Taschengeldfrage! Ab wann wieviel?

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Forum: Erziehung

Kinder fordern Eltern täglich neu heraus zu Auseinandersetzung und Problemlösung. Kinder brauchen Grenzen - doch welche und wie setzt man sie durch? Welche Erziehung ist die richtige? Nutzt hier die Möglichkeit, euch hilfreich mit anderen Eltern auszutauschen.

Beitrag von maya2308 02.10.10 - 14:22 Uhr

Huhu zusammen!

Mein Mann und ich haben uns gerade über Taschengeld unterhalten und fragen uns:

Wann bekommen Kind festes Taschengeld!?
Und wieviel!?

Irgendwo habe ich glaub ich mal ne Liste gesehen, wo man sich nach richten kann! Sicherlich kann das ja jeder selber bestimmen, allerdings denke ich immer, dass man sich schon anpassen sollte, damit kein Ärger in der Schule aufkommt!

Im übrigen wird unsere Maus erst nächstes Jahr 6!

LG

Beitrag von jazzbassist 02.10.10 - 14:33 Uhr

Also einem Kindergartenkind würde ich Taschengeld geben, wenn es an Geld Interesse zeigt respektive Freiräume genießt, damit überhaupt was anstellen zu können. Ansonsten liegt das eh nur irgendwo rum oder wandert in eine Spardose - damit wird es ziemlich witzlos - da ein Kind damit ja den Umgang mit Geld erlernen soll; das geht aber nur, wenn ein Kind mit dem Taschengeld auch was anzufangen weiß. Wenn das Kind da selbst kein Interesse daran zeigt, würde ich wirklich mit der Einschulung anfangen; so zwischen 1.50 und 2 Euro in der Woche. Damit können die sich dann mal ein Eis kaufen, ein bisschen Naschkram, Sammelkarten, wenn die ein bisschen davon Sparen, mal ein Comicheft o.ä. Wenn die mehr brauchen, melden die sich eigentlich ganz von alleine; aber ich denke, da muss man einfach gucken, wie sich das entwickelt. Was ich hier schon öfters gelesen habe, ist, dass die Eltern mit jedem neuen Schuljahr auch das Taschengeld um einen weiteren Euro erhöhen - das funktioniert sicherlich auch ganz gut.

Beitrag von metalmom 02.10.10 - 15:42 Uhr

Huhu!
Mein Sohn bekam ab dem fünften Geburtstag einen Euro die Woche. Seit er sieben ist, bekommt er 1,50 Euro die Woche. Mit acht sind es dann zwei Euro. Weiter weiss ich es noch nicht, das muss ich überdenken wenn es so weit ist.
LG,
Sandra

Beitrag von nakiki 02.10.10 - 16:47 Uhr

Hallo!

Meine Tochter hat im letzten KiGa-Jahr Taschengeld bekommen, da sie beim Einkaufen ständig fragte, ob sie dies oder jenes haben könnte und ich es aber nicht unbedingt kaufen wollte. Daher bekam sie dann 50 Cent die Woche Taschengeld. Komischerweise wollte sie dann auch nicht mehr soviel haben und hat das Geld gespart und sich eher mal etwas von Lego gekauft oder jetzt zur WM die Paninin-Bilder.
Hätte sie noch kein Interesse gezeigt, hätten wir mit der Einschulung begonnen ihr Taschengeld zu geben.

Jetzt mit der Einschulung bekommt sie einen Euro und aber ab ihrem Geburtstag (Dezember) 1.50 Euro. Ab der 2. Klasse wird sie dann 2 Euro bekommen und dann erfolgt die Erhöhung mit jeder neuen Klasse um einen Euro. Somit liegen wir in den Empfehlungen.

Gruß nakiki

Beitrag von kathrincat 02.10.10 - 18:16 Uhr

wir werden taschengeld mit 5-6 jahren anfangen, so 1 -2 euro die woche.

Beitrag von anarchie 02.10.10 - 18:28 Uhr

Hallo!

meine großen Kinder bekamen taschengeld, als sie interesse an geld zeigten...

Meine tochter war da 5,5 , mein Sohn 7....

Sie bekamen beiden 1 EUR/Woche, jetzt (8 und 6 Jahre) sind es 2EUR/Woche.
Wir gedenken es jetzt im januar aber auf 10EUR/Monat zu erhöhen...auf ihr Kinderkonto wird das überwiesen, dann können sie selber geld abholen, finde ich ne gute Übung.

lg

melanie mit den 4 Kurzen

Beitrag von zaubertroll1972 03.10.10 - 14:25 Uhr

Hallo,

was meinst Du denn damit wenn Du sagst, sie können dann selber Geld abheben?
Ich meine, sie wären dann 7 und 9 Jahre alt. Gehen sie dann selber zur Bank und heben das Geld alleine ab?
Kann ich mir bei meinem 7 jährigen gerade gar nicht vorstellen.
Wie funktioniert das dann bei Euch?
Kind will sich was kaufen. Du bringst es zur Bank, es holt das Geld ab und anschließend kauft es sich was es möchte?
Oder läuft es selber zur Bank und händelt alles alleine?
Grüße Z.

Beitrag von jazzbassist 03.10.10 - 15:00 Uhr

Meiner hatte mit 8 ein Kindergirokonto, da bekam er sein Taschengeld monatlich per Dauerauftrag drauf überwiesen, und, abholen konnte er das am Schalter oder am Bankautomaten. Bei den meisten Geschäften kann er auch direkt mit seiner Bankkarte bezahlen - gerade, wenn es mal etwas „teureres“ ist (X-Box Spiel o.ä.). Das hätte er mit 7 aber auch schon gekonnt; denn eigentlich sind die Kleinen da ganz pfiffig - macht ja auch Spass, das Geld so zu holen, wie Mami und Papi das machen.

Zur Bank gehen konnte/durfte er alleine - halt eine kleine Seelengemeinde, wo sich Kinder ziemlich sicher bewegen können und dadurch eher selbstständig aufwachsen, und Mami und Papi nicht mehr für jeden Schritt brauchen. Hätten wir in einer Großstadt sicherlich anders gehandhabt - aber - das ist in der Gemeinde, in der mein Sohn aufwächst, gar nichts so besonderes, dass die Kinder schon mit 9-10 (auch wenn die Bank das offiziell erst mit 10 macht) ein eigenes Konto mit Bankkarte haben. Für die ist das natürlich ein reines „Ich bin schon ein großer Junge“-Spiel. Ich denke mal - bei uns in der Gemeinde war das eher so eine Entwicklung im Sinne von: "Kein Kind fing an, dann wollten die anderen natürlich auch unbedingt" :-p

Ob das irgendeinen großartigen pädagogischen Nutzen hat - wage ich allerdings zu bezweifeln. Nur - unser Spatz wollte mit 8 unbedingt eine Bankkarte haben; war er damals ziemlich stolz drauf, als er dann eine bekommen hat. Ich denke - darum geht es bei der ganzen Geschichte eher.

Beitrag von anarchie 03.10.10 - 15:47 Uhr

hallo!


Also ich fahre eh 2-3 mal die Woche in die ladenstrasse, wo auch die bank ist, dann könnte er sich das holen, während ich was einkaufe oder so...alleine geht hier nicht, wir wohnen zwar stadtnah, aber dennoch ziemlich ländlich...

Ich meine auch, dass man mit der Karte direkt im Laden zaheln kann...

Sie wollen das halt gerne so, daher seh ich da kein problem.

Beitrag von zaubertroll1972 03.10.10 - 18:22 Uhr

Hallo,

eine Zeitschrift im Laden mit der Bankkarte zahlen stelle ich mir gerade etwas witzig vor :-)
Naja...ist schon interessant zu lesen wie es andere handhaben. Hier hat kein Kind im Alter meines Sohnes eine eigene Bankkarte....daher meine Frage nach dem Umgang.
Ich denke solange er nicht alleine zur Bank geht um sich das Geld selber zu holen ist es auch nicht wirklich sinnig bei uns.
Klar....er würde auch gerne eine haben wollen wenn ich ihn frage aber er würde auch gerne ein Handy oder einen Fehrnseher im Zimmer haben ;-)
Danke für die Antwort...LG Z.

Beitrag von janamausi 02.10.10 - 20:02 Uhr

Hallo,

meine Tochter geht seit ein paar Wochen in die Schule und seitdem bekommt sie auch Taschengeld (1 Euro pro Woche).

Ich sehe keinen Sinn darin, schon einem Kiga-Kind Taschengeld zu geben. Kinder bekommen ja auch zu Geburtstagen etc. Geld und können sich ja auch davon etwas kaufen, wenn sie es unbedingt wollen.

Mit Eintritt der Schule beginnt ein neuer Lebensabschnitt und da finde ich es ganz passend, ab da auch das Taschengeld einzuführen.

LG janamausi

Beitrag von frech1995 03.10.10 - 11:56 Uhr

Meine Zwei bekamen erst im Verlauf des 1. Schuljahres Taschengeld, als sie erstes Rechnen mit Geld durchnahmen.

http://www.jugendberatung-mobile.de/Taschengeldtabelle.html

Beitrag von zaubermaus1810 06.10.10 - 14:54 Uhr

Huhu,

ich bin zwar mit meiner Tochter noch lange nicht so weit, aber habe mir auch schon vor Monaten Gedanken darüber gemacht wie ich das handhaben werde :-) (etwas verfrüht, aber der Plan steht *g*):

Hab mir überlegt ihr ab Einschulung TG zu zahlen, allerdings in Verbindung mit einem kleinen Sternchen-System. D.h. sind abends alle Aufgaben erledigt, gibt's ein Sternchen an den Kühlschrank. Sonntags wird dann geschaut wie viele Sterne dran sind. Pro Stern würd ich für den Anfang 20ct geben = 1,40€ die Woche (im Optimalfall *g*). Natürlich sollen das keine übermenschlichen Aufgaben sein, eher im Sinne von Hausaufgaben erledigt, Zimmer ordentlich etc.

Habe die Hoffnung, dass sie dann wenn sie älter wird sich aktiver im Haushalt betätigt um hier und da einen Extra-Cent abzustauben und ich denke, so wird sie lernen das einem das Geld nicht hinterher geworfen wird sondern das man immer auch irgendwas dafür leisten muss.

Was haltet ihr davon? Macht das jemand ähnlich und hat Erfahrungen damit?

Bin übrigens darauf gekommen weil ich selbst immer viel zu viel Geld in den Po geblasen bekommen habe und etwa 3 Jahre brauchte um überhaupt mit Geld klarzukommen als ich ausgezogen war.


Viele liebe Grüße,
Zaubermaus