Nach fast 6 Jahren Interesse am Kind...

Archiv des urbia-Forums Trennung.

Hier geht es in die aktuelle Version dieser Seite. Nimm dort aktiv am Diskussionsgeschehen teil.

Forum: Trennung

Sorgerecht, Umgangsrecht, Unterhaltszahlung ... ? Wenn sich ein Paar zu einer Trennung entschließt, ergeben sich für jedes Elternteil ganz neue Fragen an die eigene Lebensplanung.

Beitrag von xanadoo 02.10.10 - 13:07 Uhr

Hallo,

ich weiß nicht mal, obs hier das richtige Forum ist...
Kurz zur Vorgeschichte. Ich war vor ein paar Jahren für ein paar Monate mit jemandem zusammen und bin schwanger geworden. Im 4. Schwangerschaftsmonta hab ich mich getrennt, da er mich extrem kontrollierte. So schlimm, dass ich regelrecht Angst bekam, da er ums Haus schlich um zu sehen, welchen Besuch ich habe etc.
Wie auch immer, ich trennte mich. Sagte aber gleich im Vorfeld, dass ich nie den Kontakt zwischen ihm und seinem Kind unterbinden werde. Er aber brach den Kontakt ab. Nach der Entbindung bin ich die ganze Zeit ihm regelrecht hinterhergelaufen. Schickte ihm Fotos von seinem Sohn, rief ihn an etc. Er hatte nichts besseres zu tun, als dem Jugendamt einen Brief zu schreiben, ich würde Drogen nehmen und das Kind wäre nicht von ihm...er wäre unfruchtbar. Also wurde Vaterschaftstest gemacht, natürlich war er der Vater :-[
Ich schickte ihm trotzdem Fotos von seinem Sohn...bekam aber nie ein Feedback. Unterhalt zahlte er auch nicht.
Jetzt, fast 6 Jahre später, bekam ich einen Brief vom Jugendamt, er fragte dort nach Fotos von meinem Sohn.
Ich frage mich, was das nun soll? Ich habe mit meinem Sohn nie über seinen Erzeuger gesprochen, ich wollte das machen, wenn er 8 ist und das richtig versteht. Ich lebe in einer festen Partnerschaft, habe mittlerweile ein zweites Kind und die Welt von meinem Großen ist in Ordnung.
Was ist, wenn der Erzeuger ihn nun aufeinmal kennenlernen will? Wie erkläre ich sowas einem Kind? Welches Alter ist passend? Und hat jemand ne Vermutung, was das jetzt soll? Ich bin dem so lange hinterhergelaufen und mir tat das Desinteresse damals sehr weh...für mein Kind :-(
Ich habe dem Jugendamt ein paar Biloder geschickt, abver wie gehts jetzt weiter???
Hat jemand Erfahrungswerte für mich?

Liebe Grüße, Katharina

Beitrag von manavgat 02.10.10 - 17:07 Uhr

Das war schon der erste Fehler!

Ich hätte dem Jugendamt mitgeteilt, der KV könne Dich anschreiben, wenn er was will. Du musst denen weder Auskunft geben, noch irgendwas schicken.

Es passiert immer wieder, dass die Erzeuger Leere in ihrem Leben füllen, indem ihnen einfällt, ach

da war doch noch was? Richtig, ich könnte ja mal Papi spielen.

Wenn dann was anderes interessanter ist, dann wird das Kind oft Knall auf Fall wieder stehengelassen und die Mutter kann sehen, wie sie das Kind tröstet.

Gruß

Manavgat

Beitrag von xanadoo 02.10.10 - 17:46 Uhr

Das klingt hart #schock Und genau davor hab ich Angst...mein Sohn ist sehr sensibel und nur weil der Erzeuger nun mal Lust und Laune kriegt..oh nee... Ich krieg nur immer zu hören, der Vater hätte ja Rechte und so. Aber mein Sohn hat auch welche...hat den Erzeuger trotzdem nicht dazu gebracht, mal die ersten Jahre nach ihm zu fragen. Und er hatte meine Telefonnummer!

Ich hab keine Lust, dass mein Sohn zum Spielball wird.
Soll ich mit meinem Sohn reden oder lieber erstmal nicht? Will nicht unnötig Unruhe reinbringen #schmoll

Beitrag von tigaluna 02.10.10 - 18:35 Uhr

Ich würde an deiner Stelle erstmal nicht mit dem Kind reden. Vereinbare einen Termin beim Jugendamt. Schildere ihnen deine Ängste und Sorgen, erkläre ihnen, das du Kontakt generell nicht unterbinden möchstest, das du aber Zeit brauchst, um deinem Sohn das zu erklären. Vielleicht machst du auch ein Treffen auf einem Spielplatz zusammen mit der Jugendamtsperson und dem Erzeuger, aber mit der eindeutigen Vorgabe, das bei diesen zb 30 min Treffen keinesfalls gesagt wird, das er der richtige Vater ist. So wird das Kind nicht verstört und man kann schon mal sehen, wie sehr sich der Erzeuger um das Kind bemüht. Das ganze kann dann ja bei Bedarf erweitert werden und der Kleine kann es dann irgendwann spielerisch erfahren (lass dich dazu am besten von einem Kinderpsychologen beraten).

Beitrag von xanadoo 02.10.10 - 18:40 Uhr

#danke
Darüber hatte ich auch schon nachgedacht. Ein Treffen, ohne dass gesagt wird, dass er der Vater ist. Und dann mal sehen...
Ich ärgere mich etwas darüber. Hier ist mein Sohn echt den Launen des Erzeugers ausgesetzt. Nun hat er mal Bock und meldet sich... :-[ Hab mir aber fest vorgenommen, dass alles möglichst vernünftig anzugehen und keinen Streit zu provozieren. Auch wenns brodelt in mir... #schwitz

Beitrag von tigaluna 02.10.10 - 19:12 Uhr

Sicher brodelt es in dir. Deine eigentlich "heile Welt" bricht nun zusammen. Aber mal ehrlich: Irgendwann wäre es vermutlich sowieso dazu gekommen. Und wer weiß welche Vorwürfe dann im Raum stehen würden.

Du darfst dich innerlich schwarz ärgern, mit deinem Partner alleine drüber reden, aber sei freundlich zum Erzeuger, mach ihm keine Vorwürfe, sondern bitte ihn, in Zukunft bei dir anzufragen, wenn er etwas wissen möchte. Regelt möglichst alles freundlich bei einer Tasse Kaffee, haltet alles schriftlich fest. Vorwürfe bringen nichts. Du kennst seine Gefühle nicht, er deine vermutlich auch nicht mehr. Besprecht das alleine, ohne Partner, ohne Kind. Denk immer daran: Ein einzier Vorwurf kann alles zunichte machen und wahre Racheexzesse loslösen. Aber du willst doch sicher, das dein Sohn einen freundlichen Mann kennenlernt, der sich um seinen Sohn kümmert. Da wird es sicher auch mal unzuverlässigkeiten geben, aber auch er muss sich in die neue Situation einfinden. Und dann erklärst du zum Beispiel deinem Sohn irgendwann mal, das da ein echter Papa ist, durch den er "geboren" wurde und der jetzige. Ich finde, er sollte zu beiden Papa sagen können, einfach den Namen hinterher. So schaffst du "zusammenhalt" und der ist nunmal einfach da. Die Vergangenheit lässt sich nicht auslöschen, so gern man es manchmal hätte.

#liebdrueck

Beitrag von xanadoo 02.10.10 - 20:02 Uhr

Ich finde es eigentlich andersrum richtig. Der "echte" Papa ist der, der sich kümmert und ihn lieb hat, sprich mein jetziger Partner.
Aber du hast natürlich recht. Ich muß mir da einiges klemmen, um meinen Ex meines Sohn vorurteilsfrei vorstellen zu können. Ich würde meinen Sohn sonst völlig durcheinander bringen.
Ach, aber ist schwer :-( #liebdrueck

Beitrag von janamausi 02.10.10 - 20:45 Uhr

Hallo,

ein Treffen mit dem Vater ohne das gesagt wird das er der Vater ist? #schock

Ich finde, es war ein Fehler deinem Kind eine heile Welt vorzuspielen und ihn zu belügen. Hättest Du gleich von Anfang an die Wahrheit gesagt, wäre es jetzt für dein Kind normal, dass sein Papa nicht der leibliche Papa ist. Wenn er es jetzt erfährt, ist es erstmal ein Schock für ihn.

Dennoch denke ich, dass er es erfahren sollte und nicht weiter belogen werden sollte. Der richtige Zeitpunkt wird wohl nie kommen, weil es immer ein Schock für ihn sein wird, egal wie alt er ist. Und je länger Du es ihm verheimlichst, um so größer wird wohl sein Unverständnis sein warum Du ihn so lange belogen hast.

Daher würde ich es ihm sagen und schauen wie er reagiert. Vielleicht sagt er ja von selber, dass er seinen Vater mal auf dem Spielplatz sehen will und wenn er sagt, dass er keinen Kontakt will, kannst Du ja immer noch versuchen es hinauszuziehen, so dass der Vater evtl. die "Lust" verliert.

LG janamausi

Beitrag von janamausi 02.10.10 - 20:51 Uhr

Hallo,

davon halte ich gar nichts. Der "Kleine" ist 6 Jahre, also kein "Baby" mehr dem man irgendetwas vorspielen kann. Und wie soll man denn später dem Kind dann erklären, dass der "Onkel" auf dem Spielplatz sein Vater war und er damals angelogen wurde?

So wird das Lügengerüst nur immer weiter aufgebaut und für das Kind bricht dann eine Welt zusammen, wenn es die Wahrheit erfährt. Und das wird das Kind früher oder später auf alle Fälle.

LG janamausi

Beitrag von xanadoo 02.10.10 - 21:13 Uhr

Ja, es ist leicht gesagt, seinem Kind so etwas von Anfang an zu sagen... Zumal der "Papa" gar kein Interesse hat. Was soll ich denn meinem Kind sagen, wenn er diesen Menschen kennenlernen will? Sorry, dein "Papa" will dich aber nicht kennenlernen?
Theoretisch ist das leicht, aber praktisch?
Das ist wirklich schwierig...

Beitrag von janamausi 02.10.10 - 21:46 Uhr

Sicherlich ist es für ein Kind schwer, wenn es seinen Vater kennen lernen will und dieser nicht will (aber momentan schaut es ja bei euch so aus, als ob der Vater sein Kind "kennen lernen" will). Aber ich glaube viel schlimmer ist es für ein Kind, wenn es irgendwann mal erfährt, dass die Mama so lange nicht die Wahrheit gesagt hat bzw. es verschwiegen hat.

Ich weiß ja nicht wie weit dein Ex weg wohnt etc... Aber ich sehe auch die Gefahr, dass wenn Du jetzt dich streubst gegen Umgang, dass er sich einfach vor die Schule stellt etc. und euer Kind abpasst und ihm vor die Füße knallt, dass er der Vater ist #schock (vor allem vor dem Hintergrund, dass er ja damals dich schon so beobachtet hat). Oder jemand anders (Nachbar, Freunde, Lehrer etc.) verplappern sich...

Beitrag von xanadoo 02.10.10 - 22:08 Uhr

Naja, ich bin umgezogen, er wohnt paar hundert km weit weg. Ich will meinem Kind schon von ihm erzählen, finde ihn aber zu jung dafür #kratz

Beitrag von janamausi 02.10.10 - 22:22 Uhr

Ich denke schon, dass es ein 6jähriges Kind versteht und auch damit klar kommt, wenn man es kindgerecht erklärt. Es gibt sicherlich auch Bücher dafür/darüber. Ein erster Schock fürs Kind wird es wohl immer sein, egal ob man es mit 6, 10 oder 16 Jahren erzählt. Aber so wächst das Kind damit auf, lernt damit umzugehen und empfindet es als normal.

Viel schlimmer finde ich es, wenn ein Kind es erst später erfährt und dann das Gefühl hat jahrelang angelogen worden zu sein.

Sicherlich hat das Kind evtl. eine unbeschwertere Kindheit wenn es behütet mit Mama und "Papa" aufwächst, aber rückblickend ist ja diese Kindheit auf einer "Lüge" aufgebaut... Und als Kind erwartet man doch gerade von der Mutter, dass diese ehrlich mit einem ist.

Das ist jedenfalls meine Meinung. Es gibt doch sicherlich Erfahrungsberichte von Betroffenen im Internet (oder evtl. kann dir der Kinderarzt weiterhelfen)...vielleicht hilft dir das ja weiter um für dich herauszufinden wann der richtige Zeitpunkt ist.

Beitrag von tigaluna 02.10.10 - 22:49 Uhr

Überleg dir wie du es sagen möchtest und dann sag es. Warte nicht zu lange. Es wird nicht einfach und er wird evt. auch sauer sein oder böse auf dich, aber er wird es noch als Kind verstehen und dementsprechend handeln. Aber je älter er wird, desto schlimmer werden die Vorwürfe und die Reaktion ausfallen. Jetzt hast du einen Grund es ihm zu sagen, denn sein Vater will ihn sehen. Willst du ihn ein paar Monaten/Jahren sagen, das sein Papa sich vor Monaten/Jahren gemeldet hat und du es ihm verheimlicht hast? Sicher nicht. Du hast angst, das ist verständlich, aber die wird nicht weg gehen.

Beitrag von xanadoo 02.10.10 - 22:59 Uhr

Ich bin mir sicher, dass mein Sohn nicht böse auf mich wäre. Er ist total auf mich fixiert und wir haben eine sehr enge Bindung. Wenn ich ihm von meinem Ex erzähle, wird ihn das durcheinander bringen, mehr nicht. Ach so, er wird im Februar erst 6. Das Problem ist, dass ich hier ein ganz großes Sensibelchen habe, dass bei etwas Unregelmäßigkeit in seinem Leben nachts Alpträume bekommt.
Er wird sich viele Fragen stellen und ich kann nicht alle beantworten :-(

Beitrag von tigaluna 02.10.10 - 21:19 Uhr

Es geht bei dieser Sache nicht um ein direktes Treffen mit Papa spielen. Dieses Treffen würde so gestaltet werden, das der Vater als völlig Unbeteiligter den Spielplatz besucht, seinen Sohn beobachtet und ihm beim spielen zusehen kann. Es würde kein direktes Gespräch mit irgendwem stattfinden, sondern nur indirekt, indem er den Sohn zb. fragt, ob er ihm beim schaukeln helfen soll (was auch immer, irgendwas normales). Sie könnte ihn dann fragen, ob ihm der Mann aufgefallen ist. Wenn er bejaht, dann erklärt sie ihm, das dieser Mann sein Papa ist und dieser ihn gerne nochmal auf dem Spielplatz treffen möchte.
Wenn er verneint, dann genauso fragen, ob er den Mann nochmal treffen würde, weil dieser sein Papa ist.

Das ist im übrigen eine Variante die ein Jugendamt durchführt hat, weil so das Kind nämlich einen netten unbekannten Mann sieht und sich an diesen dann im Gespräch erinnern kann. So fällt die angst weg, einen völlig fremden Mann ein erstes Mal zu sehen.

Beitrag von janamausi 02.10.10 - 21:39 Uhr

Hallo,

das ist eine Variante vom Jugendamt? Da bin ich ehrlich gesagt geschockt!

Hier hat der Vater 6 Jahre kein Interesse am Kind gehabt (auf Deutsch gesagt: ihm ging sein Kind und die Bedürfnisse, Ängste etc. am Ar... vorbei). Da kann man sich doch auf so einen Vater nicht verlassen, dass er plötzlich Interesse an den Bedürfnissen vom Kind hat und "mitspielt" um so seinem Kind schonend beizubringen das er der Vater ist.

Was ist denn wenn der Vater plötzlich zum Kind sagt "ich bin dein Vater..." und das Kind so alles erfahren muss? #schock

LG janamausi

Beitrag von tigaluna 02.10.10 - 22:12 Uhr

Das geht natürlich nur, wenn man alles vernünftig klärt und auch der Überzeugung ist, das das gesprochene auch gehalten wird.

Und auch wenn 6 Jahre eine lange Zeit sind: Ich finde man sollte nie über andere Leute urteilen, deren Geschichte du nicht selbst kennst. Niemand weiß, warum er sich nicht gekümmert hat. Und niemand hat das Recht, aus 6 Jahren ein Leben lan zu machen. Jeder hat das Recht auf mind. eine neue Chance!

Beitrag von janamausi 02.10.10 - 22:30 Uhr

Ich bin da auch deiner Meinung, dass jeder das Recht auf eine neue Chance hat. Ich meinte mit meinem Posting auch nicht, dass sie jeglichen Kontakt abblocken soll.

Aber wenn jemand 6 Jahre kein Interesse am Kind gezeigt hat, bin ich da halt vorsichtig. Ich würde ihm da auch eine Chance geben, aber ihm nicht von jetzt auf gleich blindlinks vertrauen und so einen "Deal" vorschlagen.

Ich habe auch über niemanden geurteilt. Ich kenne den Vater nicht, aber die TE kennt ihn wohl nach 6 Jahren auch nicht mehr und woher soll sie dann wissen, dass sie sich auf ihn verlassen kann? Nur weil er es sagt? Das wäre mir viel zu ungewiss.

Beitrag von redrose123 03.10.10 - 06:43 Uhr

Den Moment habt Ihr verpasst, den wirklich richtigen gibt es da glaub selten, aber wo er jünger war wäre es einfacher gewessen es zu erklären. Redet mit Ihm das er nicht total überrascht ist wenn er Ihn doch kennenlernen will....

Beitrag von litalia 03.10.10 - 17:58 Uhr

mal vom kindesvater abgesehen.

du begehst den größten fehler indem du dein kind mit einer lebenslüge aufwachsen lässt.
was glaubt er? das dein partner sein "richtiger" papa ist?

umso älter er wird um so schlimmer wird es für ihn die wahrheit zu erfahren, umso schwerer versteht er es. umso mehr bricht seine welt zusammen

du hättest ihn von anfang an damit aufwachsen lassen sollen, ganz normal.

sage ihm.... die mama war mal mit xxx zusammen und aus deren liebe ist ER entstanden. ...der xxx ist sein papa doch leider hatte er kein interesse, hat sich nicht gemeldet etc. und ein PAPA ist nur jemand der sich auch um sein kind kümmert
dann bringst du deinen partner ins spiel... das er sein papa ist und auch immer bleiben wird (wenn er das für ihn ist) nur das er eben nicht das leibliche kind von ihm ist sondern von xxx.

kinder verstehen dann und wachsen ganz normal auf WENN man es ihnen von anfang an sagt und sie nicht mit einer lüge aufwachsen lässt.

meine tochter wusste mit 3 bescheid

Beitrag von arienne41 03.10.10 - 18:15 Uhr

Hallo

Mein Sohn lebt ohne seinen Vater ganz gut und er kennt ihn nicht.

Sollte sein Vater kommen und irgendswas haben wollen ob Bilder oder Besuchsrecht dann muß er schon klagen.

Ob das die sogenannten Väter machen steht auf einem anderen Blatt

Beitrag von andie2409 04.10.10 - 13:40 Uhr

um zu beurteilen ob ein Kind damit gut aufwächst bedarf es mehr... meistens treten die probleme erst im pubertierenden alter auf...
ich weiß zwar nicht was bei euch vorgefallen ist, aber deine aussage nur über gericht empfine ich als total lächerlich.
es ist der papa, dein sohn ist nicht dein Eigentum... wie kommen einige Menschen nur auf solchen Schwachsinn.
Ich selber habe eine 2 jährige Tochter aus erster Ehe, ich habe sie jedes we und wir unternehmen sehr viel miteinander. meine Ex Frau und ich leben in neuen Lebenspartnerschaften, finanziell hing damals vor noch gar nicht allzulanger Zeit sehr viel dran, Haus u. Hof sozusagen, da gabs auch schon mal reibereien, aber ein Kind braucht Mutter u. Vater das wissen wir beide... Ich will dich damit nicht angreifen, vielleicht habe ich es auch nur falsch aufgefasst, vielleicht reagierst du so weil dein Ex sich nicht drum kümmert, aber ich kann es nicht herauslesen, aber solche Kommentare regen mich einfach auf.
Es ist nicht nur für die alleinerziehende Mutter schwer, sehrwohl tun sich auch interessierte Väter sehr schwer damit, so weiß ich zwar von dem neuen Lebensgefährten meiner Ex aber mehr eben auch nicht, sprich ich bekomme nur eine Seite des Lebens meiner Tochter mit, aber meine Ex Frau und ich unterhalten uns sehrwohl was unsere Tochter betrifft.
Traurig wenn sich die Väter aus der Affaire ziehen wollen, ich kann das auch nicht verstehen, ebenso wie ich einen Rosenkrieg nicht nachvollziehen kann, warum muss es so laufen bei einigen und leider bei der Vielzahl der Trennungen, man macht sich doch nur selber kaputt damit, als ob so eine Trennung durch Scheidungsfolgen etc. pp alleine nicht schwer genug sei. Verletzt nach einer TRennung ist bestimmt jeder beteiligte aber muss es denn zulasten des Kindes gehen.
Nicht falsch verstehen ich appeliere hier lediglich an die Vernunft derer, die sich entweder nicht um das Kind kümmern, also nichts mehr davon wissen möchten und b an jene hysterischen Menschen die einen Rosenkrieg bewusst herbeiführen und ihre eigenen Interessen nicht im Sinne des Kindes zurückstellen können.
Der Trennungsschmerz vergeht, was bleibt ist das gemeinsame Kind, welches Papa und Mama braucht, es ist ein Leben kein Sachwert wie eine Immobilie oder ein Auto, was man mal eben so ersetzt.