geht, dann hat man die wenigsten Einschränkungen.
- Kind erlebt den Geburtstress, der ja gut sein soll.
- Hinterher ist man sofort wieder fit.
- Man kann sofort die Zeit mit Baby und Mann genießen
- Es sind wenig Personen im Kreissaal
- Man kann hinterher wirklich irgendwie stolz sein, dass man das gepackt hat
Nachteile:
- Auch ein Dammriss oder Dammschnitt kann noch Tage weh tun
- Es können immer Komplikationen auftreten, die man nicht richtig abschätzen kann, dann kann es sehr hektisch werden
- Eine sehr lange Geburt kann extrem Kräfte zehrend sein und auch sehr schmerzhalft
- Es kann auch hier sein, dass man ein Geburtstrauma bekommen
- Man weiss einfach nicht wann es losgeht
- Wenn es nicht losgeht: Einleitungen sollen sehr schmerzhaft sein

Kaiserschnitt (soweit ich es theoretisch beurteilen kann, aus meiner Sicht)
Vorteil:
- Man weiss genau wann (außer bei einer Notsec.)
- Es ist glaube ich sehr risikoarm fürs Baby
- Keine Schmerzen, zumindestens während der "Geburt"
- Es geht schnell
- Papa hat das Baby erstmal ganz für sich
Nachteile:
- PDA kann Nebenwirkungen haben (Tagelanges Kopfweh, usw)
- Es ist ein großer Eingriff für den Körper, es wird einiges durchtrennt
- Man muß warten bis man das Baby endlich im Arm hat
- Bonding ist erst später möglich
- Wundschmerzen hinterher
- Es kann zu Komplikationen mit der Wunde kommen.
- Eventuell unschöne Narbe, wenn der Arzt sich keine Mühe gibt.
- Man ist bestimmt erstmal auf Hilfe angewiesen

Ich würde immer eine Spontan-Geburt bevorzugen, aber die Gesundheit des Babys geht immer vor, außerdem würde ich auch einen KS bei Befürworten, die eine sehr schwere und lange Spontan-Geburt hatten...

Letztlich muss es jeder für sich entscheiden und dann auch dahinter stehen, sowohl beim KS wie bei der Spontan-Geburt.

LG Maylu

Beitrag von irmimaus 03.10.10 - 15:30 Uhr

" - Es ist glaube ich sehr risikoarm fürs Baby"

Ich weiß nicht, was daran so risikoarm fürs Baby sein soll.
Ich habe schon Kinder mit Schnitten am Kopf im Gesicht oder am Hintern gesehn zudem kommen in vielen Fällen enorme Anpassungsschwierigkeiten hinzu. Also ich kann einen KS keineswegs als risikoärmer bezeichnen.

Was wir uns immer vor Augen halten sollten ist, dass die Natur so etwas wunderbares wie den Menschen hervorgebracht hat. Da hat sie sich sicher auch etwas dabei gedacht, wie er auf die Welt kommt
und die beste Möglichkeit für uns ausgesucht.

In Notsituationen ist ein KS ein Segen, aber ansonsten sollten wir uns als Mensch nicht anmaßen zu behaupten, wir hätten eine bessere Möglichkeit gefunden als die Natur

LG Irmimaus

Beitrag von maylu28 03.10.10 - 17:13 Uhr

Hallo Irmimaus,

ich hab ganz unten nochmal geschrieben, dass ich es schade finde, dass es immer wieder zu einem so starken Schwarz/Weiß Denken kommt...

Ich bin auch ein absoluter Befürworter der natürlichen Geburt, aber ich hatte auch eine wunderschöne Geburt bei meinem 1. Sohn, sie hat 4,5 h gedauert und ich konnte die Wehen gut aushalten, das Pressen war angenehm, da man etwas tun konnte und ich bin kaum gerissen. Daher war ich danach gleich wieder fit und meinem Sohn ging es nach der Geburt super und wir haben die ersten Stunden sehr genossen.
Aber leider ist das halt nicht immer der Fall, ich hab leider Bekannte, da war die Spontangeburt ein Trauma, es ging ewig nicht, zum Schluß musste der Junge mit der Zange geholt werden, wobei er sich auch verletzt hat, eine andere Freundin, musste letztlich doch eine KS machen, da nichts mehr voran ging....
Das sind alles Geburtsverläufe, wo ich verstehen kann, dass man Angst hat und beim 2. Mal eher zu einem KS tendiert....Bevor man sich bei der 2. Geburt vor lauter Angst völlig verkrampft und dann auch nichts mehr geht....
Aber ich denke auch, dass sich jede Frau zutrauen sollte, dass sie das schafft und ihrem Körper vertrauen sollte. Doch manchmal ist die Angst großer und das Selbstvertrauen kleiner.....

Ich wünsche mir jedenfall für mein 2. Kind auch einen schöne und natürliche Geburt und ich hoffe, dass es auch wieder so sein wird......
doch hab ich auch Respekt vor den Frauen, die einen KS hatten, denn das ist auch keine Kleinigkeit, und ich hätte viel mehr Angst vor einem KS als vor der Spontanen Geburt....

Jeder muss den Weg gehen, den er für richtig hält, dass ist später in der Kindererziehung nicht anders.

LG Maylu

Beitrag von sternchen7778 01.10.10 - 22:40 Uhr

Hallo,

hatte zwei Spontangeburten. Ein Mal musste durch Einleitung nachgeholfen werden, ein Mal lief alles ohne weitere Hilfe.

Ein KS ist in meinen Augen eine heftige Bauch-OP und war immer mein allergrößter Horror. Gott sei Dank kam nie die Situation, wo ich darüber hätte nachdenken müssen.

LG, #stern

Beitrag von sillysilly 01.10.10 - 22:43 Uhr

Hallo

Kurzversion:

wollte immer normal gebären -
hat dann nicht so geklappt - wäre nicht das Problem gewesen, aber die Hebammen wollten dann natürlich Geburt um jeden Preis.
Hätte alles in einem Kaiserschnitt enden können, denn die PDA hatte ich ja schon.
Natürlich war absehbar, daß es dann nichts mehr wird - sie war verkantet und kam nicht durchs Becken.
tja, ..... was die Hebammen dann nicht so einsehen wollten ......
Ende: ich kollabiert, Kind Herztöne weg - Panik bei allen Beteiligten.
Höre den Narkosearzt noch rufen - nicht anfangen sie ist noch wach ........

Kind Sauerstoffmangel, Bauchraum vereitert weil keine Zeit zum desinfizieren war, Tagelanger Dauerschluckauf bei mir weil ich unter Schock stand,

Wir sind dann gegen die Hebammen wegen Fahrlässigkeit vorgegangen.



Hatte jegliches Vertrauen verloren - da ich bevor es eskaliert ist - 3x auf einen Kaiserschnitt bestanden habe - und die anwesenden Ärzte auch dafür waren.



Ich finde schlimm -
vorher kann ich mir einen Kaiserschnitt nach Geburtststunde, Tag; Horoskop aussuchen weil ich einfach Lust habe
ABER in der Geburt, habe ich nach stundenlangen Wehen, wo nichts vorwärts geht obwohl der Muttermund nach 2 Std. schon offen war - nichts mehr entscheiden.


Zweites Kind - war zu klein, Versorgung war nicht klar - singuläre Nabelschnurarterie - da war klar wieder ein Kaiserschnitt

Drittes Kind- Kaiserschnitt



Finde es immer noch Schade, daß es natürlich nicht geklappt hat, und habe lange gebraucht das Trauma zu verarbeiten.


Wobei ich einen Kaiserschnitt nicht als "leichter" empfinde und wahnsinnigen Respekt vor dem Eingriff habe

Grüße Silly

Beitrag von anom83 01.10.10 - 22:44 Uhr

Hallo,

also ich habe spontan entbunden und hoffe sehr, dass ich keine Ausnahme bin.

Ich finde die Vorstellung eines KS schrecklich, bin aber froh darum, dass die Möglichkeit besteht, wenn eine Indikation vorliegt.

LG Mona

Beitrag von sillysilly 01.10.10 - 22:53 Uhr

Hallo

achja, bis auf eine - haben alle meine Freundinnen versucht normal zu gebären.

Allerdings bin ich sehr ernüchtert geworden,
denn bei mehr als der Hälfte ist es in einem Kaiserschnitt geendet.
Aber nicht weil der Kaiserschnitt zu schnell gemacht wurde, sondern weil die Babies es einfach nicht raus geschafft haben. Oder die Herztöne so abfielen.


Grüße Silly

Beitrag von malix81 01.10.10 - 22:56 Uhr

Hallo!
Ich habe meinen Sohn 2008 spontan geboren. Fand es total schmerzhaft, wollte niemals wieder Kinder bekommen.;-) Hatte aber keine Schmerzmittel o.ä. Und ich bin weder gerissen noch geschnitten oder so. Naja nun bin ich wieder schwanger und zwar mit Zwillingen, und ich werde es wieder spoantan versuchen. Auch die Ärzte haben mir dazu geraten. Hoffe es kommt nichts dazwischen und es muss doch noch ein KS gemach werden. Also ich muss sagen, wenn alles gut geht gehts einem nach ner spontanen Geburt einfach besser, man kann sich bewegen und das Baby einfach genießen. Klar, wenn man geschnitten wird, ist man dann auch eingeschränkt und hat schmerzen, aber das ist ja vielleicht gar nicht der Fall. Bei nem Kaiserschnitt kommt man halt definitv nicht um die Schmerzen hinterher rum. Würde niemals freiwllig nen KS machen lassen. Bin aber auch ein Weichei, was Wunden und Schmerzen angeht #schein

Gruss Malix

Beitrag von olivia2008 02.10.10 - 07:50 Uhr

Ich war am Tage des Stichtages beim Frauenarzt. Er schaute auf Ultraschall uns sagte, dass Kind wäre etwa 3800g schwer und damit gäbe es bei der Geburt (ich bin nur150cm groß) Probleme. Desweiteren stünden ja Feiertage und Wochenende bevor und man könne ja nicht diese drei Tage abwarten (an den Tagen wird ja schließlich nur ungern operiert), das Risiko, die Wehen könnten einsetzen, wäre zu groß. Ich also bekam die Überweisung fürs Krankenhaus in die Hand gedrückt mit der Aufforderung, sofort hinzufahren, dürfte nicht vorher nach Hause oder woanders hin. Ich also bin sofort ins Krankenhaus. Nachdem ich Stunden auf den Narkosearzt wartete, erklärte er mir, wie alles abläuft.

Parallel dazu fragte ich die Hebamme dort, was sie davon hält. Sie war der Meinung, ein kaiserschnitt sei absolut unnötig. Ich also rief meine Hebi an und fragte auch sie. Sie war die zweite, die einen Kaiserschnitt ablehnte. Hm, was nun? Schichtwechsel. Ich fragte also die dritte hebamme um Meinung. Sie bestätigte die Meinung der anderen Hebammen und verriert, dass der arzt bekannt für Kaiserschnitte sei. Nun kam auch der Frauenarzt hinzu, die beiden hatten eine Auseinandersetzung deswegen. "Heimlich" versuchte die hebame die geburt einzuleiten, indem sie die Fruchtblase von der gebärmutter löste und Akkupunktur machte. Parallel dazu unterschrieb ich zu Entsetzen des Frauenarztes dafür, den kaiserschnitt abzulehnen.

Was soll ich sagen: Am selben Abend setzten die wehen ein. Der Frauenarzt war empört und betonte immer wieder, dass ich ein hohes Risiko eingehe. Eine natürliche geburt hätte aus seiner Sichte keinerlei Vorteile. Acht Stunden später war die Kleine da, 50cm groß und 2955g leicht. Alles ohne Komplikation. Dank meiner Hebamme, die sich für mich einsetzte.

Ich würde immer wieder die natürliche Geburt bevorzugen. Nur, wenn ein Kaiserschnitt medizininisch notwendig ist (mit richtiger begründung!), geht die Gesundheit des Kindes natürlich vor. Aber das Erlebnis der geburt war so faszinierend, ich möchte es nicht misssen und bin stolz darauf, mein kind aus eigenen Kräften entbunden zu haben.

lg

Beitrag von babe2006 02.10.10 - 08:28 Uhr

Hi.

Geburt 2006: 18 Std Wehen nach Blasensprung, Kreissaal, vollständig geöffneter Muttermund, sec. Wehenschwäche (Geburtsstillstand), abfallende herztöne, NOT-Sectio in Vollnarkose.

Geburt 2010: geplanter 2ter Kaiserschnitt in Spinalanästhesie... niemand kann mir erzählen, man hätte hier kein geburtserlebnis...!

würde nur immer wieder einen Kaiserschnitt machen. Die Risiken, die manche aufbringen, hat man ebenso bei einer Spontan-Entbindung, bei mir lag z.B. eine aufm Zimmer, die hatte während der Spontan Entbindung eine Lungenembolie!!! Wäre fast dran gestorben, hätte man sie nicht sofort in den OP!! Und glaub mir das kommt mittlerweile ziemlich oft vor!

lg

Beitrag von minnie85 02.10.10 - 11:08 Uhr

Jetzt mach den Frauen hier mal keine Angst! Ein thromboembolisches Ereignis ist wenn dann häufiger beim KS, da musst du nur mal logisch nachdenken warum. Und selbst im Ganzen betrachtet ist das heute nicht häufiger als früher, im Gegenteil!

Beitrag von tekelek 02.10.10 - 14:36 Uhr

Hallo !

Eine Embolie ist wesentlich häufiger bei Kaiserschnitten, bei Spontangeburten eigentlich eher weniger ! Erst informieren, dann schreiben ...

Liebe Grüße,

Katrin

Beitrag von taeboqueen 02.10.10 - 10:12 Uhr

Hallo

ich hatte vor 14 Tagen leider einen Not Kaiserschnitt ... hatte 10h lang wehen und dann lag die kleine mit dem Kopf etwas verkeilt und konnte den letzten rutsch nicht von alleine machen . wurde dann alles zu gefährlich und deswegen wurde leider dann doch ein kaiserschnitt vorgenommen .
ich kann die Frauen beim besten willen nicht verstehen die sowas freiwillig planen ?!??!?!??!
das war das schlimmste Erlebnis was ich je hatte wenn das kind einfach so aus dem Bauch der Mama rausgerissen wird . Niemals würd ich sowas freiwillig machen !!!!!!!!!!! wenn es nicht anders geht -> OK aber sich das wünschen ???? das kann ich echt nicht verstehen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
die Narbe die man danach hat ist auch kein Zuckerschlecken und die schmerzen die ersten 3 Tage sind auch ziemlich heavy !!!!

Liebe Grüße
#winke

Beitrag von rmwib 02.10.10 - 11:01 Uhr

Ich glaube, der Großteil entbindet nach wie vor spontan.
In meinem "realen" Bekanntenkreis zumindest haben fast alle ihre Kinder "normal" entbunden-
Ich kenn 2, die eine medizinisch notwendige Sectio hatten und eine, die aufgrund der langen Kinderwunschvorgeschichte einen Wunschkaiserschnitt hatte.

Für mich selber käme es niemals freiwillig in Frage. Medizinisch notwendig ja, aber nur weil ich es will niemals #schwitz ich hätt so Angst mir den Bauch aufschneiden zu lassen und #zitter#zitter#zitter nee lass mal.
Spontan entbinden war nicht schlimm #schein

Beitrag von minnie85 02.10.10 - 11:05 Uhr

Hallo!

Da eine Spontangeburt für gesunde Mutter und gesundes Kind die gesündere Variante ist, ist sie mit Sicherheit kein Auslaufmodell. In Deutschland kommen je nach Bundesland durchschnittlich 70-75% der Kinder spontan.

Ich hatte beim ersten Kind einen Wunschkaiserschnitt, also ohne Grund. Das ist aus versch. Gründen, v.a. wegen den Risiken für Mutter und Kind, eigentlich nicht zu empfehlen und ich habe es allein wegen den Schmerzen sehr, sehr bereut.

Mein zweites Kind kam dann spontan - wunderschön, viel besser für mich und das Kind!

Fazit, auch von der WHO: wer gesund ist, ein normales Kind erwartet, entbindet am gesündesten normal!

Beitrag von anarchie 02.10.10 - 11:50 Uhr

Hallo!


ich habe viermal zuhause geboren.

KS käme für mich nur auf leben oder tod in Frage.

Zu fies fürs Kind.
ne große bauch-Op
zu viele risiken

lg

melanie mit den Kurzen(8,6,3 und 1)

Beitrag von sillysilly 02.10.10 - 12:47 Uhr

Hallo

zu zu fies fürs Kind möchte ich was sagen -

es mag für das Kind überraschend sein, aber

es gibt keine einziges Kind, daß durch einen Kaiserschnitt einen Sauerstoffmangel hatte - denn das ist mit einer der häufigsten Gründe für eine geistige Behinderung bei einer Normalgeburt.

Oft neigen die Hebammen dazu die natürliche Geburt zu lange auszureizen, auch bei Komplikationen.

Meine Freundin und ihr Mann arbeiten als Narkosekrankenschwester, und Narkosearzt im Kreissaal.
Was die da zu sehen bekommen ...... -

Und warum glaubst du gibt es kaum Ärztinnen die ihr Kind natürlich bekommen ?



Ich bin überhaupt nicht für einen Kaiserschnitt, denn es ist ein unnötiger Eingriff, der viele Risiken für die Mutter birgt, und ganz bestimmt kein Spaziergang ist, und auch das weitere Leben einschränken kann ( z.b. Abstand der Kinder zueinander, oder wie bei mir eine vierte Schwangerschaft wäre lebensgefährlich für mich )
Aber eben für die Mutter - nicht fürs Kind


Und meine Tochter hatte Sauerstoffmangel aufgrund der Geburtskomplikationen.


Grüße Silly

Beitrag von valentina.wien 02.10.10 - 13:36 Uhr

"Und warum glaubst du gibt es kaum Ärztinnen die ihr Kind natürlich bekommen ? "

Daten!!!