Kiga, unsere Tochter 2 1/4 beißt und wird dadurch abgeschirmt!!!

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Forum: Kleinkind

Das Leben mit kleinen Kindern ist wunderschön, nie langweilig aber auch ziemlich anstrengend. Da können Tipps von anderen Müttern oder Vätern viel Erleichterung und Hilfe in den Alltag bringen. Viele Infos rund um euer Kleinkind  (z.B. Kinderkrankheiten) findet ihr auch in unserem Magazin.

Beitrag von kamelin 02.10.10 - 01:13 Uhr

Hallo,

ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll ich schildere Euch am besten unsere Situation einfach mal so kurz wie möglich, Vorsicht SORRY trotzdem lang #zitter

Unsere Tochter haben wir am 18. Mai 3 Tage nach ihrem 2. Geburtstag zum ersten mal in den Kiga gebracht. Da sie schon vor Ihrem 2. Geburtstag Sätze mit 3- 5 Wörtern sagen konnte, konnte Sie sich auch schon gut ausdrücken, das haben sowohl Arzt bei der U bestätigt und die Erzieherinnen.
Am Anfang gab es eig. keine Probleme sie war richtig "heiß" darauf in den KiGa zu gehen und wollte am liebesten gar nicht nach Hause gehen. Auch kamen gelegentlich Kinder wenn ich Sie abgab und sie lief fröhlich rein... Das ging einige Wochen gut. Mitte/ Ende Juni erzählte mir eine Erzieherin, daß Pia ein Kind gebießen hat. Zuhause habe ich dann mit meiner Kleinen nochmal gesprochen und Ihr gesagt das das Aua macht und Sie dies nicht tun darf. Es vergingen die Tage und Wochen und beim abholen wußte ich meist schon ab sie gebissen hat oder nicht. Nachdem es sich häufte sprach ich natürlich immer wieder mit der Erzieherin ( Gruppenleiterin) und auch mit meiner Tochter.... Die Erzieherin meinte ich solle mir keine Gedanken machen, das gibt sich wäre nochmal nach dem Urlaub klappt das schon. Auf den Spielplätzen kam ich mit anderen Eltern ins Gespräch, wir sprachen über das Thema und Sie sagten, das kennen wir: bei machen hat es bis zu einem 1/2 Jahr gedauert und bei anderen hätte es aufgehört nachdem das Kind selber von Kindern gebissen wurde oder Sie Ihre Kinder als Sie sie bissen im selben Atemzug zurückgebissen hätten. Dies habe ich auch in den verschiedensten Foren gelesen.
Dann folgten Anfang August 2 Wochen Sommerferien und Anfang September waren wir 2 Wochen im Urlaub.. Nun geht unsere Tochter seit 20.9 wieder in den Kiga, was bekam ich zu hören? Sie beißt! Sie hat das Mädchen sogar richtig Blutig gebissen.:-[

Jetzt kam es letzte Woche Freitag Abends dazu, daß unsere Tochter wärend Sie mich umarmte auch anfangen wollte mich zu beißen. Ich ermahnte Sie nicht zu beißen, sagte Ihr das das Weh tut und Aua macht. Sie konnte es nicht lassen uns schnappte wieder nach mir. Daraufhin sagte ich ihr das Sie das lassen soll, das Aua macht und ich Sie sonst auch beißen würde um ihr zu Zeigen das das AUA macht! Sie biss zu und ich zurück. ( Ich weiß, das es hierrüber geteilte Meinungen gibt und möchte bitten zu respektieren, das es eine einmalige erzieherische Maßnahme war um Ihr den Schmerz ( das Aua) bewußt zu machen und KEINE KINDSMIßHANDLUNG!!! Sie hat sich bis heute nämlich noch nicht wirklich weh getan, obwohl Sie ein sehr aufgeweckter Feger ist der am liebsten Klettert.
Naja zurück zum Thema, Montag morgen habe ich Sie wieder in den KIGA gebracht und Sprach mit der Gruppenleiterin und erzählte Ihr von der Beißsituation mit meine Tochter. Im festen Glauben Vertrauensvoll und in Zusammenarbeit.
Am Mittag holte ich meine kleine wie immer ab, an der Hand geführt von einer Erzieherin während die anderen Kinder frei rumliefen...
Dienstag morgen brachte ich die kleine wie immer kurz vor 9 in den Kiga, rüstete noch die Kleidung auf ( PIPI Unfälle häuften sich in letzter Zeit wieder, obwohl Sie im Juni eig. tagsüber trocken war- nagut kann ja sein)
Darüber kam die KIga-Leiterin, fragte mich ob ich mal 5 min hätte. Hatte ich. Sie schleppte mich in Ihr Besprechungszimmer und schloß die Tür, dann legte SIE los: Ihr wäre zugetragen worden, daß ich die Pia gebissen habe, das müßte Sie dem Jugendamt melden, das ist Kindsmißhandlung!
Ich wußte gar nicht was ich sagen sollte, schilderte ihr dann aber was mich dazu bewegt hatte, daß ich nach einem Ausweg gesucht habe.. und stellte nochmals klar, das ich mein Kind KEINESFALLS MIßHANDELE!!!
Wärend dieses Gesprächs eröffnete die Leiterin mir dann, daß wir uns mal an eine Erziehungsberatungsstelle wenden sollten oder an einen Psychologen um uns Hilfe zu holen, Sie glaubt das da bei uns und mit Pia was nicht stimmt, so einen starken "Beißer" hätten Sie noch nie in der Einrichtung gehabt und der Kiga muß EXTRA einen Erzieher abstellen nur für die Pia WEIL PIA IST EINE GEFAHR FÜR ALLE sie beißt kinder oder Erzieher und das aus dem NICHTS heraus!!!
Ich wußte gar nicht was ich sagen sollte. Das alles hat die Kiga-Leiterin mit in einem ca 15 min Gespäch an den Kopf geknallt. Ich war fix und fertig und bin heim.. Beratung mit meinem Mann
Mittags habe ich Pia dann wie immer um 12 Uhr abgeholt und wie immer wurde die an der Hand einer Erzieherin geführt, die anderen Kinder durfen rumlaufen...
Dies erscheint uns nun natürlich in einem anderen Licht, denn revü passiert kommt das so schon eine ganze Weile vor, daß Pia an der Hand gehalten wird, jedoch davon Gewußt hatten wir nicht!
Mittwoch hat er unsere Tochter in den KiGa gebracht und auch abgeholt. Donnerstag brachten wir sie gemeinsam und ich holte Sie. Heute brachte und holte er Sie. Wir schauten natürlich etwas genauer hin und tatsächlich machten wir einige Beobachtungen. Wenn Pia kommt herscht aufruhr, nicht bei den Kindern ( da kommen eigent. keine ) sondern bei den Erziehern. Es wurde tatsächlich eine abgestellt, die Pia emfängt und sie sofort an ein Spielzeug bringt und dorf "parkt" Gelingt es Pia sich mal zu lösen wird hektisch gestekulliert und auf Sie gezeigt und schon ist die nächste Erzieherin da.... Wir beobachten zunehmend, das unser Kind abgestempelt als eine Gefahr für alle weitesgehend abgeschirmt, gar isoliert wird! Wir sehen das beißen als Versuch mit den Kindern "kontakt" aufzunehmen.

ICH MEINE EIN 2 1/2 Jähr. KIND ALS !!! GEFAHR !!!DARZUSTELLEN das ist doch nicht normal, unsere Tochter ist alles andere als eine Gefahr, überhaupt nicht agressiv und bei uns mit Kindern völlig normal auf Spielplatz, Schwimmbad etc.

Die Erzieherinnen werden wir zukünfig mit Vorsicht genießen, Sie bekommen von uns keine Infos mehr. Ich vertraue dort NIEMANDEM MEHR!!! Auch der Umgangston ( von Oben herab ) bei dem Gespräch war das Allerletzte!

Pia geht seit 3 Monaten in den Kiga, da müßten doch mal ein Kind kommen, daß sich freut wenn Pia kommt, Oder? Wie war/ist das bei Euren ??
Bin mal gespannt was Ihr so davon haltet, sorry für die Rechtschreibfehler etc.

Beitrag von xaverl2002 02.10.10 - 07:04 Uhr

Hallo,

ich kenne deine Situation was "Beisserkinder" angeht. Mein Großer war auch einer, aber weit schlimmer war es mit meiner Tochter. Sie wird im Januar 3. Ich glaub es find so mit 1,5 Jahren langsam an - da versuchte sie erstmal ihren Bruder zu beißen. Dann steigerte es sich immer mehr und es wurde teilweise einfach zu Kinder hingegangen versucht zu umarmen und zeitgleich gebissen!#schock
Es war wirklich stressig, weil ich Isabell nicht mehr aus den Augen lassen konnte, sobald andere Kinder in der Nähe waren.
Hab dann meinen KiArzt um Rat gefragt, er gab mir den Tip immer die gleiche Konsequenz zu ziehen, wenn Isabell gebissen hat. Er meinte sobald sie gebissen haben sollte ich sie für eine Minute ins Bad oder Toilette stecken und ihr natürlich erklären warum. Ich hab das dann durchgezogen und sie sofort aus der Situation genommen und es wurde tatsächlich besser!:-).
Mein Sohn hat auch automatisch mal zurückgebissen, als es im zu bunt wurde - das hat überhaupt nix geholfen.

Ich hoffe für euch, dass ihr das in den Griff bekommt. Ich dachte immer es liegt daran, dass Isabell noch nicht spricht - sie fing erst nach ihrem 2. Geburtstag an zu sprechen und da wurde es auch immer weniger mit beißen.
Hm, das trifft bei euch nicht zu, liegt´st vielleicht nicht so verkehrt mit deiner Annahme, dass sie Kontakt sucht.

Ist ein schwacher Trost, aber es geht wirklich vorbei. Sprich vielleicht auch mal mit deinem KiArzt darüber!

Ach ja, apropo Gefahr: So unrecht haben die Kindergärtnerinnen natürlich nicht - so eine menschliche Bissverletzung kann wirklich gefährlich werden. Deine Tochter muss unter Beobachtung bleiben - ich hab Isabell auch nicht aus den Augen gelassen, wenn wir unter Kindern waren, war meistens direkt beim spielen dabei.
Alles Gute:-)

Rosina

Beitrag von kamelin 02.10.10 - 18:26 Uhr

an xaverl2002:
Wir wissen, das Menschenbisse sehr gefährlich sind! Aber deshalb ein so kleines Kind als Gefahr für alle zu bezeichnen finde ich gerade von einer Erzieherin als sehr unpassend.
Und unter Beobachtung verstehe ich was anderes, als eine Erzieherin an Ihrer Seite zu parken und die Bewegung massiv einzuschränken. Sie ist in einem offenem Kindergarten alles dürfen rumlaufen, nur Sie nicht, das merkt ein Kind ja auch.

Beitrag von goldengirl2009 02.10.10 - 07:32 Uhr

Guten Morgen,

rein rechtlich gesehen ist es eine Körperverletzung,also hat die Leiterin nicht ganz unrecht.
Meine große wurde mal das "Opfer" einer Beißattacke eines Kindes,durch die Klamotten durch und das Ergebnis war eine entzündete Bisswunde mit der wir lange "Spaß" haten.

Was hält Euch davon ab eine Beratungsstelle aufzusuchen ?
Man bekommt mal eine neue Sichtweise und sieht auch mal sein Kind mit anderen Augen.
Jemand neutralen auf die Situation schauen zu lassen kann durchaus sinnvoll sein.
Nutzt dieses Angebot,ihr könnt nur gewinnen.

Hat sie schon gebissen bevor sie in die Kita gekommen ist ?
Ich kann mir vorstellen,dass sie dort vielleicht überfordert ist ?

Gruß

Beitrag von kamelin 02.10.10 - 18:31 Uhr

Ich weiß, aber der Ton macht ja auch die Musik wie es so schön heißt! Und von einem offenem vertrauensvollem Umgang miteinander (Eltern Kiga-Erzieher/Leiterin) kann ja hier nicht gesprochen werden.
Nein unsere Tochter hat vorher nicht gebissen, dies ist erst seit dem Kindergarten und wird dort auch eher schhlimmer als besser.

Beitrag von whiteangel1986 02.10.10 - 07:39 Uhr

Hallo kamelin,

sicherlich ist die situation momentan schwer für beide seiten. Kann ich gut verstehen. Unser kleiner hat zwar NIE gebissen, anfangs kurz zuhause versucht-> wir sofort reagiert, dann ist das nie wieder passiert. Er hat auch nie in der krippe gebissen, ABER er wurde IMMER gebissen und ich hatte tierische angst, das er sich das abschaut. Es gibt halt solche und solche kinder. Deine kleine beißt halt. und auch wenn die situation nicht schön für euch ist, würde ich weiter MIT der kita offen zusammen arbeiten. Die erzieher sind erstmal verpflichtet eine zeitlang dein kind abzuschirmen.

Mein kind kam einmal mit 3 bissen nach hause! Rechter oberarm (unterm t-shirt), rechte gesichtshälfe (stirn-auge) und linker unterarm. 2 davon waren blutig. Was würdest du als mutter sagen, wenn dein kind permanent so heimkommt? -> logisch, in die kita gehen und sagen, das da was passieren soll. Da sie genau wissen, das es nur ein kind ist, nämlich deine ist es erstmal richtig sie eine weile seperat zu betreuen. Bei uns war es etwas schwieriger, da waren es 2 kinder die erstmal auswendig gemacht wurden. Was genau sie unternommen haben weis ich nicht. Fakt ist, das ich das eine mädchen was mein sohn immer gebissen hatte auch eine zeitlang nicht gesehen hatte. Inzwischen hat er aber auch ewig keine bisse mehr gehabt. Obwohl die kleine wieder da ist.

Ich glaube auch nicht, das sie dein kind den ganzen tag extra haben. Ich denke das wird nur früh und nachmittag sein, wenn die "bringzeit" und "abholzeit" ist. Zwischendurch haben sie ja ihr programm, wie basteln, essen, spazieren, singen,...da wird deine tochter bestimmt mit teilnehmen aber in der gruppe speziell beobachtet. In der stoßzeit (bring/abhol) spielen die kinder meistens alleine, da wird denke ich deine tochter einzeln betreut.

Allgemein finde ich schon komisch, das deine tochter JETZT, mit über 2 jahren erst anfängt mit beisen. Wo sie eigendlich anfangen mir reden. Jetzt ist auch die frage, wer hat den erzieher mitgeteilt das du deine tochter gebissen hast? Deine kind selbst? wenn ja, kann sie sich ja äußern und muss dies eigendlich nicht per beißen tun. Ich würde einfach den rat der erzieher erstmal folgen und mit dem Kinderarzt und einem psychologen sprechen. Auch mit dem hintergrund, das dein kind tagsüber schonmal trocken war, jetzt öffters wieder einpullert. Es können wirklich psychische hintergründe sein, die nicht zwingend mit misshandlung zu tun haben. s reicht oft auch ein kleiner streit oder missstimmung unter eltern, oder in der kita selber, bei den großeltern,....Vielleicht merkt eure tochter auch speziell, das ihr stress mit der kita habt, obwohl sie sich wohl fühlt. Das alles spielt da eine wichtige rolle.

Wenn du dich aber jetzt abschirmst und GEGEN die kita arbeitest, wirst du den kürzeren ziehen. Weil du so den verdacht bestätigst in dem du dich zurück ziehst. Bleib offen und arbeite MIT IHNEN!

LG WhiteAngel

Beitrag von kamelin 02.10.10 - 18:48 Uhr

zu whiteangel1986

Ich kann Dich verstehen, das das auch nicht schön ist für Dein Kind und gerade deshalb habe ich versucht alle möglichkeiten in Betracht zu ziehen und alles zu versuchen damit Pia nicht mehr beißt.
Wir arbeiten überhaupt nicht gegen den Kiga, im gegenteil ich suchte ja den Austausch mit den Erzieherin und informierte die Erzieherin höchstpersönlich im Gespräch von meiner einmaligen Aktion! Und es ist eben dieser Vertrauensbruch der uns so ärgert, und der Ton macht schließlich auch die Musik.
In dem Gespräch das die KiGa-Leiterin mit mir unvorbereitet in 15 min führte, kam ich mir wirklich schlecht vor!! Von oben herab, als ob ich ein kleines Schulmädchen bin und dann sofort diese Drohung. Kommunikation in Vertrauensbasis sieht für mich anders aus.

Beitrag von munirah 02.10.10 - 08:27 Uhr

Ein Menschenbiss soll gefährlicher sein als ein Hundebiss, hat mir mal jemand gesagt.
Als Schwester eines Kindes, das viel gebissen hat und als Mutter von Kindern, die das phasenweise machen/gemacht haben, habe ich mich mit diesem Thema schon auseinandergesetzt.
Meine Kleine ist auch 2 1/4. Sie wäre im Kiga einfach überfordert, obwohl sie gern hingehen möchte und auch recht weit ist (durch zwei große Brüder). Jedes Kind hat eine andere Strategie, wenn es überfordert ist, Angst vorm Untergehen hat oder sich sonst irgendwie durchsetzen muss. Einige machen mehr in die Hosen, weil dann ja jemand Zeit für sie nehmen muss (nicht bewusst natürlich). Und andere beißen, schlagen oder so.
Meinem Sohn, der auch sehr viel gebissen hat, habe ich es selbst abgewöhnt, als ich ihn noch immer um mich hatte. Seine letzte Phase hatte er im dritten Lebensjahr, aber glücklicherweise, bevor er in den Kiga kam (mit 2 3/4).
Vor Menschen, die beißen, haben andere einfach Angst. Egal ob es ein kleines Kind ist oder ein Großer (ich habe lange mit geistig Behinderten gearbeitet, die damit auch Probleme hatten). Und die Verletzungen KÖNNEN auch mal ernst werden. Deshalb ist schwierig zu sagen, wo die Grenze ist. Deshalb kann ich die Erzieher eures Kindergartens verstehen, auch wenn der Umgangston nach deiner Beschreibung vielleicht besser sein könnte.

Beitrag von kamelin 02.10.10 - 18:58 Uhr

Hallo munirah,
das Sie unsere Tochter mehr beobachten, da haben wir ja auch nichts gegen. Sie jedoch durch eine Extra Erzieherin ständig an der Hand zu führen und den Kontakt zu den anderen Kindern ständig eingeschränkt zu halten, ob das der richtige Weg ist ist für mich Fraglich. Sie kann sich ja gar nicht mehr frei bewegen, im gegensatz zu den anderen Kindern.
Was uns auch zu denken gibt ist, das unsere Tochter keine Kontakte zu haben scheint und es wird auch nichts unternommen, damit sich das ändert.. Z.B. könnten die Erzieher ja auch zusammen mit unserer Tochter un ein paar Kindern spielen, aber in diesem Kindergarten scheint es nur AUFSICHT zu geben!!!

Beitrag von maschm2579 02.10.10 - 08:28 Uhr

Hallo,

ich persönlich würde auch nicht wollen das mein Kind in die Nähe Deines Kindes kommt. Nicht böse gemeint aber ein Menscheniss kann tödlich enden und sich echt böse entzünden, das ist ein no go und das muss man in den Griff kriegen.

Du solltest Dich aber nicht gegen die Erzieherinnen stellen sondern mit denen zusammenarbeiten. Sonst hast Du bald das JA vor der Tür stehen und die Maus ist weg. Geht schneller als man denkt und leider leider handeln die Jugendämter oft an der falschen Stelle.

ich würde also die Beratungsstelle aufzuchen da Du anscheinend überfordert bist. Beißen ist keine Lösung und war mit Sicherheit falsch, aber das weißt Du auch. Ist Kindesmißhandlung und und darüber braucht man nicht diskutieren.

Ansonsten weiß ich nicht ob Du so schreibst oder es wirklcih so machst, aber ein liebes: pia das macht aua ist wohl nicht angebracht. Ich denke Konsequenzen wäre angebracht. Was machst Du swenn sie beisst außer nur ein wenig schimpfen? Schick Sie raus und gönn ihr ne Auszeit. Führe einen "Beisskalender" mit Ihr. D.h. wenn sie 10 Tage nicht beißt darf Sie sich etwas wünschen was sie ganz dolle mag.
Wenn sie beißt wird etwas genommen was Ihr lieb ist. Abends dann z.b. keine Geschichte oder etwas was sie total liebt und Ihr wichtig ist.

Vielleicht klappt ist. Aber ich denke auch ne klare und laute Ansage und einen Auszeit sind sinnvoll.

lg

Beitrag von kamelin 02.10.10 - 19:16 Uhr

Hallo: maschm2579

Anscheinend hast Du da was falsch verstanden, ich war bis zu diesem Vorfall in ständigen Kontakt und Austausch mit den Erziehern. FAKT IST gewesen, daß unsere Tochter ausschließlich im Kiga gebissen hat, zu Hause oder auf dem Spielplatz gab es keinen Vorfall.
Ich bin keineswegs Überfordert, dies ist wohl eher der KIGA. Ein kleines Kind als Gefahr für alle zu bezeichnen als Erzieherin die Ihren Job verstehen sollte das zeugt doch von Kompetenslosigkeit.
Ich habe mittlerweile Kontakt zu einer Erzieherin eines anderen Kindergartens gehabt die bei mir in der Straße wohnt und wollte mal Ihren Rat, die hat nur den Kopf geschüttelt und gesagt, daß Sie die Leiterin wohl ausgelacht hätte. Gleich mit dem Jugendamt zu drohen sei vollkommen überzogen gewesen und das Gespräch völlig unprofesionell.

An einen Beisskalender habe ich auch schon mal gedacht, jedoch scheiterte es daran, das die Erzieher mir nicht immer sagen können wie der Tag oder die Situation war

Beitrag von augustiner 02.10.10 - 23:24 Uhr

Hallo, Du hast das JA vor der Tür stehen und Dein Kind ist weg????????????

Was ist denn das für ein Scheiß! Hab ich ja noch nie gehört...

Wenn man keinen Rat zu dieser Situation hat, sollte man glaube ich nicht so einen Mist schreiben.

Beitrag von ane72 02.10.10 - 09:39 Uhr

hi
hab hier auch so einen kleinen beißer.
unser sohn geht seit dem er 14 monate alt ist zu einer tm jetzt ist er 22 mon,
er ist der größte und aufgeweckste von allen obwohl der jünste von den 3 kindern.
er hat sich immer den anderern jungen ausgesucht.
er hat bis dahin immer nur gebissen wenn er was haben will oder weggenommen bekommen hat.
wir sind dann auch auf raten der tm zu einer beratungstelle.
dort hatten wir ein gespräch das 1 1/2 std dauerte ,
und es wurde uns gesagt das es völlig normal in diesen alter ist.
dann hatten wir jetzt ca 4 wochen ruhe,seit letzter woche ist es wieder ganz schlimm. unsere tm hat 2 kleine kinder beide 14 alt sind und das größrere mädchen ist zur zeit im urlaub.ich hoffe auf montag dann kommt sie zurück und er hat wieder jemannden der ihn kontra gibt und vor allen mit ihm tobt(die beiden veranstallten immer ein bobycar rennen wo es nicht grad glimpflich zu geht).
Am donnerstag hatte er es im spielkreis auch auf einen jungen abgesehen,er ist aber nicht viel weniger harmlos wie unserer und wir haben nicht genau mit bekommen wer angefangen hat.

falls es nicht besser wir ruf ich nochmal bei der beratungsstelle an.
ruf da mal an schaden kann es nicht.

lg

Beitrag von kamelin 02.10.10 - 19:21 Uhr

Die Erzieher meinten ja bis dahin, das es für das Alter völlig normal sei...
Meine Nachbarin hier in der Straße ist Erzieherin in einem anderen Kiga, die sagte auch das das normal ist und soetwas auch länger als 1/2 Jahr dauern kann... ich halte Euch die Daumen, das er es bald geschafft hat.

Beitrag von krtecek 02.10.10 - 09:45 Uhr

so meine liebe und jetzt sag ich dir eins...und es regt mich zum Teil extrem auf..

gott weiß, was du hier für antowrten bekommst...

ad 1) zu dem Beißen
zit.:Jetzt kam es letzte Woche Freitag Abends dazu, daß unsere Tochter wärend Sie mich umarmte auch anfangen wollte mich zu beißen. Ich ermahnte Sie nicht zu beißen, sagte Ihr das das Weh tut und Aua macht. Sie konnte es nicht lassen uns schnappte wieder nach mir. Daraufhin sagte ich ihr das Sie das lassen soll, das Aua macht und ich Sie sonst auch beißen würde um ihr zu Zeigen das das AUA macht! Sie biss zu und ich zurück. ( Ich weiß, das es hierrüber geteilte Meinungen gibt und möchte bitten zu respektieren, das es eine einmalige erzieherische Maßnahme war um Ihr den Schmerz ( das Aua) bewußt zu machen und KEINE KINDSMIßHANDLUNG!!! Sie hat sich bis heute nämlich noch nicht wirklich weh getan, obwohl Sie ein sehr aufgeweckter Feger ist der am liebsten Klettert.

Das ist dein eigentliches Problem, bei euch hat es zu lange gedauert, bis du zugebissen hast..du hast noch schlechtes gewissen dabei und da hat sich ein Teufelskreis befestigt... Wenn ein Kind von anderen nicht auf gleiche Art und Weise nicht gebissen wird oder diesen Schmrz nicht erfährt, hört es meistens nicht auf.. Das kind muss seine Stärke (ich kann beißen) aber auch seine Schwächen (ich werde gebissen und weiß ich wie es wehtut) erfahren..und zwar sehr deutlich..
wir haben damit kein problem, weil ich nicht groß zugeredet habe aber so deutlich war, dass meine Tochter sich es nicht erlaubte und wenn ja, gab es biss zurück..wso einfach ist es..

SO UND JETZT ZU DEM KINDERGARTEN:
ich fang gleich an. ich bin ausgebildete Sozialpädagogin und was da grade passiert ist eine Stigmatisierung und je länger das dein kind mitmacht, desto schlimmer für seine Entwicklung. Einerseits kann ich die Erziehrinnen verstehen, anderseits haben sie dermßane versagt und was sie machen ist so schrecklich.
Bei dir spüre ich eins, du hast eine ganz ganz feine Spürnase und weißt, was richtig und falsch ist. Erzähle nie wieder, was los ist, wenn es dan so endet. Du musst tatsächlich diesen scheußlichedn Kreis durchbrechen, sie muss aufhören zu beißen..und jetzt gibt es zwei möglichkeiten, du beßt so deutlich zurück, dass sie diesen Schmerz spürt..und es hört dann auf oder ihr braucht tarsächlich fachliche Hilfe. Nicht weil sie die Erzieherinnen sagen aber ihr braucht TIpps, wie man erreicht, damit man aufhört sie zu stigmatisieren..
solche frühkindlichen Erfashrungen der Ablehnung haben weitreichende Folgen für die Zukunft, je länger es andauert...ich bin mir sogar nicht so sicher, ob ihr sogar nicht den kindergarten wechseln solltet, damit sie die möglichkeit hat, neu anzufangen..

kannst es bisl sein, dass du studiert hast, gebildet bist..man merkt an deinem Verhalten, dein Spürnase ist wikrlich gut..

Tue bitte was. ich würde keine Minute erlauben, dass mein Kind so ausgegrenzt wird, glaube mir!!!!

und ich hoffe, du bedenkst, dass bei urbia MAMIS antowrten, keien Fachleute (habe bisl angst vor den Antowrten)

meine kam mit zwei in april und sie scheint ein unproblematisches Kind zu sein, wir haben andere probleme..ABER was ich lernte..zumindest bei uns sind die Erzieherinnen manchmal mit ihrem Gehirn bei den Popos der Kinder geblieben (der kindergarten wurde nicht freigewählt) und du musst selber handeln...

ich wünsche dir wikrlich aber wikrlich aus ganzem herzen, dass du nich so weitermachst...es geht um EUR Kind..egal ob ihr noch gezielt abwartet oder ihr euch Hilfe holt, tue was und lass diesen System nicht verfestigen...

ich bin so sprachlos, krtecek

Beitrag von pechawa 02.10.10 - 10:42 Uhr

Hallo,

ich bin in allen Punkten ganz deiner Meinung! Das Problem der TE ist so eingefahren und die Erzieherinnen scheinen auch nicht mehr aus pädagogischen Gründen zu handeln, sondern einfach nur zum dem Schutz für die anderen Kinder! Und für das beißende Kind ist die Situation einerseits schlecht, weil es unter ständiger Beobachtung steht, andererseits wird ihr aber auch durch das Beißen besondere Aufmerksamkeit geschenkt, sie "darf" an der Hand der Erzieherin gehen und empfindet all das wahrscheinlich nicht so negativ, wie die Mutter. Im Prinzip ist diese Art der Bestrafung eine negative Verstärkung, denn für das Beißen genießt sie alle Aufmerksamkeit und hat die Erzieherin für sich - ein schlaues Kind! Die Situation kann sich nur ändern, wenn alle ihr Verhalten ändern, nicht nur die Mutter! Die ist ganz verzweifelt und ich verstehe auch ihr Verhalten, zurück gebissen zu haben. Ich verstehe nicht das Verhalten der Leiterin, die das nun so dramatisiert :-(
Die Kleine muss schrittweise dahin geführt werden, dass sie ohne Beaufsichtigung mit Kindern spielt und ein erneutes Beißen sollte dazu führen, dass sie sofort raus aus der Gruppe in einen Nebenraum muss - natürlich unter Beaufsichtigung! Dort wird kurz und knapp gesagt, dass Beißen weh tut und dass man dann keinen Freund hat. Das Kind darf dann in diesem Raum sich selbst beschäftigen, wird aber sonst nicht beachtet, es sei denn, es hat eine Frage bezüglich des Beißens. Ca. 15 Minuten sollten ausreichen, dann darf es wieder in die Gruppe, aber nicht an der Hand der Erzieherin!
Das Schlimme an solchen Situationen ist, dass die Erzeiherinnen durch ihr Verhalten das Beißen fördern und somit das Kind in eine Außenseiterstellung bringen, aus der es ganz schlecht wieder raus kommt, denn wer einmal das schwarze Schaf ist, bleibt es :-(

LG

Beitrag von krtecek 02.10.10 - 11:06 Uhr

Es ist so unedlich traurig...ja, ich sehe es eins zu eins...erst wenn sich andere ändern, wird sich das Kind ändern...nur dies geschieht in einer gemeinsamen Zusammenarbeit...wenn ich als Elternteil bei so einer Sache Drohungen bekomme, dass man mich anzeigt oder dass mit uns was nicht stimmt, ist schon die Vertraunsbasis dahin...da müsste eigentlich ein Vermittler kommen..

zit.:Das Schlimme an solchen Situationen ist, dass die Erzeiherinnen durch ihr Verhalten das Beißen fördern und somit das Kind in eine Außenseiterstellung bringen, aus der es ganz schlecht wieder raus kommt, denn wer einmal das schwarze Schaf ist, bleibt es
jo, diesen Satz sehe ich eins zu eins.

und da ich ganz realistisch, hat das Kind nur annährend eine Chance, wenn man es aus dem Kiga rausholt, falls die Kindergatenleitung nicht vernünftiger ist..bleibt den Eltern am ende sowieso nichts anderes als wirklich eine fachliche Hilfe suchen, ich denke nicht individuell bei einem psaychologen aber an stellen, die ganz ganz ganz viel Erfahrung mit Kindergartensituationen haben und die dann auch befugt sind mit einem Kiga zu sprechen..

sorry, das ist so zum Kotzen...nur die Vorstellung sowas passiert mir...so jetzt muss ich frühstücken gehen..

noch was...ich bin mir aber sehr sicher, die Dame wir eine gute lösung finden, sie scheint wirklich sehr aufmerksam sein und mit wirklich gutem Gespür für die Sache..

dir schönen tag!

Beitrag von kamelin 02.10.10 - 23:51 Uhr

Also, das Pia in diesem Kindergarten bleiben wird, kann ich definitiv beneinen.
Ich habe sie bereits am Freitag in einem anderem Kiga angemeldet. Leider wird sie dort frühestens mit Glück im Feb. 2011 hingehen können.
Ich war auch ganz offen und ehrlich zu der neuen Kiga-Leiterin und habe ihr alles erzählt, Ihre Reaktion war ganz anders, und sie konnte auch meine Lage verstehen. Sie sagte mir, daß sie das mit dem Beißen ihren Kolleginnen erst gar nicht erzählen wird, Pia sollte bei Ihnen einen NEUSTART bekommen. Die Frau war mir sehr sympatisch und der Umgang ein ganz anderer! Auch die Erzieherinnen die ich dort sah, waren aufgeschlossener und spielten mit den Kindern.
Trotzallem wollen wir zwar am Mittwoch oder Donnerstag auch nochmal versuchen zum Gespräch zu bitten, denn seid der Drohung mit dem JA und der Vertrauensbruch durch den "Verrrat" der Gruppenleiterin fand kein Gespräch mehr statt und wir können das so auch nicht auf uns sitzen lassen!

Beitrag von krtecek 03.10.10 - 01:24 Uhr

puuh, ich sitze immern och am Computer und es zerbrach mir immer den Kopf...und gott sei dank las ich mir das ganze nochmals durch und fand diese Antowrt von dir..

Dann bin ich halb beruhigt. ich dachte nämlich nochmals und nochmals darüber nach, dass man nach sowas nie wieder von null anfangen kann..

Eins ist aber imme rnoch erschreckend..erst in Februar und wir haben jetzt Anfang oktober...d.h. die restlichen Monate wird alles so laufen, wie es ist ? ich kann verstehen, dass euch die Drohung sehr beunruhigt hat...weißt du aber eins.. ich denke immer noch an die arme Pia..wie wollt ihr da vorgehen ? wird es alles beim alten bleiben ?

du, ich frage mich eins, habt ihr je ernsthadt angepsprochen, ob die meinen, dass die Seele des Kindes auf solche Art un Weise dauehaft geschädigt sein könnte...und insbeosndere was will der Kidergarten dafür tun, damit es aufhört...weißt du nämlich was..hier übertreibe ich bisl..aber es is nicht so, dass der kiga JA informeiren sollte...aber IHR..vllt nicht JA aber wer ist der Träger von dem ganzen..es muss doch eine vernatortliche falchliche Stelle mitkriegen, dass da mit so eine kind umgegangen wird ?!?!?! Das man den spieß vollkommen umdreht !! nicht um sich zu rächen aber ich frage mich eins, wen sie bei euch versagt haben, was passiert bei anderen kids ?!!?

dann noch eins, ihr habt bitte aber vor, euch beraten zu lassen, wie man Pia helfen kann, bitte...?!?!?

und noch das letzte..du schriebst, dass du versucht hast ,das problem anszusprechen und sie blockten eher ab...jo, wenn ich auch sage, dass unser Kiga weit von einem Ideal ist, ist in der Gruppe eins selbswtverständlich, dass ich INFORMIERT werde..Es kommt die Stammerzieherin auf mich zu, wenn etwas nicht stimmt und man kann über alles sprechen, man sieht ihr auch an, dass sie sich über meine tochter sehr viel Gedanken macht (sie wächst zweisprachig auf, war ein Frühchen und ist die älteste in der Gruppe und in einigen Sachen einfach weiter als der Druchschnitt)
Die Erzieherinnen haben respekt vor uns beiden. Wir lassen uns Sachen nicht gefallen, fragen kritisch nach, ich fordere sie aber immer aber immer mit uns zu sprechen...d.h. ihr hattet wirklich pech, weil auch ein relativ schlechter Kindergarten ist tausendmal bbesser als was du da hast..

und ich finde die Reaktion der neuen Kindergartenleiterin genial...erstmal nichts zu sagen und eine Neuchance zu geben..ich hoffe anständig für euch beide, dass ihr i ndieser harten Zeit das beste draus macht..

Ich würde nie im Leben eine Minute erlauben, dass man mit meinem kind sowas macht..

uf, da kann ich jetzt beruhigt schlafen gehen..#sonne für dich , deinen Mann und insbesondere für die Pia

Beitrag von kamelin 03.10.10 - 01:44 Uhr

Hi, hatte nicht damit gerechnet, das Du auch noch am PC sitzt. Meine antwort zu deinem Beitrag hat so lange gedauert, weil ich erst bei Anderen Antworten was richtig stellen wollte und dann als ich schon fast fertig war mit meinem Text an Dich, brach mein Browser ab und ich durfte alles nochmal von vorne tippen...
Mein Mann will das ganze schriftlich verfassen, wer schreibt, der bleibt schließlich und will diese Info an den Träger senden. Wir hatten am Donnerstag auch Elternbeiratswahl, waren dort und haben mit einer Frau gesprochen die die Verwaltung vertritt. Sie wollte dort einen Kontakt machen. Mit den andern Eltern sind wir leider nicht so ins gespräch gekommen, naja es hätte an diesem Abend dort auch nicht hingehört.

Also, da sie dieses beißen ja nur im Kiga macht, ist es vielleicht wirklich das beste wir holen sie dort raus, dann bleibt sie eben bis feb. zu hause. Andere gehen ja auch erst mit 3 oder später und entwickeln sich trotzdem gut. Ich denke wenn ich dann geziehlt mit ihr spiele, mal, baue und weiterhin auf den Spielplatz und zum Kinderschwimmen gehe fördere ich sie in jedem Fall besser als dort. Und ich hoffe, das sie nicht noch anfangen wird auf dem Spielplatz zu beißen, bisher war das ja bei mir auch nicht vorgekommen. So ich gehe dann auch mal schlafen, morgen bzw später muß ich ja schon wieder aufstehen....

Beitrag von krtecek 03.10.10 - 07:07 Uhr

guten morgen, ich habe dich schon in einem anderen Beitrag geknutscht...tue ich kein zweites Mal...wieder eine ganz tolle Idee mit der Zusammenfassung..

Weißt du, du hast mir eins gezeigt..wir ließen die erste Elternversammlung damals rausfallen, weil wir alle bisl krank waren, jetzt kommt in 10 Tagen die zweite..ich wollte meinen Mann nr schicken,weil wir keine kinderbetreuung haben und jetzt sehe ich, dass ich mir schleunigst einen Babysitter suchen werde, weil es anscheind sehr wichtig ist, dass ein Mensch reagiert..

Wir leben im reichen Osten (Potsdam) und hier sind sämtlich Kigas bei einem Träger d.h. keine konkurrenz... und dann herrscht hier bisl noch dieses Denken, wir tun, weil wir es gewöhnt sind..

Meine Tochter fängt in der Nacht zu spinnen und will ihre Windel nicht mehr. meine Tochter, die bis dahin einwandfrei geschlafen hat...ich fast ,,hochschwanger´´..und dann spricht mich die Erzieherin an und es stellt sich heraus, dass sie sämtliche windeln weggelassen haben..

wir haben bis dahin, urbia konform, gewartet, bis sie sagt. ich will nicht mehr..einerseits musste ich lachen, andererseits dachte ich mich:geht nicht. Es geht einfach nicht, dass ein kindergarten, ohne überhaupt was zu sagen, mit so einem wichtigen Schritt anfängt..

Und so ist es auch bei anderen Sachen..

Hier ist es aber ein Systemfehler... ich wollte in 10 Tagen meinen Mann schicken, damit ich mich auch nicht aufregen muss...aber jetzt sehe ich, wir gehen beide..

Dir alles liebe :-)

Beitrag von pechawa 03.10.10 - 08:21 Uhr

#pro
als ich oben von deinem Mann las, dass ihr ab Februar einen neuen Platz habt, war mein erster Gedanke "das Kind bis dahin raus holen, aus der alten KiTa! Und dann lese ich hier, dass ihr das so macht! #pro
Aber kläre das mit dem Beißen, nicht dass euch diese Leiterin einen Strick draus zieht :-(
Und mach dir nicht soviel Gedanken, dass du dein Kind "zur Strafe gebissen" hast. Da liegt ein großer Unterschied drin, in einmaligem Beißen und Kindesmisshandlung!
Erstens würde eine Mutter ihr Kind nie blutig beißen - so wie das bei Kindern vorkommen kann
Zweitens würde sie das nicht weitererzählen, wenn es wirklich Misshandlung gewesen wäre!

Was ich dir noch gerne mitteilen möchte: mein Mann hatte vor mehr als 20 Jahren unserer damals 5 jährigen Tochter beim Abendessen mit der flachen Messerseite auf die Hand "gehauen" - ich sage das so, weil es wirklich nur leicht angetippt war. Das Kind zog die Hand weg und an der Stelle war dann ein kleiner Kratzer, der sich schlimm entzündete. Wir mussten zum Chirugen und die Kleine erzählte ihm, dass ihr Papa das war, mit einem Messer! Der Arzte machte mit dem Kind einen Witz und erklärte meinem Mann, dass mit Messern, mit dem vorher Wurst geschnitten wurde, ganz schlimme Entzündungen entstehen können. Das war's! Heute würde ein Arzt die Familie beim Jugendarzt anzeigen :-( eine normale Familie, in der Misshandlungen nie vorkommen würden, höchstens mal Missgeschicke! Da läuft doch irgendwas falsch, wenn Menschen wirklich misshandelte Kinder nicht mehr unterscheiden können von Kindern, die einmalig so ein Erlebnis hatten!

LG
Pechawa

Beitrag von kamelin 03.10.10 - 14:10 Uhr

Hi, ganz Deiner Meinung die Welt in der wir heute Leben ist wirklich krank geworden!

Liebe Grüße
kamelin

Beitrag von kamelin 02.10.10 - 23:40 Uhr

Vielen Dank für dein Verständnis. "krtecek" und Du merke ich an, daß ihr beide Ahnung habt, aber auch menschliche Fehler zulasst. Dass Sie sofort raus aus der Gruppe in einen Nebenraum soll, so hatte ich mir eigentlich die Verfahrensweise mit meiner Tochter gewünscht, als ich die Erzieherin nach ca 3 Wochen wissentlichen beißens meiner Tochter angesprochen hatte, weil ich selber den Verdacht hatte, das sich das mit dem beißen verstärkt. Aber es wurde von Ihr abgetan, man würde mit dem Kind sprechen, etwas schimpfen und es müsse dann erstmal neben der Erzieherin sitzen bleiben, wärend das andere Kind im gleichen Raum in unmittelbarer Nähe gekühlt würde...
Wie du sagst dadurch fördern sie das Beißverhalten und machten meine Tochter zur Außenseiterin.
Wie siehst du das, nach 12 Wochen anwesenheit in Kiga sollten da doch Kinder kommen, und wäre sie kein Beißer mit ihr spielen wollen, oder?

Beitrag von pechawa 03.10.10 - 08:29 Uhr

Hallo,

normalerweise haben sich nach 12 Wochen Freundschaften heraus kristallisiert, aber bei so kleinen Kindern ist das zwangsläufig nicht die Regel, auch wenn sie nicht beißen! Was anderes ist das normale Spielen und da sollte es schon so sein, dass auch kleine Kinder ab und zu miteinander oder nebeneinander spielen!
Kennt ihr denn kein Kind aus der Nähe, welches mal zu euch nach Hause kommen oder gemeinsam mit auf den Spielplatz gehen kann?
Ich gebe dir den Tipp, mit ihr unter Kinder zu gehen, wenn sie die 3 Monate Zuhause ist!

Liebe Grüße
Pechawa